Kühlwesten (aus gegebenem Anlass ;-) )

Die BMW Kühlweste passt mir in M, in Jacken trage ich 52-54. Damit es an der Schulter nicht so spannt. :whistle:
Die macht nen nutzen Eindruck. Die 100 Euro Aktion ist allerdings over.
 
Habe mir eine BMW-Kühlweste bestellt, um das mal selbst auszuprobieren.
Knapp 100 € plus Versand ... kam heute an. Probiere sie ab Sa mal aus.
 
Habe letztes Wochenende meine neue Inuteq ausprobieren können und bin begeistert 👍🏼. Kühlt - auch unter der Airbagweste - super den ganzen Tag über und wird durch das Dry-System weder innen noch außen feucht.

Genau das, was ich zum Tragen unter der Airbagweste gesucht habe 😃.
 
Habe letztes Wochenende meine neue Inuteq ausprobieren können und bin begeistert 👍🏼. Kühlt - auch unter der Airbagweste - super den ganzen Tag über und wird durch das Dry-System weder innen noch außen feucht.

Genau das, was ich zum Tragen unter der Airbagweste gesucht habe 😃.
Welche hast Du gewählt? Es gibt mehrere meint gugel.
 
Hab die BMW Weste - Wenn es gut warm ist ( > 30°C) muss ich sie eigentlich alle 3h Wässern (im Prinzip je öfters, desto angenehmer) - Einmal Morgens und (dann erst wieder) Mittags (zur Pause) reicht dann (eigentlich) nicht.
Etwas Feucht (von der Weste) wird man zwar auch - Allerdings bei den Temperaturen ist das ja kein Problem zumal man alternativ sowieso (mehr) schwitzen würde.
Aufpassen muss man allerdings, wenn man sie nicht mehr benutzen möchte - weil es zB erträglicher geworden ist. Sie muss wirklich absolut trocken sein, bevor man sie wegpackt. Meine fing mal damals in Kroatien an ziemlich zu muffeln, obwohl ich der Meinung war, das sie trocken war.

Etwas OT:
Seit dem habe ich bei großen Sommer Mopedtouren auch immer ein Fläschen abgefüllten Hygienespüler dabei. Den habe ich jetzt schon ein paar mal eingesetzt, als es grenzwertig wurde.​
Vor allem für mein Helminnenfutter.​
Dieses Jahr hatte ich die Kühlweste "leider" vergessen und fuhr ohne. Als es hier 40° in D gerade waren, fuhr ich zu der Zeit in BiH und HR rum - ok, war nicht ganz so warm aber trotzdem bis 37°. Seit ein paar Jahren fahre ich allerdings im Sommer mit luftiger MESHjacke , dazu (seit letztem Jahr ausschließlich mit einem Merino Shirt) und einer MopedJeans.​
Für mich persönlich die beste Kombi bei der Hitze. Bei den ganze bisherigen TEX Klamotten stand ich immer im Saft, auch bei den Hosen obwohl immer alle Lüftungsschlitze offen sind.​
Das Merino Shirt wird gut naß (Schweiss) - Bei Fahrt (und MESHGewebe) kühlt das tatsächlich auch ganz gut wenn es durchbläst - Ja, man muss und sollte viel trinken. Abends aufgehängt und am nächsten Morgen ist das total verschwitzte Merino wieder super trocken - Und das beste - es stinkt absolut nicht. Hatte noch ein zweites als backup dabei - hatte es aber nie gebraucht. Das Merino hatte ich 4 Wochen und 5tkm an! ohne es 1x waschen zu müssen.​
Wenn halt ein "Schiff"tag zu erwarten ist, ziehe ich oben eine ordinäre Regenjacke drüber und für unten führe ich noch ne' Tex Hose bzw. Regenhose mit (so wie früher halt). Braucht nicht viel Platz. Mein dickes 3Lagen Goretex Laminat hängt dabei zu Hause, Ist mir einfach im Sommer in südlichen Gefilden viel zu warm geworden.​
 
Du warst alleine unterwegs, stimmt's...?!

nope - warum?
Du glaubst nicht, dass das Teil nicht gemuffelt hat? - Richtig? - Hätte ich auch nicht - War aber so - Jeden Morgen geprüft vor dem anziehen 😁
und Abends immer schön aufgehängt zum Lüften
Allerdings....nutze ich auch (seit Jahren) Deocreme - Da muffelt der Achselschweiß auch nicht ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Vergleich zur BMW-Weste ist die Inuteq komplett trocken und hat bei der Ausfahrt vergangen Samstag bei 28 Grad den ganzen Tag über gehalten 😃👍🏼.
 
Ich benutze sowohl bei körperlichen Arbeiten als auch zum Motorrad fahren die Weste von https://e-cooline.de/,
und bin mit der Kühlleistung sehr zufrieden. Die deutsche Firma hat nicht nur Westen sondern auch Kappen, Decken und Hundewesten etc.
 
Erste Erfahrungen gewonnen mit der BMW-Kühlweste. Zählte mich zu den Skeptikern, was die Wirkung angeht. Beansprucht wenig Volumen, so dass man sie problemlos irgendwo verstauen kann. War Freitag abend kurz bei 33 Grad unterwegs und gestern den ganzen Tag bei Temperaturen bis 37° C in gut ventilierter Airflow-Austüstung (Rukka-Jacke, Hose von Held).

Weste in einem Brunnen gewässert, kurz abtropfen lassen und angezogen. Nicht ausgetrichen, bin ja nicht wasserscheu.
Whow, was für ein Unterschied! Gefühlt waren das mindestens 10 Grad weniger. Alle Daumen hoch für die Weste.
Aber: Nach nicht mal einer Stunde ließ die Kühlwirkung deutlich nach. Ähnlich einer Klimaanlage, bei der man den Schalter von Stufe 5 auf Stufe 1 oder 2 zurückdreht. Eine Stunde später regte sich das Gefühl, die Jacke lieber auszuziehen. Bei einer kurzen Tunneldurchfahrt und durch ein kühleres Waldstück fühlten sich die Beine kühler an im Vergleich zum Oberkörper. Das verminderte Kühlempfinden im Vergleich zur ersten Phase führe ich darauf zurück, dass sich das Wasser in der Weste durch die Körperwärme erwärmt hat.

Tags darauf nochmals fordernde Temperaturen. Habe die Weste erst anzogen, als das Thermometer bei 37 Grad stand. Meine Mitfahrer kamen ja auch ohne aus. Wieder der gleiche erfrischende Effekt und ich achtete bewusster darauf, ab wann die Kühlleistung deutlich nach lässt und ab wann ich sie lieber (ohne Nachwässern) ausziehen wollte. Dieses Mal hielt sie etwas über eine Stunde und nach knapp zwei Stunden wollte ich lieber ohne sein.

Ja, alles subjektiv und wahrscheinlich auch abhängig von der Winddurchlässigkeit der Jacke.
Kauf nicht bereut, vergebe aber nur drei bis dreieinhalb Punkte von möglichen fünf.
 
Das DU hier schreibst, ist nur die Bestätigung er Physik. Wenn Du die Weste das erste Mal ansiehst, ist sie kalt, weil das Wasser darin kalt ist. Dein Körper heizt das Wasser aber auf, so das dieser Effekt, wie Du selbst schreibst, nach ca. 1 Stunde weg ist. Der Trick heißt Verdunstungskälte. Also die Energie, die gebraucht wird um Wasser in Wasserdampf zu verwandeln, kühlt Deinen Körper. Dafür ist es aber unerlässlich, das Wind durch die Kühlweste strömt, weil sonst das Verdunstete Wasser nicht abtransportiert werden kann. Deswegen funktionieren diese Kühlwesten am besten mit MESH Kombis. Oder so auf nackiger Haut, ohne Plaste oder Lederkondom drumherum.

Also sind die fehlenden 1,5 Punkte nicht die (Nicht) Funktion, sondern das äußere drumherum. Und sei es nur, das, solltest Du eine MESH Kombi tragen, diese nicht genug durchlüftet ist
 
Erste Erfahrungen gewonnen mit der BMW-Kühlweste. Zählte mich zu den Skeptikern, was die Wirkung angeht. Beansprucht wenig Volumen, so dass man sie problemlos irgendwo verstauen kann. War Freitag abend kurz bei 33 Grad unterwegs und gestern den ganzen Tag bei Temperaturen bis 37° C in gut ventilierter Airflow-Austüstung (Rukka-Jacke, Hose von Held).

Weste in einem Brunnen gewässert, kurz abtropfen lassen und angezogen. Nicht ausgetrichen, bin ja nicht wasserscheu.
Whow, was für ein Unterschied! Gefühlt waren das mindestens 10 Grad weniger. Alle Daumen hoch für die Weste.
Aber: Nach nicht mal einer Stunde ließ die Kühlwirkung deutlich nach. Ähnlich einer Klimaanlage, bei der man den Schalter von Stufe 5 auf Stufe 1 oder 2 zurückdreht. Eine Stunde später regte sich das Gefühl, die Jacke lieber auszuziehen. Bei einer kurzen Tunneldurchfahrt und durch ein kühleres Waldstück fühlten sich die Beine kühler an im Vergleich zum Oberkörper. Das verminderte Kühlempfinden im Vergleich zur ersten Phase führe ich darauf zurück, dass sich das Wasser in der Weste durch die Körperwärme erwärmt hat.

Tags darauf nochmals fordernde Temperaturen. Habe die Weste erst anzogen, als das Thermometer bei 37 Grad stand. Meine Mitfahrer kamen ja auch ohne aus. Wieder der gleiche erfrischende Effekt und ich achtete bewusster darauf, ab wann die Kühlleistung deutlich nach lässt und ab wann ich sie lieber (ohne Nachwässern) ausziehen wollte. Dieses Mal hielt sie etwas über eine Stunde und nach knapp zwei Stunden wollte ich lieber ohne sein.

Ja, alles subjektiv und wahrscheinlich auch abhängig von der Winddurchlässigkeit der Jacke.
Kauf nicht bereut, vergebe aber nur drei bis dreieinhalb Punkte von möglichen fünf.
Merci für den kleinen Testbericht. (y)
Habe ich das so richtig verstanden: die Weste war nach 2 Stunden noch nicht trocken, oder?
 
Das DU hier schreibst, ist nur die Bestätigung er Physik. Wenn Du die Weste das erste Mal ansiehst, ist sie kalt, weil das Wasser darin kalt ist. Dein Körper heizt das Wasser aber auf, so das dieser Effekt, wie Du selbst schreibst, nach ca. 1 Stunde weg ist. Der Trick heißt Verdunstungskälte. Also die Energie, die gebraucht wird um Wasser in Wasserdampf zu verwandeln, kühlt Deinen Körper. Dafür ist es aber unerlässlich, das Wind durch die Kühlweste strömt, weil sonst das Verdunstete Wasser nicht abtransportiert werden kann. Deswegen funktionieren diese Kühlwesten am besten mit MESH Kombis. Oder so auf nackiger Haut, ohne Plaste oder Lederkondom drumherum.
Was hatte ich wohl an (=> 1. Abschnitt)?
Eine Airflow-Jacke ist eine Mesh-Jacke. Ich habe gleich drei davon ...
 
Ja. Siehe meinen letzten Satz. Die Macna mit BMW Airflow funktioniert über einen ganzen Fahrtag bestens.....
 
Ich habe einen subjektiven Erfahrungsbericht zur BMW-Kühljacke geschrieben (T bis 37 Grad), nicht zur Macna.
Neben der Rukka-Jacke habe ich noch zwei Airflow-Jacken von BMW und kann die Luftigkeit der Rukka realistisch einschätzen.
Soviel zu meinen "Testbedingungen". Mein subjektives Empfinden ist nicht allgemeingültig.

Du darfst gerne detailiert ausführen, unter welchen Bedingungen Du "den ganzen Tag lang" ausreichende Kühlung hattest.
Die Gemeinde ist sicher daran interessiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was unterscheidet einen einzelnen Erfahrungsbericht von einem echten Test?
In einem Test nimmt man das subjektive Empfinden heraus; ich habe es deshalb nicht Test genannt.

In einem aussagekräftigen Test packt man z.B. die Weste auf einen Dummy, stellt diesen vor einen Ventilator oder in den Windkanal und misst die Temperaturen der anströmenden Luft und auf der Oberfläche der Puppe. In festgelegten Intervallen würde man die Weste wiegen, um die Masse des verdunsteten Wassers über der Zeit zu bestimmen, dazu vielleicht noch eine repräsentative Temperatur der Kühlweste. Das ganze Programm für 2-3 Temperaturen, Jacken verschiedener Luftdurchlässigkeit und diverse Kühlwesten im Angebot.

Haben wir hier leider nicht, und deshalb ist jede Bewertung subjektiv behaftet und sollte mit einer entsprechenden Skepsis betrachtet werden.
 
Ich habe ja beide Westen - die BMW-Kühlweste (schon seit Jahren) und seit letzter Woche die Inuteq (diese funktioniert ja nach demselben Prinzip wie die Macna) und kann von daher ganz gut vergleichen und das von Euch Beschriebene bestätigen:

- Die BMW-Weste lässt verhältnismässig schnell mit der Kühlleistung nach
- Die Inuteq/Macna-Weste hält den ganzen Tag


Meine Voraussetzungen:

Beide bei über 30 Grad getragen - mit einer KLIM Induction Mesh-Jacke und KLIM Aggressor -1.0 Funktionswäsche darunter. Die Inuteq habe ich sogar noch UNTER der Unterziehairbagweste getragen, wo man ja im Grunde genommen noch weniger Verdunstungskühlung abbekommt. Die BMW-Kühlweste habe ich auch immer mit der KLIM Induction und Aggressor-Shirt getragen, über der Meshjacke dann damals noch die Helite eTurtle-Weste.

Mein Fazit zu beiden Westen: Ja, die BMW-Kühlweste ist super, muss aber deutlich öfters "aufgefrischt werden". Die Inuteq/Macna mit ihrer Dry-Technology hält deutlich länger - sprich mindestens den ganzen Tag.

Es muss ja jeder für sich selber entscheiden, aber ich für meinen Teil würde nach meiner Erfahrung aktuell immer wieder und nur noch zu einer Weste mit Dry-Technologie (Intueq oder Macna) greifen 😃.
 
Danke Dir, ein Quervergleich ist natürlich hilfreich.

Sind denn die Kühlleistungen beider Westen auf ähnlichem Niveau?
Hier habe ich ein Vorstellungsproblem: Wenn bei gleicher Kühlleistung die Dry-Jacken deutlich länger halten, dann muss die Kühlenergie (Wasservorrat) deutlich höher sein.
Oder die Kühlleistung ist geringer und hält entsprechend länger an.
Was ist ein Fahrtag? Bei mir sind das 8-10 Stunden. Der acht- bis zehnfache Wasservorrat? Schwer vorstellbar (entsprechend schwer müsste die Weste ausfallen).

Wie oben beschrieben: Die BMW-Weste war nach zwei Stunden noch feucht, aber die Kühlleistung perdu.

Die nächsten Tage bin ich in den Vogesen und werde die BMW-Weste dann auch zwischendurch wieder auftanken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Laut Anleitung sollen in die Macna 600ml, ich habe aber auch schon 1 Liter eingefüllt. Das dauert dann ne ganze Woche, bis die Weste wieder trocken ist. Auf dem Motorrad dann für mind 2-3 Tage nutzbar.
 
Laut Anleitung sollen in die Macna 600ml, ich habe aber auch schon 1 Liter eingefüllt. Das dauert dann ne ganze Woche, bis die Weste wieder trocken ist. Auf dem Motorrad dann für mind 2-3 Tage nutzbar.

Richtig - und genau das hatte ich bereits ebenfalls so beschrieben. Vor allem unterwegs fülle ich Wasser neu oder nach meistens nach Gefühl ein. Es kommt nicht auf 100ml an. Mit Windschild wird in Fahrt halt immer mal wieder kurz aufgestanden. Seit vielen Jahren bin ich sehr zufrieden mit der Macna, auch wenn diese nicht häufig zum Einsatz kommt. In den Hochsommermonaten bin ich nicht so häufig unterwegs. Wird es unterwegs kälter, Wasser so gut es geht raus, und die Macna kommt als Windschutz über die Meshjacke. Wenn dies größenmäßig klappt.

IMG_7852 (002).jpg
 
Bei 600 ml steht der Macna eine maximale Kühlenergie von ca. 1500 kJ zur Verfügung.
Ich werde das mal mit der BMW-Weste vergleichen. Aber nicht heute, denn ich nehme sie erst mal trocken mit.

Mein Vorhaben: In naher Zukunft mal erfassen, wie schnell die BMW-Weste Wasser verliert, daraus die Kühlleistung abschätzen und herausfinden, ab welchem Wert die Kühlleistung spürbar nachlässt. Macna bietet offenbar das ausgefeiltere (bessere) Konzept. Ich vermute aber, dass die semipermeable Wand einen höheren Widerstand hinsichtlich des Dampfaustritts ausweist, die Kühllleistung geringer ausfällt, dafür aber länger anhält.
 
Die Inuteq habe ich mit 500ml Wasser gemäß Anleitung befüllt. Dann das eingefüllte Wasser in der Weste durch Streichen verteilt und das Restwasser danach - ebenfalls wie in der Anleitung beschrieben - wieder entfernt. Somit sind also nicht mal komplett die 500ml drin.

Die Fahrt startete um 8 Uhr morgens und um 17 Uhr war ich wieder zuhause - also 9 Stunden.

Anbei noch die Anleitung zum Befüllen der Intueq:

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Im Video ist von max. 600ml Wasser die Rede, in der Anleitung meiner Weste - bei der es sich auch um das neuere Modell handelt - liegt das Maximum bei 500ml.
 
Ich war jetzt das letzte Wochenende auf´m Sachsenring (MotoGP) und habe mich geärgert, dass ich die BMW-Weste vergessen habe mitzunehmen. Die kühlt gefühlt zu Beginn tatsächlich schneller und zwischen den Qualifying- und Rennpausen hätte ich diese jederzeit wieder kurz mit eiskaltem Wasser bei den Sanitär-Einrichtungen "nachladen" können. Dafür hätte ich jetzt tatsächlich wieder die BMW-Kühlweste bevorzugt 😊.

Quasi eine "Hydration-Break" für Weste UND den Träger 😃 💦 🍺
 
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