Tirol: Motorrad-Fahrverbote könnten ausgeweitet werden

ich stell grad mal BMW S1000 XR ein wohl wissend dass die Alte deutlich lauter war:
Einfach mal mit AKRA anhören..Serienauslieferung


sicher ist meine lösung so nicht wasserdicht, aber die Praxismessung des Beamten muss doch das gehörte abbilden sonst ist sie untauglich.
Sigmali sagte doch dass die Standgeräuschwerte gehalten wurden nur die Fahrgeräusche eben 10 db darüber was mehr als eine Verdreifachung des Pegels ist..
80 dB = 0,2
90 dB = 0,6 Schalldruck
 
Zuletzt bearbeitet:
nd wenn da ein Motor zu laut ( ZB mit Klappe) zugelassen wurde, so dass man anmahnt dass die Leute ihr Gerät benutzen, für das es gebaut wurde, ist das für mich und viel andere Technikerfahrene ein Gesetzgeber gemachtes Lautstärkeproblem im Leistungsbereich.

Zustimmung.

Wenn man zugelassene und nicht veränderte Motorräder einschränkt, halte ich das prinzipiell auch für problematisch

ABER:
Viele Motorradhersteller haben jahrelang die Lücken der Gesetze ausgenutzt und Motorräder so gebaut, das sie die engen Vorgaben der Lärmmessung
ausgehebelt haben und die Motorräder in den Bereichen legal gemacht haben.

Nur haben sie uns Motorradfahrern damit keinen Gefallen getan.

Man hat argumentiert "Die Käufer wollen das so"

Und dann sind halt die Anrainer langsam auf die Barrikaden gestiegen um gegen den Lärm in hren Wohngegenden zu kämpfen.
Würde man die Motorräder durch diese Tricks nicht lauter machen, hätten wir die Diskussion nicht.

Warum werden Jekill & Hyde heute zugelassen?

Diese Frage stelle ich mir auch oft.
Vor Allem, weil es da sogar Studien und Messungen gibt, das diese zugelassenen Endtöpfe die Vorgaben nicht erfüllen und trotzdem ABE und E Zeichen haben.

Hier kann man diese Lärmmessung runterladen:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/ueberpruefung-der-geraeuschemissionen-von

Warum gibt man nicht einfach ein Limit das nachmessbar von jedem nichttechnikaffinen Beamten nachgemessen werden kann? Vorbeifahrgeräusch 100 DB oha anhalten , genau prüfen.

Das genau ist das Problem, die Messung des Fahrgeräusches ist so kompliziert, das kann man eben nicht eben so mal machen.
Und deswegen ziehen sie das Standgeräusch dafür her.

Das eingetragene Standgeräusch wird doch bei drehzahl xy vom Anhalter gemessen , das betrifft eben nur diese eine Drehzahl oder?
Der maximale Vorbeifahr Geräuschwert wird draußen nicht gemessen, darauf kommt es an. Das ist es aber was die Leute im Schrebergarten Ärgert, nicht ein Fixer aber leiser Drehzahlwert bei 1/10 Gas und 3000 oder 5000 U/ 1 min.

Betrifft nur die Drehzahl.
Wie gesagt, es gibt Messungen und Studien, das die motorräder mit hohem Standgeräusch auch im Fahrgeräusch ausserhalb der genormten Messung lauter sind.
Und ich vermute mal, genau deswegen wurde dieses 95dB Limit eingeführt.

Ja aber wenn doch Zulassung und Fahr Wirklichkeit gemessene 10 DB auseinander liegen, stimmt doch die Zulassung nicht.

Volle Zustimmung.
Und darum denke ich, wird sowas wie diese 95dB Regel hoffentlich die Hersteller auch mal zum Umdenken bewegen.
Erst dann können wir wieder besser argumentieren wenn es um Fahrverbote geht.

Heute in einer Werbemail von BMW

Anhang anzeigen 74977

Aus meiner Sicht ist genau das für uns Motorradfahrer kontraproduktiv.
man will laut verkaufen, und dafür kann man irgendwann nicht mehr fahren.
Ganz Toll!!!
 
Er schrieb aber auch von "Fahrgeräuschmessungen light", offenbar wissend, dass er die aufwendigen Messungen und Messbedingungen des Homologationsverfahrens nicht genau abbilden kann (z.B. den "Normasphalt" betreffend).

Außerdem werden dort Neufahrzeuge gemessen, während bei der Nachmessung höchstwahrscheinlich Gebrauchtfahrzeuge zum Einsatz kamen. Da können sich z.B. Laufspiele auswirken, das Setzen/Verbrennen von Absorptionsmaterial, etc.

Die Hersteller müssen sich verpflichten, die Serienproduktion entsprechend des Zulassungsmusters durchzuführen. Aber es kommt immer wieder zu Änderungen. Auch kann das Aufspielen von Updates Ergebnisse verändern. Da steckst Du, Klaus, tiefer drin als ich und könntest Dir selbst Erklärungen suchen.

Ich würde jedenfalls nicht die Botschaft "Zulassung und Nachmessung liegen 10 dB auseinander" gleich einer Monstranz vor mir hertragen.

Um auf das Hauptgleis zurückzukommen: Die Fahrgeräuschprüfung ist Resultat fleißiger Lobbyarbeit und durch ihr enges Messfenster ein Witz. Was die Dame im Video thematisierte - Ausweitung auf höhere Geschwindigkeitsbereiche - ist richtig und hätte schon vor langer Zeit umgesetzt werden sollen.

Es nicht verboten, sein Motorrad innerhalb der StVO auszufahren; aber es ist genauso wenig verboten, auf Anwohner, Wild etc. Rücksicht zu nehmen. Die Zahl der Menschen, die sich soundtechnisch verwirklichen müssen, ist leider nicht klein. Keine Tunneldurchfahrt, bei der nicht ein Motorradfahrer seine Maschine aufheulen lässt. Kleinkinder.
 
schaut mal selbst BMW hats noch nicht begriffen, siehe S1000XR . Statt die Maschine weiter auf mehr Drehmoment in Mittlere Bereiche zu trimen damit auch niedertouriger schnell gefahren werden kann, haben sie aus 165 PS update..170 gemacht und noch die XR M Variante mit lauten AKRA dazugestellt.
Ich bin sicher 150 PS mit entsprechend mehr Drehmoment Unten und Mittig würde dem Fahralltag mehr entsprechen dazu vl noch eine Soziusbank dazu die mehr als nur ein 45 KG Mädel zufriedenstellt .. und schon wäre sie von mir gekauft. Leiser muss nicht langsamer sein.
Das Wachstums Gedöns muss weg. Immer mehr immer stärker immer mehr sollen der Boss sein dürfen. BMW Sprech "sei der Boss.."
Es gibt eben nur den Boss, Rossi oder oder wie der nun heißt.

Zitat "Es nicht verboten, sein Motorrad innerhalb der StVO auszufahren; aber es ist genauso wenig verboten, auf Anwohner, Wild etc. Rücksicht zu nehmen." Das hatte ich ja beides hier nie bezweifelt. Wir sprechen von systematischen Fehlern die es nicht leicht möglich machen, einfach zu messen .. Dass der Verkehr wächst ist hinzunehmen, wenn keiner laufen will.
Man kann nicht wenn doppelt so viele auf der Strasse sind den einzelnen nur halbsolaut machen. Geht nicht. Das Doppelte verkaufen ist ja auch recht. und doppelt so vie KFZ versteuern und am Sprit 2/3 verdienen .. Wirtschaftswachstum muusss..
 
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Ich muss immer noch an K 100, R 1100, R 1150 und die ersten 1200er denken. 😇
 
Die von uns kreierte Fahrgeräuschmessung light wurde 2004 oder 2005 im Rahmen einer mehrjährigen Projektgruppenarbeit bei der BaSt in Bergisch- Gladbach nach meiner Anregung auf einer normaler Straße mit mehreren Motorrädern probiert. Die Verwendung des Serientacho (Vorauseilung) sorgte dafür, dass die Messgeschwindigkeiten niedriger als durch die EG-RL vorgegeben lagen. So kamen trotz nicht zertifiziertem Fahrbahnbelag und ein paar Bäume im Umfeld niedrigere Messwerte zustande, als bei Normgetechter Messung. In dem Abschlussbericht der BASt wurde die Methode als geeignet für Kontrollen im Verkehr bezeichnet.

Aber wie vieles zu diesem Thema verlief es im Sand. Und mich interessierte es irgendwann nicht mehr.
Der Kampf gegen Windmühlen. 😅
 
um aufs Gleis zu kommen, wenigstens hat man nun erkannt dass auch 4 Räder Gruppen am Lärm in den Alpen beteiligt sind.
Letzte Dolomiten waren bei uns von keinen Durchfahrts Messungen oder Kontrollen begleitet, außer Lasermessungen der Geschwindigkeit, die deutlich auf deutsche Besucher abgestimmt waren..
 
Das hier war die Projektgruppenarbeit, bei der ein Kollege aus Kempten in und ich mitwiken konnten.

Leider verbirgt sich der umfangreiche Abschlussbericht hinter einer Bezahlschranke.

Fahrzeugtechnik - Standgeräuschmessung an Motorrädern im Verkehr und bei der Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO - BASt https://share.google/M14kBtNWuYvwkhJQT
 
3 bis 4 dB(A) bei einer Messentfernung von 50 cm (Standgeräuschmessung) sind das eine. Bei der Fahrgeräuschmessung in 7,5 Meter Entfernung das andere.

Bei der Standgeräuschmessung galten deshalb 5 Dezibel Messtoleranz. Da führen bereits Abweichungen von wenigen Zentimetern zw. Messgerät und Auspuffmündung, oder wenigen Winkelgraden von den vorgegebenen 45 Grad, oder Drehzahlabweichingen zu Messfehlern, die man nicht unbedingt "hört".

Bei der Fahrgeräuschmessung galten nur 1 Dezibel Toleranz. Was tatsächlich ausreichte.
Da hört man den Unterschied von 3 oder mehr Dezibel sehr wohl.
Die Standgeräuschmessung war nie für das Zulassungsverfahren gedacht, nur die Fahrgeräuschmessung.
Die zusätzliche Standgeräuschmessung sollte lediglich den Istzustand während der "zuvor erfolgreich absolvierten" Fahrgeräuschmessung dokumentieren. Damit später bei Kontrollen "im Verkehr"schnell, einfach, ggf. am Fahrbahnrand oder einem Parkplatz geprüft werden kann, ob es sich noch im Ursprungszustand befindet.

Die Fahrgeräuschmessung war für diese Kontrollen nie vorgesehen, da zu viele, am Kontrollort oft nicht einhaltbare Rahmenbedingungen gelten.

Ich begann ab 1996 bis ca. 2010 mit sog. Fahrgeräuschmessungen light" Versuche zu machen. Grund unter anderem: unzählige Harleys, Ducatis, aber nahezu alle Serienmotorräder aller Marken mit EG-geprüften Zubehördämpfern. Alle blieben bei unseren üblichen Standgeräuschmessungen im eingetragenen Bereich (incl. 5 Dezibel Toleranz). Nahezu alle lagen bei unseren Fahrgeräuschmessungen deutlich, z.T. mehr als 10 Dezibel über den eingetragenen bzw. EG-Grenzwerten.

Dass Österreich den Weg über das Standgeräusch geht, ist zwar hinsichtlich der tatsächlichen Geräuschentwicklung sachlich nicht (bei jedem Mororrad) korrekt. Aber für den Erfolg (Geräuschreduzierung für Anwohner) praktikabel.
Deshalb finde ICH diesen Weg für gut.
Ich frage mich, warum der Gesetzgeber nicht eine maximale Lautstärke über den gesamten Drehzahlbereich der Auspuffanlage vorgibt (z.B. 85 Dezibel) und eine Toleranz nach oben ausschliesst? Wer darüber ist, bekommt keine Zulassung und dessen Fahrzeug wird bei einer Kontrolle beschlagnahmt und die Weiterfahrt verweigert (manipulierte Fahrzeuge sowieso). Ich habe youtube Videos gesehen, wo Fahrer die DB-Killer ausgebaut und diese mit sich geführt haben, um sie im Falle einer Kontrolle wieder einbauen zu können. Ich bin überrrascht, dass dann die "Kontrolleure" die Übeltäter nach Installation der DB-Killer weiterfahren lassen. Das ist ein völlig falsches Signal an diese Krawallmacher. Hier ist Vorsatz im Spiel, da gehört die Weiterfahrt untersagt und wirklich drastische Strafen ausgesprochen. Unter drastisch verstehe ich 500,-€ aufwärts und Punkte. Mit solchen Massnahmen bekommt man recht schnell die Sache in den Griff. Die Fahrzeug- und Zubehörhersteller dürften keine Auspuffanlagen mehr in Verkehr bringen, bei denen der Abgasstrahl durch irgendwelche Vorrichtungen manipuliert werden kann.
@Gummi-Q
Wie ein Motorradhersteller in der heutigen Zeit, in welcher die Lärmdiskussion allgegenwärtig ist, mit so einem Slogan in der Öffentlichkeit aufritt, muss man nicht verstehen. Scheinbar ist deren Horizont etwas eingeschränkt.
 
Ich frage mich, warum der Gesetzgeber nicht eine maximale Lautstärke über den gesamten Drehzahlbereich der Auspuffanlage vorgibt (z.B. 85 Dezibel) und eine Toleranz nach oben ausschliesst? Wer darüber ist, bekommt keine Zulassung und dessen Fahrzeug wird bei einer Kontrolle beschlagnahmt und die Weiterfahrt verweigert (manipulierte Fahrzeuge sowieso). Ich habe youtube Videos gesehen, wo Fahrer die DB-Killer ausgebaut und diese mit sich geführt haben, um sie im Falle einer Kontrolle wieder einbauen zu können. Ich bin überrrascht, dass dann die "Kontrolleure" die Übeltäter nach Installation der DB-Killer weiterfahren lassen. Das ist ein völlig falsches Signal an diese Krawallmacher. Hier ist Vorsatz im Spiel, da gehört die Weiterfahrt untersagt und wirklich drastische Strafen ausgesprochen. Unter drastisch verstehe ich 500,-€ aufwärts und Punkte. Mit solchen Massnahmen bekommt man recht schnell die Sache in den Griff. Die Fahrzeug- und Zubehörhersteller dürften keine Auspuffanlagen mehr in Verkehr bringen, bei denen der Abgasstrahl durch irgendwelche Vorrichtungen manipuliert werden kann.
@Gummi-Q
Wie ein Motorradhersteller in der heutigen Zeit, in welcher die Lärmdiskussion allgegenwärtig ist, mit so einem Slogan in der Öffentlichkeit aufritt, muss man nicht verstehen. Scheinbar ist deren Horizont etwas eingeschränkt.
100% Zustimmung

Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach:
a) Weil die Autolobby den korrupten Politikern vorschreibt was die dürfen und was nicht. Und deren Marketing Fuzzis sagen halt, laut ist geil, also darf die Politik da nicht agieren. Unsere Auto Industrie hat halt alle Entwicklungen verschlafen und hofft immer noch darauf die Welt würde sich nicht weiter drehen.
"Vorsprung durch Technik" ist heute doch nur noch, wir haben die lauteste Auspuffanlage oder unsere Blinker, blinken schöner wie die der Konkurrenz. Dass war mal anders.
Erinnert mich an die amerikanische Autoindustrie, die in den 70er Jahren auf einmal mit Abgasvorschriften konfrontiert wurde und anstatt dass man Know-How in die Entwicklung effizienterer Motoren gesteckt hat, hat man das Geld lieber in Marketing gesteckt um den doofen Amis zu erklären"Echte Amerikaner fahren Pick-Up", da diese als Leicht LKW geringere Abgasvorschriften erfüllen mussten. Vorher waren Pick-Ups in Amerika nicht sehr verbreitet, da fuhren die Amis nämlich Station Waggons (Kombis).
b) Drastische Strafen für Autofahrer? Dass ist doch unbeliebt in Deutschland. Genauso wie eine Autobahn Tempolimit. Da würde die Blöd Zeitung Ihrer Leser aber sowas von aufhetzen, dass traut sich fast kein Politiker.

Wer denkt, dass ist jetzt zusammen fabuliert, sollte sich mal überlegen ob es einen kausalen Zusammenhang gibt, dass Deutschland mit die laxesten Regeln für Raucher in Europa hat und dass der Fraktionsvorsitzende der CDU Volker Kaudert Kettenraucher war. Wer die KI danach fragen möchte hier der passende Prompt: "welcher Politiker war Kettenraucher und hat Verschärfungen bei Rauchergesetzen über Jahre blockiert"

Auch ein netter Prompt: "wieviele arbeitsplätze wurden vernichtet weil erneuerbare Energien bekämpft wurden und welche Partei ist hierfür maßgeblich verantwortlich"
 
Letzte Dolomiten waren bei uns von keinen Durchfahrts Messungen oder Kontrollen begleitet, außer Lasermessungen der Geschwindigkeit, die deutlich auf deutsche Besucher abgestimmt waren..
Davon mal abgesehen ist die Gegend mittlerweile so überrannt und teuer das ich wohl den Rest meines Lebens einen großen Bogen drum mache.
Bei der letzen Fahrt waren die Straßen verstopft, Wohnmobile ohne Ende, die Pässe mit aberhunderten geparkten Motorradfahrern gesteckt voll, auf allen sichtbaren Wanderwegen zogen sich bunte Schlangen ins Gebirg und es parkten zehntausende Autos am Straßenrand. In Kletterrouten am Sella in denen wir vor 20 Jahren noch allein waren hingen mehrere Seilschaften, Parkplätze kosten ein Vermögen und allein am Sellapass sind heute 10 Parkplatzschranken wo wir früher locker das Zelt aufgestellt hatten. Irrsinn...
 
Davon mal abgesehen ist die Gegend mittlerweile so überrannt und teuer das ich wohl den Rest meines Lebens einen großen Bogen drum mache.
Bei der letzen Fahrt waren die Straßen verstopft, Wohnmobile ohne Ende, die Pässe mit aberhunderten geparkten Motorradfahrern gesteckt voll,
Ja echt traurig, dass irgendwie alle Ecken überrant werden. Vor 20 Jahren konnte man da noch nett fahren oder Urlaub machen. Inzwischen sage ich mir: Lieber weniger Spektakulär, dafür abseits des "Social Media Hypes".
Ich habe eh das Gefühl dass Fahrweise vieler Motorradfahrer auch immer extremer wird um spektakuläre Videos für Ihre SM Kanäle zu produzieren. Dass muss ich nicht haben.
 
100% Zustimmung

Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach:
a) Weil die Autolobby den korrupten Politikern vorschreibt was die dürfen und was nicht. Und deren Marketing Fuzzis sagen halt, laut ist geil, also darf die Politik da nicht agieren. Unsere Auto Industrie hat halt alle Entwicklungen verschlafen und hofft immer noch darauf die Welt würde sich nicht weiter drehen.
"Vorsprung durch Technik" ist heute doch nur noch, wir haben die lauteste Auspuffanlage oder unsere Blinker, blinken schöner wie die der Konkurrenz. Dass war mal anders.
Erinnert mich an die amerikanische Autoindustrie, die in den 70er Jahren auf einmal mit Abgasvorschriften konfrontiert wurde und anstatt dass man Know-How in die Entwicklung effizienterer Motoren gesteckt hat, hat man das Geld lieber in Marketing gesteckt um den doofen Amis zu erklären"Echte Amerikaner fahren Pick-Up", da diese als Leicht LKW geringere Abgasvorschriften erfüllen mussten. Vorher waren Pick-Ups in Amerika nicht sehr verbreitet, da fuhren die Amis nämlich Station Waggons (Kombis).
b) Drastische Strafen für Autofahrer? Dass ist doch unbeliebt in Deutschland. Genauso wie eine Autobahn Tempolimit. Da würde die Blöd Zeitung Ihrer Leser aber sowas von aufhetzen, dass traut sich fast kein Politiker.

Wer denkt, dass ist jetzt zusammen fabuliert, sollte sich mal überlegen ob es einen kausalen Zusammenhang gibt, dass Deutschland mit die laxesten Regeln für Raucher in Europa hat und dass der Fraktionsvorsitzende der CDU Volker Kaudert Kettenraucher war. Wer die KI danach fragen möchte hier der passende Prompt: "welcher Politiker war Kettenraucher und hat Verschärfungen bei Rauchergesetzen über Jahre blockiert"

Auch ein netter Prompt: "wieviele arbeitsplätze wurden vernichtet weil erneuerbare Energien bekämpft wurden und welche Partei ist hierfür maßgeblich verantwortlich"

Grundsätzlich richtig, speziell was den Lobbyismus betrifft.
Aber so einfach ist es halt nicht. Man darf nicht übersehen, welche überragende volkswirtschaftliche Rolle die Autoindustrie in D. innehält. Da lassen sich erfolgsversprechende Mechanismen nicht kurzfristig abschalten, denn das gäbe ein Desaster. Die derzeitige Krise lässt die diesbezüglichen dunklen Wolken längst erahnen.
Leider gehören zu den weltweit mit deutschen Autos verknüpften Eigenschaften auch solche wie in ihren jeweiligen Klassen bzw. Marktsegmenten höchstmögliche Leistung, extreme Fahrleistungen ("tested and ready for german Autobahn"), maskuline Dominanz im Design, jede Menge Hightech und nicht zuletzt der Premium-Anspruch, der allerdings, außer in der Oberklasse bzw. den Sportwagen, längst am bröckeln ist.
Und Autoindustrie meint ja nun nicht nur die Autohersteller selbst, sondern gerade auch Systemzulieferer wie Bosch, ZF-Sachs und ähnliche, wobei ich manchmal denke, die ein oder andere Ausstattungsvorschrift bei Neuwagen hat mit dem Support sowie dem Arbeitsplatzerhalt bei Bosch durchaus zu tun...

Ich frage mich nur immer wieder, wo bleiben die Lobbyisten von BMW, wenn es um potenzielle Einschränkungen für die Eigentümer/Fahrer ihrer zweirädrigen Produkte geht?

Das die Marketingfuzzis Lärm als Benefit verkaufen und dem Kunden quasi aufdrängen, ist aber sicher nur ein Teil der Wahreit. Der andere Teil ist die zweifellos vorhandene Nachfrage, die kindliche Freude vieler Biker am Prötteln, am Schiebebetriebknallen, an akustischer Markierung des Reviers, an der gefühlten Potenz des zweirädrigen Untersatz, am Bedürfnis, (deutlicher) wahrgenommen zu werden.

Btw., ich habe Anfang bis Mitte der Zweitausender für mehrere Jahre als Texter für Bosch Automotive gearbeitet. Da bekommt man so manches mit.
 
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Grundsätzlich richtig, speziell was den Lobbyismus betrifft.
Aber so einfach ist es halt nicht. Man darf nicht übersehen, welche überragende volkswirtschaftliche Rolle die Autoindustrie in D. innehält. Da lassen sich erfolgsversprechende Mechanismen nicht kurzfristig abschalten, denn das gäbe ein Desaster. Die derzeitige Krise lässt die diesbezüglichen dunklen Wolken längst erahnen.
Schon richtig aber, Deutschland war und ist Exportweltmeister. Auch unsere Autoindustrie war nur durch den Export so stark. Jetzt zu denken, wenn ich dafür Sorge, dass die Bedingungen in Deutschland so sind, dass ich denen die Hand aus der Sonne lege, aber völlig ignoriere wie sich die Welt da draußen verändert, dann bringt das nichts. Die Auto Industrie hat schlicht und ergreifend versagt bei der Entwicklung und sich auf Ihren Lorbeeren ausgeruht.

Klar gibt es immer noch Bedarf an Verbrennern, aber nur mit noch mehr PS, noch mehr Blink Blink, noch ausgetüfteltere Klappenauspuffanlagen gewinne ich halt keine Lorbeeren mehr.

Auch wenn es genug Spezialisten gibt die Glauben, dass es relevant ist für den Verkaufserfolg in China oder Amerika, wer hier in Deutschland regiert, dem ist nicht so. Die Chinesen entscheiden was sie kaufen und 99% ist es wahrscheinlich scheissegal, ob man hier mit 130db und Tempo 300 über die Autobahn rasen darf oder nicht.

Und neue Technologien abzuwürgen und immer noch auf tote Pferde zu setzen sorgt halt nur dafür, dass andere Länder diese Dinge auf den Markt bringen.

Es gibt manchmal so kleine Themen, die aber irgendwie völlig untergehen. So ziemlich alle Länder der Welt, in denen Balkonsolarsysteme genutzt werden, übernehmen die deutschen Normen dafür. Die sagen, wenn das in Deutschland so gut funktioniert, warum sollen wir da das Rad neu erfinden? Leider hat unsere Industrie nichts davon weil Frau Reiche unter Altmeier unsere Solarindustrie zugunsten der alten Energieversorger kaputt gemacht hat. Da waren wir auch mal Weltmarktführer.

PS:
Sorry an die Admins: Ich merke selbst dass dass hier gerade völlig OT geht. Ich gelobe Besserung ;)
 
Schon richtig aber, Deutschland war und ist Exportweltmeister. Auch unsere Autoindustrie war nur durch den Export so stark. Jetzt zu denken, wenn ich dafür Sorge, dass die Bedingungen in Deutschland so sind, dass ich denen die Hand aus der Sonne lege, aber völlig ignoriere wie sich die Welt da draußen verändert, dann bringt das nichts. Die Auto Industrie hat schlicht und ergreifend versagt bei der Entwicklung und sich auf Ihren Lorbeeren ausgeruht.

Klar gibt es immer noch Bedarf an Verbrennern, aber nur mit noch mehr PS, noch mehr Blink Blink, noch ausgetüfteltere Klappenauspuffanlagen gewinne ich halt keine Lorbeeren mehr.

Auch wenn es genug Spezialisten gibt die Glauben, dass es relevant ist für den Verkaufserfolg in China oder Amerika, wer hier in Deutschland regiert, dem ist nicht so. Die Chinesen entscheiden was sie kaufen und 99% ist es wahrscheinlich scheissegal, ob man hier mit 130db und Tempo 300 über die Autobahn rasen darf oder nicht.

Und neue Technologien abzuwürgen und immer noch auf tote Pferde zu setzen sorgt halt nur dafür, dass andere Länder diese Dinge auf den Markt bringen.

Es gibt manchmal so kleine Themen, die aber irgendwie völlig untergehen. So ziemlich alle Länder der Welt, in denen Balkonsolarsysteme genutzt werden, übernehmen die deutschen Normen dafür. Die sagen, wenn das in Deutschland so gut funktioniert, warum sollen wir da das Rad neu erfinden? Leider hat unsere Industrie nichts davon weil Frau Reiche unter Altmeier unsere Solarindustrie zugunsten der alten Energieversorger kaputt gemacht hat. Da waren wir auch mal Weltmarktführer.

PS:
Sorry an die Admins: Ich merke selbst dass dass hier gerade völlig OT geht. Ich gelobe Besserung ;)

Auch wahr. Das Thema ist halt komplex. Dass unsere Autoindustrie (Motorrad ja auch) sich in die Premium/Hochleistungsecke verrennt und verrannt hat, ist natürlich ein Problem. Und dass die großen Weltmärkte anders funktionieren als unsrer hier in D. ist ebenfalls eine Binsenwahrheit. Und dennoch, trotz aller Fehler, kann man nun keine Schalter ad hoc umlegen, sondern nur sukzessive. Wenn es doch nur jemand glaubhaft täte... :rolleyes:

Was ich von Frau Reiche halte, schreibe ich besser nicht, denn sonst werde ich gesperrt.

Und nun fahren wir virtuell am besten wieder nach Tirol. 🇦🇹
 
Davon mal abgesehen ist die Gegend mittlerweile so überrannt und teuer das ich wohl den Rest meines Lebens einen großen Bogen drum mache.
Bei der letzen Fahrt waren die Straßen verstopft, Wohnmobile ohne Ende, die Pässe mit aberhunderten geparkten Motorradfahrern gesteckt voll, auf allen sichtbaren Wanderwegen zogen sich bunte Schlangen ins Gebirg und es parkten zehntausende Autos am Straßenrand. In Kletterrouten am Sella in denen wir vor 20 Jahren noch allein waren hingen mehrere Seilschaften, Parkplätze kosten ein Vermögen und allein am Sellapass sind heute 10 Parkplatzschranken wo wir früher locker das Zelt aufgestellt hatten. Irrsinn...

Ist ja fast wie auf den Lofoten 😉.

Wenn also danach gehst, brauchst heute bald nirgendwo mehr hinfahren!
 
Ich frage mich, warum der Gesetzgeber nicht eine maximale Lautstärke über den gesamten Drehzahlbereich der Auspuffanlage vorgibt (z.B. 85 Dezibel) und eine Toleranz nach oben ausschliesst? ...
Ich schätze Deine Expertise und Beiträge als Schrauber.

Aber man fragt sich wirklich, ob Du aus siebenjährigem Dornröschenschlaf erwacht bist, um nun in eine Diksussion einzusteigen, die andere schon jahrelang geführt haben.
Auch dieses - ein flat-rate-Limit für Motorräder / 80 dB für alle Betriebszustände - wurde jahrelang von verschiedener Seite gefordert und ist gottlob vom Tisch.

Denn Motorenentwickler haben fein aufgedröselt, das das nur mit E-Motoren machbar sei oder mit Verbrennern, die meinem Ideal eines Motorrad-Antriebs überhaupt nicht entsprechen: Großvolumige Vielzylinder mit geringer Verdichtung, extrem niedrigem Drehzahlniveau (Limit bei etwa 4.000 U/Min), schwere, dickwandige Motorgehäuse, voluminöse Auspuffanlage, doppelwandige Vollverkleidung ... heraus kommt etwas wie ein superschwerer, undynamischer Cruiser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum folgt daraus diese Motor-Konfiguration?

Vielzylindrig, um das pulsierende Ansaug- und Auspuffgeräusch durch Verteilung auf viele Einheiten zeitlich zu glätten. Eine geringe Verdichtung, um die Amplitude der Schallenergie jeder Einheit zu mindern. Geringes Drehzahlniveau, damit ein Motorrad erst gar nicht in einen lauten Bereich kommt, der außerhalb der Fahrgeräuschmessung liegt. Durch Zurücknahme von Verdichtung und Drehzahl würde die Leistung hubraumunabhängig etwa 70-80 PS nicht mehr übersteigen. Dickwandige Motorgehäuse, doppelwandige, schwere Auspuffanlagen, doppelte Verkleidungen, um minimalen Ausdehnungen der Bauteile bei wechselnde Verbrennungsdrücken zu begegnen und die Schallabstahlung zu minimieren. Heraus kommt eine sackschwere Maschine mit sehr begrenzter Leistung ... die Karikatur eines Cruisers.

Wer mag denn sowas fahren? Da würde ich sofort auf ein E-Motorrad umsteigen, was wahrscheinlich auch Motivation dieser Forderung war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schätze Deine Expertise und Beiträge als Schrauber.

Aber man fragt sich wirklich, ob Du aus siebenjährigem Dornröschenschlaf erwacht bist, um nun in eine Diksussion einzusteigen, die andere schon jahrelang geführt haben.
Auch dieses - ein flat-rate-Limit für Motorräder / 80 dB für alle Betriebszustände - wurde jahrelang von verschiedener Seite gefordert und ist gottlob vom Tisch.

Denn Motorenentwickler haben fein aufgedröselt, das das nur mit E-Motoren machbar sei oder mit Verbrennern, die meinem Ideal von Motorrad überhaupt nicht entsprechen: Großvolumige Vielzylinder mit geringer Verdichtung, extrem niedrigem Drehzahlniveau (Limit bei etwa 4.000 U/Min), schwere, dickwandige Motorgehäuse, voluminöse Auspuffanlage, doppelwandige Vollverkleidung ... heraus kommt etwas wie ein superschwerer, undynamischer Cruiser.

ich korrigiere: "jahrzehntelang" ;)

Von 1996-2000 informierte ich KBA und Bundesministerium für Verkehr regelmäßig über Erfahrungen bei unseren Kontrollen von Motorrädern, die zuvor wegen deutlicher akustischer Auffälligkeit von uns herausgewunken wurden und der anschließenden Diskrepanz zw. "Einhalten der eingetragenen Standgeräuschwerte" (= Ende der polizeilichen Kontrolle vor Ort) und der (z.T. niedrigen, z.T. sehr gravierenden "Überschreitung der eingetragenen Fahrgeräuschwerte" (= bei Polizeikontrollen EIGENTLICH nicht feststellbar, aber Beleg, dass eine Zulassung eigentlich nicht möglich gewesen wäre).
Ich bewegte mich mit meinen Kollegen also in einem "Graubereich", indem wir "vereinfachte Fahrgeräuschmessungen" in der Nähe des jeweiligen Kontrollortes durchführten, OBWOHL die Standgeräuschmessung eigentlich unauffällig war.

Untermauern konnte ich die Erfahrungen durch unzählige Testberichte in MOTORRAD, wo ab und zu EG-geprüfte Zubehörschalldämpfer getestet und in Stand- und Fahrgeräusch gemessen wurden. Die meisten hielten das eingetragene Standgeräusch ein. Beim Fahrgeräusch lagen sie überwiegend -und teilseise sehr deutlich - darüber.

2000 durfte ich in Berlin bei einem vom Verkehrsministerium veranstalteten Symposium ("Motorrad und Umwelt") über diese Erfahrungen einen 30minütigen Vortrag halten. Eine meiner damaligen Prognosen war: Wenn keine praktikable Lösungen gefunden werden, wird es vermehrt zu Reaktionen aus der Bevölkerung und zu Streckensperrungen kommen.

Div. Interessenvereinigungen, Ministerien, Behörden, Sachverständigenorganisationen, Hersteller (BMW, Honda) waren anwesend und hielten weitere Vorträge.

Für mich war danach einfach interessant, wieviele Medien, Behörden wegen meines Vortrags auf meine Dienststtelle und mich zukamen und weitere Erkundigungen und Statements einholten.
Danach folgten über viele Jahre immer wieder neue Mess-Studien, Tagungen, Arbeitsgruppen nach Beauftragung durch Ministerien und Ämter. Beteiligt waren hohe Beamte, Sachverständige aus allen möglichen Fachbereichen. Häufig bekam ich aufgrund meines Vortrags Einladungen zur Mitwirkung.

2010 durfte ich erneut in Berlin vortragen. Veranstalter war das Bundesumweltamt. Die polizeilichen Erfahrungen deckten sich fast 1:1 mit 2000. Ich konnte meinen alten Vortrag fast unverändert aus dem PC ziehen.

Mittlerweile wussten die entscheidungsrelevanten Personen mehr als ausreichend um die Probleme in der praktischen Überwachung. Es gab Änderungen, Nachbesserungen. Aber nach meiner Einschätzung keine wirklich wirksamen Abhilfen.
Zitat eines dieser Herren irgendwann um 2004: "Wenn sie bei uns mitarbeiten, müssen Sie lernen, in Generationen zu denken".

2018 ging ich in Pension. Seither "interessiert" es mich nur noch am Rande. 2027 haben wir demnächst. Eine Generation weiter sind wir somit hinter den Jahren 1996-2000. Dass meine Prognose aus 2000 eintraf, hätte ich mir so nicht gewünscht. Aber: die Welt dreht sich weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber man fragt sich wirklich, ob Du aus siebenjährigem Dornröschenschlaf erwacht bist, um nun in eine Diksussion einzusteigen, die andere schon jahrelang geführt haben.
Auch dieses - ein flat-rate-Limit für Motorräder / 80 dB für alle Betriebszustände - wurde jahrelang von verschiedener Seite gefordert und ist gottlob vom Tisch.
Vielleicht noch die Anmerkung, dass ein Maximalwert für alle Zustände wenig sinnvoll ist. Denn das würde bedeuten, dass der Lärmpegel z. B. der GS bei Maximaldrehzahl im Stand sowie bei der maximalen Geschwindigkeit und Vorbeifahren am Mikrophon (in welchem Abstand?) dieses Limit unterschreiten müsste. Man kann auch im ersten Gang durch die Ortschaft fahren, der Lärmpegel wäre enorm.

Beim Vorbeifahren ergibt sich für die Außenstehenden ein anderer Lärmpegel als bei derselben Drehzahl im Stand.

Daher muss man einen Fahrzyklus zugrunde legen. Nur muss dieser auf vernünftig definiert werden. Leider ist "vernünftig" nun mal subjektiv.

Wenn man beim Lamborghini das Standgeräusch bei voller Drehzahl unter einen Zumutbarkeitswert bringt, kauft ihn niemand mehr. Und während der Lärm beim Vorbeifahren tolerabel sein mag, ist er auf dem Motorrad dahinter einen Zumutung, wenn der Motor ausgedreht wird.

Mit einem Limit für alle Betriebszustände bleibt dann nur noch der Elektromotor.

Gruß
Klaus
 
Warum folgt daraus diese Motor-Konfiguration?

Vielzylindrig, um das pulsierende Ansaug- und Auspuffgeräusch durch Verteilung auf viele Einheiten zeitlich zu glätten. Eine geringe Verdichtung, um die Amplitude der Schallenergie jeder Einheit zu mindern.
Vielzylinderig hab beim Geräusch der S1000 XR leider nichts gebracht. weil sie auf 165 ..200 PS wollten ,
Niedrig verdichtet haut nicht hin, sonst geht der Wirkungsgrad weg.

Trotzdem kann 1250 ccm wie bei der Bandit ein Super Drehmomentlastiges niedriges Dehzahlniveau machen. wenn man sich in der Leistung auf 100PS / liter beschneidet. Da sie nur 10,5 :1 hat würde 12,5 : 1 das Drehmoment nochmal gut steigen und mit 130 NM / 140 PS wäre sie gut aufgestellt. die kann man zB ab 2000 voll beschleunigen.. Leise. Das macht der Boxer nicht.
Große Aupufftöpfe will der Kunde nicht, aber man braucht das Volumen halt. Also müssen sie teilweise unten versteckt werden, hat man schon bei der SR 500 1978 so gemacht.. gute Entwicklungsziele sind es die wir brauchen, siehe Honda NC750 geht sogar mit 10,5 :1 und schlechtem Benzin.. knapp 60 PS bei 6750 U.. also 12,5 : 1 macht die dann 70 PS und braucht auch nur 4,5 Liter .. Soll auch Spass machen..
BMW hat einen 750 er Motor fehlt nur noch die Roller ähnliche Adaption als Stadteinkaufs FZ.. Helm in die Klappe, Gemüse rein ab.
 
Hallo zusammen,

Mikko hatte doch gut erklärt das es auch noch andere techn. Gründe gibt warum ein Motorrad in bestimmten Fahrzuständen entsprechende den Lärm erzeugt.
Nur zu argumentieren die Leute wollen es so laut und deshalb bauen es die Hersteller so ist m.M. zu kurz gegriffen.
 
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