.... früher waren die Geschmäcker ähnlicher und "Ausnahmen" seltener - dann aber eindeutig gegen den Strom (Suzuki Katana oder BMW K1).
...
Genau das glaube ich nicht - im Gegenteil.
Ich habe hier nahezu alle siebziger und achtziger Jahrgänge der MOTORRAD sowie die dazu gehörenden Kataloge herumliegen. Die Bandbreite an Marken, Designs, technischen Lösungen und Konzeptionen war riesig. Die Lackierungen ebenso - man gucke heute mal nach den Retro-Kawas oder zu zu Enfield, da bekommt man eine kleine Vorstellung davon. Nahezu jedes Motorrad hatte seinen eigenen Charakter, man kopierte sich noch nicht gegenseitig.
Nicht anders ein Blick auf den Parkplatz eine Einkaufszentrum. Um 1980 standen da hundert Marken und zahllose eigenständige Modelle, vom Citroen DS über den Fiat Multipla (erste Serie), vom Käfer zum K70, vom Chevy Impala zum AMC Pacer, von Lancias, Rover, Renault 16, Enten, zweifarbige Isabellas, Mantas, vielleicht noch ein oller BMW 501 - in tausend Farben. (Sorry, ich verliere mich.)
Heute: graue SUV, schwarze SUV, weiße SUV. Silberne oder anthrazitfarbene Limousinen und schwarz-weiße E-Autos im Lego-Klötzchen Design.
Tolle Wurst. Der hellblaue Hyundai ist der Exot...