Rieju Aventura 307 - Adventure Bike für den schmalen Geldbeutel

Kit gibts ja noch nicht. Koste ca. 500,-€ extra. Motorschutz kommt auf jeden Fall, Dekor kann man ja auch machen und Reifen sind ne Glaubensfrage. Die Serienreifen hast ja trotz R Kit. Also erst mal die glatt fahren. Dann was gröberes.
 
So heute eine Probefahrt unternommen.
Bei -1°C nicht unbedingt ein Vergnügen,
aber überzeugend.

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Und Meine.
Der ursprüngliche Käufer wollte sie erst im März.
Da hab ich gleich zugeschlagen.
Vor Weihnachten wird sie abgeholt oder gebracht.
Ich freu mich!
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Heute Probefahrt mit der kleinen Abenteurerin!

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Bei Geländesport Haftka in Werk war ich allerdings nicht der einzige interessierte Kunde, der zur Probefahrt da war. Ich denke, dass die Kleine von morgens bis mittags dauerhaft im Einsatz war!

Der Vorführer hatte erst 30 km auf der Uhr. Insofern habe ich mich natürlich bei dem Test etwas zurück gehalten.

Meine Erwartungshaltung wurde ziemlich genau erfüllt.

Klein, leicht, wendig. Sitzposition passt für mich (182, eher lange Beine und Arme) noch gerade. Viel größer sollte man nicht sein. Lenker lässt sich durch weiter vorne liegende Aufnahme in der Gabelbrücke und Verdrehen natürlich noch anders stellen. Bremsen waren noch nicht "eingebremst" und eher lahm. Fahrwerk ohne Änderung für mich absolut passend und gut. Einfachste Verstellmöglichkeiten und große Wirkung bei Verstellung, insofern sehr gut zu individualisieren. Der Motor ist natürlich ein kleiner Einzylinder mit etwas über 30 PS. Hinsichtlich der Leistung erinnert mich das an meine Anfänge beim Motorradfahren. Der Motor ist mechanisch / akustisch präsent (dafür die Auspuffanlage leise), er will gedreht werden. Man kann nicht erwarten, dass man mit so einem Motörchen zwischen 2000 und 4000 U/min rumcruisen kann. Das kann die Aventura nicht! Andererseits hackt es dabei aber auch nicht an der Kette. In langsamen Sektionen kann man auch mit der sehr leichtgängigen Kupplung hervorragend untertourig tuckern. Gleichwohl - um voran zu kommen, muss man drehen. Das Ding ist eher kurz übersetzt. Der Wohlfühlbereich dürfte eher im Gelände oder auf kleinen Sträßchen liegen. Der Bereich deutlich über 100 km/h (ich habe den nagelneuen Vorführer nicht ausgefahren) dürfte nicht das bevorzugte Revier des kleinen Bikes sein. Für meine anvisierten Geschichten (ein wenig Alltag, Endurowandern, TET-Holland) erscheint mir das Ding richtig gut!

Deshalb habe ich sie auch bestellt! ;)

In der normalen Version 4750 Euro - Lieferzeit wird aber im März oder später liegen. Wenn sie da ist, kommen noch das Rally-Dekor, stabiler Motorschutz und andere Reifen drauf (rund 400 bis 500 Euro extra).
 
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Heute Probefahrt mit der kleinen Abenteurerin!

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Bei Geländesport Haftka in Werk war ich allerdings nicht der einzige interessierte Kunde, der zur Probefahrt da war. Ich denke, dass die kleine von morgens bis mittags dauerhaft im Einsatz war!

Der Vorführer hatte erst 30 km auf der Uhr. Insofern habe ich mich natürlich bei dem Test etwas zurück gehalten.

Meine Erwartungshaltung wurde ziemlich genau erfüllt.

Klein, leicht, wendig. Sitzposition passt für mich (182, eher lange Beine und Arme) noch gerade. Viel größer sollte man nicht sein. Lenker lässt sich durch weiter vorne liegende Aufnahme in der Gabelbrücke und Verdrehen natürlich noch anders stellen. Bremsen waren noch nicht "eingebremst" und eher lahm. Fahrwerk ohne Änderung für mich absolut passend und gut. Einfachste Verstellmöglichkeiten und große Wirkung bei Verstellung, insofern sehr gut zu individualisieren. Der Motor ist natürlich ein kleiner Einzylinder mit etwas über 30 PS. Hinsichtlich der Leistung erinnert mich das an meine Anfänge beim Motorradfahren. Der Motor ist mechanisch / akustisch präsent (dafür die Auspuffanlage leise), er will gedreht werden. Man kann nicht erwarten, dass man mit so einem Motörchen zwischen 2000 und 4000 U/min rumcruisen kann. Das kann die Aventura nicht! Andererseits hackt es dabei aber auch nicht an der Kette. In langsamen Sektionen kann man auch mit der sehr leichtgängigen Kupplung hervorragend untertourig tuckern. Gleichwohl - um voran zu kommen, muss man drehen. Das Ding ist eher kurz übersetzt. Der Wohlfühlbereich dürfte eher im Gelände oder auf kleinen Sträßchen liegen. Der Bereich deutlich über 100 km/h (ich habe den nagelneuen Vorführer nicht ausgefahren) dürfte nicht das bevorzugte Revier des kleinen Bikes sein. Für meine anvisierten Geschichten (ein wenig Alltag, Endurowandern, TET-Holland) erscheint mir das Ding richtig gut!

Deshalb habe ich sie auch bestellt! ;)

In der normalen Version 4750 Euro - Lieferzeit wird aber im März oder später liegen. Wenn sie da ist, kommen noch das Rally-Dekor, stabiler Motorschutz und andere Reifen drauf (rund 400 bis 500 Euro extra).
Deinen Ausführungen ist eigentlich nix hinzuzufügen.
Zur Probefahrt hatte ich ein Vorserienmodell
Anschließend hab ich kurz "Meine" ausprobiert.
Die Gasannahme war deutlich geschmeidiger als beim Vorserienmodell.
Ich bin auch "nur" 12 km bei Minus Temperaturen gefahren. Die Straße glitzerte auffällig.
Ich bin mit 183 cm und "etwas" Übergewichtig und kurzen Beinen ganz gut damit zurecht gekommen.
Ich hab in Österreich gekauft und komme Brutto auf 4860€.
Ich darf mir bei der Abholung ein kleines Goodie für ca. 100€ aussuchen.
Wird wohl ne Rieju Endurojacke werden.
Einzig der Transport kommt noch oben drauf.
Da ich kein passenden Transporter habe, muss ich mir noch etwas einfallen lassen.
150 km Heimfahrt auf 2 Rädern fällt definitiv aus..
 
Hat die Rieju eigentlich einen großen Vorteil gegenüber der Voge 300 Rally? Habe jetzt nicht alle Daten verglichen, nur der größere Tank der Rieju fällt schnell auf
 
Ich dachte nur, weil im Motorrad Katalog 26 zwei Varianten angeboten werden.
 
Hat die Rieju eigentlich einen großen Vorteil gegenüber der Voge 300 Rally? Habe jetzt nicht alle Daten verglichen, nur der größere Tank der Rieju fällt schnell auf
Großer Tank, auf dem Papier etwas mehr Leistung (leicht geänderter Zylinderkopf), Verkleidung (Scheibe) Tourentauglicher.
Mein Händler hier in der Nähe bekommt die Rieju leider erst im Januar. Die Voge hat er da und dann werde ich beide mal direkt vergleichen.
Ich finde die Rieju von der Optik und vom Gesamtpaket her einfach hochinteressant, vor allem in Verbindung mit dem Preis.
Wenn die Ergonomie da brauchbar hinkommt zieht die bei mir ein.
 
Den Krümmer hätten sie ruhig etwas höher setzen können, so liegt der bei Überfahrten von z.B. Baumstämmen schon etwas gefährdet.

Der Rest passt soweit, wenngleich in einen Motor mit 400 ccm und guten 40 PS vorziehen würde. :)
 
Man kann nicht alles haben. Heute 2 Stunden das Wetter genossen und Feld, Wald, Wiesen und kleine Sträßchen genutzt, da haben die 23 PS wieder richtig Spaß gemacht und mehr brauchst du für solche Sachen auch nicht !
 
Eines der Motorradfahrer-Gebote lautet: Keiner sage dem Anderen wie viel PS er braucht. (Bitte Formulierung in Ich Form verwenden).
Ich brauche auch nur wenig Leistung, aber 250ccm und 23 Ps wären mir doch etwas zu wenig.
Gruß, Rolf (moro)
 
Da wo wir rumgefahren sind, reicht das völlig aus. Da spielen eher Gewicht und Reifen eine Rolle um Spaß zu haben. Mein Kumpel hat die 300er mit 27 PS, ist ja nicht viel anders. Alles was da 45 PS und mehr hat, sind "Wettbewerbsmoppeds", aber dafür reicht unser "Können" nicht aus, wir sind mit dem gebotenen zufrieden. Wir waren im Piemont, in Ligurien, auf Kreta und nächstes Jahr in den Pyrenäen ! Zum Endurowandern und "Schottern" sind diese Moppeds für uns ideal, wer da mehr braucht kann sich bei KTM, Beta, GasGas, usw. ja bedienen.
 
Hier für alle Interessierten noch ein bißchen was zum Anfixen:
Leider auf Spanisch, aber praktisch die gesamte Hellas Rally auf der Rieju 307 inklusive Anreise von Spanien durch halb Europa.
Die Kleine schlägt sich da super und steckt auch diverse Stürze auf teilweise extremem Terrain klaglos weg.
Am Ende stehen 6000km auf der Uhr.

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Mir hat das ordentlich Lust auf die Rieju gemacht, probefahren werde ich sie im Januar ganz bestimmt!
 
Schönes Filmle. Erstaunlich was doch mit so nem Rasemähermotörle alles geht. Respekt.
 
Übrigens gestern kurzes Telefonat mit dem Händler in der "Nähe".
Vorführer kommt erst im Januar.
Aber er hat trotzdem schon so viele Bestellungen, dass aktuell der Liefertermin bereits April/Mai wäre.
Da bei den Maschinen wohl in Spanien noch mal Hand angelegt wird, ist das dann bei dem kleinen Betrieb der Flaschenhals... sie kommen nicht hinterher.

Sieht aus, als träfe die 307 fast so einen Punkt beim Publikum wie die T7 2019.

Klein, leicht, gute Reichweite, tourentauglich und geländegängig, wenig Technik, guter Preis...
 
Übrigens gestern kurzes Telefonat mit dem Händler in der "Nähe".
Vorführer kommt erst im Januar.
Aber er hat trotzdem schon so viele Bestellungen, dass aktuell der Liefertermin bereits April/Mai wäre.
Da bei den Maschinen wohl in Spanien noch mal Hand angelegt wird, ist das dann bei dem kleinen Betrieb der Flaschenhals... sie kommen nicht hinterher.

Sieht aus, als träfe die 307 fast so einen Punkt beim Publikum wie die T7 2019.

Klein, leicht, gute Reichweite, tourentauglich und geländegängig, wenig Technik, guter Preis...
Bei meine Händler ähnlich. Vor 8 Wochen war er sich noch nicht sicher ob er überhaupt welche ordern soll. Ich war der erste der nachgefragt hat. Mittlerweile klingelt jeden Tag das Telefon, wann der Vorführer da ist und er hat schon 4 Blindbestellungen. Ich kann mir gut vorstellen das das Kontingent für 2026 schneller weg ist wie Rieju sich erträumt hat.
 
Dann ein Objekt der Begierde, das mit Aufpreis gehandelt wird ? Wer hätte das von einem China-Bike gedacht.
 
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