Motorrad-Nachrichten

Nachdem große wie kleine Städte längst hoffnungslos Verkehrsverstopft sind, sieht das Motorrad-Marketing offensichtlich noch reichlich Potenzial, diesen Zustand auf Feld-, Wald-, Wanderwege oder geschützte ehemalige Steinbrüche auszudehnen.
Also ab in die Natur mit den ganzen neuen Plastikhaufen. Wie schön! :D
 
Solange sie mit den Verkaufszahlen die Tabelle noch anführen, nicht.

In einem der letzten MOTORRAD-Hefte (ich habe kein Abo, bin nur Mitleser bei einem Freund) war ein großer Artikel. Da wurde aufgeschlüsselt, wie sich die Zulassungszahlen auf "Privat-Zulassungen" und "Zulassungen von juristischen Personen" aufteilt. Da hatte mich überrascht, wie hoch der Anteil bei BMWs bei der zweiten Kategorie war. Von Behörden, Firmen, Marken-Händlern, gewerblichen Reiseanbietern und und und.
Bei anderen Marken war der prozentuale Anteil deutlich geringer.

Vielleicht hat einer hier im Forum den Zugang zu diesem Artikel.
 
Also eine kleine Minderheit, die seltenst ein fett ausgestattetes Mopped ála aktuelle GS fährt.
Genau. Alles Menschen, die nicht viel brauchen.

PS: Aber kaum hatte ich das geschrieben, fuhr doch heute Morgen bei Nieselregen und einstelligen Temperaturbereich eine 1200 LC Adv. an mir vorbei. Eine ausgesprochene Seltenheit kurz vor 06:00 Uhr und bei dem Wetter im Berufsverkehr.
 
Schicke Teile
Schade, mal wieder nur größer, schneller, stärker und ein Plastik-Alien-Gesicht.
 
Die Worte " Motorrad und brauchen" bringe ich nicht in einen sinnvollen Zusammenhang.
Bei mir ist es "Motorrad und wollen" und schon erscheinen die ganzen lustigen Gadgets in einem anderen Licht.

Moin,

joar, stimmt schon. Für mich ist das so ein Tanz auf dem Vulkan. Der aber so manchmal auch nicht zu Ende gedacht wird. Da ich zusätzlich ein Navi an Bord habe, begrüße ich „eigentlich“ den Zustand, das direkt ins Display zu integrieren.

Da ist Triumph und Hondas Lösung mit CarPlay oder Android Auto für mich ein guter Ansatz. Allerdings ist es damit genug, ich fahre Navi immer nur auf Sicht, nicht auf Ansage. Ich höre auch keine Musik oder telefoniere während der Fahrt.

Das nervt mich persönlich total. Ich begrüße also diese Integration hinsichtlich einer Reduktion an Geräten (das Smartphone ist ja schon jetzt eh immer zumindest dabei, wenn auch bislang während der Fahrt unnütz), den mentalen Overload wie dann noch irgendwie aufpoppende Signal Nachrichten, Anrufe oder sonstige „Bespaßung“ während der Fahrt kann mir aber gestohlen bleiben.

Eine Automatik im Getriebe finde ich persönlich auch nicht verkehrt. Nur WENN sowas schon verbaut ist, dann sollte es auf dem Niveau meines Doppelkupplungsgetriebe im Auto funktionieren. Sprich, WENN dann will ich keinen automatischen Schaltassistenten, sondern primär eine ordentlich im automatischen Modus funktionierende Automatik. Das man dann noch zusätzlich auch manuell eingreifen kann, ja schön, aber möglichst sollte das auch eben ohne selbigen einwandfrei funktionieren.

Elektronisches Fahrwerk. Ja, gefällt mir auch um schnell von ein- auf zwei Personenbetrieb umzustellen. Eine Absenkung des Fahrwerks ist dabei bei 1.93 nicht für mich nötig, aber wenn es dauerhaft funktioniert ohne das ganze Theater was man bei der 1300 GS nachlesen konnte, wäre es mir „egal“.

Zu Radarfunktionen und deren ausgiebigen Tests fehlt mir die Erfahrung. Und ich urteile nach Möglichkeit nicht über Dinge, welche ich nicht ausprobieren konnte. Hätte ich zwar bei einigen Probefahrten, habe ich aber nicht.

Die hat aber m.W. ordentlich Gewicht. Das zudem ungünstiger (Höhe) verteilt ist.

Nun, das stimmt zwar Sigmali, allerdings wird bei der Triumph gerne vergessen, das quasi in Grundausstattung alles drin ist, was Gewicht erzeugt, ganz vor allem bei den Explorer Modellen mit 30 Liter Tank.

Die GS ist ja quasi nackt. Da ist in der Standard GS nicht mal das elektronische Fahrwerk mit ins Gewicht eingepreist. Die Tiger kommt direkt mit elektronischem Fahrwerk, Hauptständer, Radar etc. pp. Und das ist alles im angegebenen fahrfertigen Gewicht mit drin. Insbesondere die GT Explorer (ohne oberen Tankbügel und mit Gussrädern) ist da im Vergleich zu einer (mit allen Paketen ausgestatteten) R1300 GSA, fast schon ein Leichtgewicht.

Inklusive all dem serienmäßigen Gedöns, was eigentlich keine Gewichtserhöhenden Maßnahmen mehr erfordert (Hauptständer etc.), liegt die bei 260 kg mit 90% gefülltem 30 Liter Tank. Die GSA liegt da bei 269 kg ohne den ganzen Kram wie HS etc. Voll ausgestattet bist du da konservativ bei rund 280 kg mit allen Paketen. Um fair zu bleiben muss man da allerdings dann an die Triumph noch Kofferhalter dran bauen, womit die dann bei rund 265 kg landet.

Aber das sind immerhin gute 15 kg weniger. Ja, das ist auch nicht die Welt, aber diese Maschinen sind mitnichten schwerer als die GS Serie, ganz im Gegenteil.

Selbst die Rally Explorer bleibt mit Speichenrädern mit 268 kg noch 1 kg unter der GSA. Hat aber dann schon eben HS, eine große Motorschutzplatte, Radar etc. pp. an Bord. Dazu noch einen Tankschutzbügel, den ich eher abbauen würde, auch wenn der Schutz verspricht. Der hohe Schwerpunkt ist allerdings wie du anmerkst klar Realität. Wobei die ja auch jetzt um 30 mm im Stand absenkt.

Aber klar ist da 3 Zylinder Reihe ungünstiger als der Boxer. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Am spannendsten finde ich neben der GT Explorer gerade die Honda ATAS. Noch mal verbessertes DCT und jetzt eben knapp 120 PS bei ebenfalls rund 120 Nm (beides ganz knapp drunter), erscheint mir sehr attraktiv.

Was ich allerdings einfach nicht verstehen will, es gibt mittlerweile dermaßen stabile und leistungsfähige mit Carbon verstärkte Gates Zahnriemen, warum machen es die Hersteller v.a. strassenorientierter Reiseenduros nicht so, das die wenigstens (wie Zero) da einen Riemen verbauen mit der Option auf Kette zu gehen (geht bei Zero auch)?

Da hätte man ähnlich einem Kardan auch lange Ruhe. Wäre m.E. die absolut perfekte Ergänzung einer 1150 ATAS.

Gruß Guido
 
Eine Automatik im Getriebe finde ich persönlich auch nicht verkehrt. Nur WENN sowas schon verbaut ist, dann sollte es auf dem Niveau meines Doppelkupplungsgetriebe im Auto funktionieren. Sprich, WENN dann will ich keinen automatischen Schaltassistenten, sondern primär eine ordentlich im automatischen Modus funktionierende Automatik. Das man dann noch zusätzlich auch manuell eingreifen kann, ja schön, aber möglichst sollte das auch eben ohne selbigen einwandfrei funktionieren.
Hola Guido,

sogar ich habe mich inzwischen mit der Automatik meiner Honda Rebel angefreundet und empfinde es als sehr entspannend ( obwohl ich immer noch, wenn auch immer weniger, mit der linken Hand in's Leere greife ).

Auf den hiesigen, bergigen und kurvenreichen, Strecken geht es dann natürlich mit dem manuellen Schalten, über die 2 kleinen Hebel für die linke Hand, entscheidend besser, da nicht, plötzlich in der Kurve, hochgeschaltet wird.
 
Eine GS fühlt sich beim fahren leichter an als die Triumph oder KTM, auch wenn sie paar kg mehr wiegt.

Zahnriemen ist für eine Enduro hochriskant, ein hochgesprungenes Steinchen zwischen Riemen und Riemenscheibe und man steht in der Pampa.
 
... Was ich allerdings einfach nicht verstehen will, es gibt mittlerweile dermaßen stabile und leistungsfähige mit Carbon verstärkte Gates Zahnriemen, warum machen es die Hersteller v.a. strassenorientierter Reiseenduros nicht so, das die wenigstens (wie Zero) da einen Riemen verbauen mit der Option auf Kette zu gehen (geht bei Zero auch)? ...
Dazu bräuchte man in einer Enduro einen KettenRiemenkasten, um zu verhindern, dass Steinchen zwischen Riemen und Riemenscheibe eingeklemmt werden.
Wahrscheinlich ein eher optisches als ein technisches Problem. Ich sag ja immer: "Beim Endantrieb ist dann das Budget alle".

Ein Riemen erfordert genug Platz zwischen der Schwinge und einen Drehpunkt, der nahe am Pulley liegt oder in der Achse.

Alles kostet in der Produktion mehr, mindert die Marge und ob der Kunde davon eher angelockt oder abgeschreckt wird, ist auch nicht sicher.
Viele Kunden erscheint das als unsportlich, da schwerer und man die Übersetzung nur schwer ändern kann. Macht bei Kette ohnehin kaum einer.

Bei der Harley meiner Freundin riss der Zahnriemen letztes Jahr (bei über 90 Tkm). Nein, der Händler hat das nicht vorrätig, da die Dinger sich zwischen verschiedenen Modellen unterscheiden,
über 400 € kosten, vorrätige Riemen Kapital binden und trotz Verpackung im Regal altern, wenn sie zu lange liegen. Das Teil musste in den Niederlanden geordert werden, die Reparatur dauerte über eine Woche. Das will kein Adventure-Fahrer riskieren (obwohl die meisten doch nur in der Zivilisation unterwegs sind).

EDIT: Jar Jar Binks war schneller
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine GS fühlt sich beim fahren leichter an als die Triumph oder KTM, auch wenn sie paar kg mehr wiegt.

Zahnriemen ist für eine Enduro hochriskant, ein hochgesprungenes Steinchen zwischen Riemen und Riemenscheibe und man steht in der Pampa.

Deswegen sprach ich ja wie bei Zero DSR-X (auch eine Reiseenduro) von optionaler Kette (wie auch bei Zero erhältlich).

Außerdem ist da die Entwicklung auch nicht stehengeblieben was das Design der Zahnrriemenräder wie auch der Qualität der Riemen selbst betrifft. Die weitaus meisten bewegen ihre 19/17 Reiseenduro ja eh fast nur auf der Straße. Ich übrigens auch.

Gruß Guido
 
BMW muss sich jetzt wirklich beeilen. Sonst geraten sie mit der 1300 gegenüber der Konkurrenz immer weiter ins Hintertreffen.
Und schon die 1300 war im Vergleich zur Konkurrenz nicht gerade ein fortschrittliches Motorrad ...
ASA? Honda hat DCT schon seit 10 Jahren.
Active Cruise Control? Hatte KTM bereits bei der 1290.
Automatische Höhenregulierung? Hatte Harley-Davidson schon bei der Pan America.
Totwinkelassistent? Hatten KTM und Triumph schon vor der 1300.
Und jetzt gibt es auch noch (kabelloses) Android Auto und Apple CarPlay bei Honda und Triumph.

Kurz gesagt: BMW muss sich mit der 1350 jetzt wirklich beeilen!
Eventuell hinkt Dein Vergleich, ohne das ich es jetzt recherchiert habe:
Keines der oben aufgelisteten Fahrzeuge hatte komplett all die Sachen an Bord die Du auflistet bevor es die bei BMW gab.
Klar kann man von einem Dutzend Fahrzeuge eine Ausstattung auswählen und sagen: Hat BMW nicht/ oder erst jetzt.
Seriös wäre es einen Hersteller rauszusuchen, mit einem seiner Modelle und zu sagen: Die komplette Ausstattung hat BMW nicht, kann BMW nicht darstellen und ist damit nicht mehr zeitgemäß.

Was verstehst Du unter "kabelloses Android Auto/ Apple Car Play"? Das das Datensicht Gerät😉 kein Daten Kabel hat oder keine Stromversorgung, oder beides? Der Vorteil erschließt sich mir nicht. Das würde ja bedeuten, ein zusätzlicher Akku, den man dann von Zeit zu Zeit laden muss und dann das Gerät doch mitnehmen rein nehmen muss. Da bevorzuge ich mein Gerät das den Strom vom Bordnetz bekommt. Was ich sinnvoll fände, ich weiss nicht ob das im Zweirad Sektor gibt: Wenn man das Serienmäßige Cockpit "umschalten" könnte auf eine Android Auto/ Apple Car Play Ansicht, mit benutzerdefinierten Ansicht.
 
Moin,

joar, stimmt schon. Für mich ist das so ein Tanz auf dem Vulkan. Der aber so manchmal auch nicht zu Ende gedacht wird. Da ich zusätzlich ein Navi an Bord habe, begrüße ich „eigentlich“ den Zustand, das direkt ins Display zu integrieren.

Da ist Triumph und Hondas Lösung mit CarPlay oder Android Auto für mich ein guter Ansatz. Allerdings ist es damit genug, ich fahre Navi immer nur auf Sicht, nicht auf Ansage. Ich höre auch keine Musik oder telefoniere während der Fahrt.

Das nervt mich persönlich total. Ich begrüße also diese Integration hinsichtlich einer Reduktion an Geräten (das Smartphone ist ja schon jetzt eh immer zumindest dabei, wenn auch bislang während der Fahrt unnütz), den mentalen Overload wie dann noch irgendwie aufpoppende Signal Nachrichten, Anrufe oder sonstige „Bespaßung“ während der Fahrt kann mir aber gestohlen bleiben.

Eine Automatik im Getriebe finde ich persönlich auch nicht verkehrt. Nur WENN sowas schon verbaut ist, dann sollte es auf dem Niveau meines Doppelkupplungsgetriebe im Auto funktionieren. Sprich, WENN dann will ich keinen automatischen Schaltassistenten, sondern primär eine ordentlich im automatischen Modus funktionierende Automatik. Das man dann noch zusätzlich auch manuell eingreifen kann, ja schön, aber möglichst sollte das auch eben ohne selbigen einwandfrei funktionieren.

Elektronisches Fahrwerk. Ja, gefällt mir auch um schnell von ein- auf zwei Personenbetrieb umzustellen. Eine Absenkung des Fahrwerks ist dabei bei 1.93 nicht für mich nötig, aber wenn es dauerhaft funktioniert ohne das ganze Theater was man bei der 1300 GS nachlesen konnte, wäre es mir „egal“.

Zu Radarfunktionen und deren ausgiebigen Tests fehlt mir die Erfahrung. Und ich urteile nach Möglichkeit nicht über Dinge, welche ich nicht ausprobieren konnte. Hätte ich zwar bei einigen Probefahrten, habe ich aber nicht.



Nun, das stimmt zwar Sigmali, allerdings wird bei der Triumph gerne vergessen, das quasi in Grundausstattung alles drin ist, was Gewicht erzeugt, ganz vor allem bei den Explorer Modellen mit 30 Liter Tank.

Die GS ist ja quasi nackt. Da ist in der Standard GS nicht mal das elektronische Fahrwerk mit ins Gewicht eingepreist. Die Tiger kommt direkt mit elektronischem Fahrwerk, Hauptständer, Radar etc. pp. Und das ist alles im angegebenen fahrfertigen Gewicht mit drin. Insbesondere die GT Explorer (ohne oberen Tankbügel und mit Gussrädern) ist da im Vergleich zu einer (mit allen Paketen ausgestatteten) R1300 GSA, fast schon ein Leichtgewicht.

Inklusive all dem serienmäßigen Gedöns, was eigentlich keine Gewichtserhöhenden Maßnahmen mehr erfordert (Hauptständer etc.), liegt die bei 260 kg mit 90% gefülltem 30 Liter Tank. Die GSA liegt da bei 269 kg ohne den ganzen Kram wie HS etc. Voll ausgestattet bist du da konservativ bei rund 280 kg mit allen Paketen. Um fair zu bleiben muss man da allerdings dann an die Triumph noch Kofferhalter dran bauen, womit die dann bei rund 265 kg landet.

Aber das sind immerhin gute 15 kg weniger. Ja, das ist auch nicht die Welt, aber diese Maschinen sind mitnichten schwerer als die GS Serie, ganz im Gegenteil.

Selbst die Rally Explorer bleibt mit Speichenrädern mit 268 kg noch 1 kg unter der GSA. Hat aber dann schon eben HS, eine große Motorschutzplatte, Radar etc. pp. an Bord. Dazu noch einen Tankschutzbügel, den ich eher abbauen würde, auch wenn der Schutz verspricht. Der hohe Schwerpunkt ist allerdings wie du anmerkst klar Realität. Wobei die ja auch jetzt um 30 mm im Stand absenkt.

Aber klar ist da 3 Zylinder Reihe ungünstiger als der Boxer. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Am spannendsten finde ich neben der GT Explorer gerade die Honda ATAS. Noch mal verbessertes DCT und jetzt eben knapp 120 PS bei ebenfalls rund 120 Nm (beides ganz knapp drunter), erscheint mir sehr attraktiv.

Was ich allerdings einfach nicht verstehen will, es gibt mittlerweile dermaßen stabile und leistungsfähige mit Carbon verstärkte Gates Zahnriemen, warum machen es die Hersteller v.a. strassenorientierter Reiseenduros nicht so, das die wenigstens (wie Zero) da einen Riemen verbauen mit der Option auf Kette zu gehen (geht bei Zero auch)?

Da hätte man ähnlich einem Kardan auch lange Ruhe. Wäre m.E. die absolut perfekte Ergänzung einer 1150 ATAS.

Gruß Guido
Gibt's für die schweren Bolzen auch eine "heb mich auf" Funktion, falls das Teil einmal auf der Seite zu liegen kommen sollte?
 
Eventuell hinkt Dein Vergleich, ohne das ich es jetzt recherchiert habe:
Keines der oben aufgelisteten Fahrzeuge hatte komplett all die Sachen an Bord die Du auflistet bevor es die bei BMW gab.
Klar kann man von einem Dutzend Fahrzeuge eine Ausstattung auswählen und sagen: Hat BMW nicht/ oder erst jetzt.
Seriös wäre es einen Hersteller rauszusuchen, mit einem seiner Modelle und zu sagen: Die komplette Ausstattung hat BMW nicht, kann BMW nicht darstellen und ist damit nicht mehr zeitgemäß.

Was verstehst Du unter "kabelloses Android Auto/ Apple Car Play"? Das das Datensicht Gerät😉 kein Daten Kabel hat oder keine Stromversorgung, oder beides? Der Vorteil erschließt sich mir nicht. Das würde ja bedeuten, ein zusätzlicher Akku, den man dann von Zeit zu Zeit laden muss und dann das Gerät doch mitnehmen rein nehmen muss. Da bevorzuge ich mein Gerät das den Strom vom Bordnetz bekommt. Was ich sinnvoll fände, ich weiss nicht ob das im Zweirad Sektor gibt: Wenn man das Serienmäßige Cockpit "umschalten" könnte auf eine Android Auto/ Apple Car Play Ansicht, mit benutzerdefinierten Ansicht.

Moin,

also die Honda wie die Triumph haben große Smartphonefächer, wo man das Smartphone verstauen und gleichzeitig über eben Bordstrom laden kann. Die Daten-Verbindung zum System erfolgt allerdings über BT kabellos.

Da ich das Smartphone eh immer dabei habe, wie wahrscheinlich heutzutage eh jeder, sehe ich das nicht als „zusätzliches“ Gerät. Oder lässt du dein Smartphone etwas zu Hause wenn du unterwegs bist?

Allerdings gebe ich dir recht, das es schon cool wäre wenn die Maschine direkt integriertes CarPlay oder Android Auto hätte.

Gruß Guido
 
Zuletzt bearbeitet:
Deswegen sprach ich ja wie bei Zero DSR-X (auch eine Reiseenduro) von optionaler Kette (wie auch bei Zero erhältlich).
Optional bedeutet, dass der Antrieb von vorne herein für einen Riemen ausgelegt sein muss (Schwinge, Schwingendrehpunkt).
Für meine DL-1000 interessierte ich mich mal für einen Umbau. Lag bei ca. 2.000 €, IIRC.
 
Eventuell hinkt Dein Vergleich, ohne das ich es jetzt recherchiert habe:
Keines der oben aufgelisteten Fahrzeuge hatte komplett all die Sachen an Bord die Du auflistet bevor es die bei BMW gab.
Klar kann man von einem Dutzend Fahrzeuge eine Ausstattung auswählen und sagen: Hat BMW nicht/ oder erst jetzt.
Seriös wäre es einen Hersteller rauszusuchen, mit einem seiner Modelle und zu sagen: Die komplette Ausstattung hat BMW nicht, kann BMW nicht darstellen und ist damit nicht mehr zeitgemäß.

Was verstehst Du unter "kabelloses Android Auto/ Apple Car Play"? Das das Datensicht Gerät😉 kein Daten Kabel hat oder keine Stromversorgung, oder beides? Der Vorteil erschließt sich mir nicht. Das würde ja bedeuten, ein zusätzlicher Akku, den man dann von Zeit zu Zeit laden muss und dann das Gerät doch mitnehmen rein nehmen muss. Da bevorzuge ich mein Gerät das den Strom vom Bordnetz bekommt. Was ich sinnvoll fände, ich weiss nicht ob das im Zweirad Sektor gibt: Wenn man das Serienmäßige Cockpit "umschalten" könnte auf eine Android Auto/ Apple Car Play Ansicht, mit benutzerdefinierten Ansicht.

Alle Ausstattungsmerkmale, die BMW bei der Einführung der 1300er als „fortschrittlich und marktführend“ beworben hat, waren bei anderen Marken schon längst erhältlich. Und inzwischen bieten andere Hersteller bereits wieder neue Funktionen an, die BMW noch nicht hat.

Wie gesagt: BMW ist derzeit tatsächlich der einzige Anbieter eines Motorrads mit Kardan und Automatik. Motorräder mit Automatik gibt es auch bei anderen Marken – und zwar schon länger als bei BMW. Motorräder mit Kardanantrieb bieten ebenfalls andere Hersteller an. Die Kombination aus Kardan und Automatik gibt es aktuell nur bei BMW. Das allein ist aber kein Grund, BMW als technologischen Vorreiter zu bezeichnen.

Kabelloses CarPlay oder Android Auto bedeutet, dass man sein Handy nicht unbedingt per Kabel mit dem Motorrad verbinden muss. Das ist praktisch, weil man es dann nicht vor jeder Fahrt aus der Jacke oder dem Koffer holen muss.

Bei längeren Fahrten möchte man das Handy vielleicht trotzdem an ein Ladekabel anschließen. Dafür bieten beispielsweise KTM, Ducati, Honda und Triumph ein spezielles Fach mit USB-Anschluss an – bei manchen Herstellern sogar mit einem Lüfter.

Und bei Honda und Triumph kann man zwischen der normalen Instrumentenanzeige und der CarPlay-/Android-Auto-Ansicht wechseln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt's für die schweren Bolzen auch eine "heb mich auf" Funktion, falls das Teil einmal auf der Seite zu liegen kommen sollte?

Die Frage ist da doch ab wann es „leicht“ wird? Wenn ich eine Maschine suche, auf der ein 1.93 Kerl wie ich mitsamt Sozia drauf passt und dazu noch Gepäck, welche Alternative ist denn da so leicht das ich die ohne weiteres wieder aufheben kann?

Maschinen, die solche Anforderungen erfüllen, wiegen allesamt mindestens 200 kg, eher sogar mindestens 220 kg vollgetankt. (Ducati MS V2). Die meisten Reiseenduros mit Soziatauglichkeit eher sogar mindestens 230 kg plus. Ob die 30 kg Unterschied zu einer Tiger 1200 GT Explorer jetzt beim Aufheben da sooooo einen Unterschied machen?

Optional bedeutet, dass der Antrieb von vorne herein für einen Riemen ausgelegt sein muss (Schwinge, Schwingendrehpunkt).
Für meine DL-1000 interessierte ich mich mal für einen Umbau. Lag bei ca. 2.000 €, IIRC.

Ich bin da zugegeben kein Konstrukteur. Nur wenn Zero sowas unter bekommt oder zuvor schon BMW bei einigen F Modellen, dann sollte man das in einer ATAS doch auch hinbekommen. Das man dafür natürlich konstruktiv erst mal etwas an der derzeitigen Konstruktion ändern müsste, ist mir schon klar. Wie aufwändig das wäre, kann ich wie gesagt nicht bewerten. Da fehlt mir das ingeneurische Wissen in dem Bereich.


Gruß Guido
 
Moin,

also die Honda wie die Triumph haben große Smartphonefächer, wo man das Smartphone verstauen und gleichzeitig über eben Bordstrom laden kann. Die Daten-Verbindung zum System erfolgt allerdings über BT kabellos.

Da ich das Smartphone eh immer dabei habe, wie wahrscheinlich heutzutage eh jeder, sehe ich das nicht als „zusätzliches“ Gerät. Oder lässt du dein Smartphone etwas zu Hause wenn du unterwegs bist?

Allerdings gebe ich dir recht, das es schon cool wäre wenn die Maschine direkt integriertes CarPlay oder Android Auto hätte.

Gruß Guido
Zu welchem System, Guido?

Die Verbindung von meinem Smartphone zum Elebest ist per BT.
 
Doch, bei denen, die damit zur Arbeit fahren und/oder kein Auto haben. Nur, dass die eher Roller fahren.
Zumindest hier sehe ich kaum jemanden mit Motorrad im morgendlichen Berufsverkehr, außer die Lehrlinge zum Betrieb oder zur Schule.
Also ich habe pro Woche 2,5 Anwesenheitstage im Büro, einfache Fahrtstrecke 65km. Auch jetzt noch fahre ich mit der GS immer zur Arbeit, es sei denn es regnet oder schneit. Gut, ich bin aber auch noch jugendlich (49). :D
 
BMW muss sich jetzt wirklich beeilen. Sonst geraten sie mit der 1300 gegenüber der Konkurrenz immer weiter ins Hintertreffen.
..... Kurz gesagt: BMW muss sich mit der 1350 jetzt wirklich beeilen!
Solange sie mit den Verkaufszahlen die Tabelle noch anführen, nicht.
Sehe ich auch so wie Jack – obwohl ich aktuell mit der 1300er-Reihe, und ganz besonders mit der neuen 1300 GSA, überhaupt nicht warm werde.

Bei aller persönlichen Skepsis sprechen die Zahlen aber eine klare Sprache: Die GS genießt seit Jahren eine unangefochtene Sonderstellung auf dem Markt. Die Zweit- und Drittplatzierten der Konkurrenz erreichen meist nur die Hälfte oder gar ein Drittel der GS-Stückzahlen.
Egal, wie man zum neuen Look steht – diese Marktdominanz müssen andere erst mal nachmachen. Von einem „ins Hintertreffen geraten“ ist BMW mMn noch meilenweit entfernt.
 

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Vergangene Erfolge sind keine Garantie für die Zukunft. Mein einziger Punkt ist, dass die Konkurrenz bei der Entwicklung und Ausstattung inzwischen vorne liegt. Es wird Zeit, dass BMW darauf eine Antwort liefert.

Angesichts der Beliebtheit von CarPlay und Android Auto wäre es zumindest sinnvoll, die 1350er mit einem neuen TFT-Display samt entsprechender Integration auszustatten.

In den Niederlanden werden die 1300 GS und die GSA seit Kurzem wieder getrennt in der Zulassungsstatistik erfasst. Das ist auch berechtigt, denn mittlerweile sind es eigentlich zwei völlig unterschiedliche Motorräder geworden. Sie teilen sich den Motor und den Kardanantrieb, aber darüber hinaus muss man Gemeinsamkeiten schon suchen.

Seit die GS und die GSA in der Verkaufsstatistik getrennt aufgeführt werden, ist plötzlich die Kawasaki Z900 das meistverkaufte Motorrad.
 
Zu welchem System, Guido?

Die Verbindung von meinem Smartphone zum Elebest ist per BT.
Hi,

zum "System" der Tiger oder der ATAS, also zum Motorraddashboard. Darauf spiegelt man ja per CarPlay/AndroidAuto die z.B. Navisoftware vom Smartphone. Und das geht jetzt bei Honda wie bei Triumph auch kabellos via BT. Aber trotzdem müsste man für längere Fahrten das Smartphone eben wohl an den Strom im Fach hängen.

Hier kommt mal wieder der Informatiker bei mir raus. Grundsätzlich sind kabelgebundene Verbindungen i.d.R. immer stabiler als kabellose Datenverbindungen. Warum schließen die ihre Buchsen USB-C zum Laden in den Fächern kruzifixnichtnochmal direkt an das Zentralsystem/Display/Dashboard an? Dann könnte man einerseits im Fach das Smartphone mit Strom versorgen und hätte eine schöne "versteckte" Daten-Verbindung per Kabel zum System. (???)

Gruß Guido
 
In den Niederlanden werden die 1300 GS und die GSA seit Kurzem wieder getrennt in der Zulassungsstatistik erfasst. Das ist auch berechtigt, denn mittlerweile sind es eigentlich zwei völlig unterschiedliche Motorräder geworden. Sie teilen sich den Motor und den Kardanantrieb, aber darüber hinaus muss man Gemeinsamkeiten schon suchen.

Seit die GS und die GSA in der Verkaufsstatistik getrennt aufgeführt werden, ist plötzlich die Kawasaki Z900 das meistverkaufte Motorrad.
naja, die haben schon noch einiges Gemeinsam 😉

auseinander gesetzt in der Statistik mag dieses Jahr die Z900 stark sein, wie war es aber vorher und wie wird es nächstes Jahr werden 🤷🏼

Ich Denke die GS bekommt auch durch die vielen Enduro Parks einen ordentlichen Schub was Zulassungen betrifft, von anderen Herstellern sieht man sowas ja auch nicht in der Masse.
 
Die Z900 hatte auch in den vergangenen Jahren schon sehr starke Verkaufszahlen. Da die GS und die GSA jedoch als ein Modell gezählt wurden, landete die Z900 in der Verkaufsstatistik oft auf Platz zwei oder drei. Wären die Zulassungszahlen der 1300 GS und der 1300 GSA in den vergangenen Jahren getrennt ausgewiesen worden, hätten Kawasaki und Yamaha die meistverkauften Modelle gestellt.

Übrigens: Während die 1250 GS und die 1250 GSA noch viele Gemeinsamkeiten hatten, sind die 1300 GS und die 1300 GSA doch wirklich sehr unterschiedliche Motorräder.
Die 1300 GSA ist noch eine „echte“ GS(A), während die 1300 GS im Vergleich zur 1250 GS eher zum Crossover geworden ist. Sozusagen eine NC750 auf Steroiden.
Hoffentlich geht BMW bei der 1350er wieder etwas mehr in die andere Richtung. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
 
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