Fazit R1300GS nach 6 Wochen Tour

KMM

Adventure-Tourer
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51766
Motorrad
2026 BMW R1300 GS Trophy
2025 Triumph Tiger 660 Sport
Reisedauer 43 Tage Deutschland Frankreich Spanien Portugal Italien Slowenien Österreich Deutschland
Fahrtage 41
Gesamtkilometer 13970
Fahrprofil 10% BAB, 85% Landstraßen, Pässe, sekundäre und tertiäre Straßen, 5% Schotter und unbefestigt
Temperaturen +5C - +38C
Verbrauch Benzin 5.1 l/100 km
Ölverbrauch 0,17l/1000km mit starkem Anstieg auf über 0.5 l BAB schnell
Reifenhaltbarkeit 7000 km mit Metzler Next2 B (4000 auf der Tour), 4200 km Metzler Next (alt) B, 5700 km Metzler Next 2 B, noch ca. 3000 km Rest

Keinerlei Probleme mit dem Motorrad.
Keine ernsten Probleme mit der Navigation Kurviger bzw GoogleMaps auf iPhone 15, das überhitzte gelegentlich und stieg aus bzw entlud sich schneller. Ridernav RM7 problemlos.

Auffälligkeiten:
Das gehypte adaptive Licht ist enttäuschend, FL scheint in die Bäume und kann nicht separat justiert werden. Dunkler Bereich zwischen AL und FL Ausleuchtung ist sehr irritierend. Das System der R1250 ist klar besser
Für mich ungewohnter Ölverbrauch
Lautes Gerappel des heißen Antriebs.
 
Reisedauer 43 Tage Deutschland Frankreich Spanien Portugal Italien Slowenien Österreich Deutschland
Fahrtage 41
Gesamtkilometer 13970
Fahrprofil 10% BAB, 85% Landstraßen, Pässe, sekundäre und tertiäre Straßen, 5% Schotter und unbefestigt
Temperaturen +5C - +38C
Verbrauch Benzin 5.1 l/100 km
Ölverbrauch 0,17l/1000km mit starkem Anstieg auf über 0.5 l BAB schnell
Reifenhaltbarkeit 7000 km mit Metzler Next2 B (4000 auf der Tour), 4200 km Metzler Next (alt) B, 5700 km Metzler Next 2 B, noch ca. 3000 km Rest

Keinerlei Probleme mit dem Motorrad.
Keine ernsten Probleme mit der Navigation Kurviger bzw GoogleMaps auf iPhone 15, das überhitzte gelegentlich und stieg aus bzw entlud sich schneller. Ridernav RM7 problemlos.

Auffälligkeiten:
Das gehypte adaptive Licht ist enttäuschend, FL scheint in die Bäume und kann nicht separat justiert werden. Dunkler Bereich zwischen AL und FL Ausleuchtung ist sehr irritierend. Das System der R1250 ist klar besser
Für mich ungewohnter Ölverbrauch
Lautes Gerappel des heißen Antriebs.
Klasse Bericht👍.
Der Ölverbrauch ist zu hoch.
Meine braucht über 10.000 km ca. 0.7 Liter. War beim ersten Motor bis knapp 20.000 km so. Der zweite hat jetzt 29.000 km drauf gleich.
 
@KMM: Ich kann Deine Aussagen zum Licht und zum Ölverbrauch bestätigen.

Ich bin Sonntag Nacht von einer 3,5 wöchigen Skandinavientour zurückgekommen. Irgendwelche adaptiven Funktionen am Licht konnte ich als Fahrer nicht erkennen. Mir war die Ausleuchtung des Ablendlichts auf der Autobahn nicht weit genug und die Fahrbahn vor mir wurde nur unzureichend ausgeleuchtet. Ich hatte je nach Straßenbelag das Gefühl in ein unausgeleuchtetes Loch vor mir hereinzufahren. Das Fernlicht hat wirklich nur die Bäume und Schilder ausgeleuchtet. Vielleicht ist das Ablendlicht wieder einmal zu tief eingestellt.

Die GS hat auf 8.000 km mehr als 0,8 Liter Motoröl verbraucht, wobei die 820km BAB von Rostock nach Ludwigshafen am Rhein bei teilweise über 40 Grad Außentemperatur und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 125 km/h einen großen Teil dazu beigetragen haben. In Skandinavien fährt man ja meist nicht schneller als 80 bis 100 km/h ziemlich niedertourig bei Temperaturen unter 20 Grad. Da dürfte der Motor eigentlich nicht viel Öl verbrauchen.

Zusätzlich hatte ich arge Probleme mit der Software, was zu einem plötzlichen Ausfall des Antriebs (ASA) geführt hat. Nach einem Hard Reset durch Abklemmen der Batterie fuhr die Kiste dann Gottseidank wieder. Sonst wäre meine Reise bei Tromsö zu Ende gewesen, da BMW dort keinen Pannen-Service anbietet und einem das Motorrad nur nach Deutschland zurück überführt.
 
Ich habe einen maximalen Öl-Verbrauch auf der Rücktour von Altötting nach Engelskirchen gehabt. 90km Bundesstraße und 530km BAB Abfahrt 4:15 Ankunft 10:00 Durchschnitt 132km/h. Ölverbrauch ca. 0.5 Liter entspricht
0,78 l/1000 km. Da gibt es ein Problem. 200km mehr und ich hätte den Motor geschrottet da bereits unter Minimum bei Ankunft.
Meine 1250 hat sowas klaglos weggesteckt. Auf 60.000 km habe ich 0.5 l nachfüllen müssen. Nur Verbrauch zwischen Max und Min also etwa 0.5 l auf 10.000 km.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die bekannten Kolbenkipper führen sicher nicht zu einer idealen Abdichtung der Zylinderwand bzgl. Motoröl (der Ölabstreifer).

Dann brauchts halt deutlich mehr Öl als bei einem Kolben, der noch ein vernünftiges Hemd hat.
 
Mein Verbrauch auf 3.600km (Mix aus Autobahne, Hochgebirge und Landstraßen): nicht messbar!
 
Ich habe einen maximalen Öl-Verbrauch auf der Rücktour von Altötting nach Engelskirchen gehabt. 90km Bundesstraße und 530km BAB Abfahrt 4:15 Ankunft 10:00 Durchschnitt 132km/h. Ölverbrauch ca. 0.5 Liter entspricht
0,78 l/1000 km. Da gibt es ein Problem. 200km mehr und ich hätte den Motor geschrottet da bereits unter Minimum bei Ankunft.
Meine 1250 hat sowas klaglos weggesteckt. Auf 60.000 km habe ich 0.5 l nachfüllen müssen. Nur Verbrauch zwischen Max und Min also etwa 0.5 l auf 10.000 km.
Scheint dann zu streuen.
Wir (wohnen btw nicht so weit auseinader und) fahren fast den selben Autobahnschnitt.
Bin letztes Jahr aus Garmisch und dieses Jahr aus dem südlichen Schwarzwald in einem Sontagfrühritt nach Hause gefahren.
Ich halte das nicht so ganau fest, habe bis jetzt insgesamt aber auch nur ca. 400 ml auf knapp 20.000km nachgekippt.
Kurz vor der Inspektion fülle ich aber auch nicht mehr nach, kann also etwas verzerrt sein.
 
Die bekannten Kolbenkipper führen sicher nicht zu einer idealen Abdichtung der Zylinderwand bzgl. Motoröl (der Ölabstreifer).

Dann brauchts halt deutlich mehr Öl als bei einem Kolben, der noch ein vernünftiges Hemd hat.
Der Begriff "Kolbenkipper" führt ohne Begriffserklärung zu Missverständnissen. Es handelt sich dabei um ein Vorkommnis bis ca. 35° nach OT im Arbeitshub. Die Umlenkung der Kräfte in dieser Phase, die noch niedrige Kolbengeschwindigkeit (besonders bei <3'/min) führt zu einem nicht ausreichenden Ölfilm zwischen Kolben und Zylinderwand. Die besonderen Beschichtungen können diesen Ölmangel an der Stelle zu diesem Kurzen Moment nicht komplett ausgleichen. Es kann zu mehr "Reibung" kommen als gewünscht. Besonders beim starken Beschleunigen aus diesem Drehzehlbereich heraus. Ich denke eine längere Fahrt bei oder nahe max. Drehzahl verbraucht nennenswert Öl.
 
Der reine Autobahnschnitt lag bei 142 km/h d.h. längere Zeit Geschwindigkeiten zwischen 160 und 200 km/h, aber keine Beschleunigungsorgien mit Volllast, also etwas, was ein solches Motorrad problemlos aushalten muss.
 
Der reine Autobahnschnitt lag bei 142 km/h d.h. längere Zeit Geschwindigkeiten zwischen 160 und 200 km/h, aber keine Beschleunigungsorgien mit Volllast, also etwas, was ein solches Motorrad problemlos aushalten muss.
Hm, seh ich auch so. Wegen der Vario-Koffer bin ich eher bei 170 geblieben. Bahn halt komplett frei am frühen Sonntag-Morgen.
Auf dem Sachsenring hat es unser Instruktor relativ gut krachen lassen. Mit 3 anderen 1000 RRs in der Gruppe hab ich die GS über etliche Bereiche der Strecke komplett ausgequetscht. Das waren in der Summe vielleicht nur 200km. Aber auch da hat meine so gut wie nix an Öl gebraucht.
 
Ich habe einen maximalen Öl-Verbrauch auf der Rücktour von Altötting nach Engelskirchen gehabt. 90km Bundesstraße und 530km BAB Abfahrt 4:15 Ankunft 10:00 Durchschnitt 132km/h. Ölverbrauch ca. 0.5 Liter entspricht
0,78 l/1000 km. Da gibt es ein Problem. 200km mehr und ich hätte den Motor geschrottet da bereits unter Minimum bei Ankunft.
Meine 1250 hat sowas klaglos weggesteckt. Auf 60.000 km habe ich 0.5 l nachfüllen müssen. Nur Verbrauch zwischen Max und Min also etwa 0.5 l auf 10.000 km.
Meines Erachtens besteht die Gefahr den Motor wegen eines zu niedrigen Ölstandes zu schrotten nicht. Vorher sollte man laut Betriebsanleitung die Warnmeldung „Motorölstand! Motorölstand prüfen !“ bekommen und dann kann man ja reagieren. Diese Meldung hatte ich schon einmal bei meiner R1200GS. Damals war aber der Sensor etwas zu empfindlich und der Ölstand war genau zwischen Min und Max.

Trotzdem finde ich es nicht gerade Stand der Technik, dass, wenn man ein Motorrad mit einem großen 1300 ccm Motor im mittleren Drehzahlbereich über die Autobahn bewegt, soviel Öl verbraucht wird. Das wird wohl mitverbrannt. Da entsteht Ölkohle im Motor und für den Katalysator ist das auch nicht gesund. Vielleicht ist das Öl deshalb so schwarz. Bei der 1250er war das definitiv nicht so.
 
#8 + #9 gemeint waren von mir Vollast-Beschleunigungen beginnend etwas unter 3'/min. Verkürzt gesagt hohe Kräfte auf den Kolben bei langsamer Kolbengeschwindigkeit beim Arbeitshub bis 35° nach OT.
 
3‘/min ? Was ist das? Motordrehzahl 3000 U/min?
 
Der reine Autobahnschnitt lag bei 142 km/h d.h. längere Zeit Geschwindigkeiten zwischen 160 und 200 km/h, aber keine Beschleunigungsorgien mit Volllast, also etwas, was ein solches Motorrad problemlos aushalten muss.
Wie weit ist 200 km/h weg von Vollast? :cool:

Eine GS ist keine Hayabusa!! Einen großvolumigen Zweizylinder würde ich NEVER so längere Strecken fahren!! Aber jeder wie er meint.
 
Gerade hatte ich zu dem Ölverbrauchsthema auf Langstreckenfahrt mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn mit Herrn Kraft von BMW Motorrad Direkt ein intensives Telefongespräch. Auch meine 1300er GS von April 2026 hat sich letzten Samstag auf der Autobahn von Rostock nach Ludwigshafen am Rhein ( ca. 820 km) mindestens 0,6 Liter Motoröl genommen. Ich hatte dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 124 km/h d.h ich bin auch lange Strecken im Bereich von 160 bis 180 km/h gefahren. Die Außentemperatur war dabei im Bereich von 32 bis 41 Grad. Spritverbrauch laut Bordcomuter 6,5 l pro 100 km. Die Antwort von Herrn Kraft war, wenn ich korrekt nach Anleitung den Ölstand vor und nach der Fahrt gemessen hätte, wäre das eindeutig zu viel Ölverbrauch. Der moderne Boxermotor ist dafür ausgelegt, hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn auch bei Hitze zu fahren und sollte dabei nicht diesen Ölverbrauch haben.

Ich solle nochmals den Ölstand nach Anleitung prüfen. Dabei würde es aber genügen, dass Motorrad auf den Hauptständer abzustellen.

Ist der Ölstand immer noch so niedrig, sollte ich meinen Händler bitten, eine Ölverbrauchsmessfahrt durchzuführen. Dabei wird die Menge des eingefüllten Öls genau gemessen und dann der Kunde gebeten, eine Strecke von mindestens 500 km zu fahren, danach das Öl wieder abgelassen und die Ölmenge wieder gemessen. So hat man dann den genauen Ölverbrauch. Auf dieser Grundlage wird dann entschieden, wie weiter verfahren würde.
 
Wie weit ist 200 km/h weg von Vollast? :cool:

Eine GS ist keine Hayabusa!! Einen großvolumigen Zweizylinder würde ich NEVER so längere Strecken fahren!! Aber jeder wie er meint.
Das muss der Kahn abkönnen Hr. Kaleu :D
Meine alte R1200R schafft das seit vielen Jahren locker, ohne das kleinste Problem. Auch längere Vollgasfahrten mit ca. 230kmh ...
 
Wie weit ist 200 km/h weg von Vollast? :cool:

Eine GS ist keine Hayabusa!! Einen großvolumigen Zweizylinder würde ich NEVER so längere Strecken fahren!! Aber jeder wie er meint.
Wenigstens haben wir das Problem in der Schweiz nicht! Bei 120 wird die in keiner Weise gefordert! Also generell Tempo 120 auf deutschen Autobahnen!! :D:D Dann habt ihr ein paar Sorgen weniger! :p
 
Der reine Autobahnschnitt lag bei 142 km/h d.h. längere Zeit Geschwindigkeiten zwischen 160 und 200 km/h, aber keine Beschleunigungsorgien mit Volllast, also etwas, was ein solches Motorrad problemlos aushalten muss.
Mein Gedanke dazu: 200km/h ist bei weitem nicht Vollast bei waagerechter Strecke ohne zu bremsen. Man sieht doch wie viel Weg am Gasgriff noch vorhanden ist. Das geht übrigens - von sehr kurzen Tankpausen abgesehen - mit dem Boxer bis RDC von Florenz aus.

An anderer Stelle habe ich von Voll Last gesprochen und zwar bei weniger als 3'/min. bis 35° nach OT im Arbeitshub. Gemeint ist in diesem Bereich das Gas bis zum Anschlag aufzudrehen. Das verursacht Kräfte welche bei den in diesem Augenblick vorliegenden Hebel- und Schmierverhältnissen das verursachen was mit dem Begriff "Kolbenkipper" bezeichnet wird. Bei kaltem Motor mit noch ovalem Kolben und in diesem Augenblick relativ kleinem Kolbenbodendurchmesser besonders.
 
Wenigstens haben wir das Problem in der Schweiz nicht! Bei 120 wird die in keiner Weise gefordert! Also generell Tempo 120 auf deutschen Autobahnen!! :D:D Dann habt ihr ein paar Sorgen weniger! :p
Selbst wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Schweiz aufgehoben wird bleibt die Strecke von 820km zwischen 2 Zielen als Aufgabe.
 
200 km/h Tacho entspricht etwa 7000 U/min, noch ein gutes Stück weg von der Nenndrehzahl von 7750 U/min. Und Volllast schon gar nicht, vielleicht 2/3. Ich habe einen Termin am 16.7. für Service und Check der Situation. Mal schauen, ob die mit einem Borescope sich die Zylinder ansehen.
 
Meines Erachtens besteht die Gefahr den Motor wegen eines zu niedrigen Ölstandes zu schrotten nicht. Vorher sollte man laut Betriebsanleitung die Warnmeldung „Motorölstand! Motorölstand prüfen !“ bekommen und dann kann man ja reagieren. Diese Meldung hatte ich schon einmal bei meiner R1200GS. Damals war aber der Sensor etwas zu empfindlich und der Ölstand war genau zwischen Min und Max.

Trotzdem finde ich es nicht gerade Stand der Technik, dass, wenn man ein Motorrad mit einem großen 1300 ccm Motor im mittleren Drehzahlbereich über die Autobahn bewegt, soviel Öl verbraucht wird. Das wird wohl mitverbrannt. Da entsteht Ölkohle im Motor und für den Katalysator ist das auch nicht gesund. Vielleicht ist das Öl deshalb so schwarz. Bei der 1250er war das definitiv nicht so.
Funktioniert die Meldung bei laufendem Motor korrekt? Bei meinen K1600s waren das immer Fehlmeldungen.
 
Die Diskussion über den Ölverbrauch kam auch in einem anderen Thread vor. Kurz gesagt:
Für einen modernen Euro-5+ Motor ist ein Ölverbrauch von mehr als 0,2 Litern pro 1.000 km nicht normal. Unter sehr schweren Bedingungen (stark beladen, viele steile Bergstraßen) kann ein leicht höherer Verbrauch als 0,2 Liter noch akzeptabel sein. Aber nicht unter normalen Umständen.

Erstens wird der Katalysator durch einen hohen Ölverbrauch beschädigt.
Zweitens steigt durch den hohen Ölverbrauch die Emission des Motors, und damit erfüllt der Motor nicht mehr die Euro‑5+-Anforderungen. Und ein Euro‑5+ Motor muss mindestens 35.000 Kilometer lang die Anforderungen erfüllen. Das ist gesetzlich festgelegt.

Wenn dein Motor also deutlich mehr Öl verbraucht, stimmt etwas nicht. BMW sagt zwar gelegentlich, dass sie einen höheren Verbrauch (0,5 oder sogar 0,7 Liter pro 1.000 km) akzeptabel finden, aber als Kunde musst du dich damit nicht zufriedengeben.
 
200 km/h Tacho entspricht etwa 7000 U/min, noch ein gutes Stück weg von der Nenndrehzahl von 7750 U/min. Und Volllast schon gar nicht, vielleicht 2/3. Ich habe einen Termin am 16.7. für Service und Check der Situation. Mal schauen, ob die mit einem Borescope sich die Zylinder ansehen.
Da sollten wir uns beantworten, was ist Vollast.
Sicher nicht in o.g. Situation selbst einen Gang runter schalten, dann hätten wir in etwa 8000/min. aber sicher nicht die "Vollgasposition" des Gasdrehgriffs möchte ich annehmen.
Was ich mit Voll Last in Bezug auf das Gespräch mit sogenannten "Kolbenkipper" meine ist: 2,5 bis 3'/min, Gas Stellung voll offen. Das produziert im Bereich bis 35° nach OT im Arbeitshub große Anpressdrücke an verschiedenen Stellen zwischen Kolben und Zylinder.
 
Wenigstens haben wir das Problem in der Schweiz nicht! Bei 120 wird die in keiner Weise gefordert! Also generell Tempo 120 auf deutschen Autobahnen!! :D:D Dann habt ihr ein paar Sorgen weniger! :p
Deswegen heizen ja die Schweizer über die deutschen Autobahnen....egal ob mit Moped oder Dose ;)
 
Trotzdem finde ich es nicht gerade Stand der Technik, dass, wenn man ein Motorrad mit einem großen 1300 ccm Motor im mittleren Drehzahlbereich über die Autobahn bewegt, soviel Öl verbraucht wird. Das wird wohl mitverbrannt. Da entsteht Ölkohle im Motor und für den Katalysator ist das auch nicht gesund. Vielleicht ist das Öl deshalb so schwarz. Bei der 1250er war das definitiv nicht so.

Hm, meine 1250 RT soff Öl, bei km Stand 27 tkm habe ich sie verkauft und bin auf die GS gewechselt, keine Ahnung wie es jetzt ist. Bekommt vermutlich Frittenfett, denn wurde nach Holland verkauft. Bei der hatte ich auf längeren Strecken immer Öl dabei nachdem ich mal in den Pyrenäen länger nach einer Tanke mit Ölverkauf suchen musste. Die wurde aber auch gerne auf der BAB im Bereich über 200 km/h bewegt.

Und für die Statistik, bei meiner 1300 habe ich bei jetzt 19.000 km einmal etwa 300 ml nachgefüllt.
 
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