Reise Etappen und ihre Länge bei der Planung....

Da ich von meinen 25.000 bis 30.000 km pro Jahr die hälfte solo fahre stellt sich das Thema vorbuchen nie.
Für einen oder ein Pärchen gibts immer was passendes.
Mit einem Kumpel für mehrere Tage halten wir es so, der erste Stop ist vorgebucht, der Rest wird wetterelastisch immer beim Frühstück erledigt.
Nächste Woche geht es zu 7t in die Bergamskeralpen.
Vorgebucht, da die meisten extra Urlaub nehmen. Solo würde ich das nie machen.
 
Wer fängt erst Abends an mit der Hotelsuche?
Zumindest war es noch nie so einfach, wie heute mit den entsprechenden Apps oder auf Google Maps. Und wir müssen nicht zu Fuß laufen. Also im Zweifel noch mal 30 km fahren ist kein Thema (ausser über einen kleinen geschotterten Pass ;)).

Aber auch dabei habe ich noch nie Probleme gehabt. Es telefoniert ein Hotelier auch schon mal rum und organisiert es für den Gast (u. a. in F Nähe der RDGA schon so erlebt).
 
Zumindest war es noch nie so einfach, wie heute mit den entsprechenden Apps oder auf Google Maps.
Jo ... absolut richtig, ändert aber vermutlich trotzdem niGS an der grundsätzlichen Strategie doch so Einiger hier gut vorgeplant und mit Freude in den Urlaub und nicht ins Ungewisse reisen zu wollen. Und nein, für mich hat das auch nix mit Mangel an Abenteuer oder fehlender Freiheit zu tun ... ;)
 
Es gibt ja noch etwas dazwischen, also zwischen „voll durchgeplant und alles vorgebucht“ und völlig „planlos freischwebend“.

Ich plane immer nur die Route, die ich fahren möchte und die die POIs, die ich besuchen möchte. Die ist dann eigentlich nur eine Linie auf der Karte.

Während der Reise weiche ich aber auch ab, wenn mir irgendetwas auffällt, oder wenn ich grade Bock darauf habe, irgendwo länger zu verweilen. Wenn ich dann im Nacken hätte, zu einer bestimmten Zeit in einer vorgebuchten Unterkunft sein zu müssen, das würde mich stören.

Etappenlänge hatte ich schon alles von 1000km in einem Rutsch (Heimweg aus den Pyrenäen, viel zu viel für einen Tag) bis zu 82 Kilometer von Hotel zu Hotel. An manchen Tagen bin ich sogar schon mal GAR NICHT gefahren. Crazy.

Unterkünfte per Google und booking suchen und finden zwischen 16:30 und 17:00 Uhr. Ich habe noch immer ne gute Unterkunft gefunden. Manchmal musste ich etwas tiefer in die Tasche greifen für ein gutes Zimmer, aber manchmal wurde es auch günstiger als beim Vorbuchen.

Das alles hängt bestimmt auch davon ab, ob man alleine oder in Gruppen unterwegs ist. Je größer die Gruppe, desto organisierter muss man sein.
 
Es gibt ja noch etwas dazwischen, also zwischen „voll durchgeplant und alles vorgebucht“ und völlig „planlos freischwebend“.
Jo ... genau so isses. Und ja, ein wesentliche Faktor und Unterschied dessen ist tatsächlich ob man allein, zu 2, oder zu Mehreren unterwegs ist. Das Andere sind Neigungen und Vorlieben, ist doch prima das es diese Fülle an verschiedenen Möglichkeiten gibt.
 
OT: Ich freue mich gerade darüber, dass hier für jeden was zu finden ist. Mit Vor- und Nachteilen. Ob für Gruppen geeignet oder besser für wenige bzw. einzelne. Und ganz nach eigenen Vorlieben. Wer unentschieden ist, kann sich ein gutes Bild machen.
Und das auf heute 6 Seiten ohne ernsthafte Entgleisungen. (y)
 
Ich bin eigentlich kein Freund von vielem Anhalten aber nachdem wir Anfang Juli 2025 schon 41 Grad in der Ardeche hatten und es dieses Jahr Anfang Juli im Piemont, Ligurien und Seealpen auch wieder ähnlich warm war, hatten wir vereinbart alle 1,5 Stunden zum trinken irgendwo anzuhalten. Soweit es ging haben wir das auch eingehalten aber es hat auch die tägliche Reisezeit stark verlängert bzw. wir haben uns auf tägliche Strecken von 250km bis max. 300km einstellen müssen um nicht zu spät in einem Hotel einzutreffen.
 
Diese hohen Temperaturen sind schon nicht ohne. Ich halte da sogar alle 1,5h für zu wenig. Ich reise mit Trinkblase von Source (ja kostet etwas mehr, schmeckt aber auch nach Jahren nicht nach Plastik). Kann ich jedem nur empfehlen. Die meisten trinken eh zu wenig Wasser und auf dem Motorrad noch weniger. Bei >40° sind 4 Litter am Tag angesagt, vor allem auf dem Motorrad. Kann ja jeder mal hinterfragen, ob das hinkommt.
 
Jo, kommt es. Ich hab auf Sardinien mal knapp acht Liter an einem Tag aus dem Camelbak genuckelt. Kein Blödsinn, das Camelbak habe ich tagsüber 3 mal wieder aufgefüllt bei über 40 Grad Hitze. Ich wüsste nicht, wie ich die Menge hier zu Hause an einem Tag trinken sollte, aber mit dem Nuckelventil und der entsprechenden Wärme (in einem 3-Lagen-Laminat-Anzug der kein Stück großartig belüftet hat), war das schon möglich.

Es trinkt sich auch leichter aus so einer Blase: Kein anhalten, keine Pausen, einfach das Ventil zur Schnute führen und trinken. Ich finde die Dinger gut und habe mehrere, aber selbst das 20 Jahre alte Camelbak ist immer noch dicht - und sauber. Wenn man weiß, wie es pflegen sollte, ist es auch simpel.

Auch ein kleines Rand-Thema von Reiseetappen und ihrer Länge bei der Planung...
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss man als Neuling in Sachen Trinkblase etwas spezielles beachten?
Befestigung, wo und wie ?
Reiniger und Werkzeug dazukaufen ?
Schlauchlänge ?
Spezielles Mundstück?
Hab ich etwas vergessen?
 
Also letztlich ist es nur eine Silikonblase, aus der man sein Wasser nuckelt. Aber da ich die Dinger schon lange im Einsatz habe, vielleicht ein paar Infos:

Befestigungsmöglichkeiten gibt es verschiedene. Entweder in einem minimalem Rucksack über der Jacke, oder aber ganz ohne Hülle in seinem eigenen Rucksack, die meisten aktuellen Rucksäcke haben eine Tasche für Trinkblasen, wo mindestens 2 Liter rein gehen. Inkl. durchführungen nach aussen und Halterungen für die Schläuche. Man kann die reinen Trinkblasen aber auch in diversen Rückentaschen oder Jacken verstaunen. Viele Jacke haben Taschen dafür. Entweder liegend oder meistens stehend/hängend. Es gibt auch größere Trinkblasen 4 Liter), aber da muss man Unterbringung und Gewicht im Auge behalten. Die großen finde ich relativ unpraktisch.

Als Reiniger gibt es eigentlich nur eine funtionierende und günstige Option: Correga-Tabs. Ja, richtig gelesen. Die Gebissreiniger. Eine Tablette davon alle 2-3 Tage mit ca. 250 ml Wasser über Nacht in der Blase auflösen und wirken lassen. Wichtig: Nach dem auflösen auch etwas davon in den Schlauch und Beißverntil verteilen/durchlaufen lassen. Am Morgen ausschütten, einmal ausspülen und fertig. Die Tabletten sind günstig, lassen sich gut transportieren und halten die Blase immer frisch und sauber. Auch bei großer Hitze.

Die Schlauchlänge passt in der Regel. Nur bei liegendem Gebrauch in z.B. einer Endurojacke unten/hinten drin muss man schauen.

Als Mundstück würde ich immer ein abgewinkeltes nehmen. Das passt auch während der Fahrt unter den Helm und in die Schnute. Wobei ich hier von Enduro- & Motocrosshelmen spreche. Bei den ganz eng anliegenden Integralhelmen kenne ich mich nicht aus.

Was vergessen? Also im Idealfall AUSSCHLIESSLICH Wasser zum befüllen nehmen. Alles andere (Auch Iso-Drinks oder so ein Zeugs) verklebt nur und erschwert die Reinigung. Und vor dem einmotten in der motorradfreien Zeit (so es denn eine gibt) immer super gut trocknen lassen. Auch den Schlauch und das Ventil. Ich stopfe in die Blase immer ein paar Papier-Küchentücher um Restfeuchtigkeit aufzunehmen. Dann hat man da auch ein paar Jahre seine Freude dran.

Wann ist Schluss?
Wenn es nach Eisen oderr rostigem Eisen riecht und/oder schmeckt. Wer das mal geschmeckt hat, weiß, was ich meine. Dann sind Keime drin und die Blase gehört schnellstmöglich entsorgt. Das habe ich in über 20 Jahren bei meinen Camelbaks aber nie erlebt, dass kenne ich nur und ausschliesslich von SIGG-Flaschen oder ähnlichen Derivaten, die nicht gut gepflegt bzw. sauber gehalten wurden.

Mein Favorit, Ob nun wandern, Skisport oder eben Mopped fahren:

Camebak.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Was den Wasservorrat auf dem Motorrad in Gegenden, wo viele Radfahrer unterwegs sind, minimiert, sind die vielen Trinkbrunnen entlang der Strecken. Man muss nur die Augen offen halten. So hab ich mir die meiste Zeit meine Trinkflaschen wieder füllen können, gerade in den französischen und italienischen Alpen.
Bis jetzt hab ich auf meinen Touren eine solche Trinkblase noch nicht benötigt, bis ich dieses Jahr auf dem Weg in die Pyrenäen, teilweise nicht immer, ein schattiges Plätzchen zum halten gefunden hatte. Da hätte ich mir das ein oder andere mal eine gewünscht. So mussten halt je 3, 1 Lieterflaschen in den beiden Koffertaschen mitfahren.
Meine Routen führen auch nicht gezielt an Cafes oder ähnlichem vorbei, selbst auf der Passhöhe fahre ich lieber ein Stück weiter um den Trubel zu entkommen und Abseits meinen Kaffee zu trinken.
Meist mit einer besseren Aussicht. Das sind dann die Pausen, wo man die Zeit vergisst und schnell mal 20 bis 30 min vergehen.
Da ist bei einer Tagesetappe schnell mal für 2 Pausen, 1 Stunde rum und macht aus der 5h Tour eine 6h Tour.
 
Es ist ja egal, wie man die Flüssigkeit zuführt. Hauptsache, man führt zu. ;)
Ich finds halt ganz praktisch mit der Blase auf dem Rücken.
 
Also letztlich ist es nur eine Silikonblase, aus der man sein Wasser nuckelt. Aber da ich die Dinger schon lange im Einsatz habe, vielleicht ein paar Infos:

Befestigungsmöglichkeiten gibt es verschiedene. Entweder in einem minimalem Rucksack über der Jacke, oder aber ganz ohne Hülle in seinem eigenen Rucksack, die meisten aktuellen Rucksäcke haben eine Tasche für Trinkblasen, wo mindestens 2 Liter rein gehen. Inkl. durchführungen nach aussen und Halterungen für die Schläuche. Man kann die reinen Trinkblasen aber auch in diversen Rückentaschen oder Jacken verstaunen. Viele Jacke haben Taschen dafür. Entweder liegend oder meistens stehend/hängend. Es gibt auch größere Trinkblasen 4 Liter), aber da muss man Unterbringung und Gewicht im Auge behalten. Die großen finde ich relativ unpraktisch.

Als Reiniger gibt es eigentlich nur eine funtionierende und günstige Option: Correga-Tabs. Ja, richtig gelesen. Die Gebissreiniger. Eine Tablette davon alle 2-3 Tage mit ca. 250 ml Wasser über Nacht in der Blase auflösen und wirken lassen. Wichtig: Nach dem auflösen auch etwas davon in den Schlauch und Beißverntil verteilen/durchlaufen lassen. Am Morgen ausschütten, einmal ausspülen und fertig. Die Tabletten sind günstig, lassen sich gut transportieren und halten die Blase immer frisch und sauber. Auch bei großer Hitze.

Die Schlauchlänge passt in der Regel. Nur bei liegendem Gebrauch in z.B. einer Endurojacke unten/hinten drin muss man schauen.

Als Mundstück würde ich immer ein abgewinkeltes nehmen. Das passt auch während der Fahrt unter den Helm und in die Schnute. Wobei ich hier von Enduro- & Motocrosshelmen spreche. Bei den ganz eng anliegenden Integralhelmen kenne ich mich nicht aus.

Was vergessen? Also im Idealfall AUSSCHLIESSLICH Wasser zum befüllen nehmen. Alles andere (Auch Iso-Drinks oder so ein Zeugs) verklebt nur und erschwert die Reinigung. Und vor dem einmotten in der motorradfreien Zeit (so es denn eine gibt) immer super gut trocknen lassen. Auch den Schlauch und das Ventil. Ich stopfe in die Blase immer ein paar Papier-Küchentücher um Restfeuchtigkeit aufzunehmen. Dann hat man da auch ein paar Jahre seine Freude dran.

Wann ist Schluss?
Wenn es nach Eisen oderr rostigem Eisen riecht und/oder schmeckt. Wer das mal geschmeckt hat, weiß, was ich meine. Dann sind Keime drin und die Blase gehört schnellstmöglich entsorgt. Das habe ich in über 20 Jahren bei meinen Camelbaks aber nie erlebt, dass kenne ich nur und ausschliesslich von SIGG-Flaschen oder ähnlichen Derivaten, die nicht gut gepflegt bzw. sauber gehalten wurden.

Mein Favorit, Ob nun wandern, Skisport oder eben Mopped fahren:

Anhang anzeigen 65227
Dem ist eigentlich nur noch hinzuzufügen, dass man eine Marken Trinkblase kaufen sollte. Spart hier nicht am falschen Ende.
 
Wer braucht in Mitteleuropa eine Trinkblase?
Gibt alle paar km ein Cafe oder Tankstelle mit Wasser.
Zur Not 2× 0,5 Flaschen ins Gepäck.
Hatten wir in Marokko auch so gelöst.
 
Meinen Camelbak habe ich wieder verkauft. War nichts für mich. U. a. in Albanien wieder weggepackt. Getränke habe ich im Tankrucksack und es ergibt sich immer die Möglichkeit auf dem Motorrad kurz einen Schluck oder auch mehr zu trinken. Im Vergleich zu eventuellen Mitfahrern trinke ich relativ viel. Klapphelm hoch und rein damit. Bei Bedarf wird bei einem Stopp nachgefüllt oder dazugekauft.

Händelt jeder anders. Camelbaks sehe ich überwiegend auf Offroadstrecken. Richtigen Offroadstrecken. So ein kleinwenig habe ich den Eindruck dass die Anzahl der Camelbaks abgenommen hat. Nur gefühlt. Kann mich täuschen.
 
Vielleicht zur Erklärung.
Ich putze mir die Zähne auch nicht mit dem Wasser aus dem Süsswassertank vom Segler bei unseren Touren.
Geht nur zum Duschen.
Gekocht wird auch mit Wasser aus den 5 Liter Kanistern, die krack machen beim Öffnen.😅
 
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