Mein Reifenhändler wird „komisch“

gstommy68

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Motorrad
R 1200 GS LC
R 1150 GS
Bin seit ca. zwanzig Jahren beim gleichen Reifenhändler, kleiner Betrieb Inhabergeführt Die Arbeit war immer top früher günstige Preise, die letzten Jahre eher marktüblich. Arbeit immer top und zuverlässig. Diesmal war ein Vorderreifen am Mopped fällig.
Also angerufen wie immer. Guten Tag ich benötige für ne 1200 GS LC…..weiter kam ich nicht, mir wurde ins Wort gefallen und mitgeteilt das ich einfach die Reifengröße und Marke sagen soll….. okaaaay…. Habe ich gemacht, ich weiß was ich wollte (andere vermutlich nicht) Sie melden sich wenn der Reifen da ist, was dann auch gemacht wurde, ich könne einfach vorbeikommen, okay gemacht, mit ausgebauten Reifen Vorbeigefahren Reifen wurde gewechselt.
Dann bezahlen….. ja und dann fand iich es richtig blöd…..Ich zücke meine Debitkarte. Sie schüttelt den Kopf, akzeptieren wir nicht…häää…?
Habe doch früher auch mit Karte bezahlt? Ja mir EC aber Debit nehmen sie nicht…
Okay, dann schreiben sie eine Rechnung ich überweise sofort wenn ich zuhause bin. Kurzes überlegen auf der anderen Seite des Tresens dann die Antwort: Nee nur bar….. super hatte nicht soviel Geld dabei. Lange Rede kurzer Sinn die hat mich allen Ernstes zum Geldautomaten laufen lassen wo ich bei einer Fremdbank Bargeld für eine Gebühr für 4, 95 € abheben durfte und endlichen bezahlen konnte. Frau hinter dem Tresen ist auch schon immer da war bisher wirklich freundlich, was ist da blos los? Und beim Einbau des Vorderrades ist mir aufgefallen das noch zwei kleine Macken an der Felge gemacht wurden, bei der Werkstattmanschaft waren auch nur noch unbekannte Gesichter….bin ratlos was ich zukünftig machen soll/ werde..
 
Ganz einfach, Bargeld dabei haben oder woanders hingehen. Allerdings wüßte ich auch nicht warum ich das Geld meines Reifenhändlers an eine "Kartenfirma" abtreten sollte.
 
Selber montieren.

Mein Reifenmontierer wurde auch komisch (musste wahrscheinlich paar BMW Sensoren bezahlen) nun mache ich es mir selbst.😄
 
finanzielle Schieflage des Betriebs führt oft zum Zusammenkratzen der letzten Ressourcen.

Zum Thema der Kratzer, ich hatte am neuen Moped natürlich keine.
Als ich zum ersten Mal wechseln wollte, habe ich Minikratzer noch VOR dem Ausbau festgestellt.
 
Ich kann Deinen Unmut verstehen. Jahrelang hat es so funktioniert, wie beschrieben. Dann nicht mehr...
Das hat mich dazu bewogen (u.a. auch "Macken" in den Felgen) in Montagewerkzeug zu investieren und Alles selber zu machen.
Achtung: Da bist Du schnell mal über 400 € für vernünftiges Werkzeug los.

Das dauert sicher, bis sich der Invest wieder amotisiert hat, aber bei mir sind 3 Mopeds im Haushalt...

Ich würde an Deiner Stelle in Zukunft (wenn Du nicht selbst Hand anlegen möchtest) mehrere Angebote einholen und dann entscheiden.
Zudem auch vorher abklären, wie ich bezahlen kann ;)
 
Bevor man in blinden Aktionismus verfällt, wäre ein klärendes Gespräch mit dem Besitzer eine respektvolle Geste.
Damit, wenn Du woanders hingehst (oder es Dir selbst machst) er weiß warum. Ob er draus etwas lernt, steht auf nem anderen Blatt, aber Du bist mit Dir im Reinen.
 
Bevor man in blinden Aktionismus verfällt, wäre ein klärendes Gespräch mit dem Besitzer eine respektvolle Geste.
Damit, wenn Du woanders hingehst (oder es Dir selbst machst) er weiß warum. Ob er draus etwas lernt, steht auf nem anderen Blatt, aber Du bist mit Dir im Reinen.
Aus meiner Sicht die beste Vorgehensweise.
Dann weiß er wenigstens, warum die Kundschaft jetzt endgültig anderswo montieren lässt, entsprechende Möglichkeiten vorausgesetzt.

Ich montiere auch selbst, hab in eine Rabaconda investiert. Nicht wegen der Einsparung (die bestimmt 20 Jahre dauert), sondern wegen „hab gerade Zeit, dann wechsle ich mal kurz die Socken“😃💪
 
Bevor man in blinden Aktionismus verfällt, wäre ein klärendes Gespräch mit dem Besitzer eine respektvolle Geste.
Damit, wenn Du woanders hingehst (oder es Dir selbst machst) er weiß warum. Ob er draus etwas lernt, steht auf nem anderen Blatt, aber Du bist mit Dir im Reinen.

Das ist schon ca. 3 Wochen her, von blindem Aktionismus kann also keine Rede sein. Und einen anderen Reifenhändler will ich mir eigentlich nicht suchen. Und in dieser Situation war ich so perplex, das ich dazu erstmal nix sage, das ist für mich und andere erstmal besser so. Ich habe im Nachgangmal meine Rechnungen von dem Laden un Augenschein genommen,Niergendwo war mein Name, also diebüblichen Stammdaten drauf, da hätte man nachvollziehen können das ich schon langjähriger Kunde bin und eine Überweisung der Summe hätte möglich sein können…
 
Hallo,

@gstommy68
Die Welt verändert sich gerade,die Gesellschafft verändert sich,die Menschen verändern sich.Auch wir alle.
Das können wir nicht aufhalten.

Ob du ein Stammkunde in dem Laden bist,weiß ich nicht.Egal wo ich Stammkunde bin,kennt man mich,da braucht es keine Namen oder Bargeld,das geht über Vertrauen.
Anscheinend in deinem Laden nicht der Fall.

Ich würde,wie hier schon geschrieben,mal das Gespräch suchen und dann für mich eine Entscheidung treffen.
Im schlimmsten Fall dann eben eine Veränderung vornehmen und mir ein Laden suchen,bei dem ich zufrieden bin.

Mein Leben ist mir zu kurz,um mich über andere zu ärgern.Da hab ich besseres zu tun.
Ich denke Du auch.......😉

LG schmio
 
Wie Hansemann schon schrieb, gibt es sehr wahrscheinlich eine Schieflage. Keine Kartenzahlung hat wohl damit zu tun, dass die Bank dann nichts freigibt, weil man zuerst von den Schulden runterkommen muss.

Das ist der Anfang vom Ende. 20 Jahre waren ok, Zeit, sich einen neuen Reifenhändler zu suchen!
 
Ich kenne "keine Kartenzahlung" meist nur aus der Gastronomie, das hat dort aber eher andere Gründe, da du eine Rechnung bekommen hast.....
 
"keine Kartenzahlung"
Uns hat mal eine gut bekannte Geschäftsinhaberin erklärt, warum sie Kartenzahlung nicht anbietet. Die Kosten für das Kassensystem, damit es den Ansprüchen des FA entspricht, waren nicht ohne. Bargeldloses zahlen wäre noch mal eine ziemliche Investition gewesen (wir reden hier von einer sehr kleinen Fleischerei).
Ein paar Jahre später haben sie, auch altersbedingt, aufgehört.

Bei dem Reifenhändler könnten das tatsächlich hilflose Versuche sein, Geld zu sparen.
 
Bevor man in blinden Aktionismus verfällt, wäre ein klärendes Gespräch mit dem Besitzer eine respektvolle Geste.
Damit, wenn Du woanders hingehst (oder es Dir selbst machst) er weiß warum. Ob er draus etwas lernt, steht auf nem anderen Blatt, aber Du bist mit Dir im Reinen.
Hi
Sehe ich genauso.
Wenn dazu noch lauter neue Gesichter da sind ist der Laden vielleicht verkauft, mitsamt der Dame an der Kasse.
Gelegentlich habe ich das umgekehrte Problem. Es gibt Firmen die wollen kein Bargeld annehmen.. Will ich ein Auto bezahlen, dann verstehe ich das, auch bei einem Bauchladenhändler auf dem Montmartre ist es mir klar, aber wer sonst eine Gebühren- und Nachvollziehbarswelt möchte, die man zum Schluss nicht mehr beeinflussen kann. . .
 
Bei dir jetzt nicht der Fall, du hast alles beim Händler bestellt und machen lassen, aber die " ich hab den Reifen aus dem Internet" - Besteller, tragen genau zu solchen Schieflagen bei. Am besten sich dann noch beschweren wenn die Montage über 20.-€ kostet, oder Fremdreifen mit Zuschlag oder gar nicht mehr montiert werden.
Viell. Mal selber kalkulieren, was msn verlangen muss um eben zu überleben und die laufenden Kosten, Steuern usw. tragen zu können.
 
Ich kenne "keine Kartenzahlung" meist nur aus der Gastronomie, das hat dort aber eher andere Gründe, da du eine Rechnung bekommen hast.....

es wurde nicht generell eine Kartenzahlung abgelehnt, lediglich die Zahlung mit Debitkarte und das passiert bei mir an der Tankstelle oder am im Supermarkt auch regelmäßig. Anscheinend gibt es da andere Akzeptanzen oder auch Gebührenstrukturen
 
es wurde nicht generell eine Kartenzahlung abgelehnt, lediglich die Zahlung mit Debitkarte und das passiert bei mir an der Tankstelle oder am im Supermarkt auch regelmäßig. Anscheinend gibt es da andere Akzeptanzen oder auch Gebührenstrukturen
Kenn ich ...
Ist mir als ich hergezogen bin auch ständig passiert und passiert teilweise heute noch was mich eigentlich verwundert. Na ja, andere Länder, andere Sitten. Musste mir deswegen zusätzlich noch eine normale Girocard (alt EC Karte) besorgen. OT Ende...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Debit Karte ist eine Kreditkarte. Das passiert nur in Deutschland. Unser Bäcker meinte auch keine Kreditierten nehmen zu wollen. Hat nicht lange funktioniert, weil die Kunden dann eben nicht mehr dort hin gegangen sind.
Hier werden Kunden verprellt, weil der Inhaber meint die höheren Gebühren zu sparen. Im Ausland kann nahezu man überall jeden Betrag mit Kreditkarte bezahlen.
Hat ja jeder selbst in der Hand, ob er ein zweites Mal dort was kauft. Die Preise anheben ging ja auch prima.
Ich habe überhaupt keine Girocard mehr. Nachdem Maestro beendet wurde, hat meine Bank Mastercard Debit Karten ausgegeben.
 
Was mich wirklich ansäuert ist, das ich erst hinterher informiert wurde, das ich nur bar zahlen kann. Kein Hinweis auf dem. Tresen Homepage oder sonstwo. Und dann noch nichtmal überweisen können. Das finde ich auch nach Wochen sehr ärgerlich. Wie gesagt lokal gekauft in Inhabergehrten Laden, nix Internet
 
Reifen selber besorgen und jemand suchen, der das Aufziehen noch gerne macht. Ich habe jedenfalls immer jemanden gefunden.
Viele Reifenportale bieten auch gleich die Werkstätten mit an.
 
Nur zur Akzeptanz von Kreditkarten, wir sind heute nach 2 Wochen Dänemark Urlaub zurück zu Hause. Wir haben keinerlei Fremdwährung sprich Dänische Kronen benötigt, ausschließlich Kartenzahlung genutzt, egal wofür.

Mal schauen ob man in Deutschland jemals auf diesem Level agieren wird.
 
Damit dann auch genau festgestellt werden kann, wer wann was und wo gemacht ... 🫣

Nennt sich Bewegungsprofile ...

Nur Bares ist Wahres.
Thema verfehlt. Kann passieren.

Es ging nicht darum, dass man nur noch mit Karten bezahlen kann, sondern dass man überhaupt die Möglichkeit hat mit einer Debitkarte zu bezahlen.
 
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