Sammelthread: Unfälle und Stürze, Erfahrungen aus 1. Hand

Das ist der Grund, warum ich an diversen Kreuzungen im Stand den ersten Gang gar nicht rausnehme und mehr den Rückspiegel beobachte als die Ampel vor mir, ggf. auch mit etwas mehr Abstand zum Vordermann.

Die Frage ist dann aber auch, fahre ich dann mit ordentlich Gas (will ja schnellstmöglich weg bevor der Einschlag kommt) einfach über rot in eine befahrene Kreuzung. Also Entscheidung Einschlag seitlich (Beine?) oder hinten? Hinzu kommt, dass man im Rückspiegel auch erkennen muss, dass der Honk tatsächlich nicht bremst und ein Aufschlag unausweichlich sein wird. Ansonsten fährt man ohne Grund bei rot in eine befahrene Kreuzung. Ich befürchte Deine Vorsichtsmaßnahme wird nur in den wenigsten Situationen funktionieren. Aber eine kann ja schon ausreichen!
 
Bzgl. Auffahrunfälle und beinahe Unfälle habe im Laufe der Jahre so einige Schrecksekunden erlebt, fast alle im Auto.
Zweimal auf der BAB konnte ich mich am Stauende nur durch Flucht auf die Standspur retten, der von hinten ankommende LKW konnte sich in die halbwegs offene Rettungsgasse mogeln, der PKW bei der anderen Geschichte hat neben mir sechs Autos zusammengeschoben.

Davor habe ich die meiste Panik. Stau auf der BAB und ich stehe hinter einem LKW. Von hinten kommt dann der ungebremste LKW mit 80 km/h und 40 to. Das war es den. Hier halte ich immer mehr Abstand zum Fahrzeug vor mir und stelle mich etwas quer hin. Blick in den Rückspiegel ist da Pflicht. Kommt das was angeflogen, dann könnte ich noch mit einem Satz in Richtung Standstreifen oder auch Mittelspur etwas weg kommen. Ein Graus diese Situation! Gott sei Dank bisher nur Kopfkino!
 
'n Abend,

1974 hatte ich, 19 Jahre alt, gerade mein zweites "großes" Motorrad, eine Yamaha DS 7 mit 250 ccm, Vorgänger der RD 250, gekauft. Mein Freund Ulli mit der 250er RD und ich kamen aus Verden und fuhren mit 100 km/h Richtung Achim. Auf der Landstraße kam uns ein Opel entgegen, der nach links abbiegen wollte, er stand aber. Aus der engen Nebenstraße lugte ein zweites Auto hervor, auch das stand. Beim ersten Sichten waren wir noch locker 400 m entfernt. Wir näherten uns und als ich vielleicht 50 m entfernt war, bog der Opel ab. Trotz Vollbremsung knallte ich in die Beifahrertür und Ulli, der 30 m hinter mir fuhr, gegen den vorderen Kotflügel. Er machte einen Salto in den Graben und hatte eine Gehirnerschütterung, ich blieb vor dem Auto mit Meniskusschaden liegen. Zum Glück hatten wir vernünftige Schutzbekleidung an, insbesondere Stiefel.
Der Verursacher sagte in der Verhandlung, dass er uns wohl gesehen hatte, aber wegen der schmalen Nebenstraße und des anderen Autos nicht sofort abbiegen konnte, das musste erst noch Platz machen. Dann hat er uns vergessen.

Seitdem bin ich bei entgegenkommenden Linksabbiegern sehr misstrauisch.

1979 war ich mit meiner Freundin als Sozia mit meiner Z1000 mit ca. 70 km/h auf einer Nebenstraße unterwegs. Plötzlich sprang aus dem Graben ein größerer Hund direkt vor das Vorderrad auf die Straße. Als ich zur Bremse greifen wollte, schlug mir schon der Lenker aus der Hand und wir stürzten. Auch hier dank Schutzkleidung nur leichte Blessuren. Der Spann auf meinem Stiefel (1,5 mm Leder) war durchgescheuert.
 
Ich war bei so einem Mist vor rund 25 Jahren in München mal live dabei (damals mit meinem fast neuen Smart unterwegs)
Kreuzung Stadelheimer- und Schwanseestrasse, alle Beteiligten inkl. mir kamen aus Richtung Westen (Kloster St. Adelheim, wer's kennt :-) ).
Die Fahrbahn ist da 4-spurig:
- links
- geradeaus UND links
- 2x geradeaus

Linksabbiegerspur war voll, ich wollte auf der geradeaus/links auch links abbiegen, direkt vor mir links blinkend ein Schaustellerfahrzeug, der etwas sehr weit rechts stand und in die zweite Spur von rechts ragte. (Orange Markierung
Dahinter ein Opel (rosa Markierung), der um den LKW drumrum wollte und dazu von der zweiten auf die erste Spur von rechts ausgewichen ist - auf der von hinten ein Mopped kam.....

Moppedfahrer (rote Markierung) hat sich mit dem linken Knie an der Kante zwischen Kotflügel und Beifahrertür "eingehakt" und u.a. sein Becken "leicht abgewandelt" und ist dann in die Endposition gerutscht und samt Mopped noch an der Bordsteinkante eingeschlagen und lag dann erstmal bewusstlos, kurz später schreiend da.

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Ich hab mich kurz vergewissert, dass von hinten nicht noch mehr kommt und meinen Smart dann auf die rechte Spur schützend vor das Mopped gestellt, ein paar andere Zeugen haben auch noch angehalten. Hab dann Erste Hilfe zu leisten begonnen und den Notruf absetzen lassen (das war in dem Jahr leider nicht mein erster Unfall, zu dem ich gekommen bin...)

Einen von den Umstehenden (im folgenden "Seppl" genannt) hab ich dann direkt angesprochen und gebeten, mir aus dem Kofferraum meines Autos (offen, keine 3m entfernt) eine Decke zu reichen - Seppl wollte aber nicht und hat mich obendrein mit einem "Du hast mir gar nix zu sagen, Du Pisser" und ein paar weiteren, heftigen Beleidigungen bedacht. Statt zu helfen hat er mir dann auch noch bildreich angeboten dafür zu sorgen, dass ich "gleich neben dem Kradler liege, mal sehen, wer lauter schreien kann".
Blöd für den war, dass quasi in derselben Minute der erste Streifenwagen eingetroffen ist und einer der Beamten direkt zu mir gekommen ist. Dem hab ich dann gesagt, dass er den nicht-so-Hilfsbereiten bitte festsetzen solle, ich würde ihm dann gleich erklären, warum. Der Polizist erkannte wohl an meinem Gesichtsausdruck, dass das durchaus ernstgemeint und auch berechtigt war und hat Seppl die vorläufige Festnahme (nagelt mich nicht fest, ich war abgelenkt) ausgesprochen. Das wollte Seppl aber noch weniger, als zu helfen und hat sich mit Worten und dummerweise auch Gewalt dagegen zu wehren versucht - was wiederum der inzwischen zweiten Streifenwagenbesatzung Anlass genug war, den mittlerweile brüllenden und strampelnden Seppl zu Boden zu bringen und mit Handschellen in ihr Auto zu verfrachten...

RTW und NEF waren inzwischen auch da und haben den Moppedfahrer übernommen, mit Beckendingsbums stabilisiert und sind dann sehr zügig weiter Richtung Not-OP...

Ergebnisse:
- Mopped: Totalschaden (Rahmenbruch vom Bordstein)
- Auto: auch Totalschaden (war ein oller Opel)
- Autofahrer: - vom nachgeforderten zweiten RTW wegen schwerem Schock versorgt worden
- 60 Tagessätze und 2 Monate Fahrverbot wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Schwerverletztem (war eine arme Seele, der das Mopped einfach nur übersehen hat und dem es aufrichtig extrem leid getan hat)

- Moppedfahrer: - zertrümmertes Knie, zertrümmertes Becken, massive Blutungen durch Einschlag in die B-Säule
- dazugehörige Kompressionsfraktur des Oberschenkels
- Rippen-Serienfraktur und Prellung durch Einschlag an den Bordstein
- diverse sonstige Prellungen durch den Sturz etc.
- gut ein Jahr Reha, fährt nicht mehr

- Seppl: - 18 Monate auf Bewährung (auch für die diversen Beleidigungen und "meine" Bedrohung)
- 150 Tagessätze (davon 30, weil er auch dem Richter gegenüber sein dummes Maul nicht halten und sich nicht zusammenreissen konnte - sein Verteidiger war nicht zu beneiden und kurz davor, das Mandat niederzulegen...)
- natürlich Eintrag in's Führungszeugnis

FAZIT:
Nicht helfen KÖNNEN ("kann kein Blut sehen", selbst überfordert, unter Schock) ist nicht toll, aber völlig okay, kann ich mit leben.
Nicht helfen WOLLEN (eine Decke aus einem Kofferraum holen, nicht eine arterielle Blutung mit der blanken Hand stoppen!) geht gar nicht und ist zu Recht strafbar.
Helfende beschimpfen und bedrohen: überhaupt keine gute Idee... erst Recht nicht vor mehreren Zeugen und nicht weit von einem Polizeirevier entfernt...
 
Da fragt man sich was in den Köpfen solcher Seppl vor sich geht. Es scheint ja allerdings schon länger im Trend zu liegen sich mit Rettungskräften oder Ersthelfern anzulegen. Unfassbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bislang nur 1 x mal nennenswert auf die Nase gefallen. Ich war 18 Jahre und hatte meine Yamaha XS 400 DOHC erst 4 Monate. Sollte meine Freundin in der Berufsschule abholen. Noch 2 Stunden Zeit. O.K., dann fahre ich einen großzügigen Umweg über Land. Die Yam hat 2 Wochen davor noch einen M-Lenker bekommen. Kurvige Strecke gefunden. Machte Spaß. also wurde ich immer schneller. Bis zu der Kurve, in der eine Traktorausfahrt der Kuhwiese war. Straße dick mit Schlamm überzogen und ab ging es. Beide Räder weg und ab ging es durch den Stacheldrahtzaun in die Kuhwiese. Endlage für mich (bin mit dem Motorrad die gesamte Strecke gerutscht/geflogen) dann natürlich in einem fetten Kuhfladen. Augen wieder auf, Visier hoch und erst mal stürmische Begrüßung durch die Kuh Elsa. Abstand zwischen Helm und Kuhschnauze nur noch ein paar Zentimeter. Aber sie war friedlich. Ich mich dann aufgerafft. Knochen kurz sortiert. Alles wohl Heile. Später dann festgestellt, dass der linke Knöchel ordentlich aufgescheuert war (voll in Leder aber mit coolen Turnschuhen die doch nicht so cool waren). Aber wie komme ich jetzt wieder von der Weide runter? Die Weide lag gut 1,5 mtr. unterhalb der Straße. Gatter war zugesperrt. Und schon kam Bauer Jupp um die Ecke und sah das Malheur. Jung, wat machstè den in meiner Weide. Bistè wieder Renen gefahren, woll! Hat mir dann freundlich geholfen, mein Mopped wieder auf die Straße zu bringen. Lenker krumm, Auspuffkrümmer halb abgerissen, Sitzbank aufgeschlitzt (direkt hinter meinem Allerwertesten ist der Stacheldraht vom Zaun eingeschlagen), Beule im Tank, Krater etc.pp. Hab Jupp dann angeboten, dass ich für die kaputten Zaun natürlich aufkommen werde (2 Pfähle und etwas Stacheldraht). Nee lass ma. Wenn ich mir dein Mopped so anschaue, wirs`t Du das Geld brauchen. Die Yam sprang noch etwas orgeln an und ich habe meine Perle von der Berufsschule abgeholt. Nach Kuhscheiße stinken von unten bis oben und mit kaputtem und höllisch lautem Mopped. Ein Traum. Fand auch meiner damalige Perle!:sick:🫣
 
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Vor fast genau zehn Jahren, Ende August 2015, bin ich nach einem kleinen Motorrad treffen in der Schweiz, noch zu einem Schweizer Freund gefahren. Wir hatten geplant, noch ein paar Tage nach Frankreich zu fahren – doch dazu kam es nicht.

An einem Fußgängerüberweg hielten wir beide an: zuerst mein Freund, dann ich. Wenige Sekunden später hörte ich plötzlich das Quietschen einer Vollbremsung hinter mir – ein kleiner VW Lupo fuhr mir mit voller Wucht ins Heck, und schob mich ein paar Meter nach vorne.
Zum Glück standen wir leicht versetzt vor dem Überweg, sodass ich nur die linke Seite seines Motorrads streifte. Aber an diesem Moment erinnere ich mich kaum noch.

Als mir dann alles wieder bewusst wurde, stand ich selber schon wieder auf der Straße. Mein Rücken schmerzte extrem, schließlich hatte ich beim Aufprall mein eigenes Topcase mit meinem Rücken abgerissen. Mit dem Rettungswagen wurde ich ins Kantonsspital Uri verbracht. Dort stellte man zum Glück nur Prellungen und Blutergüsse fest.

Meine BMW 1150 GS war jedoch ein Totalschaden. Die BMW 1200 GS meines Freundes hatte nur einen leichten Heckschaden und einen beschädigten Auspuff, der repariert werden konnte.

Am nächsten Tag dann erst mal zur Polizei um eine Aussage zu machen.
Doch damit war der Ärger nicht vorbei. Da die Schweiz kein EU-Land ist, übergab ich den Fall einem Anwalt hier in Deutschland – eigentlich dachte ich, das wäre unkompliziert. Falsch gedacht. Man muss erst einmal einen Verkehrsrechtsanwalt finden, der auch in Nicht-EU-Staaten tätig werden darf/kann. Schließlich fand ich über den ADAC einen passenden Anwalt.

Und hier die wichtigsten Erkenntnisse: Ohne Auslandskrankenversicherung bleibt man auf diesen Kosten sitzen – selbst wenn man völlig unschuldig ist.

Die Krankenhauskosten betrugen etwa 550 Franken und wurden von „meiner“ Auslandskrankenversicherung übernommen, ebenso die Anwaltskosten. Schmerzensgeld gibt es nach Schweizer Recht nicht.

Beschädigte Kleidung wie Jacke, Hose oder Helm wird in der Schweiz nur zum Zeitwert ersetzt. In Deutschland würde der Wiederbeschaffungswert erstattet werden.

Mein Motorrad wurde von der Schweizer Versicherung aufgekauft und wohl verschrottet. Besonders ärgerlich: Ich hatte kurz zuvor das Getriebe überholt – erst 1.500 km gefahren – doch die eingereichten Rechnungen für die Ersatzteile wurden abgelehnt.

Fazit: Generell und auch in der Schweiz ist eine Auslandskrankenversicherung Gold wert. Ohne sie hätte ich die Krankenhaus- und Anwaltskosten selbst tragen müssen.
 
April 1998 in Österreich.
Das im Winter umgebaute Motorrad meiner damaligen Frau ausprobiert.
Auf einer langen Geraden um 6.30 am Morgen mal ausfahren wollen um zu sehen ob alles passt.
Und das natürlich mit 180 Sachen.....
Hat es bis dahin, dann kam ein Reh auf die Idee, einfach mal aus dem Strassengraben zu hüpfen und mit meinem Vorderrad zu schmusen.

Abflug.
Seit damals weiß ich, das selbst wenn man denkt da ist nichts, doch was sein kann.

Unfall 2:
2017 in der Mongolei.
Heimfahrt, lange Gerade.
Sonniger Tag und nichts los.
Irgendwo vor mir laufen Kühe über die Strasse und ich bremse.
Normal, keine Notbremsung.

Schaue noch in den Spiegel wo mein Kumpel ist, denn der war oft knapp hinter mir.
Diesmal nicht, ausreichender Abstand.

Nur hat er auch in der Gegend rumgeguggt weil es so schön war und ist mir ohne zu bremsen voll hinten reingeknallt.
Ich hatte da nur mehr 17km/h, er noch 120.
(Navis nachher ausgewertet)

Auf jeden Fall echt übler Abflug, ordentlich über die Strasse gepurzelt und liegengeblieben.
Ich konnte aufstehen, er hatte einige Brüche....

Bei mir war zwar der Rahmen gebrochen und ich konnte heimfahren, er wurde heimgeflogen.



 
:unsure: das scheint bei den Meisten ja doch recht überschaubar zu sein. Mal schauen ob ich noch alles bei mir zusammen bekomme.... 😅

Den ersten Unfall hatte ich mit 16 oder 17, damals so Anfang bis Mitte der 90er hatte ich einen Roller mit Trommelbremsen, dazu einen Sozius hintendrauf, die Straße ist stark abschüssig und mündet in einer T-Kreuzung, wo ich rechts hätte abbiegen müssen. An der Kreuzung wurde mir dann die Vorfahrt "genommen", wobei ich eh noch zuviel Tempo drauf hatte und über die Kreuzung geschossen wäre. (die T-Kreuzung ist rechts vor links, also innerorts). Ich bin dann in der Beifahrertür eingeschlagen, mein Kopf zum Glück im Fenster der Beifahrertür. Davongetragen habe ich einen ordentlichen Bänderriss im rechten Ellenbogen, dadurch dass der Lenker durch den Einschlag ruckartig rumgerissen wurde. Mein Sozius hatte ein paar kleine Schürfwunden, den Insassen im PKW ist soweit nichts passiert, abgesehen vom Schock. Der Roller wurde repariert und weiter gings :)

Warum ist es passiert: Zu schnell, zu leichtsinnig, zu unerfahren, die Situation falsch eingeschätzt (Bremsweg mit Sozius hintendrauf), der Vorderradbremse zu wenig zugetraut, die Hinterradbremse hatte nicht genug Leistung.

Nächstes Erlebnis ca. ein halbes Jahr später, in einer Linkskurve rechts in die Bankette gekommen wegen Sekundenschlaf (Im Jugendlichen Leichtsinn fühlt man sich auch noch nach über 30h ohne Schlaf noch ausreichend fit für den Straßenverkehr :LOL:). In dem Moment wo ich von der Fahrbahn abgekommen bin, bin ich aber auch wieder aufgewacht und habe den Roller irgendwie weiter durch die Bankette gesteuert und am Ende der Kurve wieder zurück auf die Fahrbahn ohne einen Sturz. Dank des Adrenalins war die restliche Fahrt dann kein Problem mehr wach zu bleiben ;)

So eine Aktion habe ich danach auch nie wieder gemacht, also mich bei Schlafmangel ans Steuer eines motorisierten Gefährts zu setzen.

Mit 18 Jahren war ich dann erstmal einige Jahre nur 4-rädrig unterwegs (leider auch nicht unfallfrei), bis Ende der 2000er. Als dann die EU-Führerscheinregelung kam, dass man mit 25 gleich den A-Schein machen konnte ohne 2 Jahre mit einem gedrosselten Motorrad fahren zu müssen, habe ich dann 2008 den Motorradführerschein nachgeholt und 2009 dann gleich einen Supersportler als erstes Motorrad gekauft. Bis zum ersten Malheur hat es nicht lange gedauert, direkt auf der Heimfahrt vom Verkäufer bin ich auf einer doppelspurigen Schnellstraße ohne Geschwindigkeitsbegrenzung in einer leichten Rechtskurve links in die leitplanke gekommen, mein Bein hatte ein paar Meter Kontakt zur Leitplanke. Zum Glück nichts weiter passiert außer leichte Schleifspuren an der Lederhose :whistle:

Aber das Glück sollte nicht allzu lange währen... ein paar Wochen später in einem Forum zu einer Gruppenausfahrt mit Wildfremden angemeldet und hingefahren. Irgendwo im Spessart kurz vor Bad Orb bin in dann in einer Linkskurve rechts in der Botanik gelandet, zum Glück war in der Kurve keine Leitplanke, keine Bäume und auch kein größerer Graben. Der Unfall ging glimpflich aus und hatte nur materielle Folgen. Heim ging es per ADAC

Warum ist es passiert? Wir ihr meinem Text entnehmen könnt, war ich zu dem Zeitpunkt blutiger Fahranfänger. Dann kannte ich die Leute nicht und die kannten mich nicht, somit waren auch meine fahrerischen Fähigkeiten unbekannt. Habe damals natürlich auch nicht gesagt, dass ich Fahranfänger bin, ich wollte mir diese Gruppenausfahrt mit Gleichgesinnten halt mal angucken. Dabei wurde für meine Verhältnisse als Fahranfänger viel zu schnell gefahren, hinzu kam dann noch der Effekt der Gruppendynamik (man will dran bleiben etc)., es war schon vor dem Unfall 1-2 mal brenzlig, und ich habe eigentlich auch gemerkt, dass es mir zu schnell ist, nur wollte ich mir die Blöse nicht geben und einfach abbrechen. Tja ist dann leider im Graben geendet.

Wie dem auch sei, die Kiste wurde repariert und weiter ging es. Habe für mich selbst das Kurvenfahren etwas "geübt" und bin dann wieder bei der Gruppe mitgefahren. Es müsste noch im gleichen Jahr gewesen sein, eine Rechtskurve nicht bekommen, über die Gegenfahrbahn auf der linken Fahrbahnseite in die Bankette gekommen... mit mehr Glück als Verstand habe ich es irgendwie wieder auf die Straße geschafft und das Ganze ist ohne Sturz oder schlimmeres ausgegangen. Nicht auszumalen wenn zu diesem Zeitpunkt Gegenverkehr gekommen wäre....

Auch in den weiteren Jahren gab es Unfälle oder auch mal nur Zwischenfälle...

Als nächstes wäre ich einem Kollegen fast hinten rein gefahren, in letzter Sekunde konnte ich durch einen Lenkimpuls den Auffahrunfall verhindern, bin am Heck vorbei geschossen, dabei hatte aber mein Bremshebel kontakt mit dem Heck meines Vordermannes, was mich zu Sturz brachte. Dem Vordermann ist zum Glück nichts passiert, bei mir war auch nichts wildes, leichte Schürfwunden durch das Innenfutter von der Lederkombi, und das Motorrad war auch nicht mehr fahrtüchtig, es ging, nachdem ich aus dem Krankenhaus zum Checkup entlassen wurde, wieder mal per ADAC nach Hause. Das war irgendwo rund um Winterberg passiert.

Warum ist es passiert? Zu wenig Abstand gehalten (bei uns war es damals üblich, auf gerader Strecke nur 5-10m Abstand zum Vordermann zu lassen) und ich bin nicht, bzw nicht richtig, versetzt gefahren, wie man es eigentlich sollte. Der Vordermann ist nur vom Gas gegangen, bei 120-140 km/h ist man dann halt bei so wenig Abstand direkt in der Gefahrenzone....

Wieder mal im Spessart hatte ich eine scharfe Rechtskurve nicht bekommen, weil ich zu sehr auf das Hinterrad meines Vordermannes konzentriert war anstatt auf die Straße und den Straßenverlauf zu schauen. Auch hier hatte ich wieder mal mehr Glück als Verstand, der mir entgegenkommende PKW ist mir geistesgegenwärtig in die richtige Richtung ausgewichen, es gab keinen Unfall und weder der PKW noch meine Mitfahrer sind zu schaden gekommen, ich zum Glück auch nicht, aber ich hatte an dieser Stelle die komplette Fahrbahnbreite benötigt inklusive Gegenspur...

Die Aktion war mir allerdings eine Lehre und danach habe ich intensiv an mir gearbeitet, nicht mehr im Gegenverkehr zu landen. Hat zwar nicht sofort zu 100% geklappt, ich bin, sofern ich mich recht erinnere, danach noch 2-3 mal "leicht" im Gegenverkehr gelandet, weil ich eine Kurve falsch eingeschätzt habe, allerdings nie wenn Gegenverkehr kam (zum Glück) und seit mehr als 10 Jahren ist es nicht mehr vorgekommen, das ich eine kurve falsch eingeschätzt/nicht bekommen habe ToiToiToi :giggle:

Aber weiter im Text, auch in 2011 gab es wieder einen Unfall, dabei bin ich wieder mal in einer Linkskurve rechts im Graben gelandet.

Warum ist es passiert? Ich hatte mir an dem Tag vorgenommen, eine gemütliche Tour unterhalb des Tempolimits zu machen. Dadurch hatte ich meine Aufmerksamkeit runtergeschraubt, zumal an der Stelle ein Tempolimit von 60 war, "ich bin ja langsam unterwegs" und habe in der Gegend rumgeschaut, somit nicht mitbekommen, dass da ein Linksknick in der Straße war. In dem Moment als ich wieder auf die Straße geschaut habe, ging auch schon der Asphalt aus und ich lag direkt im Graben. Mir ist dabei nichts passiert, aber das Motorrad war wieder mal fahruntüchtig, ich benötigte ein weiteres mal den ADAC.

Einen "Zwischenfall" gab es auch noch, ich bin hinter dem Tourguide gefahren, dieser wollte rechts auf einen Waldparkplatz abbiegen und hatte geblinkt, ich hatte seinen Blinker aber nicht im Blick und nicht damit gerechnet, dass er dort abbiegen will. Zum Glück hatte der Tourguide in seinen Rückspiegel geschaut und ist nicht einfach abgebogen. Ich bin an dieser Stelle auch zum Glück "richtig" versetzt gefahren, denn ich habe es nicht mehr geschafft rechtzeitig anzuhalten und bin an meinem Kollegen einige Meter vorbeigeschossen bevor ich zum Stillstand kam. Die Geschichte hätte übel ausgehen können, zum Glück ist in diesem Fall abgesehen vom Schrecken nichts passiert. Nichts worauf ich stolz bin, in dem Moment war es aber leider zu dem Vorfall gekommen :confused:

Den nächsten Unfall hatte ich dann in 2012, ich bin bergab eine Brücke runter gefahren mit ca. 35 km/h. (30er Geschwindigkeitsbegrenzung). Am Ende der Brücke ist eine große Kreuzung, und ungefähr 150 m hinter der Kreuzung ist auf der Vorfahrsstraße (meine Fahrbahn) ein Blitzer. Ich habe also nach unten auf meinen Tacho geschaut, ob es mit der Geschwindigkeit passt, und noch bevor ich wieder richtig auf die Straße schauen kann schlage ich schon ein.

Auch dieser Unfall ist "relativ" glimpflich ausgegangen, zumindest hatte ich keine Brüche zu verzeichnen. Allerdings war mein Arm stark geprellt und meine Vorderseite war von der Brust bis zu den Füßen grün und blau und später dann schwarz 🙃 Also wirklich alles inklusive Weichteile...

Ein VW-Bus hat mich trotz Stopschild übersehen und mir die Vorfahrt "genommen, ich bin also im wahrsten Sinne in eine Wand reingefahren, ungebremst. Zum Glück war das ein T4 mit Scheiben drin, also auch hinten. Ich bin in die Schiebetür reingekracht, mein Kopf in die Scheibe der Schiebetür... wenn da Blech anstatt von Glas gewesen wäre... nicht auszudenken. Und zum Glück 30er Zone gewesen, bei 50 km/h wäre der Unfall auch ganz anderst ausgegangen.

Das war immer noch das selbe Motorrad die ganzen Jahre, aber nach diesem Crash war es nun entgültig Totalschaden und es gab was neues.

2015 gab es dann den nächsten Crash. Auf einer "extrem" schlechten Straße, also scheiss Belag, ziemlich wellig, Schlaglöcher, Flicken, etc war es noch feucht, in einer leichten Rechtskurve ist mir das Hinterrad auf einem Bitumenstreifen, den ich übersehen habe, etwas weggerutscht, hat dann wieder Grip bekommen und ich habe mich per Highsider verabschiedet. Paar leichte Prellungen davon getragen, das Motorrad nicht mehr fahrtüchtig, wieder einmal ADAC inklusive Mietwagen. Das Motorrad konnte wieder repariert werden und weiter gings.... 🙃

Das nächste Highlight gab es dann 2019. Ein Sturz auf dem Passo Pura in den Dolomiten, war etwas loser Dreck auf der "Straße", bei leichten Schwüngen ist mir dann einfach das Vorderrad weggerutscht. Leider hatte der Pass an dieser Stelle hohe Bordsteine, dort ist mein Motorrad mit der Hinterradfelge ordentlich eingeschlagen. Felge deformiert, Reifen platt, Fussraste abgebrochen etc. Weiterfahrt unmöglich. Ich hatte mir den Daumen stark geprellt. Bin dann bei einem Kollegen als Sozuis mitgefahren zurück zum Hotel, mit dem PKW am nächsten Tag den Hobel abgeholt. Die Kiste war wirtschaftlich Totalschaden, es gab also wieder mal was neues.

Den nächsten Unfall gab es 1 oder 2 Jahre später. Ausfahrt ist zu Ende, ich bin schon im "Entspannen-Modus", wir kommen auf eine T-Kreuzung zu, dort müssen wir rechts abbiegen. Links steht einer, der nach Links abbiegen will und verdeckt etwas die Sicht. Von Links auf der "Hauptstraße" kommt auch etwas angefahren, hat Vorfahrt, weil ich schon im Entspannen-Modus bin, will ich es lieber gemütlich angehen und anhalten und das Auto vorbei lassen, der ist ja auf der Vorfahrtsstraße. Mein Kollege denkt aber, ich würde rausziehen, und rechnet nicht damit, dass ich anhalten will. Werde also von meinem Kollegen von hinten abgeräumt (ich habe schon gestanden) und wir kommen beide zu Sturz. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber Lenker war krumm, Bremshebel abgebrochen, Kratzer am Auspuff etc.

Seitdem ist erstmal Pause mit den Unfällen "klopfaufHolz" 😁

Es gab aber noch den ein oder anderen Zwischenfall...

Beim Überholen habe ich den Gegenverkehr nicht gesehen, zum Glück für mich überhole ich meistens mit relativ wenig Seitenabstand zum Überholenden, sonst hätte es mich da zerlegt. Bin zwischen beiden Autos durchgekommen. Wie war es dazu gekommen? Es ging bergauf, auf eine schattige, dunkle Stelle zu, zudem hatte ich das Sonnenvisier unten. Das entgegen kommende Auto war Flaschengrün und hatte kein Tagfahrlicht und war komplett in dem dunklen schattigenBereich, ich habe es schlicht nicht wahrgenommen bis es schon zu spät gewesen wäre...

Es gab auch noch den ein oder anderen brenzligen Überholvorgang in meinen Anfangsjahren, aber ich versuche eigentlich meistens das Hirn einzuschalten und nur zu überholen, wenn ich auch wirklich was sehe. Ich verlasse mich da nicht mehr auf meinen Vordermann oder so, aber so ganz zu 100% klappt es dann doch nicht, da bleibt nichts weiter übrig als weiter an mir zu arbeiten.... 😇

2x ist es bei mir schon vorgekommen, dass auf gerader Strecke ein entgegenkommender PKW-Fahrer mit Absicht auf meine Spur gefahren ist um mir "Angst" zu machen oder was auch immer. Die eine Aktion ging noch so einigermaßen, bei der anderen Aktion musste ich eine Vollbremsung hinlegen, ansonst hätte es sehr eng für mich werden können. Fand ich nicht so lustig.

Ein anderer Zwischenfall in den Dolomiten, ich komme auf eine 180 Kurve zu, für mich eine Linkskurve, es sind vielleicht noch 200-300 m, es ist zum Glück eine breitere Straße mit 2 Spuren, trotzdem halte ich mich relativ weit rechts auf meiner Seite. Unten kommen Autos um die Kurve, und ein Motorradfahrer überholt die Autos blind auf meiner Spur. Er ist an den Autos nicht mehr vorbei gekommen, wäre ich nicht ganz rechts gefahren, dann hätte es gekracht....

Ein anderer Zwischenfall mit einem PKW, war auf einem der Pässe der Sellaronda, welcher genau weiss ich nicht mehr, spielt aber auch keine Rolle. Jedenfalls hingen schon einige Autos hinter einem Bus fest, und es waren ziemlich viele Radfahrer umterwegs (weiss nicht mehr ob es Wochenende war). Jedenfalls war den meisten klar, dass es für die PKW keine Möglichkeit zum Überholen gibt sofern der Bus nicht rechts ranfährt und die PKW vorbei lässt. Ich bin dann halt hinter den Bus gefahren und habe auf die Möglichkeit zum Überholen gewartet, das hat dem PKW-Fahrer direkt hinter dem Bus überhaupt nicht geschmeckt und hat mich ständig abgedrängt und ist dem Bus bis auf einen Meter aufgefahren etc. Leider muss ich es so sagen, aber Kennzeichen vom PKW war ein deutsches. Typisch kann ich da nur sagen, jedenfalls nach meiner Erfahrung.

Wobei ich, gerade in den Dolomiten, auch schon so meine Erfahrungen mit PKWs anderer Nationen gemacht habe, die einen bewusst nicht vorbei lassen wollen...

So, ich glaube das war so ziemlich alles, wenn ich nichts vergessen habe 😁 Also immer schön oben bleiben 😇
 
Alter...........stolze Sammlung, ich habe vieles verdrängt über 45 Jahre Moped und seit 20 Jahren auch keine Einschläge mehr.
 
Davor habe ich die meiste Panik. Stau auf der BAB und ich stehe hinter einem LKW. Von hinten kommt dann der ungebremste LKW mit 80 km/h und 40 to. Das war es den.

Genau so eine Situation hatte ich bereits. Zumindest fast, sonst würde ich nicht hier schreiben. Allerdings nicht auf der BAB, sondern auf der Landstraße.

Irgendwann um 1995 rum. Im November morgens früh mit dem Mopped (damals DR 650) auf dem Weg zur Uni. Es war kalt, feucht und sehr nebelig. Auf der unbeleuchteten Landstraße zur Autobahn war, wie an jedem Morgen, Stau. Normal würde ich mit dem Mopped vorbei fahren, aber aufgrund des Gegenverkehrs, der schlechten Sicht und weil ich selber noch nicht so ganz wach war, hatte ich mich dagegen entschieden und einfach hinter einem LKW eingereiht. Ich hatte es nicht eilig und weiß noch, daß ich mich in dem Moment selbst beglückwünscht habe, daß ich mir erst ein paar Tage zuvor Heizgriffe montiert hatte, die ich in dem Moment fest umklammert habe. Wie ich da so rumstehe und die DR im Leerlauf vor sich hin pröttelt, höre ich plötzlich das Zischen von Luftdruck Bremsen, begleitet von dem Geräusch rutschender Reifen. Gleichzeitg tauchten im Rückspiegel ein paar Scheinwerfer aus dem Nebel auf, die recht zügig näher kamen. Aus einem Reflex heraus, den ich mir bis heute nicht erklären kann, waren die nächsten Schritte Kupplung ziehen, Gang rein und Kavalierstart nach rechts in den Grünstreifen, wo ich mich bei der anschließenden Bremsung dann auch direkt mal hingelegt habe.

Etwas verwirrt habe ich dann das Mopped über den Killschalter ausgemacht, bin aufgestanden und habe mich zu der Quelle der Bremsgeräusche und des Lichts umgedreht. Diese Quelle stellte ich als Sattelschlepper heraus, der nun etwa einem Meter hinter dem LKW, hinter dem ich eben noch gestanden habe, stand.
Nach einer gefühlten Ewigkeit stieg der Fahrer aus (ich hatte in der Zwischenzeit die DR wieder auf die Räder gestellt) und hat sich, völlig fertig, erkundigt wie es mir geht und sich wortreich entschuldig. Er fuhr die Tour als Vertretung für einen Kollegen und ist Strecke erst einmal gefahren, allerdings tagsüber. Von dem allmorgendlichen Stau wußte er nichts und hat den Nebel komplett unterschätzt. Da an der DR nichts dran war, habe ich für den Tag die Uni mal Uni sein lassen und bin wieder nach Hause gefahren. Man soll sein Glück nicht überstrapazieren.

Meine Lehren daraus. Immer ein Auge auf den Rückspiegel und einen Fluchtweg nach vorne haben.
 
Und dann noch mein bisher einziger Unfall auf dem Motorrad.

Etwa ein Jahr vor dem obigen Ereignis. Ich wollte an einem verregneten Nachmittag im Herbst meine Freundin bei Ihrem Feierabend (sie war damals in der Ausbildung) überraschen und war ziemlich spät dran. Meinem Plan rechtzeitig anzukommen stand natürlich der Feierabend Verkehr entgegen. Aber jeder weiß ja....wenn man jung ist, dann schafft man auch das Unmögliche. Denkt man zumindest. Zweispurige Straße in der Stadt mit zäääähfließendem Verkehr. Der junge Frostie sucht und findet die kleinsten Lücken, um voran zu kommen.
Ich fahre auf der linken Spur, als es rechts etwas zügiger voran geht und sich eine Lücke auftut. Kurzer Schulterblick...alles frei. Blick wieder nach vorne und es lachen mich die Bremslichter meines Vordermannes an, die plötzlich deutlich näher sind als zu dem Moment, als ich nach rechts geguckt habe. Die nächste Reaktion war der Griff zur Bremse. Und die nächste Perspektive war auf der Straße liegend, wie ich Richtung Auspuff des Vordermannes rutsche. Gefolgt von einem Ruck, als die DR in seinen Kofferraum rutscht.
Zum Glück haben die Fahrer hinter mir besser aufgepasst als ich, so daß alle rechtzeitig stehen geblieben sind. Somit ging die Sache glimpflich aus.

Ergebnis:
- ein verdrehter Lenker und kaputter Blinker an der DR
- eine Beule im Kofferraum des Vordermannes
- ein kaputter Regenkombi
- zwei angeschliffene Handschuhe
- ein gerissener Knie Protektor

Ansonsten nix passiert.

Die Lehren daraus:
Ganz klar meine Schuld. Zu wenig Abstand, schlechte Verkehrsbeobachtung und unnötig hektische Fahrweise.
Aber auch positiv betrachtet. Die Schutzkleidung hat ihren Job gemacht. Deswegen niemals ohne.
 
Löle!
Bisher glücklicherweise nix passiert, außer einem Kugelfisch beim Wenden/Abbiegen mit Gepäck und Sozia.
Am engsten war es mal auf Korsika, Im Kurvenrausch ein wenig flott unterwegs gewesen und meine K1200rs soweit in die Kurve gelegt, dass bei einer leichten Welle in der Fahrbahn und dem damit einhergehenden Einfedern als nächstes der Schalthebel im Weg war.
Ergebnis: im Scheitelpunkt der Kurve unfreiwillig den Gang gewechselt, was eine unverhoffte Kurvendynamik zur Folge hatte, einen ordentlichen Adrenalinüberschuss, sowie einen leicht verbogenen Schalthebel 🥵
Die kurz darauf auflaufenden Kollegen waren über die frühe Pause verwundert, die ich kurz einlegen musste... Als Nichtraucher konnte ich mich auch nicht herausreden 😅
Ach so, doch noch: in der Fahrschule beim Kreisfahren mit der Fußraste oder Sturzbügel im etwas hochstehendem Kanaldeckel eingefädelt und die gute Kawa EL252 der Zentrifugalkraft überlassen... Ergebnis Knöchel verstaucht und Prüfung verschieben müssen (n)
 
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Meinen Beitrag von Seite 1 muss ich übrigens etwas revidieren. Im Nachhinein kann ich mich doch an einen Unfall erinnern, den ich 1986 mit meiner Suzuki DR600 hatte.

Unfallort war hier:

Büecke - Gemeinde Möhnesee

Ich kam aus Richtung Norden, Eingangs des Ortes war eine Fahrbahnverengung, erlaubt waren 50 km/h. Ich kannte die Ecke (meine Eltern hatten am Möhnesee einen Wohnwagen, später ein kleines Wochenendhäuschen) und wusste, dass dort regelmäßig geblitzt wird. Also ganz entspannt durchs Örtchen gecruist. Vor mir ein PKW mit Anhänger. PKW und Anhänger biegen im Ort an der Einmündung "Am Schützenplatz" nach rechts ab (ohne den Fahrtrichtungsanzeiger zu betätigen). Ich fahre weiter geradeaus. Plötzlich bemerke ich, dass PKW und Anhänger nicht abgebogen sind, sondern nur etwas ausgeholt haben zum Wenden! Natürlich wieder ohne Betätigung des Fahrtrichtungsanzeigers. Ich gehe in die Klötze - reicht aber nicht mehr. Mit dem rechten Knie (verpackt in einer Crosshose mit stabilem Protektor darin) treffe ich den vorderen linken Kotflügel des PKW, Moped und ich stürzen und landen auf der Gegenfahrbahn (zum Glück kein Gegenverkehr). Ich hatte zum Glück nichts an Verletzungen!

Polizei war vor Ort und mir wurde eine zu hohe Geschwindigkeit vorgeworfen (lange Bremsspur - vorrangig durch ein komplett blockiertes Hinterrad mit sehr profilierter Endurobereifung). Dass der andere Unfallbeteiligte durch einen Fehler beim Wenden den Unfall verursacht hat, schien den Beamten überhaupt nicht in den Sinn zu kommen. Die Beleuchtung des Anhängers (auch die Fahrtrichtungsanzeiger) war übrigens auch komplett defekt. Die Sache wurde einem Anwalt übergeben. Zu Hause habe ich erst festgestellt, dass ein Riss im Motorblock war. Hat mich zunächst mal 900 DM gekostet. Das spätere Gerichtsverfahren (zwischenzeitlich noch ein Ortstermin in Büecke) lief nicht nach meinen Wünschen. Das Gericht kam zu der Entscheidung, dass es eine 50/50-Sache ist. Ich empfand mich durch meinen Anwalt nicht gut vertreten.

Damals war ich noch ein junger, unerfahrener Bursche. Mit dem heutigen Kenntnisstand (insbesondere durch meinen beruflichen Hintergrund als Polizist) würde die Sache so nicht nochmal laufen!

Ein sehr vergleichbarer Unfall (PKW biegt vermeintlich nach rechts ab, macht aber doch eine Wendung (auch beide Male ohne zu blinken)), führte bei einem meiner Moped-Kumpels zu einem Totalschaden an einer 1200er GS, gebrochenem Unterschenkel, Bänderverletzungen und diversen Prellungen.
 
oh, gerade erst gesehen....aber dafür brauche ich mehr Zeit..... in 40 Jahren 3 mal durch Fahrfehler geflogen, mal schlimm , mal harmlos, und 2 mal abgeräumt worden , mal mittelschwer in 2003 und übel schwer in 2024. Von einem Sattelschlepper der mehr an seinem Smartphone interessiert war. Bis jetzte 6 OP´s, 4 Monate Rollstuhl....und ob ich mehr dazu sagen will überlege ich mir....wenn ich darüber geschlafen habe sorry.... bis dann Heinz
 
Mist. Ich wünsche Dir beste Genesung, das hört sich übel an.
 
Ok ich habe bis her immer Glück gehabt und das obwohl ich selten Vorschriftsmäßig fahre. 1990 mit noch 17 gerade den Führeschein gemacht und mit meiner offen XT 600 bei Regen unterwegs. Auf einer 4 spurigen Straße sehe ich auf der Mittelinsel eine PKW stehen der mir ohne zu zögern in meine Spur rein fährt, schnell einen Schlenker nach rechts auf den anderen Fahrstreifen gemacht nur leider endschied sich der PKW Fahrer weiter nach rechts zu ziehen um rechts ab zu biegen natürlich ohne blinken. Das reichte dann leider nicht mehr für mich um nicht direkt in den PKW zu knallen überbremmste ich hinten und ging zu Boden. Die XT knallte in den PKW und ich kam kurz davor zum liegen. Ich war schon etwas aufgeladen nach der Aktion und versuchte den Fahrer aus dem Auto zu holen um........ er hielt panisch seine Tür fest. Naja irgendwan kam ich etwas runter und versuchte nur noch sein Auto um zu kippen. Ein Zeuge hatte dann in der nahen Telefonzelle die Volkspolizei gerufen die dann auch zügig kam. Der PKW Fahrer war Fahrlehrer und seine Aussage war " meine Frau hat gesagt da ist frei" und er versuchte sich natürlich raus zu winden ob ich überhaupt Licht an hatte oder ich wäre viel zu schnell gewesen usw. Also rein in den VOPO Shiguli und ich dachte schon jetzt wird es übel denn ich war ja noch nicht 18. Der Polizit konnte aber mit meinem neuen rosa Bundeslappen überhaupt nichts anfangen, las sich alles durch auch die Beschränkung auf 125ccm und gab mir den Lappen wortlos zurück. Puh..... Schuldfrage war eindeutig und der Fahrlehrer musste allen bezahlen und passiert ist mir bis auch eine Hüftprellung nichts.
Im Juli über den Balkan nach Griechenland gefahren, irgendwo im slowenischen Hinterland, kleine Bergstraße im nirgendwo gemütlich die 100ste Kehre runter gesegelt im 3. leicht ans Gas gegangen und schon ging es in eine Slide den ich nicht halten konnte. Durch die Zega Box und den Zylinder gut vom Motorrad weg gekommen und die Straße runter gerutscht. Aufgestand und nicht ein Kratzer an den Klamotten aber die GS lag mit den Rädern Hangaufwärts. Das war selbst für mich ein Akt die belandene Kiste wieder hoch zu bekommen. Die Box hat es etwas angefrässt und der Zylinderschutz war etwas verbogen. ABS resetten und weiter gehts.Was mir aber aufgefallen ist über die Zeit .... in meinem Bekanntenkreis hat es immer die Leute erwischt dir eher zögerlich und vorschriftsmäßig unterwegs sind.
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die
 
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Hallo Zusammen,
Im Juni bin ich während einer Ausfahrt die Mosel entlang gefahren. Direkt nach der Ortschaft eine langgezogene Rechtskurve, grob hatten wir 70km/h drauf. Ein EBike Fahrer ist von rechts aus einen Feldweg gefahren. Er hatte 300m weg gewohnt, kannte die Kurve. Auf einen dort aufgestellten Verkehrsspiegel hatte er uns zu viert kommen sehen. Das hat er auch zugegeben. Er ist trotzdem auf die Straße eingefahren und wollte diese überqueren. Er konnte es sich selber nicht erklären, es gibt solche Momente. Ein entgegenkommender Omnibus hat ein Ausweichen unmöglich gemacht und der EBike Fahrer hat sich quer vor mich gestellt. Massiv verzögert (Kurven ABS funktioniert hervorragend), hatte ihn dann auf die Hörner genommen, quer auf den Vorderbau und bin übers EBike drüber gefahren. Die 13er GS ist dann vor dem Stillstand umgefallen und über den Asphalt gerutscht.
Allen Beteiligten geht es gut. Der EBike Fahrer hatte viele Schürfwunden und eine geprellte Hüfte. Er hatte keinen Helm und obenrum nur ein Unterhemd an.
Ich bin mächtig froh, dass nicht mehr passiert ist und ich das Moped noch nach rechts lenken konnte.
Gott seinDank fahre ich seit 5 Jahren nur mit Airbagweste. In diesen Fall Held EVest Pro. Nur 2 blaue Flecken an der Schulter und Brustkorb. Sonst wären einige Rippen und das Schlüsselbein durch gewesen. Die Aramid Hartschale der Daytona Stiefel war auch am Sprunggelenk stark eingedellt.
Die 13er GS war dann letztendlich ein Totalschaden. Rahmenschaden, Gabel krumm, Felge, LED Licht kaputt, …
Die neue GS ist eingefahren und steht nun mit 4.000 km auf der Uhr bereit zum Winterschlaf.
 
Ich hatte im März 1978 einen heftigen Unfall, als ein PKW-Fahrer ein STOP-Schild missachtete und mich mit meiner R 60/7 abräumte. Fast drei Monate Krankenhaus folgten und danach das einzige Jahr bis heute, in dem ich ohne Motorrad war. Dann bin ich nochmal gestürzt und habe mir die Speiche im rechten Arm gebrochen. Danach ist 36 Jahre nichts passiert.
Vor ca. 10 Jahren in Südfrankreich mit der K 1300 R am Kurvenausgang auf Rollsplitt weggerutscht. Eigene Schuld, war zu schnell. Schlüsselbein und fünf Rippen gebrochen. Dann im September 24 mit einem PKW kollidiert, als die Fahrerin plötzlich nach links in einen Weg abbog, während ich sie überholte. Das war auf einer schnurgeraden Landstraße ohne irgendwelche Beschränkungen. Meine maximale Geschwindigkeit vor dem Unfall betrug aufgezeichnete 89km/h. Obwohl ich so weit nach links ausgewichen bin, dass wir letztendlich auf dem Geh-Radweg neben der Fahrbahn lagen, war irgendwann die Tür zu. Durch den zurück schlagenden Lenker rissen alle Bänder im linken Ellenbogen. Zum großen Glück ist meiner Frau nichts passiert. Sie ist auch dieses Jahr wieder mitgefahren.
 
Mir ist eine Linksabbiegerin in die Seite gefahren, meine BMW R1100RS war danach ein Totalschaden. Ich selbst kam mit Prellungen an Rippen, Hüfte, Knie, Arm und Hand sowie einem Zungenbiss davon. Bin felsenfest davon überzeugt, dass mir der Boxerzylinder mein rechtes Beit erhalten hat. Mögen vielleicht einige als lächerlich ansehen, deshalb hatten danach alle meine Motorräder einen Boxermotor und das wird auch so bleiben.

Finanziell bin ich mit plus/minus null aus der Sache herausgekommen, Motorrad (Zeit- und Restwert) und Ausrüstung wurden ersetzt und das eher bescheidene Schmerzensgeld von 500 € reichte gerade so, um mir einen gleichwertigen Ersatz für meine topgepflegte BMW zu beschaffen. Was mich bis heute ärgert, meine rote BMW hätte ich niemals verkauft, ich trauere ihr bis heute nach.

Die 76 jährige Autofahrerin hat sich nie bei mir gemeldet oder erkundigt, wie es mir geht. Das finde ich enttäuschend. Ein Unfall kann jedem passieren, aber dazu zu stehen gehört einfach zum Anstand. In der Hölle soll sie schmoren, weil sie bei Gericht gelogen hat und mir die Schuld in die Schuhe schieben wollte.

Sie wurde schließlich als Alleinschuldige zu einer Geldbuße von 450 € an das DRK verurteilt.

Erklärung zum Bild: Die Drei sind keine Gaffer, sondern meine Ersthelfer. Arzt, Krankenschwester und Medizinstudent, die mir sofort halfen.

ich.jpg
 
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Moin!

Der letzte Abflug ist zum Glück über 30 Jahre her ... :)

Sonniger Samstagsnachmittag, ideal um die 2V zu servicen:
Ventile eingestellt, Öle gewechselt, an allen wichtigen Stellen
rumgewackelt, usw. Zum Synchronisieren der Vergaser wollte
ich dann die Q warmfahren. Stilecht mit einem ollen blauen
Overall, Turnschuhen und Halbschale angetan, ging es los auf
eine einspurige Piste im Hinterland.

Alles prima soweit. Habe dann eine Hand vom Stummellenker
genommen, mich noch etwas nach links unten über den
Tank Richtung Zylinderkopf gebeugt, um den Ventilen bei
ihrer Arbeit zuzuhören. Bei rund 70 ... 80 km/h.

Dabei bin ich in ein Schlagloch geraten, die Kiste schaukelte
sich gnadenlos auf, bevor ich die Hand wieder am Lenker hatte.
Wir sind dann eine 2 Meter tiefe Böschung runtergekachelt
und durch einen Stacheldrahtzaum gebrochen. Ich weiß nur
noch, dass plötzlich Kühe um mich herumstanden, während
ich wieder ohnmächtig wurde.

Im Krankenhaus wurde ich dann wieder wach. Der rechte Fuß
war quer durchgebrochen, mein rechter Oberschenkel hatte
wg. einer massiven Prellung fast den doppelten Durchmesser.
Der Stacheldrahtzaum hatte etliche Schnitte und Risse an allen
möglichen Stellen hinterlasen. Nichts Wildes also. Klar, eine
gepflegte Gehirnerschütterung hab ich fast vergessen zu erwähnen.

Die beim Abflug deutlich ondulierte Q stand aber schon wieder
auf den Rädern, bevor mir der Gehgips abgenommen wurde.
Zur Abnahme bin ich tatsächlich - wiederum stilecht - mit der
schwarzen Lady zum Krankenhaus gefahren. Als mich der Arzt
mit Helm und Lederjacke sah, hat er einige Sprüche, in Sinne
von "Dem ist echt nicht zu helfen!" hingenörgelt ...

Schlimm ist nur, dass sich bis heute das Gerücht hält, ich hätte
versucht, während der Fahrt die Vergaser einzustellen! :ROFLMAO:
 
Hy, als o ich hatte ja Zeit, zum überlegen , ob ich mich hier weiter zu meinem letzten ( 2024 ) UNVERSCHULDETEN Crash mit einem Sattelschlepper noch äußern will.
Ich werde es nicht machen, sorry. Es beschäftigt mich immer noch zu sehr und tut mir nicht gut. Ich dachte eine Zeit lang, darüber reden macht es leichter oder besser, aber es funktioniert nicht.
Ich habe eine Traumatherapie begonnen..... gemäß " EMDR" und es wird besser, aber ich möchte dem Crash nicht mehr Platz in meinem Kopf geben, als er eh schon hat.
Euch alles gute , oben bleiben und allzeit gute Fahrt

Grüße

Heinz
 
Durch deine Zeilen habe ich angefangen nachzudenken, warum ich hier überhaupt geschrieben habe. Eigentlich hat es keinen tieferen Sinn, vielleicht wollte ich einfach mein Glück teilen. Es ist alles so gut ausgegangen, dass ich anderen Mut machen möchte, man kann nach so einem Erlebnis durchaus wieder angstfrei Motorrad fahren. So ist es jedenfalls bei mir.

An der Unfallstelle komme ich oft vorbei, ohne jegliche Emotion.

Was mir allerdings geblieben ist, wenn mein Blick während der Fahrt mal nach unten auf die Boxerzylinder fällt, (selten) wird mir jedes Mal bewusst, wie gut meine Beine, besonders das rechte, dort aufgehoben sind und dass ein Zylinder weiter vorne ist und der andere dafür etwas weiter hinten. :)
 
vielleicht wollte ich einfach mein Glück teilen
Eben, und geteiltes Leid ist halbes Leid.
Ich bin übrigens zutiefst davon überzeugt, dass so eine "Erdung" ab und zu mal hilft (so lange sie unterm Strich harmlos bleibt!), nicht übermütig zu werden und sich am Ende noch für so was ähnliches wie "unsterblich" zu halten.
 
Ja da waren noch 2 Vorfälle, mir entfallen weil es eigentlich kein Unfälle waren sondern nur Übermut.
Sommer 2015 über 30C in Berlin, wollte nur schnell Pizza holen, die TT stand gerade auf dem Hof also nehmen ich die natürlich kurze Hose ,T-Shirt usw. was ich sonst nie mache.
An der 5. Kreuzung angehalten mit der vorderen Bremse alles normal, beim zügigen Anfahren ein kleiner Wheelie ganz normal bei der Kiste und schon lag ich mitten auf der Kreuzung. Was ich nicht merken konnte der ... der Kolben des Bremszylinders war stecken geblieben und die vorder Bremse somit blockiert. Aufgestanden die Kiste von der Kreuzung gezerrt mit blockieter Bremse und mir von ein paar Bauarbeitern eine Zange geborgt um den Kolben zurück zu ziehen. Ergebniss da mein rechtes Bein auf dem Krümmer lag........ und das hat sehr lange gedauert bis es verheilt war.

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Der Lernprozess war aber noch nicht abgeschlossen. 2016-2017 im Winter in der Nähe von Torrox 3 Monate eine Finca gemietet und dort überwintert. Für den Nahverkehr hatte ich meine Yamaha YP 125 mitgenommen. Eines schönen Sonntags aufgewacht voller Tatendrang, Sonnenschein 20C also rauf auf den Roller und die Hausstrecke von Torrox nach Competa hoch geblasen..... ein riesen Spaß die Strecke. In einer wunderschönen 180° links https://maps.app.goo.gl/85Neo7fWiWqqWg12A?g_st=ac
den Berg rauf habe ich es dann aber übertrieben und setzte in voller Schräglage auf einer Bodenwelle auf. Das führte dazu das es mich kurz ausgehoben hat und versetzte. Natürlich passte der Kurvenausgang nicht mehr, ich landete in der Entwässerungsrinne und mit dem rechten Knie in der Felswand. Hatte zwar Handschuhe ,stabile Schuhe und Protektorenjacke an aber an den Beinen nur ne Jeans.Wieder Aufgestanden kurzer Check ob noch alles funktioniert Ok geht noch aber Knie sieht nicht gut aus. Den Berg wieder runter gefahren und dort kam mir die lokale Ambulanz entgegen :). Die habe ich angehalten, mit zur Finca genommem und mich dann in das kleine Hospital nach Torrox Pueblo fahren lassen. Der behandelnde Chirurg auch Motorradfahrer meinte nur " gutes Knie ".Er hat ne Menge Garn gebraucht um das alles wieder zusammen zu binden.
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