Ladegerät für R 1300 GS

Danke für die Erklärung von BMW. Leider wird daraus nicht vollständig klar, ob sich die Aussage zum temperaturbezogenen Verhalten auf deine alte Version des Ladegeräts Plus (aus dem Hause Fritec) bezieht oder auf die neue Version des gleichnamigen, von CTEK gefertigten Geräts (wie kann man nur verschiedene Geräte gleich benennen?!).

Aus dem Kontext ist zu vermuten, dass sich das auf die Fritec-Version bezieht. Das ist konsitent mit dem Umstand, dass das Manual zum CTEK-Gerät keinerlei Hinweise auf eine temperaturgeregelte Ladestromsteuerung enthält.

Interessant ist sich daraus ergebende Frage, ob die BMW-Version des Fritec-Laders evtl. eine andere Software mit verschobenen Temperaturschwellen und einer anderen Ladestromanpassung aufgespielt erhielt (0 Grad und 0.5 A Ladestrom statt 3 Grad (bzw. faktisch 10 Grad) und 0 A beim Nicht-BMW-Fritec).

Ich frage mal bei Fritec an. Vielleicht wollen oder dürfen sie aber nichts zum BMW-Lader sagen.
 
Leider wird daraus nicht vollständig klar, ob sich die Aussage zum temperaturbezogenen Verhalten auf deine alte Version des Ladegeräts Plus (aus dem Hause Fritec) bezieht oder auf die neue Version des gleichnamigen, von CTEK gefertigten Geräts

... meines Wissens liegt das nicht originär am Ladegerät, sondern an den Lithium-Akkus (Lithium-Eisenphosphat). Das Ladegerät / die Ladegeräte dürften "nur" darauf abgestimmt worden sein, bei "kalten" Temperaturen den Akku nicht zu laden.

Hintergrund (soweit ich das richtig in Erinnerung habe) ist, dass die Lithium-Eisenphosphat-Akkus beim Laden unter niedrigen Temperaturen beschädigt werden können.

Bei den Lithium-Akkus in PKW's besteht das Problem nicht, weil diese "beheizt" sind. Das dürfte beim Moped-Akku nicht der Fall sein.
 
Leider wird daraus nicht vollständig klar, ob sich die Aussage zum temperaturbezogenen Verhalten auf deine alte Version des Ladegeräts Plus (aus dem Hause Fritec) bezieht oder auf die neue Version des gleichnamigen, von CTEK gefertigten Geräts (wie kann man nur verschiedene Geräte gleich benennen?!).

Nach meinem Verständnis schon? BMW bezog sich auf mein in #40 gezeigtes Ladegerät. Genau diese Fotos hatte ich meiner Anfrage beigefügt.
 

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Hier nun die Anwort von Fritec zur Frage der Software auf der BMW-Variante ihres Ladegeräts vs. der ihrer eigenen Version:

"Richtig das BMW-Gerät hat eine andere Software als unser Ladeprofi Vario 2.0 Plus (Black Edition).
Leider dürfen wir auf unsere Geräte die BMW-Software nicht draufspielen und auch allgemein zu dem BMW-Gerät keine Informationen rausgeben."

Das erklärt, weshalb das Fritec-BMW-Ladegerät Plus a) bei tieferen Temperaturen noch lädt und b) unter 0 Grad den Ladestrom nicht komplett aussetzt, sondern nur auf 0,5 A zurückfährt.

Hätte ich um diese bisher nirgends thematisierte Differenz vor dem Kauf des Fritec Vario 2.0 gewusst, hätte ich wegen meiner Ladesituation (unbeheizte Garage) den BMW Lader (von Fritec) vorgezogen. Aktuell gibts allenfalls noch vereinzelte Restbestände des alten Ladegeräts Plus von BMW zu kaufen.
 
Hier nun die Anwort von Fritec zur Frage der Software auf der BMW-Variante ihres Ladegeräts vs. der ihrer eigenen Version:

"Richtig das BMW-Gerät hat eine andere Software als unser Ladeprofi Vario 2.0 Plus (Black Edition).
Leider dürfen wir auf unsere Geräte die BMW-Software nicht draufspielen und auch allgemein zu dem BMW-Gerät keine Informationen rausgeben."

Das erklärt, weshalb das Fritec-BMW-Ladegerät Plus a) bei tieferen Temperaturen noch lädt und b) unter 0 Grad den Ladestrom nicht komplett aussetzt, sondern nur auf 0,5 A zurückfährt.

Hätte ich um diese bisher nirgends thematisierte Differenz vor dem Kauf des Fritec Vario 2.0 gewusst, hätte ich wegen meiner Ladesituation (unbeheizte Garage) den BMW Lader (von Fritec) vorgezogen. Aktuell gibts allenfalls noch vereinzelte Restbestände des alten Ladegeräts Plus von BMW zu kaufen.
Da empfielt es sich vor dem Kauf von Geräten einfach die BA zu lesen.

Was spricht dagegen das neue Fritec Ladegerät (Ladeprofi vario 2.0+) im AGM Modus (1. Ladeprogramm, 1,5 A max Einstellung) dauerhaft an der Bordsteckdose angeschlossen zu lassen.
Im AGM Programm wird die Temperatur nicht geprüft und der Ladestrom wird auch nicht über 0,5 A steigen wenn die (LiFePo)Batterie dauerhaft über den Winter am Ladegerät angeschlossen ist
 
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Da empfielt es sich vor dem Kauf von Geräten einfach die BA zu lesen.

Das Lesen der Bedienungsanleitung des Fritec Ladeprofi Vario 2+ nützt(e) nichts, weil inkorrekte Werte dokumentiert sind:

"Lithium-Batterien dürfen nicht bei Temperaturen unter 0°C geladen werden. Es besteht die Gefahr, die Batterie zu beschädigen. Ist das Gerät im Lademodus 2 auf LithiumBatterien eingestellt, wird zu Ladebeginn die Umgebungstemperatur geprüft. Ist die Temperatur niedriger als 0°C, stoppt das Ladegerät. Der Ladevorgang wird erst bei einer Umgebungstemperatur von mehr als 0°C fortgesetzt."

Mit der Nicht-BMW-Software geht der Lader bereits nur wenig unter 10 Grad in den Temperaturschutz.
 
Was spricht dagegen das neue Fritec Ladegerät (Ladeprofi vario 2.0+) im AGM Modus (1. Ladeprogramm, 1,5 A max Einstellung) dauerhaft an der Bordsteckdose angeschlossen zu lassen.
Im AGM Programm wird die Temperatur nicht geprüft und der Ladestrom wird auch nicht über 0,5 A steigen wenn die (LiFePo)Batterie dauerhaft über den Winter am Ladegerät angeschlossen ist

Was dagegen spricht? Die Bedienungsanleitung 🤣:

"Achtung! Falsche Einstellungen können Schäden an Batterie und Ladegerät hervorrufen. Die Batterie wird entweder unvollständig geladen oder überladen. Prüfen Sie bitte vor dem Laden die Einstellungen des Ladegerätes im Menü."
 
Was dagegen spricht? Die Bedienungsanleitung 🤣:

"Achtung! Falsche Einstellungen können Schäden an Batterie und Ladegerät hervorrufen. Die Batterie wird entweder unvollständig geladen oder überladen. Prüfen Sie bitte vor dem Laden die Einstellungen des Ladegerätes im Menü."
Dann vergleich mal die Werte bei den Batterie-Typen, die sind identisch.
Bei LiFePo geht’s nur um den Temperaturschutz
 
Welche Werte meinst du? Normalerweise haben Blei/AGM-Lader bzw. Ladeprogramme eine leicht höhere Endspannung und eine andauernde Erhaltungsladung. M.W. gilt beides als ungünstig für LiFePo-Batterien, sprich es leidet deren Kapazität und Lebensdauer.
 
Hallo,

ich habe aktuell ein Problem mit einem neuen BMW Battery Charger Plus / ctek ( 77025B5B630 ) an meiner R 1300 GS Bj: 2025, welche auch Neu ist.

Das Motorrad hat laut eigener Sichtprüfung eine BMW AGM-Batterie verbaut.
Wenn ich nun das Ladegerät an die Bordsteckdose anstecke und natürlich auch mit 220 Volt Strom verbinde, fängt es sofort an zu laden und eigentlich wäre dann alles gut.

Nun steigt an dem Ladegerät die Anzeige ziemlich zügig auf Level 4 und jetzt kommt leider auch das Problem !
Nach schätzungsweise 15 - 30 Minuten blinkt auf einmal die Netz LED grün. Auch zeigt es machmal noch den Level 4 in der Skala an und machmal ist diese Anzeige auch komplett erloschen. Erst wenn ich dann wieder auf den Button MODE drücke startet das Ladegerät neu, bzw. fängt den Ladevorgang wieder von vorne an. Bis jetzt bin ich nicht über Level 4 gekommen um die Batterie voll zu laden.

Kann mir hierfür jemand den Grund nennen, oder sagen was ich anders machen muss ????
 
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Meine Vermutung wäre, dass die Batterie bereits voll geladen ist (letzter Abschnitt von Punkt 2). Welche Spannung zeigt die GS im Display?
 
Welche Werte meinst du? Normalerweise haben Blei/AGM-Lader bzw. Ladeprogramme eine leicht höhere Endspannung und eine andauernde Erhaltungsladung. M.W. gilt beides als ungünstig für LiFePo-Batterien, sprich es leidet deren Kapazität und Lebensdauer.
Ladeschlussspannung, steht auch in der BA 🤣

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danach schaltet das Ladegerät ab (auch im AGM Modus (Modus 1 - Blei-Standard)) und prüft nach ein paar Tagen ob ein Nachladen notwendig ist
 
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Im Lithium-Modus startet das Fritec den Ladezyklus alle 7 Tage, im AGM-Modus jeden Tag. Wenn es dabei nicht nur die Spannung prüft, sondern auch nachlädt, mag das für LiFePo4 zuviel des Guten sein.
 
wenn ich starte dann läde meine Lima die Batterie nach spätestens 10 Minuten auf 14,4 Volt, also wenn ich täglich fahre ist das dann schädlich für die Batterie??
 
Das Wichtigste dass abgeschaltet wird nach dem Laden. Dann kann das ja ruhen.. und ja nicht über 14,5 Volt bei Lifepo4.
Eigentlich braucht man garnicht laden. Nur Kontrolle alle Monat und wenn noch voll dann alle 2 Monate..
Ich habe den grauen BMW Würfel von Fritec = vollkommen OK läd alle paar Tage mal unnötig auf 14,x Volt hoch.
Die andere Batterie Lifepo 8 AH ist abgeklemmt und braucht alle paar Wochen mal eine Ladung, wenn sie auf 60 % runtergeht ginge aber auch doppelt solange nicht zu laden, dann wäre sie halt auf 40 % und bei 13 V..
Jeder Ladezyluss ist lebensvermindern, wenn sie aber 4 X mehr Zyklen kann als Blei , was solls?
 
wenn ich starte dann läde meine Lima die Batterie nach spätestens 10 Minuten auf 14,4 Volt, also wenn ich täglich fahre ist das dann schädlich für die Batterie??
Hast Du das im Zusammenspiel mit einer Lithium Batterie gemessen oder sind das historische Annahmen?
(ich weiss es nicht und im Winter unter Null dürfte die Batterie vom Laderegler ja auch nicht geladen werden)
VG, Frank
 
Hallo chisquare, Hallo@all

vielen dank für den Ausschnitt der Bedinungsanleitung des Ladegerätes.

Das Display am Motorrad zeigt mir aktuell eine Spannung von 12,3 Volt an.

Nun habe ich mal den BMW Batterie Charger Plus ( ctek ) über die Polklemmen zum testen und wie er sich hier verhält, an die Autobatterie meines PKW's angeschlossen und über Nacht laden lassen.
Hier zeigt das Ladegerät nun in der Skala 7 an, was nun die Erhaltungsladung wäre. Genau so kenne ich es auch von meinem weiteren ctek Ladegerät MXS 5.0. Hier leuchtet die LED in der Skala vom Ladegerät dauerhaft.

Nur wenn ich an der R 1300 GS den Adapter Comfort Connect CIG Plug an das Bordnetz anstecke und über den Canbus lade, fängt wie gesagt das Ladegerät sofort zu laden an. Geht dann sehr schnell bis Level 4.

Nur wenn ich dann nach einer Stunde wieder auf das Ladegerät sehe, blinkt die Netzleuchte grün.

Ok, laut Anleitung bedeutet das sich das Ladegerät abgeschaltet hat und im Ruhezustand befindet.

Nur was ich jetzt nicht verstehe und ich auch nicht in der Bedienungsanleitung finden kann.

- in diesem Ruhezustand blinkt zwar die grüne Netzleuchte aber die restliche Skale von 1 - 8 ist tot, also keinerlei Level Anzeige am Ladegerät ?
- wenn ich dann nur das Ladegerät anhebe erscheint machmal auch wieder die Anzeige der Skala.
- Drücke ich in diesem Zusatnd die Taste "Mode" fängt das Ladegerät sofort wieder an von 1-4 die Prüfung durchzuführen.
- Nur zeigt es mir bis jetzt keine Erhaltungsladung an, da es sich vorher über den Canbus anscheinend abschaltet und auch keine LED in der Skala leuchtet.


Hier frage ich mich ab das so gewollt ist, oder ob das auch bei euren Ladegeräten des BMW Batterie Charger Plus von ctek so der Ladevorgrang über die Bordsteckdose verläuft ????
Manchmal denke ich mir das Ladegerät hat einen Wackelkontakt ??? Was ja möglich wäre.
Leider gibt aber hier die Bedienungsanleitung nach dem lesen nicht wirklich was her und hoffe das ich darin nichts überlesen habe.

Aber vielleicht könnt ihr mir hier mal den Ladevorgang mit dem Ladegerät beschreiben, ob dieser so normal ist oder ob doch vielleicht ein Wako am Ladegerät bestehen könnte ?
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn ich starte dann läde meine Lima die Batterie nach spätestens 10 Minuten auf 14,4 Volt, also wenn ich täglich fahre ist das dann schädlich für die Batterie??

... naja, der Vergleich hinkt etwas.

Natürlich kann man auch bei niedrigen Temperaturen / bei Frost mit 'ner GS mit Lithium-Akku fahren, ohne dass es dem Akku schadet.
Dabei bleibt der Aku doch aber nicht eiskalt! Drunter ist der Wärme abstrahlende Motor, drüber der körperwarme Sattel.
Unter diesen Bedingungen wird der Akku ja quasi von uten und oben beheizt.

In 'ner nicht isolierten und unbeheizten Garage (oder auch im Carport) sieht die Welt dann ja doch etwas anders aus.
 
Hallo chisquare, Hallo@all

vielen dank für den Ausschnitt der Bedinungsanleitung des Ladegerätes.

Das Display am Motorrad zeigt mir aktuell eine Spannung von 12,3 Volt an.

Nun habe ich mal den BMW Batterie Charger Plus ( ctek ) über die Polklemmen zum testen und wie er sich hier verhält, an die Autobatterie meines PKW's angeschlossen und über Nacht laden lassen.
Hier zeigt das Ladegerät nun in der Skala 7 an, was nun die Erhaltungsladung wäre. Genau so kenne ich es auch von meinem weiteren ctek Ladegerät MXS 5.0. Hier leuchtet die LED in der Skala vom Ladegerät dauerhaft.

Nur wenn ich an der R 1300 GS den Adapter Comfort Connect CIG Plug an das Bordnetz anstecke und über den Canbus lade, fängt wie gesagt das Ladegerät sofort zu laden an. Geht dann sehr schnell bis Level 4.

Nur wenn ich dann nach einer Stunde wieder auf das Ladegerät sehe, blinkt die Netzleuchte grün.

Ok, laut Anleitung bedeutet das sich das Ladegerät abgeschaltet hat und im Ruhezustand befindet.

Nur was ich jetzt nicht verstehe und ich auch nicht in der Bedienungsanleitung finden kann.

- in diesem Ruhezustand blinkt zwar die grüne Netzleuchte aber die restliche Skale von 1 - 8 ist tot, also keinerlei Level Anzeige am Ladegerät ?
- wenn ich dann nur das Ladegerät anhebe erscheint machmal auch wieder die Anzeige der Skala.
- Drücke ich in diesem Zusatnd die Taste "Mode" fängt das Ladegerät sofort wieder an von 1-4 die Prüfung durchzuführen.
- Nur zeigt es mir bis jetzt keine Erhaltungsladung an, da es sich vorher über den Canbus anscheinend abschaltet und auch keine LED in der Skala leuchtet.


Hier frage ich mich ab das so gewollt ist, oder ob das auch bei euren Ladegeräten des BMW Batterie Charger Plus von ctek so der Ladevorgrang über die Bordsteckdose verläuft ????
Manchmal denke ich mir das Ladegerät hat einen Wackelkontakt ??? Was ja möglich wäre.
Leider gibt aber hier die Bedienungsanleitung nach dem lesen nicht wirklich was her und hoffe das ich darin nichts überlesen habe.

Aber vielleicht könnt ihr mir hier mal den Ladevorgang mit dem Ladegerät beschreiben, ob dieser so normal ist oder ob doch vielleicht ein Wako am Ladegerät bestehen könnte ?
Hi, ich kenne das Ctek Ladegerät nicht.
Grundsätzlich ist es aber beim Ladevorgang an der Bordsteckdose so dass hier keine Erhaltungsladung vergleichbar wie es am direkten Anschluss der Batterie statt findet.
An der Bordsteckdose wird nur geladen... abgeschaltet und dann nach einer Wartezeit wieder eingeschaltet und dann ggf. nachgeladen.
Die Batterie wird dabei nicht vom Ladegerät entladen, so wie es beim direkten Anschluss je nach Ladeprogramm evtl. erfolgt.
Somit passt die Anzeige des Ctek schon, bei abgeschaltetem Can-Bus im Schlafmodus ist die Batterie nicht verbunden (anders als beim Auto bei direktem Anschluss)
 
... naja, der Vergleich hinkt etwas.

Natürlich kann man auch bei niedrigen Temperaturen / bei Frost mit 'ner GS mit Lithium-Akku fahren, ohne dass es dem Akku schadet.
Dabei bleibt der Aku doch aber nicht eiskalt! Drunter ist der Wärme abstrahlende Motor, drüber der körperwarme Sattel.
Unter diesen Bedingungen wird der Akku ja quasi von uten und oben beheizt.

In 'ner nicht isolierten und unbeheizten Garage (oder auch im Carport) sieht die Welt dann ja doch etwas anders aus.
Richtig draußen kalt bei -10 *C ist das anders, aber ich denke dass sich die Batterie unter dem Laden erwärmt also nicht lange auf -10 bleibt.
Wenn man eine Volle Lifepo 4 bei Null Grad starten will, kommt wenig Startleistung, also macht man die Zündung und das Licht 2 Minuten an und schon geht es mit dem Starten, also sollte auch der Ladevorgang Hitze einbringen.
Wenn ich das Motorrad winters fahren würde oder draußen lassen dann würde ich entweder die Batterie ausbauen oder eben eine Blei reinmachen.
Wer wegen Diebstahlwarner Alarmanlage usw eine Batterie braucht kann auch die teure Lifepo4 schonen, eine alte oder billige Blei reinmachen und an der Dauerlader hängen.
Ich hab da keine Probleme.
 
Oh was eine schwierige Diskussion. Ich habe die GS einfach mit einer normalen Batterie gekauft. Die kann ich im Notfall überall für nen Hunderter kaufen. Ich lade das Motorrad einfach direkt an der Batterie. Sitzbank ab und schon bin ich dran. Wenn man so einfach dran kommt ohne was abbauen zu müssen ,warum sollte ich dann den Umweg über die Elektronik bzw. 12 Volt Steckdose des Motorrades nehmen.
 
+1.
Ich verstehe den Hype um die Bord-Steckdose auch nicht und halte es genau wie Du.
CTEK-Kabel fest am Akku angebracht, wasserdichter Ladestecker liegt unter der Sozia-Sitzbank.
Sitzt hoch, sinstöpseln und fertig. So bleibt das bei mir den ganzen Winter über.
Im Frühjahr ab, GS anlassen, fahren und Spaß haben.
 
Naja, der Hype hat mich 75€ gekostet und dafür hängt´s dann am CAN Bus, mag Vorteile bringen-oder auch nicht, aber es funktioniert und ist bequem.
 
Hallo,

ich habe aktuell ein Problem mit einem neuen BMW Battery Charger Plus / ctek ( 77025B5B630 ) an meiner R 1300 GS Bj: 2025, welche auch Neu ist.

Das Motorrad hat laut eigener Sichtprüfung eine BMW AGM-Batterie verbaut.
Wenn ich nun das Ladegerät an die Bordsteckdose anstecke und natürlich auch mit 220 Volt Strom verbinde, fängt es sofort an zu laden und eigentlich wäre dann alles gut.

Nun steigt an dem Ladegerät die Anzeige ziemlich zügig auf Level 4 und jetzt kommt leider auch das Problem !
Nach schätzungsweise 15 - 30 Minuten blinkt auf einmal die Netz LED grün. Auch zeigt es machmal noch den Level 4 in der Skala an und machmal ist diese Anzeige auch komplett erloschen. Erst wenn ich dann wieder auf den Button MODE drücke startet das Ladegerät neu, bzw. fängt den Ladevorgang wieder von vorne an. Bis jetzt bin ich nicht über Level 4 gekommen um die Batterie voll zu laden.

Kann mir hierfür jemand den Grund nennen, oder sagen was ich anders machen muss ????

Bei mir genau das gleiche. Wenn ich die Batterie mit dem Ctek Plus über die Steckdose lade, kommt das Gerät über die Position 4 nicht hinaus. Verbinde ich hingegen das Ctek Plus direkt mit den Polen der Batterie, so leuchtet die Skala bis zum Ende (7. ) Habe auch keine Ahnung, woran das liegt…
 
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