Beim Vergleichen verzettelt man sich schnell in Details, die eigentlich unwichtig sind. Mir geht es nicht darum, einer von einer App vorgeschlagenen Route sklavisch zu folgen. Ich suche mir Ziele, entdecke dabei schöne Straßen und nutze das Navi nur als
Hilfsmittel.
Oft finde ich im Beispiel, in Kurviger ein Motorrad-Café o.ä., gebe es dann als einzigen Zwischenstopp in GM ein und bekomme eine nahezu identische Motorradstrecke, die nicht nach Borgholzhausen oder Hinterscheißleitn führt.

Erfahre ich unterwegs (im Cafe`) von einer besonders guten Straße, fahre ich sie einfach mit, oft reicht mir dafür sogar eine grobe Beschreibung.
Ich verlasse mich also nicht blind auf Apps, sondern behalte immer Karte, Richtung und Verstand im Blick. Unterm Strich, Navi ja, aber fahren und entscheiden tue ich selbst, seit Jahrzehnten.
Und grundsätzlich nutze ich ganz banal den Sonnenstand. So auch in Südfrankreich, als ich statt Arles versehentlich Alès ins Navi eingegeben habe und erst nach rund 50 km (Sonnenstand) merkte, dass die Richtung nicht stimmen kann. Mein Fehler, aber mit Karte wäre das nicht passiert. Genau deshalb schaue ich grundsätzlich vorher, wo ich hinwill. Nach vielen hunderttausend Kilometern weiß ich, was entscheidend ist, ein Navi ist ein Hilfsmittel, egal mit welcher App, mehr nicht.
Vielleicht ist es Altersgeiz, aber bevor ich von einem Gerät oder einer App nicht 100%ig überzeugt bin, krümmen sich meine Finger beim Griff ins Portemonnaie. Deshalb das NoName Billiggerät und die kostenfreie App GM. Carpuride u.ä. sind Augenwischerei. Deshalb mein Tipp und wie schon erwähnt, beim Kauf eines NoName-Gerätes darauf achten, dass es mit Handschuhen bedienbar ist.