Mein Reifenhändler wird „komisch“

Was mich wirklich ansäuert ist, das ich erst hinterher informiert wurde, das ich nur bar zahlen kann. Kein Hinweis auf dem. Tresen Homepage oder sonstwo. Und dann noch nichtmal überweisen können. Das finde ich auch nach Wochen sehr ärgerlich. Wie gesagt lokal gekauft in Inhabergehrten Laden, nix Internet

Ein Freund hat seine Firmenweihnachtsfeier in einem Restaurant zelebriert, an dessen Tür die üblichen Kartensymbole klebten. Die vierstellige Rechnung wollte er mit der Kreditkarte begleichen. Der Chef erklärte ihm dann, dass sie keine Karten mehr akzeptieren. Der Verweis auf die Schilder an der Tür beantwortete er mit einem Schulterzucken.

Die Antwort meines Freundes war dann, dass er sich dann etwas einfallen lassen sollte. Letztendlich bekam er eine Rechnung.

@gstommy68: Hatte dein Händler Schilder an der Tür?
 
Dieser Bargeldquatsch wird wohl hoffentlich mit der nächsten Generation von dannen gehen.
Da gibt es auch andere Meinungen - und das ist gut so!

(Beispiele für staatliche Eingriffe in die Privatsphäre durch Entzug von elektronischen Zahlungsmitteln gibt es inzwischen genügend)
 
Man muss nur an die Blockade des E-Mail-Kontos des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Karim Khan, denken. Auch die ganzen großen Geldschieber sind aus dem selben Land wie der E-Mailanbieter (der noch viel mehr macht. Office, Betriebssysteme, etc.).
 
Die Debit Karte ist eine Kreditkarte.

Das ist so leider nicht richtig. Bei einer Kreditkarte laufen die Buchungen beim Kreditkartenunternehmen auf, sie werden dann einmal im Monat beglichen, durch Einzug vom Girokonto oder durch Überweisung. Damit hat man einen Zahlungsaufschub, also tatsächlich einen Kredit. Man kann oftmals auch Geld auf das Kreditkartenkonto überweisen und damit den verfügbaren Betrag erhöhen.

Bei einer Debitkarte (Debit = Abbuchung) wird der Betrag direkt dem Konto belastet. Für die Zahlung muss daher zu diesem Zeitpunkt genug Guthaben vorhanden sein. Vermutlich steht da auch irgendwo Visa oder Master drauf. Das jeweilige Unternehmen verdient kräftig mit. Diese Art der Abrechnung ist damit vergleichbar zum Einsatz der früheren EC-Karte. Allerdings ist die Gebührenstruktur bei der Debitkarte eine andere und leider höher als bei der früheren EC-Karte. Daher bieten die deutschen Banken die Girocard an.

In Deutschland und der EU fallen 0,8% bis 1,5% an Kosten bei Bezahlungen mit der Debit- oder Kreditkarte an, die der Händler zu tragen hat. Wenn man in Neuseeland bezahlt, kommen die Gebühren on top, der Bezahlende zahlt diese. Dazu kommen die Kosten für die Lesegeräte und das WLAN-Netz für die drahtlose Übermittlung.

Bei den EC-Zahlungen lagen die Gebühren deutlich niedriger. Daher akzeptieren viele auch die Girocard. Wenn man die Bank geeignet wählt, kann man die Girocard auch im Handy-Wallet als Bezahlmethode verwenden. Oder es gibt eine eigene App. Leider geht die Bezahlung dann aber nur in den EU-Ländern. Behogen auf die Abhebungen von Bargeld hat sich an der Gebührenstruktur wenig geändert. Auch früher konnte man nicht mit jeder EC-Karte an jedem Automaten gratis Geld abheben. Man war auf den jeweiligen Automatenverbund des Banksystems angewiesen.

Bei meinem Motorradhändler lege ich die Girocard vor und unterschreibe, es gibt eine Lastschrift. Die Gebühren dafür sind minimal. Dafür zahle ich 13³ im Jahr an die Bank für diese Girocard. Meine beiden Kreditkarten sind gratis. Es gibt mittlerweile auch immer mehr Lokale, die keine "Kartenzahlung" mehr akzeptieren. Ich hatte kürzlich ein Gespräch, warum das so ist. Mir wurde gesagt, dass der Wirt die 500€ monatlich anfallenden Gebühren für die Kartenunternehmen nicht mehr tragen kann. Wir hatten genug Bargeld dabei.

Gruß
Klaus
 
Das zeigt aber nicht die Realität. Man kann das Rad einfach nicht zurückdrehen, damals ging und geht einfach vorbei.
Das ist nicht zurück, dass ist die Gegenwart und möglicherweise auch die Zukunft. Einfach der Situation geschuldet beziehungsweise dazu gelernt.
 
Uns hat mal eine gut bekannte Geschäftsinhaberin erklärt, warum sie Kartenzahlung nicht anbietet. Die Kosten für das Kassensystem, damit es den Ansprüchen des FA entspricht, waren nicht ohne. Bargeldloses zahlen wäre noch mal eine ziemliche Investition gewesen (wir reden hier von einer sehr kleinen Fleischerei).
Ein paar Jahre später haben sie, auch altersbedingt, aufgehört.

Bei dem Reifenhändler könnten das tatsächlich hilflose Versuche sein, Geld zu sparen.
Wieso denn hilflos? Diese Vergleiche die hier gewählt werden schön und gut. Aber darum geht es doch nicht. "Wir" wollen den ausgequetschtesten Preis für die Montage - "wir wollen"!

Davon soll der Monteur auch noch VISA usw. bezahlen. Das tut doch der, der mir die Eiskugel für 2€ verkauft auch (hab mal 20 Pfennige dafür bezahlt).

Ein wenig bei dem "Menschen" Reifenmonteur zu sein ist eventuell hilfreich. Wenn der gute Arbeit macht stecke ich ihm schon mal nen zwanziger zu - separat! Was interessiert mich die Zahlungsmethode in Neu Guinea in diesem Moment. Ich will deren Probleme / nicht Probleme nicht. Komme "hier bei mir" gut klar!
 
Also 5€ gebe ich auch, das aber jedesmal....;)
 
Dem Monteur natürlich...Selbst wenn er (mal wieder) ein RDC gekillt hat:LOL:
 
Das ist nicht zurück, dass ist die Gegenwart und möglicherweise auch die Zukunft. Einfach der Situation geschuldet beziehungsweise dazu gelernt.
Naja, das sehen die Schweden offensichtlich anders. Allen sogenannten Empfehlungen zum Trotz will und braucht dort niemand Bares. Ok, von drei komischen Preppern mal abgesehen. Wenn es allerdings richtig Dicke kommt ist Bares auch genau nix mehr wert.
 
Dem Monteur natürlich...Selbst wenn er (mal wieder) ein RDC gekillt hat:LOL:
War ne rethorische Frage. Aber es war eine Zeit lang wirklich ne Überraschung - einfach die Ventile rausschneiden - haben wir immer so gemacht. Gut das ist ewig her. Das erste Mal aber eine echte Überraschung, auch kostentechnisch.

Ob er noch angesäuert ist?
 
Das ist nicht zurück, dass ist die Gegenwart und möglicherweise auch die Zukunft. Einfach der Situation geschuldet beziehungsweise dazu gelernt.
Das sehe ich auch so. In Zeiten von Palantir finde ich es charmant, auch mal spurlos Geld transferieren zu können.
 
Naja, das sehen die Schweden offensichtlich anders. Allen sogenannten Empfehlungen zum Trotz will und braucht dort niemand Bares. Ok, von drei komischen Preppern mal abgesehen. Wenn es allerdings richtig Dicke kommt ist Bares auch genau nix mehr wert.
Wo in etwa war jetzt noch mal die Reifenmontage?
 
Naja, das sehen die Schweden offensichtlich anders. Allen sogenannten Empfehlungen zum Trotz will und braucht dort niemand Bares. Ok, von drei komischen Preppern mal abgesehen. Wenn es allerdings richtig Dicke kommt ist Bares auch genau nix mehr wert.
Bin kein prepper, mag trotzdem Bargeld.
Und jeder Nichtjesuit, den ich kenne zahlt damit manche Sachen lieber.

Ich kenne auch keinen Selbstständigen, der gerne auf cash verzichten würde.

Warum soll unser Altböcker Gebühren abführen an Kartenbetreiber und EC-Cash Geräte-Dienstleister. Mag hier auch die Kundschaft nicht.

Anhänger mieten beim Bekannten = cash.
Flohmark = cash
Trinkgeld = cash
Bierbude am Fussbalplatz = cash
Schnitzel in der Straussenwirtschaft = cash
eBay Kleinanzeigen = cash


Ich hab ab und zu garnix dabei, ausser ein paar Scheinen zusammengenuffelt in der kleinen Geld-Hosentasche rechts. Keine Karte, kein Handy, kein Portmonaie.
Praktisch z.B. am Strand, oder auf der kleinen Radtour mit Regenrisiko.
Der liebe Gott hat sich schon was dabei gedacht, als er die 5 pocket jeans erfunden hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin kein prepper, mag trotzdem Bargeld.
Und jeder Nichtjesuit, den ich kenne zahlt damit manche Sachen lieber.

Ich kenne auch keinen Selbstständigen, der gerne auf cash verzichten würde.

Warum soll unser Altböcker Gebühren abführen an Kartenbetreiber und EC-Cash Geräte-Dienstleister. Mag hier auch die Kundschaft nicht.

Anhänger mieten beim Bekannten = cash.
Flohmark = cash
Trinkgeld = cash
Bierbude am Fussbalplatz = cash
Schnitzel in der Straussenwirtschaft = cash
Flohmarkt = cash


Ich hab ab und zu garnix dabei, ausser ein paar Scheinen zusammengenuffelt in der kleinen Geld-Hosentasche rechts. Keine Karte, kein Handy, kein Portmonaie.
Praktisch z.B. am Strand, oder auf der kleinen Radtour mit Regenrisiko.
Der liebe Gott hat sich schon was dabei gedacht, als er die 5 pocket jeans erfunden hat.
Auch das kannst du halten wie du magst. Allerdings kann man im 21. Jahrhundert von jedem Geschäftsmann erwarten Bargeldlos agieren zu können. Das geht überall in Europa, nur in D nicht. Da ich Gastronom bin weiss ich sehr sicher das Bares quasi immer am Fiskus vorbei geht, und das ist ja wohl nicht Sinn der Übung.
Konsequenterweise habe ich nie Bares dabei und bis auf ganz wenige Ausnahmen geht das auch hier ganz fantastisch.
 
Auch das kannst du halten wie du magst. Allerdings kann man im 21. Jahrhundert von jedem Geschäftsmann erwarten Bargeldlos agieren zu können. Das geht überall in Europa, nur in D nicht. Da ich Gastronom bin weiss ich sehr sicher das Bares quasi immer am Fiskus vorbei geht, und das ist ja wohl nicht Sinn der Übung.
Konsequenterweise habe ich nie Bares dabei und bis auf ganz wenige Ausnahmen geht das auch hier ganz fantastisch.
Alles gut.
Nur das mit dem Preppern wollte ich so nicht stehen lassen.
 
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