Motorrad-Nachrichten

Interessant finde ich auch, dass das Motorrad, das die 1300er GS und Z900 überholt hat ein 600er Supersportler ist, kein Nakedbike, kein Adventurebike o.ä.

Dachte eigentlich die Supersport-Ära wäre vorbei und die gebückte Haltung würde sich heute keiner mehr antun.

Bei dem Preis kann man es aber den vermutlich eher jüngeren Käufern dieses Motorrades auch nicht übel nehmen, 7T€ neu

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Dass eine oder mehrere chinesische Marken aufsteigen und auf dem europäischen Markt Fuß fassen würden, war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Dass dies jedoch so schnell passieren würde, damit haben die europäischen Hersteller meiner Meinung nach nicht gerechnet.

Und die Entwicklung geht weiter: CFMoto hat eine strategische Vereinbarung mit Brembo geschlossen. Dabei liefert Brembo nicht nur die Bremsanlagen, sondern wird auch in den gesamten Entwicklungsprozess der CFMoto-Motorräder eingebunden.

Außerdem arbeitet CFMoto an einer eigenen Version eines Automatikgetriebes beziehungsweise einer elektronisch gesteuerten Kupplung.

Die Chinesen holen nicht mehr nur auf, sie beginnen inzwischen selbst, technische Akzente zu setzen.
 
Interessant finde ich auch, dass das Motorrad, das die 1300er GS und Z900 überholt hat ein 600er Supersportler ist
Noch mehr überrascht es mich, da eine Kawa Ninja 650, die etwas gleich einzuschätzen ist, günstiger zu bekommen ist. Ich habe meinem Neffen im August eine Ninja 650 neu um € 7500,-- gekauft, und das in Österreich mit NoVa. Die CF Moto kostet bei uns € 8300,-- :oops:
 
Die neue CFMOTO 675SR-R überzeugt mit kompromissloser Sportlichkeit. Ihr Dreizylinder-Reihenmotor liefert lineare Leistungsentfaltung und beeindruckende Beschleunigungswerte. Das kompakte Chassis bietet in Kombination mit hochwertigen Fahrwerkskomponenten ein spielerisch-agiles Handling. Und ihr Design ist bis ins Detail auf absolute Performance ausgelegt.
 
CFMOTO 675SR-R

Die angegraute Kawa hat nur einen Reihen-2-Zylinder mit 180Grad Kurbelwelle.
Hola,

da ich ja auch schon "etwas" angegraut bin, habe ich die neuesten Modelle nicht so auf dem Schirm, weder bei Moppeds, Autos oder auch den weiblichen. 🙈
 
Die 675er CFMOTO als Nackte ohne R kostet derzeit mit -1000€-Aktion ganze 5999€ in D.
Man bedenke, 5999€ für einen 90PS-Triple mit Quickshifter, TFT und was weiß ich.
Eine 500er Honda mit 48 PS kostet Siebeneinhalb, eine GS 450 in der eigentlich inexistenten Basisausstattung ab 7200€ aufwärts.

Noch Fragen?
 
Dass eine oder mehrere chinesische Marken aufsteigen und auf dem europäischen Markt Fuß fassen würden, war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Dass dies jedoch so schnell passieren würde, damit haben die europäischen Hersteller meiner Meinung nach nicht gerechnet.

Und die Entwicklung geht weiter: CFMoto hat eine strategische Vereinbarung mit Brembo geschlossen. Dabei liefert Brembo nicht nur die Bremsanlagen, sondern wird auch in den gesamten Entwicklungsprozess der CFMoto-Motorräder eingebunden.
Genau hier sehe ich eigentlich die große „Gefahr“: Wir Europäer haben den Chinesen über Jahrzehnte nicht nur gezeigt, wie man Autos und Motorräder baut, sondern ihnen sehr viel Know-how, Fertigungstechnik und Entwicklungswissen zugänglich gemacht.

Inzwischen haben sie dieses Wissen nicht nur „inhaliert“, sondern offensichtlich verstanden und weiterentwickelt – und können vieles davon zu einem Bruchteil unserer Kosten produzieren. Damit haben wir uns die Konkurrenz gewissermaßen selbst aufgebaut.

Brembo ist für mich dabei ein gutes Beispiel. Wenn CFMoto Brembo nicht mehr nur als Zulieferer nutzt, sondern bereits in den Entwicklungsprozess einbindet, zeigt das, auf welchem Niveau die Chinesen inzwischen angekommen sind. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis sie auch bei solchen Komponenten eigenes Know-how aufbauen und irgendwann vielleicht eine „chinesische Brembo“ auf den Markt bringen.

Was mich dabei immer wieder überrascht: Wie bereitwillig wir Europäer über die Jahre unser Know-how und unsere Fertigungskompetenz in Länder transferiert haben, die heute zu unseren direkten Konkurrenten werden. Dass daraus irgendwann genau diese Entwicklung entstehen würde, war eigentlich absehbar.

Anmerkung:
Vielleicht ist das Problem weniger, dass Manager bewusst gegen die Interessen Europas handeln. Das Problem könnte vielmehr sein, dass unser Wirtschaftssystem kurzfristige Erfolge stärker belohnt als langfristige industrielle Strategie. Wer heute Kosten senkt und Gewinne steigert, wird dafür belohnt – wer in zehn Jahren mit den Folgen leben muss, ist häufig ein anderer.

Sorry für soviel OT - musste aber sein. ... :eek:
 
Zuletzt bearbeitet:
wir, bzw. die deutsche Industrie haben die Chinesen schamlos ausgenutzt....
sie haben dort nur gebaut und investiert, um mit sehr niedrigen Löhnen sich die Taschen voll zu stopfen

jetzt gibt es halt das verdiente Echo
 
Anmerkung:
Vielleicht ist das Problem weniger, dass Manager bewusst gegen die Interessen Europas handeln. Das Problem könnte vielmehr sein, dass unser Wirtschaftssystem kurzfristige Erfolge stärker belohnt als langfristige industrielle Strategie. Wer heute Kosten senkt und Gewinne steigert, wird dafür belohnt – wer in zehn Jahren mit den Folgen leben muss, ist häufig ein anderer.

Sorry für soviel OT - musste aber sein. ... :eek:
Das war doch ein Teufelskreis, entweder man hat Zugang zum Chinesischen Markt um dort billig zu produzieren oder man nutzt den Markt dort ebenso zum Verkauf. Beides war aber nur möglich, indem man seine Produkte dort China zugänglich machte mit allen Konstruktionszeichnungen und sich so die Konkurrenz selbst züchtete.
Und jetzt wundern wir uns?
 
Man kann theoretisch oft alles vom Ende her denken, die Praxis verselbstständigt sich leider. Es kam, wie es kommen musste....
 
Genau hier sehe ich eigentlich die große „Gefahr“: Wir Europäer haben den Chinesen über Jahrzehnte nicht nur gezeigt, wie man Autos und Motorräder baut, sondern ihnen sehr viel Know-how, Fertigungstechnik und Entwicklungswissen zugänglich gemacht.

Inzwischen haben sie dieses Wissen nicht nur „inhaliert“, sondern offensichtlich verstanden und weiterentwickelt – und können vieles davon zu einem Bruchteil unserer Kosten produzieren. Damit haben wir uns die Konkurrenz gewissermaßen selbst aufgebaut.

Brembo ist für mich dabei ein gutes Beispiel. Wenn CFMoto Brembo nicht mehr nur als Zulieferer nutzt, sondern bereits in den Entwicklungsprozess einbindet, zeigt das, auf welchem Niveau die Chinesen inzwischen angekommen sind. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis sie auch bei solchen Komponenten eigenes Know-how aufbauen und irgendwann vielleicht eine „chinesische Brembo“ auf den Markt bringen.

Was mich dabei immer wieder überrascht: Wie bereitwillig wir Europäer über die Jahre unser Know-how und unsere Fertigungskompetenz in Länder transferiert haben, die heute zu unseren direkten Konkurrenten werden. Dass daraus irgendwann genau diese Entwicklung entstehen würde, war eigentlich absehbar.

Anmerkung:
Vielleicht ist das Problem weniger, dass Manager bewusst gegen die Interessen Europas handeln. Das Problem könnte vielmehr sein, dass unser Wirtschaftssystem kurzfristige Erfolge stärker belohnt als langfristige industrielle Strategie. Wer heute Kosten senkt und Gewinne steigert, wird dafür belohnt – wer in zehn Jahren mit den Folgen leben muss, ist häufig ein anderer.

Sorry für soviel OT - musste aber sein. ... :eek:
Genau das!
 
Klar ist die Flying Flea in der Reichweite arg knapp, aber trotzdem richtig geil gemacht. (y)

 
die XT Kopie geht ja direkt , aber 100km langet halt nur zur Arbeit und zurück mit 200 könnte das ein nettes "Just for fun" Moped sein
 
Ich bin kein Elektromopped Fan, aber die sieht ja wirklich mal richtig gut aus, nicht so ein futuristisches Design wie viele E-Fahrzeuge, und der Preis ist interessant.
Genau das Richtige zum Pendeln.
 

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schon schick irgendwie... (y) :love:

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Zuletzt bearbeitet:
dann braucht man aber auch ein ganz langes Ladekabel 😂😂😂
 
Tolles Ding, wenn dann mal noch Reichweite kommt....
Das Problem ist derzeit leider die Akkutechnik - du kriegst nur soundsoviel kWh pro Kg unter - also geht derzeit nur leicht und wenig Reichweite - oder Bleischwer mit Reichweite… Aber zum Pendeln oder Nahbereich ideal…
 
„… soundsoviel …“ ist schon eine sehr spezifische Angabe. Potzblitz.
 
Das Problem ist derzeit leider die Akkutechnik - du kriegst nur soundsoviel kWh pro Kg unter - also geht derzeit nur leicht und wenig Reichweite - oder Bleischwer mit Reichweite… Aber zum Pendeln oder Nahbereich ideal…
Dazu kommt die fehlende Möglichkeit den Akku zu temperieren vor und während des Ladens. Im Gegensatz zum Pkw.
Wird schon werden, aber im Moment ist mir das für meine Zwecke auch noch zu mau mit der Reichweite.
 
Aktuell braucht es halt noch immer 15-25kg Akkuzellen für den gleichen Energiegehalt wie 1kg Super ROZ 95 (Wirkungsgrad von Verbrennungsmotor und E-Motor berücksichtigt).
 
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