Motorrad-Nachrichten

Der E-Antrieb hat viele Vorteile, wenige Nachteile (von manchen als gravierend bewertet) und ist fraglos eine zeitgemäße Antwort auf viele Probleme.
Für mein nächstes Auto kommt er durchaus in Frage. Emotional erfasst er mich aber überhaupt nicht.

Ich hab ein E-Motorrad probegefahren, weiß aber nicht, warum ich mir eines zulegen sollte. Die irre Beschleunigung, der Vortrieb ohne Schaltrucke, das Geräusch- und Abgasverhalten? Erkenne ich alles an, ist mir aber nicht vordringlich. Vermutlich tuckere ich im Alter eher auf einer NSU Max oder Guzzi Falcone durch den Schwarzwald, bar jeder Fahrleistungsdiskussion und gönne mir dabei auch einen Blick für die Landschaft. Diese Dinger "leben" und meine Zuneigung zu Lebewesen ist größer als die zu Sachen.
Deine Umschreibung trifft für mich den Nagel auf den Kopf....
 
Ich mach das jetzt schon so. Für die Hausrunde zur Entspannung steht eine Royal Enfield 350 Classic in der Garage und die braucht < 3Ltr. Für alles weiter und/oder schneller nehm ich die F700GS.

Alle Kurzstrecken fährt meine Frau mit unserem 12 Jahre alten Elektro Smart.
 
Ich bin E-Motorrad probegefahren (Zero DSR/X und Can-am) und wurde dabei wieder daran erinnert, dass ich Motorrad nicht fahre, um einfach nur von A nach B zu kommen, sondern wegen der Emotionen, der Geräuschkulisse und dem ganzen Drumherum.

Die E-Kisten fuhren sich wirklich gut, und das Drehmoment hat definitiv Spaß gemacht. Trotzdem hat sie bei mir nicht die gleichen Gefühle ausgelöst, wie ich sie von einer Verbrenner-Schüssel gewohnt bin.

Beim Auto kann ich mir Elektro eher vorstellen, weil ich es mehr als Nutzfahrzeug sehe. Beim Motorrad ist es für mich aber eben deutlich mehr als reine Fortbewegung.
 
Ich bin froh, schon so alt zu sein, dass ich 100%ig mit den bereits produzierten Verbrennern , Auto und Motorrad, bis zum Schluss fahren kann.
Was mich neben der Emotionslosigkeit am wenigsten an die E-Mobilen anspricht ist diese immer futuristische Optik. Wenn ich diesen Elektrobully von VW z.B. sehe habe ich einfach nur Mitleid mit den Fahrern. Die können doch nur ne Wette verloren haben.🤣
 
Ich bin froh, schon so alt zu sein, dass ich 100%ig mit den bereits produzierten Verbrennern , Auto und Motorrad, bis zum Schluss fahren kann.
Was mich neben der Emotionslosigkeit am wenigsten an die E-Mobilen anspricht ist diese immer futuristische Optik. Wenn ich diesen Elektrobully von VW z.B. sehe habe ich einfach nur Mitleid mit den Fahrern. Die können doch nur ne Wette verloren haben.🤣
Interessant, dass du als Bespiel für futuristisches Design das einzige eAuto nimmst, dass ein minimalistisches und einigermaßen konsequent umgesetztes Retro-Design hat. Bei vielen anderen Autos heute gebe ich dir aber recht (MG, Kia etc.). Bei Elektromotorrädern finde ich das Design dagegen oft sogar ganz schön (Stark SM, Zero SR/F und SR/S, RGNT), da stören eher andere Dinge. Aber zum Glück finden nicht alle das gleiche schön...
 
Ich bin froh, schon so alt zu sein, dass ich 100%ig mit den bereits produzierten Verbrennern , Auto und Motorrad, bis zum Schluss fahren kann.
Was mich neben der Emotionslosigkeit am wenigsten an die E-Mobilen anspricht ist diese immer futuristische Optik. Wenn ich diesen Elektrobully von VW z.B. sehe habe ich einfach nur Mitleid mit den Fahrern. Die können doch nur ne Wette verloren haben.🤣
Ich nehme immer mit Befremden wahr, wie viele Leute ihre geistige Unbweglichkeit als Tugend begreifen. Ich hatte in meinem Leben zwei VW T2, der eine war mein erstes Auto überhaupt, ich habe es geliebt. Allerdings war die Sitzposition für mich mit meinen zwei Metern immer grenzwertig. Vor einiger Zeit saß ich mal im neuen VW ID.Buzz - perfekt! Und auch die Idee, das Fahrercockpit an die Lenksäule zu koppeln, so dass es sich bei Verstellung des Lenkrades mitbewegt - genial! Und eins, was mich an vielen E-Autos stört, hat der ID.Buzz nicht: Eine ausladende Mittelkonsole, hoch wie die Berliner Mauer und ähnlich unüberwindlich.

Die Wette würde ich gern verlieren.
 
Design ist eine Frage des Geschmacks.

Ich finde den Buzz als Reinkarnation des Bully sehr gelungen, aber wenn das Design andere nicht anspricht, vergebe ich deshalb keine negative Bewertung.
 
Ich bin E-Motorrad probegefahren (Zero DSR/X und Can-am) und wurde dabei wieder daran erinnert, dass ich Motorrad nicht fahre, um einfach nur von A nach B zu kommen, sondern wegen der Emotionen, der Geräuschkulisse und dem ganzen Drumherum.

Die E-Kisten fuhren sich wirklich gut, und das Drehmoment hat definitiv Spaß gemacht. Trotzdem hat sie bei mir nicht die gleichen Gefühle ausgelöst, wie ich sie von einer Verbrenner-Schüssel gewohnt bin.

Beim Auto kann ich mir Elektro eher vorstellen, weil ich es mehr als Nutzfahrzeug sehe. Beim Motorrad ist es für mich aber eben deutlich mehr als reine Fortbewegung.
Moin,

was ich bei so Aussagen immer interessant finde, einerseits wird da von "Emotionen" gesprochen, andererseits finden sich reihenweise Threads wo sich über Gerappel und Geschäpper der Boxer ausgelassen wird und man dann geradezu begeistert ist, vermelden zu können das die eigene Maschine aber "seidenweich" läuft. Meine Spekulation, würde es BMW hinbekommen einen Boxer zu bauen der annähernd so ruhig läuft wie ein E-Motor, würde das wahrscheinlich als Sensation und als höchste Kunst des Motorenbaus gefeiert. 😂

Löst ein Verbrenner im Motorrad bei mir trotzdem Emotionen aus? Ja klar tut er das. Aber nicht der den ich fahre. Jedenfalls nur sehr in Grenzen. Der LC8 V2 in meiner seligen KTM 990 SM-T, das war ein emotionaler Motor. Nominell 7 PS schwächer und einige Nm weniger Drehmoment als meine GS, aber das Teil konnte ein ganzes Feuerwerk abbrennen. Der Griff zur GS war bei mir sehr pragmatischer Natur. Das heißt ja nicht das ich deshalb keinen Spaß am Motorradfahren mit der GS habe. Ganz im Gegenteil. Ich schrieb ja schon früher hier im Thread das Motorradfahren für mich eben viel mehr ist als das was die Maschine antreibt und ich deshalb auch gut mit einer E-Maschine leben könnte. Die GS war damals halt die logische Konsequenz aus "viel mit Sozia unterwegs", "öfter mal Gepäck", "Wartungsarm" (Kardan) und meiner Körpergröße von 1.93.

Würde man mich aber auffordern ein Motorrad zu wählen was mich rein emotional anspricht, v.a. auch auf den Motor bezogen, würde da exakt überhaupt keine GS bei raus kommen.
Könnte ich zudem noch meine Körpergröße reduzieren, wäre es auch was anderes als eine Reiseenduro. Eher ein Sport-Tourer, wenn wir über einen Daily Driver sprechen, oder eine Naked wenn ich mal nicht mehr viel fahren sollte. Und es hätte wenn möglich und im Angebot, wieder einen V2.

Da mich aber eben niemand dazu auffordert ein emotionales Motorrad zu wählen und ich meine Körpergröße eben nicht reduzieren kann, dann kann ich auch GS weiterfahren und irgendwann dann einmal sowas wie eine elektrische GS. ;) Ich hätte ja auch grundsätzlich Spaß da dran mir was "neben" die GS zu stellen, aber das macht am Ende keinen Sinn. Wir haben auch noch andere Hobbys und zumindest für mich wäre es am Ende ein Motorrad zu viel.

Gruß Guido
 
Interessant, dass du als Bespiel für futuristisches Design das einzige eAuto nimmst, dass ein minimalistisches und einigermaßen konsequent umgesetztes Retro-Design hat. ...

Was ist mit Renault 4, 5 und Twingo?
Der 5 und der Twingo zumindest sind mMn ziemlich gelungen.
 
Ich komme hier auf das Hauptthema zurück.

Ich habe gerade gelesen, dass Moto Guzzi jetzt offenbar mit einer 500er auf den Markt kommen will. Das hätte ich vor ein paar Jahren definitiv nicht gedacht.

In den letzten Jahren sieht man ja immer häufiger, dass Traditionshersteller kleinere Motorräder ins Programm aufnehmen. Triumph hat mit der 400er Erfolg, KTM, Honda oder Royal Enfield bedienen das Segment schon länger und selbst BMW setzt verstärkt auf kleinere Hubraumklassen. Aber Moto Guzzi? Die Marke stand für mich immer für ihre charakteristischen V2-Motoren und größere, emotionale Motorräder.

Klar, die neue Guzzi wird vermutlich nicht jeden eingefleischten Guzzi-Fan überzeugen, aber vielleicht ist genau das der richtige Schritt, um neue Fahrer an die Marke heranzuführen. Gerade im A2-Bereich wächst die Nachfrage nach modernen, bezahlbaren Motorrädern mit klassischem Design.

Mich würde interessieren, wie ihr das seht:
  • Findet ihr es gut, dass Moto Guzzi diesen Weg einschlägt?
  • Oder verliert die Marke damit ein Stück ihrer Identität?
  • Würdet ihr euch eine 500er Guzzi überhaupt anschauen?
Ich bin jedenfalls gespannt, ob wir in den nächsten Jahren noch mehr Traditionsmarken sehen werden, die in das 400–500-ccm-Segment einsteigen. Für den Markt könnte das auf jeden Fall interessant werden.
 
Ne Falcone mit 400-500ccm?
Warum nicht?
 
Ich komme hier auf das Hauptthema zurück.

Ich habe gerade gelesen, dass Moto Guzzi jetzt offenbar mit einer 500er auf den Markt kommen will. Das hätte ich vor ein paar Jahren definitiv nicht gedacht.

In den letzten Jahren sieht man ja immer häufiger, dass Traditionshersteller kleinere Motorräder ins Programm aufnehmen. Triumph hat mit der 400er Erfolg, KTM, Honda oder Royal Enfield bedienen das Segment schon länger und selbst BMW setzt verstärkt auf kleinere Hubraumklassen. Aber Moto Guzzi? Die Marke stand für mich immer für ihre charakteristischen V2-Motoren und größere, emotionale Motorräder.

Klar, die neue Guzzi wird vermutlich nicht jeden eingefleischten Guzzi-Fan überzeugen, aber vielleicht ist genau das der richtige Schritt, um neue Fahrer an die Marke heranzuführen. Gerade im A2-Bereich wächst die Nachfrage nach modernen, bezahlbaren Motorrädern mit klassischem Design.

Mich würde interessieren, wie ihr das seht:
  • Findet ihr es gut, dass Moto Guzzi diesen Weg einschlägt?
  • Oder verliert die Marke damit ein Stück ihrer Identität?
  • Würdet ihr euch eine 500er Guzzi überhaupt anschauen?
Ich bin jedenfalls gespannt, ob wir in den nächsten Jahren noch mehr Traditionsmarken sehen werden, die in das 400–500-ccm-Segment einsteigen. Für den Markt könnte das auf jeden Fall interessant werden.
Es wird wohl eher ein relativ charakterloses Einsteiger-Bike, ich denke nicht dass es für Guzzi ein Erfolg wird. Guzzi gehört ja zum Piaggio-Konzern, der auch Aprilia bedient und dort gibt es diese Bikes ja bereits. Von irgendeiner technischen Besonderheit der "Moto Guzzi The Sprint 500", die sie von anderen Bikes abheben sollte gab es auch noch nichts zu lesen. Aber ich habe die Kopie der KTM 690 auf Husqvarna und GasGas auch schon nicht verstanden. Als Guzzi-Fahrer würde es mich natürlich freuen wenn es der Marke hilft aber ich glaube nicht dran, außer es wird noch irgendeine Neuerung zu dem Bike bekannt gegeben. Es wird aber wohl im gleichen Werk wie die Aprilia 457er gebaut, daher rechne ich nicht damit.
 
Was ist mit Renault 4, 5 und Twingo?
Der 5 und der Twingo zumindest sind mMn ziemlich gelungen.
Ich korrigieren den ID-Buzz auf "eines der wenigen eAutos, die...", den Twingo habe ich die Tage das erste mal live gesehen und fand den auch überraschend interessant
 
Es wird wohl eher ein relativ charakterloses Einsteiger-Bike, ich denke nicht dass es für Guzzi ein Erfolg wird. Guzzi gehört ja zum Piaggio-Konzern, der auch Aprilia bedient und dort gibt es diese Bikes ja bereits. Von irgendeiner technischen Besonderheit der "Moto Guzzi The Sprint 500", die sie von anderen Bikes abheben sollte gab es auch noch nichts zu lesen. Aber ich habe die Kopie der KTM 690 auf Husqvarna und GasGas auch schon nicht verstanden. Als Guzzi-Fahrer würde es mich natürlich freuen wenn es der Marke hilft aber ich glaube nicht dran, außer es wird noch irgendeine Neuerung zu dem Bike bekannt gegeben. Es wird aber wohl im gleichen Werk wie die Aprilia 457er gebaut, daher rechne ich nicht damit.
Was ich gelesen habe ist es faktisch wohl eine "Moto Guzzi Variante" der 457.
 
Moin,
DAS was der Piaggio Konzern mit dieser Indien-Guzzi macht, wird keinen Erfolg haben.

eine Guzzi ist heute der V2; schon die V100 wassergekühlt hat es schwer, an alte Guzzi Fahrer emotional zu kommen.
Neue Motorradfahrer kamen durch die V100 Mandello zu Moto Guzzi, einige Wenige fahren zu den alten Guzzi`s auch `ne V100.

Der Gebrauchtmarkt ist mit den kleinen V7 / 750 der "Neuzeit" gut gefüllt und viele, die erst jetzt mit Guzzi anfingen, haben sich davon eine gekauft.

Sicherlich hat Moto Guzzi früher viele, unterschiedliche Konzepte gefertigt,
den Beginn und sehr viele Jahre mit liegenden Einzylindern....am Ende mit der 500er Falcone.
Nur war das Konzept Anfang der 70er Jahre leistungsmäßig am Ende.

Dann begann der Neuaufstieg seit 1967 mit der seligen V7 700, ein schöner Brocken, parallel als Alternative zur BMW Boxer.

Piaggio hat heute enge Verbindungen nach Indien und China...
Piaggio steht heute schon in Anteilsverbindungen zu Zongshen China und zu TVS Indien
das wird "später" wohl auch eine Option für Verhandlungen...

( In Mandello spricht man auch schon offen drüber, irgendwann (Frage der Zeit und des Preises) steht der Käufer TVS in den Startlöchern... )

Muss jedoch nichts negatives bedeuten...
Indien und auch China kennen die Historie und Wertigkeit der Marke Moto Guzzi und bringen sicherlich mehr Zukunft...
als der Piaggio Konzern, der eher alle Euros mitnehmen will.

Leider hat man mit Selbstherrlichkeit und Hochmut seitens Piaggio das Händlernetz in Deutschland, aber auch in Italien mit viel Forderungen und Zwang
zur kompletten Übernahme aller seiner Marken, wie Piaggio, Vespa, Aprilia und Moto Guzzi zwingen wollen.

Einige der sehr guten, erfahrenen Moto Guzzi Händler haben daher das Handtuch geschmissen;
sogar der namhafte TLM in den Niederlanden...

Somit hat Moto Guzzi heute ein sehr kleines und schwaches (vom Wissen) Händlernetz.

Das wird einer der Gründe sein, warum die "500er Aprilia-Indien-Guzzi" keine großen Stückzahlen machen wird....
und für die Neueinsteiger entweder eine der gebrauchten V7 ein Kaufobjekt wird;

andere werden sich eher direkt eine aus Indien wie Royal Enfield oder ein Bike aus China kaufen.
CFMoto, Voge, Kove und viele andere werden ein viel besseres Preis/ Leistungsbike anbieten können.
Zudem haben diese Fabrikate schon heute sehr viele Händler an wesentlich mehr Standorten als Moto Guzzi.

Gruß
Holger

Ps.: das Foto ist von 1972, meine erste und neue Moto Guzzi V7 750 Special...
 

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... Mich würde interessieren, wie ihr das seht:
  • Findet ihr es gut, dass Moto Guzzi diesen Weg einschlägt?
  • Oder verliert die Marke damit ein Stück ihrer Identität?
  • Würdet ihr euch eine 500er Guzzi überhaupt anschauen?
Der Motor ist kein Guzzi-Antrieb sondern ein Aprilia-Triebwerk (Konzernschwester).

Erinnert an DeTomaso-Zeiten, als Benelli-Zweitakter und Vierzylinder ebenfalls als Moto Guzzi angeboten wurden (Batch Design).
Hat die Guzzisti damals überhaupt nicht überzeugt.

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Moin,
DAS was der Piaggio Konzern mit dieser Indien-Guzzi macht, wird keinen Erfolg haben.

eine Guzzi ist heute der V2; schon die V100 wassergekühlt hat es schwer, an alte Guzzi Fahrer emotional zu kommen.
Neue Motorradfahrer kamen durch die V100 Mandello zu Moto Guzzi, einige Wenige fahren zu den alten Guzzi`s auch `ne V100.

Der Gebrauchtmarkt ist mit den kleinen V7 / 750 der "Neuzeit" gut gefüllt und viele, die erst jetzt mit Guzzi anfingen, haben sich davon eine gekauft.

Sicherlich hat Moto Guzzi früher viele, unterschiedliche Konzepte gefertigt,
den Beginn und sehr viele Jahre mit liegenden Einzylindern....am Ende mit der 500er Falcone.
Nur war das Konzept Anfang der 70er Jahre leistungsmäßig am Ende.

Dann begann der Neuaufstieg seit 1967 mit der seligen V7 700, ein schöner Brocken, parallel als Alternative zur BMW Boxer.

Piaggio hat heute enge Verbindungen nach Indien und China...
Piaggio steht heute schon in Anteilsverbindungen zu Zongshen China und zu TVS Indien
das wird "später" wohl auch eine Option für Verhandlungen...

( In Mandello spricht man auch schon offen drüber, irgendwann (Frage der Zeit und des Preises) steht der Käufer TVS in den Startlöchern... )

Muss jedoch nichts negatives bedeuten...
Indien und auch China kennen die Historie und Wertigkeit der Marke Moto Guzzi und bringen sicherlich mehr Zukunft...
als der Piaggio Konzern, der eher alle Euros mitnehmen will.

Leider hat man mit Selbstherrlichkeit und Hochmut seitens Piaggio das Händlernetz in Deutschland, aber auch in Italien mit viel Forderungen und Zwang
zur kompletten Übernahme aller seiner Marken, wie Piaggio, Vespa, Aprilia und Moto Guzzi zwingen wollen.

Einige der sehr guten, erfahrenen Moto Guzzi Händler haben daher das Handtuch geschmissen;
sogar der namhafte TLM in den Niederlanden...

Somit hat Moto Guzzi heute ein sehr kleines und schwaches (vom Wissen) Händlernetz.

Das wird einer der Gründe sein, warum die "500er Aprilia-Indien-Guzzi" keine großen Stückzahlen machen wird....
und für die Neueinsteiger entweder eine der gebrauchten V7 ein Kaufobjekt wird;

andere werden sich eher direkt eine aus Indien wie Royal Enfield oder ein Bike aus China kaufen.
CFMoto, Voge, Kove und viele andere werden ein viel besseres Preis/ Leistungsbike anbieten können.
Zudem haben diese Fabrikate schon heute sehr viele Händler an wesentlich mehr Standorten als Moto Guzzi.

Gruß
Holger

Ps.: das Foto ist von 1972, meine erste und neue Moto Guzzi V7 750 Special...
Hi,

ich halte das auch eher für einen Fehler. Es verwässert das Konzept das Guzzi für V2 und Kardan steht. Jetzt mag man anmerken das BMW ja auch die F Reihe hat und die S Reihe wie auch obendrauf noch den 6 Zylinder, das ist aber ganz anders gewachsen. Guzzi ist aber als Marke etabliert die für ein ganz bestimmtes Konzept steht. Das "primäre Konzept" von BMW, also der Boxer mit Kardan hat ja auch die bei weiten größten Absätze, obwohl da im Portfolio noch deutlich mehr ist.

Guzzi ist jetzt Teil eines Konzerns mit mehreren Marken und wird es auch sein, falls es weiterverkauft werden sollte an TVS. Hat man eh mehrere Marken im Programm, von denen eine fest für ein bestimmtes Konzept steht (V2 längs und Kardanantrieb), dann kann man es sich doch eben "leisten" das so einfach stehen zu lassen. Mir erschließt sich da auch nicht warum es eine Aprilia 457 geben und das gleiche noch mal in grün von Guzzi.

Nur meine 2 Pfennige dazu

Gruß Guido
 
Jetzt mag man anmerken das BMW ja auch die F Reihe hat und die S Reihe wie auch obendrauf noch den 6 Zylinder, das ist aber ganz anders gewachsen.
Die BMWs haben auch teilweise in Marktlücken getroffen bzw. sie erschlossen, die F800GS als eigentliche Nachfolgerin der Africa Twin lange vor T7 und co, die K1600 als sportlichere Variante einer Goldwing etc., aber die Guzzi hebt sich zumindest nach den bisherigen Infos nicht von den anderen Einsteigerbikes ab.
 
Man hat offenbar gesehen, welche Stückzahlen im Heimatland an die italo-chinesischen Hersteller gehen und möchte auch ein Stück vom Kuchen.
Für Kunden nördlich der Alpen vielleicht weniger attraktiv.
 
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