Augen auf - beim Motorradverkauf

Moin,

naja, also darauf muss man auch erst mal kommen das da jemand zum Klauen mit einer geklauten Maschine vorfährt, die er dann als Pfand dalässt. Ja klar, ich würde selbst auch den Perso verlangen, aber die Dinger kannst du in den Kreisen mittlerweile auch für ein paar Euro gefälscht bekommen. Das sind zwar keine James Bond Fälschungen wo alles passt, aber was will man noch alles tun?

Ich gebe die Fahrzeuge die ich habe eigentlich immer in Zahlung. Mich nervt das eigentlich nur. Das ging mir schon früher auf den Zeiger und dann bin ich vor ca. 25 Jahren auf die Methode der Inzahlungnahme gewechselt. Ich weiß ja nicht mit was für einer Yamaha der da vorgefahren ist, aber wenn es eine ältere R1 gewesen ist, passend für die Neubeschaffung einer RR, da wäre ich erstmal auch nicht auf die Idee gekommen das die Kiste auch eine gestohlene ist.

Ich halte mich da mal mit Häme zurück. Aber wie gesagt ich erspare mir alle Lehren dazu, weil ich schlicht so nichts mehr verkaufe. Elektronik wird meist in der Familie „vererbt“ oder bei refurbished in Zahlung gegeben. Fahrzeuge generell in Zahlung gegeben.

Gruß Guido
 
Der Bericht ist nicht korrekt. Es wurde nicht gestohlen. Es wurde unterschlagen, was nicht versichert ist, das die Herausgabe willentlich war.
 
17 Mille auf den Tisch - Probefahrtvereinbarung unterschreiben - Daten prüfen - Perso & FS.... als Sicherheit.

Ansonsten noch - mit dem Auto nachfahren
Nur 17 Mille auf den Tisch und prüfen, ob die Taler echt sind, dann kann er mit dem Motorrad machen was er will.

Wenn er mir als Verkäufer misstraut, soll er sich vom Acker machen. Probefahrt, never.
 
17 Mille auf den Tisch - Probefahrtvereinbarung unterschreiben - Daten prüfen - Perso & FS.... als Sicherheit.

Ansonsten noch - mit dem Auto nachfahren
Alles gut @*Topas* ,

wird wohl so funktionieren, kann und soll auch jeder machen wie er will.
Ich gebe mir diesen Mist nicht, ich kann meine freie Zeit besser verwenden als mit sowas. Gebe mein Motorrad in Zahlung und hole das neue umgemeldet und ready to Go ab. Ich habe auch mein selbst angebautes Zeugs, aber z.B. auch das vom Händler eingebaute TT Fahrwerk vom Händler eintragen lassen.

Ich habe da überhaupt keine Lust dazu mich mit dem Amt und TÜV rumzuschlagen und die Eintragungen machen zu lassen.

Dafür gibt es für mich die „Dienstleistung“. Same bei Verkauf etc.

Gruß Guido
 
Wenn ich ein gebrauchtes Motorrad von Privat kaufen möchte und der Verkäufer möchte neben meinem Perso und eventuell Führerschein (sehen) weitere Sicherheiten haben, verabschiede ich mich freundlich und kaufe woanders. Mit etwas Nachsicht würde ich eventuell meinen Perso während der Probefahrt dem Verkäufer überlassen. Mehr nicht. Geld schon gar nicht.
 
17 Mille auf den Tisch - Probefahrtvereinbarung unterschreiben - Daten prüfen - Perso & FS.... als Sicherheit.

Ansonsten noch - mit dem Auto nachfahren

Also mit dem Auto bei einer Probefahrt hinterherfahren halte ich als eher ungeeignet. Jeder der halbwegs Mopped fahren kann sollte das mühelos abhängen können. Z.B auf einen Radweg abbiegen wo poller o.ä sind…..
 
Ich lasse mir auch die Kohle auf den Tisch legen. Und wenn dann während der Probefahrt ein Unfall oder sonstiger Schaden passiert (oder das Fahrzeug nicht zurück kommt), gilt das Fahrzeug ohne Wenn und Aber zu dem vorher vereinbarten Preis als gekauft. Das lasse ich mir vorher schriftlich geben (Probefahrtvereinbarung; u.a. beim ADAC zu erhalten) und das kommuniziere ich auch, bevor jemand das Fahrzeug besichtigen kommt.
Wer damit nicht einverstanden ist, darf nicht Probe fahren!
Hart, aber ich bin auf der sicheren Seite, denn wie @x-file schon schrieb: Die Rechtslage ist leider gegen mich.
 
Wenn ich Privat verkaufe, dann immer abgemeldet. Oder ich gebe in Zahlung.

Wozu soll man einer Probefahrt zustimmen. gibts bei mir nicht.
 
Die letzten drei Fahrzeuge (2x C1; 1x R1150R) habe ich jeweils ohne Probefahrt verkauft.
 
Alles hat immer zwei Seiten... Verkäufer und Interessent haben unterschiedliche Interessen und ggf. berechtigtes Mistrauen. Dieses gilt es fair gegenseitig abzusichern.

Ohne Probefahrt bei älteren Motorrädern=kein Kauf -> wie soll man den sonst evtl. Mängel als Interessent feststellen können?
Der Verkäufer kann ja einem sonst was erzählen oder schönreden.

Alternativ massiver Preisnachlass wenn keine Probefahrt möglich.

Nur mit Vereinbarung (für auch für die Haftung im Falle eines Falles) und Hinterlegung des Persos...(Adresse natürlich ggf. überprüfen)

Der tatsächliche Verkauf ggf. dann abgemeldet (wenn ins Ausland), im Inland ist Zwangsabmeldung möglich.

Inzahlungnahme -> muss man sich Leisten können/wollen und dazu machbar sein: deutlich weniger Ertrag als bei Privatverkauf, manch ältere Fahrzeuge werden vom Händler nicht mal angekauft (zu alt,/und oder zu viele km).
 
Wenn statt eines gewissens Grundvertrauens nur Misstrauen besteht, kommt kein Privatverkauf zustande.

Bin ich sicher, dass das Motorrad dem Verkäufer gehört, sturz- und unfallfrei ist, die Laufleistung stimmt etc. / Sind vorgelegte Papiere echt und ist es auch das Bargeld? Alles gar nicht so einfach. Wer von uns echte von falschen Dokumenten oder Scheinen zweifelsfrei unterscheiden kann, ist wahrscheinlich Mitarbeiter von Strafverfolgungsorganen.

Wollte mir vor zwei Jahren ein Gebrauchtmotorrad kaufen, Kontakt per e-Mail: Ist die noch zu haben? Ja, klar. Wollte Besichtigungstermin ausmachen, aber der Verkäufer meldete sich eine volle Woche lang nicht. Dann schließlich doch, der Verkauf solle innerhalb der nächsten 3 Tage über die Bühne gehen, dann sei er für zwei Monate im Ausland. Ich traf ihn, Probefahrt zusammen gemacht (er auf einer anderen Maschine), Objekt überzeugte mich, soweit alles klar. Aber er sei nicht der Eigentümer, verkaufe sie für einen Kumpel. Zwei Tage später sollte es dann zum Tausch Bares gegen Maschine mit Dokumenten kommen, wieder ohne den Eigentümer. Im Netz stöbere ich derweil nach Alternativen und finde die gleiche Maschine in Ratingen wieder: gleiches Baujahr, Laufleistung und Ausstattung. Sogar die Bilder waren identisch, Preis etwas günstiger. Alles ziemlich obskur. Hab dann ein bisschen zum Verkäufer recherchiert und fand ein paar Hinweise.

Ich habe den Kauf dennoch getätigt, etwas Skepsis schwang bis zuletzt mit, doch für alles gab es eine plausible Erklärung. Die Maschine in Ratingen war allerdings ein Betrugsversuch und nachdem sie meine war, fand ich sie noch zweimal auf anderen Verkaufsplattformen. Kontakt mit den Betreibern aufgenommen und ließ sie von dort entfernen.
 
Wenn statt eines gewissens Grundvertrauens nur Misstrauen besteht, kommt kein Privatverkauf zustande.
Grundvertrauen ist gut... sind aber schon viele mit diesem Grundvertrauen über den Tisch gezogen worden....

.......möchte es nicht Misstrauen nennen... aber eine gewisse Vorsicht sollte man schon walten lassen.
 
Habe meine 5 letzten Motorräder alle ohne Probefahrt verkauft, davon 3 ins Ausland. Ein guter und ehrlicher Zustand, alle Papiere, lückenlose Historie und alle Belege, saubere Verträge mit Ausweis und Nummer, das Geld überwiesen oder bar eingezahlt auf meinem Konto .... so gehen meine Motorräder vom Hof
Dann noch eine gute Portion Menschenkenntnis, hat bisher beidseitig einvernehmlich sauber geklappt.
 
Ohne Probefahrt? Wann hat sich das denn eingebürgert?

Wie soll ich denn evtl. Mängel an der Maschine erfahren, wenn nicht bei einer Probefahrt?
Der ach so ehrliche Verkäufer kann mir doch ebenso das Blaue vom Himmel zusammenlügen?

Also ich weiß nicht... :unsure:
 
Ich denke man muss vorsichtig und kritisch sein.....aber nicht hinter jeder "Fassade" ein Betrüger sehen.
Kopf und Bauchgefühl müssen korrespondieren.

Ob Kauf oder Verkauf...

Bei Unsicherheiten lieber mal einen Kauf-Verkauf absagen.

PS: Beim Verkauf der Triumph Tiger 955 ie meiner Partnerin bin ich mit den Fahrzeugpapieren bei der Probefahrt, auf der GS mitgefahren. 1 Woche später kam Er mit Geld, und nahm das Motorrad mit.
 
Meine letzte gebrauchte 1150 RS habe ich tatsächlich vom Krankenbett aus gekauft, nachdem meine 11er RS unverschuldet ein Totalschaden war. Die Neue kam per Anhänger, ich hab sie nur kurz aus dem Fenster gesehen. Der Rest lief über Fotos und die Aussagen der Verkäuferin.
Vertrag unterschrieben, bezahlt, fertig.
Klar, man geht davon aus, dass alles stimmt, unfallfrei und keine versteckten Mängel.
Am Ende zählt für mich auch das Gefühl aus den Vorgesprächen.
Vielleicht bin ich da speziell, aber Motorlauf und Dämpfer und technischer Gesamteindruck sagen mir schon ziemlich viel, dafür muss ich nicht unbedingt selbst fahren.

Verkaufsgespräch am Telefon, da weiß ich nach dem ersten Satz, du bekommst mein Motorrad nicht. Ihr wißt sicher was ich meine.
 
Ohne Probefahrt? Wann hat sich das denn eingebürgert?

Wie soll ich denn evtl. Mängel an der Maschine erfahren, wenn nicht bei einer Probefahrt?
Der ach so ehrliche Verkäufer kann mir doch ebenso das Blaue vom Himmel zusammenlügen?

Also ich weiß nicht... :unsure:
Ohne Probefahrt würde ich weder ein Neumotorrad kaufen noch ein gebrauchtes.
 
Du meinst tatsächlich der Händler gibt dir eine zum Verkaufstehende Neumaschine. Nie und nimmer. Die kann er nichtmehr als neu verkaufen.
Und einen Vorführer Probefahren ist ja was anderes und darum geht es bei Neumotorrädern nicht.
 
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