Plan das Ganze mal im Weserbergland und fahr mal die Route von Kirchlengern zum Köterberg. Einmal mit Google Maps und dann mit Calimoto /Kurviger etc. auf einer kurvenreichen Strecke. Da merkt man die Unterschiede.
Jeder darf natürlich die App nutzen die er favorisiert
Wenn ich exakt so vorgehe wie bei der Gebirgsstrecke, hast du natürlich recht. Um dein Beispiel aufzugreifen, das Weserbergland kenne ich sehr gut. Und selbst wenn ich es nicht kennen würde und dort gezielt zum Motorradfahren hin möchte, informiere ich mich im Vorfeld darüber, wo die schönsten Strecken & Ziele liegen. Dafür nutze ich das Internet, suche nach Routenvorschlägen oder nehme gerne Insidertipps an, etwa deine Strecke von Kirchlengern zum Köterberg.
Eine kurze Suchanfrage genügt und Google liefert mir beispielsweise folgende Route:
Kirchlengern → Köterberg (Google Maps)
Start: Kirchlengern
Zwischenstopps: Spenge – Borgholzhausen – Halle (Westf.) – Werther (Westf.) – Oerlinghausen – Berlebeck (Detmold) – Hiddesen – Horn-Bad Meinberg – Schieder-Schwalenberg – Lügde
Ziel: Köterberg (Lügde)
Nun kann man zu Recht fragen, warum man so umständlich plant, 10 zusätliche Punkte eingeben, wenn es auch einfacher ginge. Genau hier setzt meine Strategie an, um bei Kurviger zu bleiben, die kostenlose Version läuft bei mir sowohl auf dem Handy als auch am PC. Zunächst schaue ich mir dort die Strecke an und prüfe, ob es unterwegs etwas Sehenswertes gibt. ZB. das Motorradcafe „Die Kurve“, anschließend übertrage ich die Sehenswürdigkeiten der Route nach Google Maps, jetzt nur noch einen Wegpunkt (Cafe Kurve) und damit ist meine Planung abgeschlossen, bzw. ist fast gleich deiner, wobei das Cafe bei nicht auftaucht.
Das Schöne daran ist, dass ich nicht sklavisch an Google Maps gebunden bin. Als Alternative habe ich Kurviger jederzeit auf dem Handy dabei. Das wird bei mir vermutlich neben GM künftig Standard, wobei ich das gerade noch für mich ausprobiere, weil der Tipp von Larsi, OsmAnd zu testen, mir auch gefällt.
Aktuell und voraussichtlich auch in Zukunft, nutze ich zu etwa 95 % Google Maps und für den Rest Kurviger oder OsmAnd, jeweils in der kostenlosen Version. Wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, plane ich allerdings bewusst wenig bis gar nicht im Detail, sondern reagiere lieber spontan und suche nicht nach bestimmten Routen, sondern nach Zielen, zu denen dann schöne Routen führen. Und genau dafür ist Google Maps aus MEINER Sicht bestens geeignet.
Nur einmal als Beispiel (2 Bilder), an dieser Abzweigung bin ich schon unzählige Male vorbeigefahren und jedes Mal dachte ich mir, b
eim nächsten Mal fährst du da hoch. Es ist jedoch immer bei dieser Absicht geblieben. Auf meiner letzten Reise habe ich dann den Col di Lana in Google Maps eingegeben und das, was mir dort angezeigt wurde, hat mich schließlich dazu bewogen, ihn als Zwischenziel festzulegen. Genau das ist es, neben den bereits beschriebenen Funktionen und der Aktualität, was ich mir von einer Navigations-App wünsche und GM kann das sehr gut. Alles andere ist für mich unnötiger Ballst.
Und weil ich deinem letzten Satz exakt zustimme, belasse ich alle Vergleiche und suche weiter nach Schwachpunkten von GM und wie ICH sie uU. beseitigen kann. Dazu bin ich für jeden Hinweis dankbar.
