Professionelle Reifenreparatur

Und ich ... würde, wie in der Vergangenheit mehrfach praktiziert, ein Würstchen reinstecken oder Reparaturschräubchen reinschrauben und den Reifen ohne das geringste negative Gefühl zu Ende fahren.

Sehr viel "German Angst" hier im Forum 😜

Als KFZ Werkstatt würde ich das in Korinthenkacker-Deutschland vermutlich auch nicht wagen. Zumal man mit neuen Reifen Kunden auch viel entspannter abzocken kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich ... würde, wie in der Vergangenheit mehrfach praktiziert, ein Würstchen reinstecken oder Reparaturschräubchen reinschrauben und den Reifen ohne das geringste negative Gefühl zu Ende fahren.

Sehr viel "German Angst" hier im Forum 😜

Als KFZ Werkstatt würde ich das in Korinthenkacker-Deutschland vermutlich auch nicht wagen. Zumal man mit neuen Reifen Kunden auch viel entspannter abzocken kann.
Ausfahrt ausgefallen.

Jetzt ist er abgefahren. Montag gibt es einen Neuen.
 
... dann dürfte die "Unbekümmerten" ggf. das hier interessieren:


file:///Users/NARauch/Downloads/gast_4733091901_pdf-4733091901.pdf
 
Hi
BMW sagt "wir lehnen Reifenflicken ab". Ob das funktioniert oder nicht ist uninteressant. Zum einen scheuen sie die Haftung, zum anderen verkauft man lieber einen neuen Reifen und ausserdem fährt der Kunde ja ein Premiumprodukt und da wird er doch nicht . . . .
Nicht wenige BMW Werkstätten und NL nehmen das Rad/den Reifen nur und fahren ihn zu einem Vertragsreifenpartner. Gegen eine kleine Servicepauschale von 50 EUR. Ausserdem würde eine Reparatur bei BMW aufgrund der Freudenhauspreise ohnehin nicht lohnen.
TIP TOP, der Hersteller der Pilze schreibt, seine Produkte seien für VR-Reifen zugelassen (nicht im Flankenbereich . . .). Die werden nur im Ausnahmefall vulkanisiert, meist aber geklebt. Der Reifendruck presst dann den "Pilzhut" von innen an die Reifenwand
 
Und ich ... würde, wie in der Vergangenheit mehrfach praktiziert, ein Würstchen reinstecken oder Reparaturschräubchen reinschrauben und den Reifen ohne das geringste negative Gefühl zu Ende fahren.

Sehr viel "German Angst" hier im Forum 😜

Als KFZ Werkstatt würde ich das in Korinthenkacker-Deutschland vermutlich auch nicht wagen. Zumal man mit neuen Reifen Kunden auch viel entspannter abzocken kann.
Das ist doch Schmarrn!
Es rechnet sich wirtschaftlich einfach nicht, einen gebrauchten Reifen zu reparieren.

Wenn dann selber machen und gut, aber auch das wird jeder selber entscheiden hat doch nichts mit German Angst und so ein Blödsinn zu tun!
 
In DE bleibt häufig nur selber flicken - auch beim Auto lehnen die das offiziell fast immer ab - wenn Du jemanden gut kennst - macht er das in der Regel gegen Bargeld und dem Hinweis „Du warst nie hier“ - also geht wohl nur Vitamin B…
Da gemäß der Vorschriften zur Reifenreparatur diese zumindest bei PKW möglich ist, wird es auch einige Werkstätten geben, die einen Autoreifen reparieren. Bei mir fahre ich mit so etwas zu Vergölst und hatte dort noch nie Probleme. Es gab auch keine Hinweise, dass man reparieren kann aber keine Gewährleistung übernimmt.
 
Hey Leute, lasst euch doch von gen-EU nicht vorführen.
 
Hey Leute, lasst euch doch von gen-EU nicht vorführen.
Hey! Ich führe niemanden vor.
Fand es bis jetzt hilfreich und erkenntnisvoll.
Glaube auch dass man aufgrund der lebhaften Diskussion erkennen kann, dass das Thema unterschiedlich angegangen wird und daher zurecht hier besprochen werden kann. Sollte sich jemand vorgeführt haben tut es mir leid.
 
Schreib mal, was da nach fehlerhafter Reparatur passieren könnte. (mit Abschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit bitte, wie im risk management üblich)

... das kannst Du bestimmt ganz erheblich besser als ich. :rolleyes:

Was ich zu dem Thema beizutragen hatte, habe ich in Beitrag #28 verlinkt.

Nen neuen "Brieffreund" suche ich hier ganz sicher nicht. ;)
 
Ob man das Risiko einer Reparatur eingeht, muss jeder für sich entscheiden. Allerdings sind die Folgen eines Unfalls nicht zwangsläufig nur auf einen selbst beschränkt.

Im Urlaub würde ich mir mit Gummi-Schrauben behelfen, den Reifendruck immer im Blick behalten und bei stabilem Druckhalten wahrscheinlich bis nach Hause fahren.
Dass ich den Reifen dann bis Ende seiner Laufzeit nutzen würde, kann ich mir nicht vorstellen, denn das Wissen um den "Flicken" und eine mögliche "Sollbruchstelle" führe immer mit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da BMW selbst ein Reifenstopfen Flickset als tauglich und sicher betrachtet, auch damals in der Sitzbankschale mitlieferte, ist das zur Reparatur eben so sicher wie die Gummiwürste, Als Reparatur. Hinweis demnächst zum Reifenwechsel!
Lässt man dann das Rad zuhause ausbauen und nachsehen, wird sich die Frage auf neue Reparatur mit Fachgerechtem Reparaturpilz / Tip TOP von innen erübrigen.. zu teuer wegen 50 € gespartem Rest Reifenprofil..
Macht man das selbst, stellt sich die Frage widerum nicht, das macht man oder kauft neu.
X Leute berichten seit ich in Foren unterwegs bin von bedenkenlosem Zuendefahren des Reifens ohne Auffälligkeiten ,
X Leute berichten davon, dass sie den Reifen zuhause dann entsorgen ließen
X Leute berichten davon dass ihnen unwohl bei der Reparaturstopfensache ist.
Die Angst fährt bei einigen mit bei anderen nicht.
Rein vom Technischem Verständnis kann ein so dicker innerer Doppelumschlag nicht durch das verklebte 1 oder 3 mm dicke Loch nach außen. auch nicht bei 200, die ich gefahren bin.
Allerdings könnte wenn ein spitzer Stein direkt auf dem Gummistopfen wäre der den reindrücken wie ein neuer Platter .
Bei Michelin ist die Karkasse ( Pilot Power ) nur mit Gürtel 2.. 3 mm dick dazu dann die 1,6 mm? Restprofildicke. Sollte also das Loch in der Profilrille sein ist der Halt dort geringer als direkt im dickeren Vollprofil.
Nachdem einige mit Gummischraube den Reifen aber auch zuendegefahren haben sagt man ist es problemlos.
zu Betonen dass jeder "machen kann was er will " brauche ich nicht, weil das so wie so klar ist, dass jeder auf deine Verantwortung handelt.
Was sonst?
Man kann auch nicht sagen "ich hab das im Internet gelesen man kann mit 0 Restprofil fahren." es ist Schwätzgebabbel. mehr nicht auch meins..
:)
 
Zu dem Thema hatte ich mal im alten Forum eine Umfrage gestartet.

Diese spiegelt meine Erfahrungen wieder.
Ich habe auch schon mehrere Reifen geflickt und problemlos zuende gefahren.

 
... das kannst Du bestimmt ganz erheblich besser als ich. :rolleyes:

Was ich zu dem Thema beizutragen hatte, habe ich in Beitrag #28 verlinkt.

Nen neuen "Brieffreund" suche ich hier ganz sicher nicht. ;)
Was soll den der Unfug. Du siehst Risiken, ich nicht.

Und ich soll die Risiken, die Du siehst für Dich benennen ?

Du willst mich (uns) hier doch verklappsen.

Entweder weißt Du etwas, dann schreib. Oder nicht, dann lass es.
 
Ob man das Risiko einer Reparatur eingeht, muss jeder für sich entscheiden. Allerdings sind die Folgen eines Unfalls nicht zwangsläufig nur auf einen selbst beschränkt.
Kannst Du denn (im Gegensatz zu @TB25) benennen, was das "Risiko" einer Reparatur ist ?
 
Das war sprachlich ungenau: Ich meinte die Wahrscheinlichkeit, dass Luft an der Reparaturstrelle wieder entweicht. Mit Sicherheit nicht Null.
Das Risiko ergibt sich aus der möglichen Schadenshöhe, die allerdings eine riesige Schwankungsbreite besitzt.
User TB25 sieht das vermutlich ähnlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur dass kein falscher Eindruck entsteht ... ich habe oben etwas spitz formuliert (German Angst usw 🙈) ...

Meine Erfahrungen mit den Reparaturstreifen sind 100% positiv. Ich bin schließlich auch ein deutscher Angsthase und gehe kein offensichtlich größeres Risiko ein. Und nicht nur bei mir. Auf größeren Touren mussten öfters auch Mitfahrer auf diese Art flicken. Nicht ein Mal (!) gab's ein Problem danach. Und ... ausgerechnet die erfahrensten Schrauber unter meinen Kameraden (einer davon betreibt im Nebenerwerb sogar eine florierende Reifenwerkstatt) haben im Traum daran gedacht, den so geflickten Reifen vorzeitig zu entsorgen.

Klar, es geht nicht an jeder Stelle. Aber die Stelle mit der Schraube wie beim TE (#1) ist geradezu perfekt.

Flicken mit Pilz geht natürlich auch, wird sich aber nur lohnen wenn man das selber machen kann bzw der Reifen neuwertig ist. Rad ausbauen, Reifen abziehen, Reifen flicken, Reifen montieren, Rad einbauen - in einer Werkstatt nicht umsonst zu bekommen.
Bei den Reparaturschräubchen oder Reparaturstreifen bleiben Rad und Reifen montiert - Zeitaufwand 10 Min - mit Übung sogar weniger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Gefahr, dass man sich während des Fahrens ein weiteres Loch reinfährt ist größer als die Gefahr, dass an der reparierten Stelle Luft entweicht.
Da haste wohl recht - diese Jahr den HR 3x geflickt - 1x Eifel - und 2x Norwegen - davor war seit 2018 Ruhe… jetzt muss er noch das restliche Profil verlieren - dann wird er entsorgt - der zieht Schrauben magisch an…
 
User TB25 sieht das vermutlich ähnlich.
... jo.

Laut der von mir in Beitrag #28 angeführten Links erfordert eine fachmännische Reparatur eine dazu befägigte Person / Fachwerkstatt und die Reparatur mittels Vulkanisieren.
Nur dann besteht auch weiterhin Versicherungsschutz.

Eine Not-Reparatur wie die mit Vulkanisier-Streifen, Pilz-Stopfen oder speziellen Schrauben ist hingegen KEINE fachmännische Reparatur, also nicht für den dauerhaften uneingeschränkten Gebrauch zulässig. "Üblich" sind für so reparierte Reifen max. ca. 100 km Wegstrecke und Geschwindigkeiten von bis max. ca. 80 km/h.
Im Grunde heißt das also: Ab zur nächsten Werkstatt und ersetzen lassen.

Wer das anders handhabt, hat im Falle eines Falles zumindest mal keinen Versicherungsschutz.
Die Chancen stehen zudem recht gut, dass ggf. auch noch unbeteiligte Dritte zu Schaden kommen. Für den Richter ganz sicher ein gefundenes Fressen.
Denn die/der Betreffende dürfte mindestens fahrlässig, ggf. sogar grob fahrlässig gehandelt haben.


Nun gilt es, noch einige Begrifflichkeiten zu entwirren, die gern falsch verwendet werden.

"Gefahr" ist eine Situation oder Lage, die bei weiterem ungestörten Ablauf eines Geschehens mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Schaden führt.
Der Begriff Gefahr sagt also niGS aus über die Schwere eines zu erwartenden Schadens oder die Wahrscheinlicheit des Schadens-Eintrittes.

Der Begriff "Risiko" verknüpft die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schaden eintritt mit den potenziellen Schwere eines Schadens.

Es gibt diverse Risiko-Matrizen, die versuchen, ein "Grenzrisiko" zu definieren. Oberhalb ist ein Risiko inakzeptabel, darunter zu tolerieren (also notfalls hinzunehmen) oder zu akzeptieren (das heißt "gutheißen" und spielt sich auf der Ebene unvermeidlicher allgemeiner Lebensrisiken ab).


Eine nicht fachmännische Reparatur kann zu plötzlichem, schlagartigen Druckverlust bzw. schlimmstenfalls sogar zum Reifenplatzer führen.
Begünstigende Faktoren dürften - neben der nicht fachgerechter Reparaturmethode selbst - insbesondere falscher Reifendruck, hohe Außentemperaturen und hohe Fahrgeschwindigkeiten sein. Bei den Schrauben sicher auch (zu) geringe verbleibende Wandungsstärke des Reifens.

Und nun darf sich jeder selbst ausrechnen, ob er/sie bereit ist, sein persönliches dahingehendes Risiko zu tragen.
 
Was geht denn schon wieder ab?

Das kann doch jeder selber entscheiden da braucht es kein Schwachsinn wie German Angst oder Ähnliches.
Auch ich würde keinen Meter als unbedingt nötig, mit einem geflicken Reifen fahren.
Und es ist mir vollkommen egal, ob manche das gut oder nicht gut finden
 
Zuletzt bearbeitet:
Reifenplatzer gibt es schon lange bei Motorradreifen meines Wissens gar nicht mehr. Auch nicht durch Reparaturen mit solchen Wuersten. Das wurde gerne unterstellt und im übrigen sehe ich das Risiko als zumutbar und sehr gering. Insbesondere Falscher Reifenluftdruck den gibts bei den Rdk überwachten BMW doch nicht. Das werden denkbare Szenarien konstruiert. Dann wer will denn wie beweisen dass eine Gummiwurst beim Reifenschaden mit Personenschaden erst 20 km oder schon 4000 drin war als der plötzlich durch einen Spitzen Stein doch reingedruckt wurde, weil raus kann er ja nicht. Nein ich will mit 3 mm den Reifen nicht mit dem Stopfen runterfahren aber da sehe ich viel Angst in der Argumentation . Unfaelle pasieren meist durch fahrerische Fehler. Nur weil einer das Risiko ablehnt den Reifen mit Topfen zu reparieren ist der schon grob fahrlaessif. Da waeren mal Referenzurteile zu bringen wo das so beurteilt wurde. Nur wenn der Reifenschaden groesser oder ausserhalb der Laufflache. Oder bei Autos mehr ald einen H Reifenindex betrifft darf nicht geflickt werden. Da kann man nun rinhakein und sagen auch Motorradreifen mi V index sind dann verboten Richtig. Man kann aber auch sagen wer nicht im V index mit nur unter 210 faehrt ist safe..
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur dass kein falscher Eindruck entsteht ... ich habe oben etwas spitz formuliert (German Angst usw 🙈) ...
Meine Erfahrungen mit den Reparaturstreifen sind 100% positiv. Ich bin schließlich auch ein deutscher Angsthase und gehe kein offensichtlich größeres Risiko ein. Und nicht nur bei mir. ...
Wer Sicherheitsbewusstsein mit Angst verwechselt, hat Nachholbedarf in Semantik.
Der Reifen ist das einzige Bauteil, das mich mit der Straße verbindet und da gehe ich möglichst kein Risiko ein.
Nun mag einer fragen: "Welches Risiko?" - Antwort: "Keinerlei Kompromisse!"
Warum wird wohl für die Weiterfahrt auf eine Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h hingewiesen? Würde man bei einem Flugzeug den Reifen flicken?
Oder in einem KKW ein Rohr mit einer Reparaturschelle fixen? Wohl kaum.
Ich leiste mir diese Vorgehensweise und bin gerne bereit, mich verschwenderisch nennen zu lassen. Aber als ängstlich betrachte ich mich nicht.

Motorradfahren ist mir ein wichtiges Hobby, wenn auch ein finanziell aufwendiges. Würde die Ausübung mal durch Reifenkosten in Frage gestellt, wüsste ich ganz andere Bereiche aus diesem Segment, wo ich den Rotstift ansetzen würde. Ich bin auch einer, der einen Reifen nach halber Laufleistung auf den Müll wirft, wenn mich seine Eigenschaften (nach Tausch der Fabrikats) enttäuschen ... und fühle mich wohl mit dieser Entscheidung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten