Was man zum Motorradfahren wirklich braucht ist der grundsaetzliche Wunsch, Zeit und einen gewissen Grad an geistiger und koerperlicher Fitness. Alles weitere ist persoenliche Praeferenz.
Der Uebergang von Features zu "Firlefanz" ist fliessend. Vor allem dann wenn Dinge nicht, wie angepriesen, funktionieren. In Sachen Connectivity hatten weder BMW noch Honda mMn, bislang ein Nutzer freundliches System. Diesen Bereich hat Triumph mit der neuen 1200'er nun besser integriert. Auch die neuen, Honda Africa Twin Modelle, haben endlich Touch Screen Bedienung. Neben BT halte ich eine Verbindung per Kabel nach wie vor fuer sehr sinnvoll was die Zuverlaessigkeit anbelangt.
ASA funktioniert bei BMW recht gut. Ride Height Adjustment noch nicht so zuverlaessig. Zuverlaessig und Nutzer freundliche Funktionen sind kein Firlefanz.
Ein weiteres Kriterium ist der Einsatz. Jemand der haeufig Langstrecken faehrt hat teils andere/weitere Beduerfnisse als jemand der jedes zweite Wochenende und nur im Trockenen ca.100 km faehrt. Beides hat seine Berechtigung. Letztendlich bleiben die Anforderungen aber unterschiedlich.
Die 1973 Honda CB 750 war seinerzeit ein tolles Motorrad welches, ohne Firlefanz, alles einschl. Langstrecke, konnte. Kawasaki's 900'er Ninja GPZ war ein grossartiges Sportmotorrad mit wenig Firlefanz. Mittlerweile gibt es fuer beide Motorraeder technisch wesentlich bessere Alternativen. Geblieben ist die Nostalgie, Erinnerungen und bei manchen der Wunsch nach der guten alten Zeit. Diese Emotionen enden bei vielen in Panik sobald man realisiert das man das Handy daheim vergessen hat.