No Name Carplayer für BMW

Bei diesen günstigen Displays sind Handschuhe erforderlich, mit denen sich auch Handys bedienen lassen.
Ist leider noch nicht Standard bei etlichen (auch teuren) Handschuhen.
 
Stimmt nur zum Teil, denn das erste war mit Handschuhen bedienbar. Bei den meisten kann man davon ausgehen, dass sie ein normales kapazitives Handy Display haben, dann benötigt man handytaugliche Handschuhe. Leider findet man solche Hinweise nicht in der Beschreibung, aber oft in den Bewertungen.
 
Da sich CarPlay und Google Maps hervorragend ergänzen, habe ich eine kurze, prägnante Anleitung gefunden, die zeigt, wie gut diese Kombination funktioniert und dass man dafür keine „sperrigen“ Bezahl-Apps braucht. Für mich persönlich ist Google Maps sogar auf Pseudo-Geländestrecken absolut ausreichend. Oft hört man ja das Argument, GM sei dafür eher ungeeignet.

Als Beispiel, mit einer Offline-Karte habe ich in nur fünf Minuten eine Route über die Panoramica delle Vette bis zum Passo Zoncolan geplant, direkt ans Handy geschickt und überprüft, hat auf Anhieb perfekt gepasst. Mit Kurviger geht es zwar genauso schnell, aber das anschließende Konvertieren und Übertragen auf ein Gerät ist deutlich umständlicher.

Was bei Google Maps wirklich ärgerlich ist, man kann die Wintersperren nicht deaktivieren. Wer zB. eine Tour für 2026 über das Timmelsjoch plant, der wird außen herum geführt. Oder weiß jemand, ob es dafür doch eine Einstellung oder einen Trick gibt? Andererseits ist es nicht tragisch, weil bei geöffnetem Pass, dann die Route ohne Umweg geplant wird.

Was mir bei GM ebenfalls missfällt, dass die Alternativrouten nicht von vornherein abgewählt werden können. Das sind aber alles Dinge, mit denen ich gut leben kann, weil die Vorteile überwiegen. Siehe auch Video. (y)

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Da ich das „BMW" CarPlay“ nun doch behalten habe, habe ich meine Lieblingshandschuhe, auf die ich keinesfalls verzichten möchte, kurzerhand umgebaut.

Ich habe dazu eine dicke mit Kunststoff beschichtete Alufolie aus einer Keksverpackung gefaltet, die Kanten eingeschlagen und an den Innenflächen zusammengeklebt. Anschließend habe ich das Folienstück zur Hälfte in die Fingerspitze des vorher aufgetrennten Handschuhs geschoben, die überstehende Folie umgeklappt und auf die Fingerkuppe des Handschuhs geklebt. Zum Schluss die Naht wieder vernäht.

Funktioniert perfekt und ist schnell erledigt. Netter Nebeneffekt, zum Bedienen des Handys muss ich den Handschuh jetzt auch nicht mehr ausziehen.


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Heute habe ich wieder etwas mit dem CP in Verbindung mit Google Maps experimentiert. Meine Erkenntnis: Ich wollte bewusst Straßen und Wege fahren, die beispielsweise für Motorräder gesperrt sind, aber für landwirtschaftliche Fahrzeuge und teilweise für Anlieger freigegeben waren. Google Maps hat mich ohne jede Beanstandung dorthin navigiert und es waren wirklich teilweise nur Knüppeldämme. Meine ursprüngliche Annahme war eine andere. Damit ist klar, auch in solchen Situationen ist GM problemlos einsetzbar.

Ich suche derzeit aktiv nach Negativbeispielen, um herauszufinden, ob Apps wie Kurviger oder andere hier tatsächlich Vorteile bieten.

Was mir bei meinem CarPlay heute negativ aufgefallen ist, der automatische Lichtsensor hat im Zwielicht mehrfach zwischen heller und dunkler Darstellung gewechselt, was ziemlich nervig war. Werde ich jetzt auf manuell einstellen lassen.

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Und weil das CP relativ groß ist und ich es beim Abstellen & Parken nicht ungeschützt ins Topcase legen möchte, habe ich mir von meiner Tochter eine 3d Schutzhülle drucken lassen, damit der Bildschirm im Topcase bei der Aufbewahrung nicht beschädigt wird. Wird mit einem Klettband in den TC Deckel geklebt.

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Ich suche derzeit aktiv nach Negativbeispielen, um herauszufinden, ob Apps wie Kurviger oder andere hier tatsächlich Vorteile bieten.
Das ist recht simpel: Eine richtige Routenplanung ist mit Google Maps nicht möglich. Bei Kurviger kannst du dir am PC eine komplette Route mit Zwischenzielen und Shaping-Points planen. Du kannst sogar zwischen einzelnen Zwischenzielen die Routencharakteristik ändern, d.h. meinetwegen die 100 km Verbindungsetappe auf "zügig" planen lassen und die Strecke im Zielgebiet dann auf "extrakurvig". Und wenn du aus irgendeinem Grund nicht diese, sondern jene Straße in der Route haben willst, kannst du das manuell festlegen. Das ist bei GM nicht vorgesehen. Ich weiß auch nicht, warum Google eine echte Planungsoption nicht anbietet. Würden sie das, wären vermutlich alle anderen Navi-Anbieter mit einem Schlag aus dem Geschäft.

Noch zwei Anmerkungen zu dem Thema. Wenn man sich von GM zu einem Ziel navigieren lässt, dann zeigt die Karte oft mögliche Alternativstrecken in hellblau an, oft garniert mit dem Hinweis "genauso schnell". Ich hatte schon ein paarmal den Eindruck, dass diese Alternativstrecken oft netter zu fahren sind als die von Google präferierte Hauptstrecke.

Und ich benutze in letzter Zeit öfter mal Waze, für mich genau so ein Tool für simple "A nach B"-Navigation wie GM. Vorteil von Waze: Es sagt (zumindest in Deutschland) Blitzer an, die von der Community gemeldet wurden - und zwar auch dann, wenn man gar keine Route geplant hat. Bei meiner Honda läuft CarPlay ja auf dem großen TFT-Schirm, auf dem sonst das Honda-Cockpit läuft. Schalte ich auf "Cockpit" um, läuft CarPlay im Hintergrund, d.h. ich höre weiterhin Musik oder Navi-Ansagen. Und wenn im Hintergrund Waze ohne geplante Route läuft, höre ich eben Warnungen vor Blitzern;-)
 
Die Vorteile von Kurviger und ähnlichen Diensten sind mir bekannt. Ich möchte jedoch bewusst die Stärken von Google Maps nutzen, vor allem die Aktualität der Daten und die Vielzahl an Informationen, die direkt aus dem Internet einfließen.

Ich plane meine Routen schon lange nicht mehr am PC, weil eine heute erstellte Route im Frühjahr oft schon nicht mehr aktuell ist. Tagesrouten erstelle ich ebenfalls direkt am Handy oder Tablet. Mir ist klar, dass das mit Kurviger und anderen Tools ebenfalls möglich wäre. Dennoch überzeugt mich Google Maps durch seine Einfachheit und die stets aktuellen Daten.

Shaping Points benötige ich nicht und die maximal zehn Wegpunkte, die Google Maps bietet, reichen mir völlig aus. Und der Nacvhteil, dass GM nicht verschiedene Straßentypen vereinen kann, da habe ich eine sehr gute Altenative gefunden. Und wenn ich situativ einmal tatsächlich eine Autobahn fahren möchte, wird bei mir sehr selten vorkommen, dann ändere ich kurz die Optionen.

Wichtig ist mir, ich spreche ausschließlich über meine persönlichen Erfahrungen und Vorlieben. Wenn sich andere dafür interessieren, freut mich das, Erfahrungen von anderen sind immer wertvoll, weil man daraus ableiten kann, ob etwas für einen selbst passt oder nicht.

Vor allem geht es mir nicht darum herauszufinden, welche App „besser“ ist. Ich möchte lediglich prüfen, ob Google Maps mein TomTom Rider 500 ersetzen kann und momentan sieht es sehr danach aus. Das Gerät funktioniert zwar noch, aber ich werde es künftig nicht mehr nutzen. In nahezu allen Punkten ist es für mich nur noch der zweite Sieger, daher der Wechsel zu CarPlay.
 
Vor allem geht es mir nicht darum herauszufinden, welche App „besser“ ist. Ich möchte lediglich prüfen, ob Google Maps mein TomTom Rider 500 ersetzen kann und momentan sieht es sehr danach aus. Das Gerät funktioniert zwar noch, aber ich werde es künftig nicht mehr nutzen. In nahezu allen Punkten ist es für mich nur noch der zweite Sieger, daher der Wechsel zu CarPlay.
Für mich ist der größte Vorteil eines Smartphones gegenüber einem separaten Navis, dass man eben nicht auf eine Navigationssoftware festgelegt ist, sondern mehrere nutzen kann. Inzwischen haben die meisten Smartphones Speicher genug, dass man problemlos mehrere Navi-Apps inklusive umfangreicher Kartendaten gleichzeitig auf dem Smartphone haben kann. CarPlay ist ja im Grunde nur eine Erweiterung des Smartphones. Ich benutze GM vor allem dann, wenn ich einfach irgendwohin will. Wenn ich aber zum Beispiel eine vierstündige Rundtour machen möchte, dann plane ich die in Kurviger, ist ganz einfach und in einer Minute am Smartphone gemacht. Tatsächlich ein großer Vorteil von Google ist seine Aktualität. Normalerweise merkt GM automatisch, dass irgendwo eine Straße gesperrt ist, weil da plötzlich keiner mehr langfährt. Da ist Kurviger oft wesentlich unaktueller. In bestimmten Gegenden kann es von Vorteil sein, wenn die Kartendaten alle auf dem Smartphone sind. Wenn du kein Netz hast, kannst du mit Google keine Route planen. Wobei: Wenn die Routenplanung erst mal abgeschlossen ist und die Navigation läuft, dann kommt auch Google Maps sehr gut mit Funklöchern zurecht.

Als ich mir vor zwei Jahren meine Honda kaufte, habe ich mein altes TomTom mit meinem alten Motorrad verkauft, und ich vermisse es nicht.
 
@Marebalticum Ich habe es nicht ganz mitbekommen, wie entstand dein "Hype" zu Google Maps? Einfach nur, weil du damit viel unterwegs bist...

Ich liebe Google Maps und nutze es im Alltag äglich. Wir haben in beiden Autos zwar Navis verbaut aber wenn ich wirklich irgendwo hin möchte schätze ich Google Maps sehr, da mir die App schon immer die bessere Zielführung bot.
Wir nutzen Maps auch wenn wir mit dem Rad unterwegs sind und etwas entferntere Ziele anfahren. Kommt aber selten vor.

Auf dem Motorrad verwende ich es auch. Vorzugsweise allerdings nur für die An- und Rückreise sowie für die Suche einer Tankstelle, sollte es mal knapp werden im Tank. Alles auch über Carplay.

Während einer Tour habe ich es nur selten in Betrieb, da es für Motorradfahrer meiner Meinung nach nicht richtig gut geeignet ist. Der Grund dafür ist eigentlich der, dass man zu wenig Auswahl an Kriterien hat um auf schöne Strecken zu gelangen. Wege die du nur als Anlieger befahren darfst oder auf denen du garnicht unterwegs sein darfst, fügt Google ja auch nicht automatisch ein. Diese Wege wollen immer umfahren werden. Natürlich kannst du die Route dir passend auf diese Abschnitte ziehen um Offroad unterwegs zu sein aber das ist eher mühselig und du kannst es auch nur da machen, wo du weißt was kommt. Fährst du jetzt natürlich auf diese Wege rein, bemüht sich Google ja auch dich da raus zu navigieren, aber planen wird die App so nicht da dir einfach die Auswahlmöglichkeit "Offroad" o.ä. fehlt.

Als ich meine GS just neu hatte, habe ich immer mit Handy und Google Maps navigiert und dachte mir eines Tages, heute fährst ins Sauerland. Unterwegs habe ich dann gemerkt, dass ich nie auf die guten Strecken gekommen bin sondern immer auf den Bundesstraßen unterwegs war. Als ich dann Calimoto (stellvertretend für alle Motorradnavi-Apps) entdeckt habe hat mich die App dann da langgeführt, wo ich niemals lang gefahren wäre. Kann man auch auf andere Gegenden in denen ich gerne unterwegs bin projizieren. Daher verwende ich u.a. kein Google Maps mehr im Touren-Alltag.

In den Alpen beispielsweise kannst das mal ganz gut machen, da ist eh jede Straße kurvig und es macht keinen Unterschied ob du Calimoto oder Maps benutzt.

Fazit also:

Google Maps? Unbedingt! Für die Anreise, Rückreise, zum schnellen erreichen von Hotels oder POI ist Google Maps echt der Chef. Die Live-Daten sind einfach irre gut und man erkennt auch bsplw. wenn man auf kurvigen Strecken unterwegs ist, wo nach der nächsten Kurve direkt ein Stau, eine Baustelle oder beides lauert.
Für kurvige Strecken in dir unbekannten Terrain würde ich immer eine andere App bevorzugen.
 
In bestimmten Gegenden kann es von Vorteil sein, wenn die Kartendaten alle auf dem Smartphone sind. Wenn du kein Netz hast, kannst du mit Google keine Route planen. Wobei: Wenn die Routenplanung erst mal abgeschlossen ist und die Navigation läuft, dann kommt auch Google Maps sehr gut mit Funklöchern zurecht.
Egal ob im Hotel über WLAN oder bereits zu Hause, ich habe die Offlinekarzten der gewünschten Region ohnehin auf dem Handy. Eine Routenplanung ist also jederzeit auch ohne Netz möglich. Netzabdeckung, Datenvolumen und Ähnliches sind für mich daher nebensächlich.

Was mir außerdem besonders wichtig ist, eigentlich sogar das Wichtigste, unterwegs möchte ich mich nicht mit mehreren Apps beschäftigen, sondern alles aus einer Hand haben. Und noch eine Erkenntnis aus langjähriger Erfahrung, die gesamte Planerei ist für mich eher zweitrangig. Ich sehe ein Schild mit einem wohlklingenden Namen, biege ab und entdecke etwas Neues. Wie ich anschließend wieder aus der Sackgasse herauskomme, das darf mir dann das Navi zeigen.

Vielleicht entdeckt Google Maps ja irgendwann auch, dass es von Motorradfahrern genutzt wird. 😟

Ich suche also weiter nach Nachteilen von Google Maps und stelle fest, es werden immer weniger und am Ende sind es keine wirklichen mehr.
 
Ich suche also weiter nach Nachteilen von Google Maps und stelle fest, es werden immer weniger und am Ende sind es keine wirklichen mehr.
Nein, du willst nur deine Meinung bestätigt haben, das ist alles.

Ich habe etwas ganz anderes festgestellt: Wenn ich mit dem Motorrad irgendwo bin und nach hause fahren will (und es ist so weit weg von zuhause, dass ich dafür die Unterstützung eines Navis in Anspruch nehmen will), dann rechnet mir Kurviger eine erheblich interessantere, anspruchsvollere und schönere Route als Google Maps. Mit Google Maps bin ich nur eher zuhause, mehr nicht. Deshalb tue ich mir eine zusätzliche App an, nicht weil ich blöde oder ein Spielkalb bin.

Wenn du denkst, dass Google Maps auf dem Motorrad das Höchste der Gefühle bist, dann verschenkst du Potenzial. Aber, um mal wieder zum Thema des Threads zurückzukommen: Das Geile an Systemen wie CarPlay ist ja, dass du für jeden Zweck die passende App verwenden kannst. Das ist der Riesenvorteil gegenüber einem separaten Navi.
 
Was bei Google Maps wirklich ärgerlich ist, man kann die Wintersperren nicht deaktivieren. Wer zB. eine Tour für 2026 über das Timmelsjoch plant, der wird außen herum geführt. Oder weiß jemand, ob es dafür doch eine Einstellung oder einen Trick gibt? Andererseits ist es nicht tragisch, weil bei geöffnetem Pass, dann die Route ohne Umweg geplant wird.
Hast Du mal versucht die Karten Offline zu laden (machst Du, habe ich gesehen), das Handy dann in Flugmodus schalten und dann Offline zu planen? Dann sollten die Sperrungen doch weg sein?
 
Nein, du willst nur deine Meinung bestätigt haben, das ist alles.
Da du mich ja so gut kennst und auch noch persönlich wirst, erübrigt sich eine weitere Diskussion, was ich schade finde. Vielleicht schaust du doch noch einmal meinen Satz an, ich möchte nicht wissen, welches die bessere App ist, sondern die Nachteile von GM kompensieren und da hat "Butenostfrese" gerade einen Tipp gegeben, den ich ausprobieren werde. (y)

@NilsP_83
Es ist kein Hype, es ist reiner Phlegmatismus und der Wunsch, wenig Zeit mit irgendeiner Planung zu verbringen, die ich für meine Fahrten nicht brauche.
==============

Wer meint, ich hätte irgend etwas wegen mangelnder Planung versäumt, kann sich in meinen Reiseberichten vom Gegenteil überzeugen. Es geht hier nicht um meine Befindlichkeiten, ich möchte nur zeigen, dass man mit einer Minimallösung (Zeit/Kosten) auch mit einem NoName CarPlay & GM auf dem Motorrad navigieren kann.
 
Ich suche also weiter nach Nachteilen von Google Maps und stelle fest, es werden immer weniger und am Ende sind es keine wirklichen mehr.
Ich bin auch ganz zufrieden mit GM, nutze allerdings für "schöne" Rundtouren auch lieber Kurviger. Wenn es aber um die Anreise zum Treffpunkt, die Rückreise oder einfach, wenns schnell gehen soll, z.B. die Kurviger-Route dauert noch 3 Stunden, aber in 1 Stunde wirds schon dunkel, dann ist GM erste Wahl. Und was GM auch gut kann: Angenommen, ich gebe den Tour-Guide und einer der Mitfahrenden braucht kurzfristig ne Tanke, da ist GM unschlagbar. Während der Fahrt fix nach Tankstelle auf dem Weg gesucht. 20 Sekunden Aufwand, kein Stopp nötig. Klasse.

Installiert habe ich:
TomTom
Apple Karten
Google Maps
HereWeGo
Kurviger.

Nutzen tu ich in erster LInie Kurviger und GM.
HereWeGo wäre für mich eine gute Wahl im Nicht-EU-Ausland wegen Offline-Karten.
TomTom bietet als einziger Geschwindigkeitsanzeige auch ohne Navigation sowie Blitzerwarnungen an, kostet aber halt Datenvolumen.
 
@Butenostfrese
Offline planen oder Datum ändern geht nicht, weil GM nicht in die Zukunft plant.

Wie aber schon gesagt, ist eine Saisonale Sperre kein Problem, weil zum tatsächlichen Fahrtzeitpunkt (Sperre aufgehoben) direkt geroutet wird.
 
Auf meinem Handy lässt sich in GM keine Route ohne Internet berechnen (Offline Karten vorhanden).
 
Auf meinem Handy lässt sich in GM keine Route ohne Internet berechnen (Offline Karten vorhanden).
Ich habe es noch nicht durchprobiert, aber diese Einschränkung könnten einige Navi-Apps haben. Sobald die Routenberechnung steht, sind Funklöcher kein Problem mehr. Bei GM wird meines Wissens gleich ein ganzer Korridor mitübertragen, so dass kleinere Routenänderungen auch ohne Netz möglich sind. Aber wenn bei Beginn der Planung kein Netz da ist, wird es eng.
 
Jetzt lasse ich mich doch einmal dazu hinreißen und vergleiche Kurviger mit Google Maps (GM), einfach weil immer wieder gesagt wird, GM tauge nur für Verbindungsstrecken von A nach B, während Kurviger für „kleine, kurvige Strecken“ besser geeignet sei.

Annahme:
Ich bin in Tröpolach (wo ich 2024 unterwegs war) und erfahre, dass es am Lago di Verzignis sehr schön sein soll.

Google Maps:

Ich gebe Start und Ziel ein und bekomme tatsächlich eine ganz normale Route vorgeschlagen.
Beim genaueren Hinsehen entdecke ich bei Sella Cereschiatis einen Punkt an einer sehr kurvigen Strecke (ich nenne ihn mal „Fotopoint“). Draufgeklickt, sieht gut aus. Noch ein Klick, als Wegpunkt eingefügt. (Kurviger macht sowas zwar automatisch, aber hier habe ich bewusst selbst entschieden.)

Jetzt zoome ich weiter in die Karte und schaue, was es sonst noch an Sehenswürdigkeiten gibt. Dabei fällt mir der Monte San Simeone auf, ebenfalls mit einem Fotopoint. Draufgeklickt und was für ein Ausblick! Also die nächste Frage, wie komme ich da hin? Klick auf die Zufahrtsstraße und ich falle fast vom Hocker. Was für eine Straße! Da muss ich hin. Also als weiteren Zwischenstopp eingefügt.

Meine Erkenntnis:

Mit Kurviger wäre ich sicher eine schöne Strecke gefahren. Aber wahrscheinlich hätte ich abends in der Unterkunft erst im Gespräch erfahren, „Wie, du warst nicht auf dem Monte San Simeone? Da hast du DAS Highlight der Gegend verpasst!“

Mir geht es hier nicht darum, eine neue Grundsatzdiskussion zu starten, (sagte ich schon) was besser oder schlechter ist. Ich wollte lediglich zeigen, dass das Argument „Google Maps taugt nur für Strecken von A nach B“ so pauschal einfach nicht stimmt.

Die Screenshots sind bei der Planung auf dem heimischen PC entstanden. Ob das bei der BezahlApp auch so aussieht weiß ich nicht. Ist aber unerheblich, es soll ja nicht die Schwächen einer App zeigen, sondern die tatsächlichen Möglichkeiten von Google Maps.


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Und wer einmal sehen möchte, wie geil die Straße zum Monte san Simeone ist, kann hier ab Minute 06:50 reinschauen.

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Mit Kurviger wäre ich sicher eine schöne Strecke gefahren.
Das ist genau das was ich bereits schrieb. In den Alpen, auch Italien, Österreich & Co. kannst du mit Google Maps geile Ergebnisse bekommen. In solchen kurvenreichen Regionen die gespickt mit POI´s sind funktioniert das außerordentlich gut und man fragt sich, was will ich hier mit "Kurviger, Calimoto und Konsorten?".

Plan das Ganze mal im Weserbergland und fahr mal die Route von Kirchlengern zum Köterberg. Einmal mit Google Maps und dann mit Calimoto /Kurviger etc. auf einer kurvenreichen Strecke. Da merkt man die Unterschiede.

Jeder darf natürlich die App nutzen die er favorisiert ;)
 
Plan das Ganze mal im Weserbergland und fahr mal die Route von Kirchlengern zum Köterberg. Einmal mit Google Maps und dann mit Calimoto /Kurviger etc. auf einer kurvenreichen Strecke. Da merkt man die Unterschiede.
Ich persönlich finde es immer wieder faszinierend, welche abseitigen Routen Kurviger in Gegenden findet, von denen ich eigentlich dachte, dass ich mich da auskenne.
 
Plan das Ganze mal im Weserbergland und fahr mal die Route von Kirchlengern zum Köterberg. Einmal mit Google Maps und dann mit Calimoto /Kurviger etc. auf einer kurvenreichen Strecke. Da merkt man die Unterschiede.

Jeder darf natürlich die App nutzen die er favorisiert ;)

Wenn ich exakt so vorgehe wie bei der Gebirgsstrecke, hast du natürlich recht. Um dein Beispiel aufzugreifen, das Weserbergland kenne ich sehr gut. Und selbst wenn ich es nicht kennen würde und dort gezielt zum Motorradfahren hin möchte, informiere ich mich im Vorfeld darüber, wo die schönsten Strecken & Ziele liegen. Dafür nutze ich das Internet, suche nach Routenvorschlägen oder nehme gerne Insidertipps an, etwa deine Strecke von Kirchlengern zum Köterberg. (y)

Eine kurze Suchanfrage genügt und Google liefert mir beispielsweise folgende Route:

Kirchlengern → Köterberg (Google Maps)
Start: Kirchlengern
Zwischenstopps: Spenge – Borgholzhausen – Halle (Westf.) – Werther (Westf.) – Oerlinghausen – Berlebeck (Detmold) – Hiddesen – Horn-Bad Meinberg – Schieder-Schwalenberg – Lügde

Ziel: Köterberg (Lügde)
Nun kann man zu Recht fragen, warum man so umständlich plant, 10 zusätliche Punkte eingeben, wenn es auch einfacher ginge. Genau hier setzt meine Strategie an, um bei Kurviger zu bleiben, die kostenlose Version läuft bei mir sowohl auf dem Handy als auch am PC. Zunächst schaue ich mir dort die Strecke an und prüfe, ob es unterwegs etwas Sehenswertes gibt. ZB. das Motorradcafe „Die Kurve“, anschließend übertrage ich die Sehenswürdigkeiten der Route nach Google Maps, jetzt nur noch einen Wegpunkt (Cafe Kurve) und damit ist meine Planung abgeschlossen, bzw. ist fast gleich deiner, wobei das Cafe bei nicht auftaucht.

Das Schöne daran ist, dass ich nicht sklavisch an Google Maps gebunden bin. Als Alternative habe ich Kurviger jederzeit auf dem Handy dabei. Das wird bei mir vermutlich neben GM künftig Standard, wobei ich das gerade noch für mich ausprobiere, weil der Tipp von Larsi, OsmAnd zu testen, mir auch gefällt.

Aktuell und voraussichtlich auch in Zukunft, nutze ich zu etwa 95 % Google Maps und für den Rest Kurviger oder OsmAnd, jeweils in der kostenlosen Version. Wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, plane ich allerdings bewusst wenig bis gar nicht im Detail, sondern reagiere lieber spontan und suche nicht nach bestimmten Routen, sondern nach Zielen, zu denen dann schöne Routen führen. Und genau dafür ist Google Maps aus MEINER Sicht bestens geeignet.

Nur einmal als Beispiel (2 Bilder), an dieser Abzweigung bin ich schon unzählige Male vorbeigefahren und jedes Mal dachte ich mir, beim nächsten Mal fährst du da hoch. Es ist jedoch immer bei dieser Absicht geblieben. Auf meiner letzten Reise habe ich dann den Col di Lana in Google Maps eingegeben und das, was mir dort angezeigt wurde, hat mich schließlich dazu bewogen, ihn als Zwischenziel festzulegen. Genau das ist es, neben den bereits beschriebenen Funktionen und der Aktualität, was ich mir von einer Navigations-App wünsche und GM kann das sehr gut. Alles andere ist für mich unnötiger Ballst.

Und weil ich deinem letzten Satz exakt zustimme, belasse ich alle Vergleiche und suche weiter nach Schwachpunkten von GM und wie ICH sie uU. beseitigen kann. Dazu bin ich für jeden Hinweis dankbar.

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Mein Device ist angekommen und funktioniert prinzipiell, es ist nirgends erkennbar wer der Hersteller ist. Es lässt sich mit dem Wonder Wheel bedienen, es werden nicht alle Werte korrekt angezeigt aber CarPlay funktioniert und damit kurviger und Google Maps.

Die Bedienung ist zum teil etwas eigenwillig - Wenn ich Blinker aus drück startet Siri. Für ca. 160€ bin ich allerdings ok damit.

Gruß Diana

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Hallo Diana, wie sieht es aus mit der Restreichweitenanzeige? Hattest Du die USB Steckdose als Serienausstattung?
 
Hallo Diana, wie sieht es aus mit der Restreichweitenanzeige? Hattest Du die USB Steckdose als Serienausstattung?

Ja die USB Steckdose ist ab Werk, eine Restweite zeigt die R12G/S überhaupt nicht an, da haben die Ingenieure oder BWLer bei BMW sich gedacht was können wir wegsparen? Hmmm, „die Tankanzeige“, gute Idee, „ne Warnlampe für Reserve brauchen wir aber trotzdem noch“, hey „Sitzbankschloss“, „Mega Idee“… „machen wir stattdessen eine Schraube“, yeah
 
Ein Lämpchen blinkt wenn wenig Benzin drin ist. Dann tanken gehen und schauen wieviel wohl noch drin war. Mit dem Durchschnittsverbrauch im Kopf hat man einen Anhaltspunkt. Ein wenig so wie früher nur ohne Benzinhahn.

Ja die Schraube - im ersten Moment ist man echt platt und glaubt es kaum. Wozu aber ein Schloß ist doch der zweite Gedanke. Das was da unter der Sitzbank ist passt in die Jackentasche. Die Schraube wird durch eine Rändelschraube ersetzt und fertig. Von der Differenz zu der Möglichkeit / der Alternative mit ein paar Carbonteile zu kaufen gehe ich essen in Miltenberg oder früher war ich oft dort.
 
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