Tenere 700

Was Leckeres in rotweiß, oder weißrot?

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Hallo,
...die Reisetauglichkeit würde ich als „begrenzt“ bezeichnen. Ich verreise zwar gern mit meiner, aber bequem ist das nicht, dafür fehlt einfach der Komfort. Meine persönliche Schmerzgrenze liegt bei 600 km am Tag, dann brauche ich ne Pause und suche mir ne Unterkunft, mit ner GSA geht da deutlich mehr.
dem möchte ich ein bisschen widersprechen: Ich denke die Tenere ist sehr reisetauglich, besonders als WR. Wie lang die Strecke sein darf hängt ja in erster Linie von der Route ab. Klar ist sie nicht ganz so komfortabel wie eine GS(A) (egal, ob Luft- oder Wassergekühlt). Aber der Motor ist ähnlich entspannt zu fahren und das ist in meinen Augen das wichtigste. Auch, wenn natürlich der "Bums untenrum" nicht der gleiche sein kann.

Wie auch immer: Sie schafft es durchaus mit darüber hinweg zu trösten, dass ich meine 1200 GSA TÜ nicht mehr habe. Dafür ist sie eben um einiges leichter. Es kommt am Ende auf das Profil der Reise an ;).

Bei der Soziustauglichkeit gehe ich allerdings mit: Da fehlen einfach ein paar PS.

Viele Grüße
Carsten
 
Wenn die Tenere saukomfortabel wäre und nen dicken Motor mit ordentlich Wumms hätte und dann auch noch den Status mitbringt, dann wäre sie eine GS und mindestens genauso schwer.
 
Interessant an der Diskussion zur Reisetauglichkeit der T700 ist, dass kaum einer der kritischen Stimmen erwähnt, wie vieler Umbauten es bei einer GS benötigt um auf Reisen zu gehen. Alleine die Beiträge in den Foren für und um den Poppes bei jeder neuen GS sprechen doch Bände, dass kaum eine GS so richtig "reisefertig" auf die Strasse kommt. Wenn dann beide Moppeds "präpariert" auf die Reise gehen, gibt es keinen für mich nennenswerten Unterschied, den die T700 aus dem Reisesektor ausschliessen würde.

Wo die GSen gegenüber der T700 im Vorteil sind, wäre die sozia-tauglichkeit. Aber für Soloreisen ist die Yamaha für mich die bessere Wahl. Und das seit Jänner 2022.
 
Moin,
ich sehe die T7 auch als absolut Reisetauglich ein. Bei mir war es zumindest so nachdem ich die TT-Comfort-Sitzbank montiert hatte.
Im letzten Herbst habe ich die T7 gegen eine F 900 GS getauscht. Tempomat und QS waren neben der Optik und den +40 PS die Gründe.
QS und Tempomat ist bei der T7 inzwischen möglich. Wenn das Gewicht die ultimative Entscheidungsgrundlage wird, wird meine Nächste nach aktuellem Stand der Dinge aber wohl wieder eine T7.
 
dem möchte ich ein bisschen widersprechen: Ich denke die Tenere ist sehr reisetauglich, besonders als WR.

Ich hab ja auch nicht geschrieben, dass die T700 reiseuntauglich wäre, besonders Weltreisende schätzen ja ihre Qualitäten die sie zweifelsfrei hat. Aber die Bequemlichkeit und der Komfort sind eben nicht auf dem Niveau einer GS. Auch die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit beim Streckemachen ins Zielgebiet liegt unter der einer GS. Mit einer GS kannst Du auf der AB stundenlang im >160er Bereich fahren, das wird mit der Tenere zu anstrengend, dafür fehlt Power und Windschutz.

Einmal im Zielgebiet angekommen, würde ich meine T7 immer einer GS vorziehen.
 
Mit einer GS kannst Du auf der AB stundenlang im >160er Bereich fahren.....
Ja, das kann man aber so nur in Deutschland. Ennet der Grenze ist dieser Vorteil nicht mehr vorhanden. Und wieviel Deutschland bleibt einem Breisgauer, wenn er nach Spanien fährt? Mit der T700 kann ich im AB-Verkehr Frankreichs gut mitschwimmen (aber nur wenn es sein muss...) und in der Schweiz ist eh Stau zwischen Lausanne und Geneve.

Das ist jetzt kein Makel an der GS geäussert, sondern den (fraglichen) Nachteil der T700 für weite Reisen relativiert.
 
Mit einer GS kannst Du auf der AB stundenlang im >160er Bereich fahren, das wird mit der Tenere zu anstrengend, dafür fehlt Power und Windschutz.
Einspruch euer Ehren!

Wenn ich mit meiner Truppe unterwegs bin, sind die meisten mit GS verschiedener Baureihen unterwegs. Wenn wir dann mal auf einer langen Überführungsetappe auf der Bahn sind, bin ich eigentlich derjenige, der die Pace macht oder machen würde, wenn ich dürfte. War mit meiner T7 Rally so und jetzt mit der World Raid genau so.

Auch "die GS-Fahrer" (wobei ich diese Verallgemeinerung ja kompletten Blödsinn finde und lieber von meinen Freunden auf verschiedenen GS sprechen möchte) haben keinen Bock stundenlang im höheren Geschwindigkeitsbereich unterwegs zu sein.

Ich bin da sehr stumpf - langes Autobahngebrate macht mir nichts (solange ich die Ohrstöpsel drin habe) - Hirn ausschalten - rechte Hand runter klappen und ab und an mal auf der Sitzbank etwas rumrutschen. Der Ténéré macht es nichts - die ist auch dauerdrehzahlfest.

Ein wenig Leidensfähigkeit muss man natürlich mitbringen. ;) Es gibt Böcke, die grundsätzlich etwas bequemer sind.
 
Nachdem ich vor einer Weile schon Erfahrungen mit Seitentaschen von Rhinowalk gesammelt hatte, wollte ich dem System an sich noch mal eine Chance geben.

NL_TET_TEST_1_2.jpg

TET_3_2_oK.jpg

Als negativ bei der oben gezeigten Variante empfand ich:
- 2x14 Liter bietet mir zu wenig Volumen
- die Befestigung direkt auf der Verkleidung ohne spezielle Träger ist möglich aber etwas wabbelig

Jetzt also mit speziellen Trägern für die Seitentaschen. Die Wahl fiel auf die Teile von Off The Road.

OTR Sofrgepäck Halter

STT_8.jpg

STT_10.jpg

Sehr passgenau, auch mit dem großen Gepäckträger (auf den ich nicht verzichten möchte) fluppt das 1A.

Bei den Taschen habe ich mich für ein Model von Polo entschieden.

QBag 2 x 24 Liter

Mit 120 Euro sogar recht günstig.

STT_11.jpg

Die Befestigung mit dem Träger gefällt mir deutlich besser. Und im Falle eines Sturzes mit abgerissenen Befestigungen der Taschen oder defekten Schnallen könnte man die Taschen auch einfach mit einem Zurrgurt am Träger befestigen.

Mal schauen wann die Teile dann mal richtig testen kann.
 
Interessant an der Diskussion zur Reisetauglichkeit der T700 ist, dass kaum einer der kritischen Stimmen erwähnt, wie vieler Umbauten es bei einer GS benötigt um auf Reisen zu gehen. Alleine die Beiträge in den Foren für und um den Poppes bei jeder neuen GS sprechen doch Bände, dass kaum eine GS so richtig "reisefertig" auf die Strasse kommt. Wenn dann beide Moppeds "präpariert" auf die Reise gehen, gibt es keinen für mich nennenswerten Unterschied, den die T700 aus dem Reisesektor ausschliessen würde.

Wo die GSen gegenüber der T700 im Vorteil sind, wäre die sozia-tauglichkeit. Aber für Soloreisen ist die Yamaha für mich die bessere Wahl. Und das seit Jänner 2022.

Die T700 stand bei mir in der engeren Wahl. Hatte erst die große Schwester probegefahren, doch die fixte mich überhaupt nicht an. Die reduzierte T700 hatte hingegen schnell mein Herz erobert. Tatsächlich war dann die Überlegung, ob sich eine Sozia auf dieser dünnen Bank Auflage wohlfühlen könnte und ob die T7 mir auf langen Strecken auch bequem wäre. Die schicke Blau-Gelbe gab's nur mit Akrapovic und den wollte ich auch nicht.

Aber schon attraktives Motorrad, gerade durch das Weglassen.
 
Ja und?
Hast Du jetzt eine oder trägst Du dich mit dem Gedanken eine anzuschaffen oder hast Du dich anders entschieden?
 
Es wurde eine gebrauchte F850 GS mit 6 Tkm. Heute hat sie 80 Tkm mehr.
 
Das klingt nach guter Wahl.
Die beste Sozia wird es Dir danken, denn der Sitzkomfort der F ist mit Sicherheit besser als der der T7.
Dafür hat die T7 (für Solofahrer) den höheren Spaßfaktor.
 
Hoffe allerdings, das ich meine Beine dort besser unter kriege als bei der letzten WR.
Damit hatte ich am Anfang (zumindest bei zwei Probefahrten) auf der WR auch meine Probleme im Gegensatz zur normalen T7. Von der Normalen war ich es gewohnt, in engen Kurven sehr weit nach vorne zu rutschen, um möglichst viel Gewicht aufs Vorderrad zu kriegen (ein wenig SuMo-Stil). Das geht mit der WR nicht! Man muss sich einfach daran gewöhnen, dass man etwas weiter hinten sitzt. Bei mir (182 cm groß) ist das kein Problem. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das bei deutlich größeren Fahrern nicht so perfekt ist.
 
Ich fand die WR auch interessant, hatte aber mit 195 cm und sehr langen Beine auch Probleme diese unterzukriegen. Das hat mich stark an die R 1150 GS erinnert, da kam ich mit der normalen super zurecht, die Adventure ging gar nicht. Ab der 1200er GS war da mehr Platz und die Adventure die erste Wahl. Evtl. ist es ja bei der Tenere ähnlich.
 
Damit hatte ich am Anfang (zumindest bei zwei Probefahrten) auf der WR auch meine Probleme im Gegensatz zur normalen T7. Von der Normalen war ich es gewohnt, in engen Kurven sehr weit nach vorne zu rutschen, um möglichst viel Gewicht aufs Vorderrad zu kriegen (ein wenig SuMo-Stil). Das geht mit der WR nicht! Man muss sich einfach daran gewöhnen, dass man etwas weiter hinten sitzt. Bei mir (182 cm groß) ist das kein Problem. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das bei deutlich größeren Fahrern nicht so perfekt ist.
Danke für deinen Hinweis.
Aber ich bin 1,97 mit einer 91'er Schrittlänge.
Mal abwarten wie sie sich 2026 präsentiert.

Ich fand die WR auch interessant, hatte aber mit 195 cm und sehr langen Beine auch Probleme diese unterzukriegen. Das hat mich stark an die R 1150 GS erinnert, da kam ich mit der normalen super zurecht, die Adventure ging gar nicht. Ab der 1200er GS war da mehr Platz und die Adventure die erste Wahl. Evtl. ist es ja bei der Tenere ähnlich.
Das habe ich letztes Jahr beim Probespitzen auch festgestellt.
Bei der R1200GSA und der R1250GSA hab ich diese Problem nicht. Trotzdem geht mir die Tenere nicht aus dem Kopf.

Wie schon geschrieben, 2026 wird das Jahr der Entscheidung 😀

👋 Olli
 
Charley testet die aktuelle Tenere 700

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Diese Ki ist ziemlich nervig.
 
der Toni war in Griechenland

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