Motorrad-Nachrichten

Zitat: "Wenn ich die gedrosselt fahre, dann zerreißt es sie nach 20 Kilometern. Die ist nicht darauf ausgelegt.“

Was für ein Schwachsinn.
 
Das ist aber doch kein spezifisches KTM-Problem. Im Prinzip fährt wohl kaum jemand mit einem zulassungsfähig gedrosselten Geländesport-Motorrad rum.
 
Das ist aber doch kein spezifisches KTM-Problem. Im Prinzip fährt wohl kaum jemand mit einem zulassungsfähig gedrosselten Geländesport-Motorrad rum.
Reine Vermutung oder weißt Du mehr?

Dass ein Hersteller alle Teile beilegt und von nichts wissen will, die Markenhändler fleißig umbauen und sich mit einem Freibrief aus der Verantwortung stehlen wollen, das ist in diesem großen Stil wahrscheinlich einzigartig.

Warten wir's ab, das wird noch größere Wellen schlagen.
 
Lief vorhin im ZDF Frontal. Dort Aussage eines Jur-Profs: Mit dem Freibrief den die Kunden unterschreiben müssen belasten sich die Händler selber. Ich denke auch, da rollt ein große Welle auf KTM zu

Zitat aus dem Beitrag:
"Beim giftigen Kohlenmonoxid war es so, dass die Messwerte für diese entdrosselte Variante ungefähr so hoch sind wie bei einer alten Diesel-Lokomotive"

 
N’acht,

Ich bin ja nun kein Spezialist was diese Art Motorräder betrifft, bzw. wie diese umgerüstet werden.

Aber wenn man so eins kauft, würde ich bei dem eigentlichen Einsatzzweck erwarten das ich die Umbauteile dazu bekomme, um eben in entsprechendem Gelände die so einsetzen zu können. Oder diese Teile dazu mitbestellen kann.

Darauf wird es dann wohl hinaus laufen in Zukunft. Man kauft die Kiste, die wird dann eben angemeldet mit den 15 PS und die Teile gehen für den Selbstumbau als „Einzelbestellung“ mit. Eventuell führt das dann dazu das die Entdrosselung noch einfacher gestaltet wird, damit auch der letzte Depp mit zwei linken Händen das hinbekommt.

Dann wäre in Zukunft KTM wie auch Händler fein raus. Es kann ja schlecht verboten werden, generell diese Teile auszuliefern. Ansonsten müssten Fahrzeuge die generell umrüstbar wären, aber eine Strassenzulassung haben, sozusagen verplombt und „unumrüstbar“ sein. Damit wäre dieses Fahrzeugsegment sozusagen sofort tot.

Das hier natürlich das Wissen auf Seiten der Händler wie wahrscheinlich auch bei KTM da war, wie diese Teile dann im Endeffekt bewegt werden, ist natürlich mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig. Aber da sich jetzt hier zu empören unter Leuten die sich zumindest einigermaßen damit auskennen, ist ein bisserl wohlfeil. Also wer sich das nicht denken konnte, da sage ich mal „naja“ dazu.

Die Leutchen, insbesondere die welche auf Supermoto umbauen, werden sowieso alsbald dann auf Stark Vargs wechseln. Die können sie dann sogar mit 16 fahren inklusive 80 PS Motor, der nominell aber nur 15 PS „Dauerleistung“ hat. 😉 Oder die chinesischen (Strassenzugelassenen) Geländesportmotorräder, die interessanterweise jetzt gerade Zulassungen mit 50 plus PS ganz offiziell erhalten.

Ok, zumindest sind die Starks leiser und haben bessere Emissionswerte. Dazu sehe ich bei uns am Rhein meist „völlig legale“ 690 er Supermotos und deren Derivate die auf einem Rad im Dauerwheelie bewegt werden und Krach ohne Ende machen. Oder mein Nachbar ein paar Häuser weiter, der mit seiner Harley hier immer mit Gasstößen vorbei rauscht das ungelogen unsere 3 fach verglasten Fenster wackeln. Wahrscheinlich der Form nach, auch völlig legal.

Die angesprochenen Kisten wie die 350 er etc. habe ich bewusst so noch gar nicht gesehen. Wenn das jetzt das Straßenbild beherrschende Maschinen wären, dann wäre das ja noch mal was anderes. Und ne bei allem was ich da jetzt ob Schlaflosigkeit zusammengetextet habe, ich finde das im Endeffekt auch nicht gut.

Aber das dies so gehandhabt wird, habe ich schon an einigen Stellen zuvor mitbekommen. Und das als eher Unbeleckter auf diesem Gebiet wie gesagt.

Gruß Guido
 
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Reine Vermutung oder weißt Du mehr?

Dass ein Hersteller alle Teile beilegt und von nichts wissen will, die Markenhändler fleißig umbauen und sich mit einem Freibrief aus der Verantwortung stehlen wollen, das ist in diesem großen Stil wahrscheinlich einzigartig.
Das sind natürlich reine Vermutungen. Beta, Sherco oder TM z. B. liefern ihre straßenzugelassenen 300er Hardcore-Zweitakter selbstverständlich vollkommen unentdrosselbar aus. Die würden weder jemals ermöglichen, dass ihre Kunde den serienmäßig vorgesehenen Leistungsstand wiederherstellen können, noch würden deren Kunden jemals so etwas Illegales tun. Das ist in diesem großen Stil bei KTM selbstverständlich einzigartig, wie dein akribischer Faktencheck schon klar und unwiderlegbar zeigt.

So wie ich das verstehe, geht es hier konkret um die 300 EXC. Eine zweitaktende Meckerliese bei der nach ein paar armseligen Betriebsstunden eine motorische Generalsanierung ansteht, Exotenmaterial für Leute denen der Sinn konkret nach Enduro- oder SM-Rennen steht. Da schlägt das bestimmt große Wellen, bei den vielen zehntausend Stück, die da jedes Jahr zugelassen werden.
 
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Ich frage mich grade, wehr wohl diese "aktuelle Recherche" bezahlt hat ;)

Jeder der aus dem Sportendurobereich kommt weiss doch, dass dies seit vielen vielen Jahren Gang und Gebe ist, eine Sportenduro gedrosselt zuzulassen und ungedrosselt zu fahren. Unabhängig von welchem Hersteller.

btw, Husquarna gehörte ja auch mal zu BMW und die TE 449 gabs ebenfalls gedrosselt für die Zulassung wurde aber immer offen gefahren. Das nur mal so am Rande.

"Die Leistungsreduzierung erfolgte dabei auf zwei Wegen:
  • Mechanisch: Über einen Gasanschlag oder eine Gaswegbegrenzung.
  • Elektronisch (Mapping): Die TE 449 verfügt über verschiedene Zündkennlinien. Über einen sogenannten Map-Stecker und das Umstecken der Lambdasonde konnte das Motorrad in ein "zahmeres" Mapping versetzt werden, was häufig in Kombination mit der Gasdrossel für die Straßenzulassung genutzt wurde"
Das gleiche galt übrigens auch für die BMW G 450 X (Baujahr 2008–2011)


Ist also ein alter Hut, ein ganz alter Hut aber es scheint aktuell wohl jemand grosses Interesse daran zu haben, KTM an den Karren zu pixxen ;)
 
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NETZFUND:

Hier wird es mal vernünftig eingeordnet, leider wird "Otto Normal" das nicht lesen.

Zitat: "... Was die Berichterstattung der Motorradbranche antut

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist heikel. Spätestens im Mai beginnt die Phase, in der viele Lokalzeitungen über Lärm und Streckensperrungen berichten. Eine Schlagzeile wie „Hersteller bringt reihenweise illegale Motorräder auf die Straße“ trifft nicht nur KTM und nicht nur einzelne Sportenduro-Fahrer. Sie fällt auf eine ohnehin überhitzte Debatte über Motorradfahrer insgesamt.

Der durchschnittliche Leser dieser Medien unterscheidet selten zwischen einer 300 EXC und einem normalen Straßenmotorrad. Im öffentlichen Eindruck bleibt hängen: Motorradfahrer betrügen, fahren zu laut, fahren illegal, verpesten die Umwelt. Aus einem konkreten Problem im Bereich der Wettbewerbsenduros wird so schnell ein pauschaler Vorwurf gegen eine ganze Szene.

Das ist der Schaden, den eine ungenaue Recherche anrichtet. Sie trifft auch Motorradfahrer, die mit diesem System nichts zu tun haben, und wirft alle in einen Topf. Und egal aus welchem Blickwinkel – die Tragweite des Skandals dürfte wohl kaum die erwarteten Ausmaße erreichen.

Recherchepartner waren Der Spiegel, ZDF, Der Standard, ORF, Le Monde, El País, L'Espresso, paper trail media, Centre for Climate Reporting und DeSmog – Letzteres ist kein Journalismus-Medium, sondern ein Klima-Aktivismus-Outlet, finanziert von Klima-Stiftungen. Koordiniert wird das Ganze von Climate Whistleblowers, einer Pariser NGO..."

https://www.motorradundreisen.de/szene/zdf-spiegel-co-drama-ktm-abgasskandal/10689/
 
Um wieviel geht es in Summe? Stand das irgendwo und ich habe es überlesen?

Viel kann es nicht sein, KTM taucht in den Zulassungen nicht wirklich auf
(oder ich habe auch mal wieder nichts gefunden):
1779860432814.png

Wieviel wird so ein Teil gefahren? Mehr oder weniger als 2.000km?
1779860533489.png

Wieviel Ressourcen werden bei Bau eines Panzers verbraucht? Wieviele wenn man den nach Afghanistan fliegt und dort 12 Jahre im Kreis fährt?

Aaaaaber das was KTM macht ist illegal! Ja das war der Afghanistankrieg auch, deshalb war es ja "nur ein Einsatz". Aber immerhin wurden die Taliban durch die Taliban ersetzt.

Nicht falsch verstehen. KTM ist mir egal. Aber Vorsicht beim Zeitung lesen!


Wollen wir mal sehen, wann das als Grund genutzt wird brave Motorradfahrer die friedlich mit legalen Fahrzeugen zum Eisessen fahren wollen, zu schikanieren.
 
NETZFUND:

Hier wird es mal vernünftig eingeordnet, leider wird "Otto Normal" das nicht lesen.

Zitat: "... Was die Berichterstattung der Motorradbranche antut

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist heikel. Spätestens im Mai beginnt die Phase, in der viele Lokalzeitungen über Lärm und Streckensperrungen berichten. Eine Schlagzeile wie „Hersteller bringt reihenweise illegale Motorräder auf die Straße“ trifft nicht nur KTM und nicht nur einzelne Sportenduro-Fahrer. Sie fällt auf eine ohnehin überhitzte Debatte über Motorradfahrer insgesamt.

Der durchschnittliche Leser dieser Medien unterscheidet selten zwischen einer 300 EXC und einem normalen Straßenmotorrad. Im öffentlichen Eindruck bleibt hängen: Motorradfahrer betrügen, fahren zu laut, fahren illegal, verpesten die Umwelt. Aus einem konkreten Problem im Bereich der Wettbewerbsenduros wird so schnell ein pauschaler Vorwurf gegen eine ganze Szene.

Das ist der Schaden, den eine ungenaue Recherche anrichtet. Sie trifft auch Motorradfahrer, die mit diesem System nichts zu tun haben, und wirft alle in einen Topf. Und egal aus welchem Blickwinkel – die Tragweite des Skandals dürfte wohl kaum die erwarteten Ausmaße erreichen.

Recherchepartner waren Der Spiegel, ZDF, Der Standard, ORF, Le Monde, El País, L'Espresso, paper trail media, Centre for Climate Reporting und DeSmog – Letzteres ist kein Journalismus-Medium, sondern ein Klima-Aktivismus-Outlet, finanziert von Klima-Stiftungen. Koordiniert wird das Ganze von Climate Whistleblowers, einer Pariser NGO..."

https://www.motorradundreisen.de/szene/zdf-spiegel-co-drama-ktm-abgasskandal/10689/
Eine gezielte Diffamierungs Kampagne der Presse.
Aber sowas darf man ja heutzutage nicht sagen.
 
Ein Miniskandal, der eigentlich mangels Masse nix ist. Das is nu aber wirklich nix neues. Und natürlich darf man das heute sagen. Machen hier doch grade einige. ;)

Ich schätze mal in der nicht motorradafifnen Gesellschaft ging diese Nachricht links rein und rechts direkt wieder raus aus dem Ohr.

Nicht hinter jeder Sau, die durchs Dorf getrieben wird steckt eine Verschwörung.

Wäre super wenn wir hier nicht die übliche Gesellschaftsdebatte anfangen.
 
Kommt komischerweise pünktlich zum Saisonbeginn.
 
Jeder der aus dem Sportendurobereich kommt weiss doch, dass dies seit vielen vielen Jahren Gang und Gebe ist, eine Sportenduro gedrosselt zuzulassen und ungedrosselt zu fahren. Unabhängig von welchem Hersteller.

nicht seit Jahren, seit Jahrzehnten. Ich habe vor ca. 40 Jahren aufgehört, Wettbewerb zu fahren und da war das so und auch schon lange davor. Früher waren das ja auch die Homologationsfahrzeuge, von denen eine gewisse Menge für den Straßenverkehr zugelassen sein mussten, damit das Mopped für den Wettbewerb zugelassen wird. Daher bei damals GS, heute Enduro, Blinker, Tacho, Beleuchtung, Bremslicht, meist mit kleiner, leichter Batterie betrieben, damit nicht auch noch eine Lima rumgeschleppt werden musste
 
... Recherchepartner waren Der Spiegel, ZDF, Der Standard, ORF, Le Monde, El País, L'Espresso, paper trail media, Centre for Climate Reporting und DeSmog – Letzteres ist kein Journalismus-Medium, sondern ein Klima-Aktivismus-Outlet, finanziert von Klima-Stiftungen. Koordiniert wird das Ganze von Climate Whistleblowers, einer Pariser NGO ..."
Und die Vorgenannten - sind das etwa keine anerkannten journalistischen Medien?
Sehr schwach, wie man mit einem dünnen Sätzchen diesen beschämenden Vorgang einfach wegzuwischen versucht ...
 

Modhinweis:

Deinen Hinweis versteh ich: Der Post auf den Du Dich beziehst ist leider typischerweise dazu geeignet eine gesellschaftliche, oder politische Debatte auszulösen.
Was jetzt der Fall wäre.

Das wollen wir hier ja vermeiden. Beide Standpunkte sind ausgetauscht.
OT wird ab hier gelöscht.

Bitte weiter mit dem Thema.
 

"Europas größter Hersteller bringt reihenweise illegale Motorräder auf die Straße​

50 PS statt 15: Der österreichische Motorradhersteller KTM und seine Händler verkaufen entdrosselte Geländemaschinen, die nie auf die Straße dürften. Die Polizei und Verbände wie der ADAC ignorieren das Problem weitgehend."

(SPIEGEL online - leider hinter der Bezahlschranke)
Puh - Glück gehabt. Betrifft mich nicht!
Ich fahre Husqvarna.!🤣
 
nicht seit Jahren, seit Jahrzehnten. Ich habe vor ca. 40 Jahren aufgehört, Wettbewerb zu fahren und da war das so und auch schon lange davor. Früher waren das ja auch die Homologationsfahrzeuge, von denen eine gewisse Menge für den Straßenverkehr zugelassen sein mussten, damit das Mopped für den Wettbewerb zugelassen wird. Daher bei damals GS, heute Enduro, Blinker, Tacho, Beleuchtung, Bremslicht, meist mit kleiner, leichter Batterie betrieben, damit nicht auch noch eine Lima rumgeschleppt werden musste
Das ist nicht richtig. Es hat nichts mit Homologationsfahrzeugen zu tun. Im Endurosport sieht das Reglement vor, dass die Motorräder zugelassen sind. Und das gilt bis hoch zur Weltmeisterschaft. Das liegt daran, dass Endurorennen im Gegensatz zu MX Rennen nicht ausschließlich auf abgesperrten Strecken durchgeführt werden. Es gibt sog. Verbindungsetappen, die zu den Special Tests führen. Diese sind in gewissen Sollzeiten durchzuführen und können auch mal über mehr oder weniger kurze Abschnitte öffentlichen Straßenverkehrs führen. Deswegen müssen die Motorräder zugelassen sein. Und übrigens auch mit einem Kennzeichnen ausgerüstet sein.

Dass wir dennoch nicht über Motorräder im klassischen Sinne sprechen, liegt in der Natur der Sache. Hersteller von solchen Wettbewerbsfahrzeugen liefern kostenfrei alles mit, was für eine Zulassung erforderlich ist. Ebenso sind die Motorräder gedrosselt um die Zulassungshürden zu nehmen. Der ganze Kram wandert dann original verpackt in ne Kiste, den Keller etc. Und die Motorräder werden vom Kunden oder dem ausliefernden Händler entdrosselt.

Das Thema ist fast so alt wie der Endurosport selber. Übrigens ist das bspw. im Rallyesport (z.B. Rallye Dakar) genau das gleiche.

Solche Artikel gehören m.E. in die Kategorie Sturm im Wasserglas und zeigen, dass die Autoren keine Ahnung haben, wovon sie reden.
 
Und die Vorgenannten - sind das etwa keine anerkannten journalistischen Medien?
Sehr schwach, wie man mit einem dünnen Sätzchen diesen beschämenden Vorgang einfach wegzuwischen versucht ...

Für jemand der sinnlos Benzin verbrennt und aus purem Egoismus und Spaß an der Freude die Umwelt belastet, machst du aber recht großspurig einen auf Moralaposten 😆
 
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Das ist doch ein alter Hut, ich denke nur an die vielen Mopeds in den 90er Jahren, die in den Papieren gedrosselt waren. Diese Drosseln wurden beim 1tkm Service gleich vom Händler wieder ausgebaut, da sonst die Motoren es auf Dauer nicht verkraftet hätten. Als Beispiele fallen mir da Honda Dominator oder Yamaha TDM 850 ein. Bei der TDM stand eine Höchstgeschwindigkeit von 155km/h in den Papieren (zumindest in Österreich), gefahren ist sie aber über 200.

Da will jemand KTM ganz gehörig ans Bein pinkeln, sonst wären andere Marken mit Sportenduros (auch Suzuki, Yamaha und Co) auch dabei.
 
Im Endurosport sieht das Reglement vor, dass die Motorräder zugelassen sind.

stimmt, so war das. Ich bin ja Cross gefahren, da war das für mich nicht relevant. Ich kannte allerdings naturgemäß ein paar der GS Jungs aus Deutschland und damals Tschechoslowakei, die gelegentlich für die Crossprüfungen mit uns trainierten
 
Das ist doch ein alter Hut, ich denke nur an die vielen Mopeds in den 90er Jahren, die in den Papieren gedrosselt waren. Diese Drosseln wurden beim 1tkm Service gleich vom Händler wieder ausgebaut, da sonst die Motoren es auf Dauer nicht verkraftet hätten. Als Beispiele fallen mir da Honda Dominator oder Yamaha TDM 850 ein. Bei der TDM stand eine Höchstgeschwindigkeit von 155km/h in den Papieren (zumindest in Österreich), gefahren ist sie aber über 200.
Das muss eine österreichische Spezialität gewesen sein. Ich hatte eine '92er 850 TDM, die hatte ganz normal 57 kW / 77 PS im Schein, was der Motor auch ganz normal gebracht hat. Die 57 kW waren in Deutschland lange Zeit eine Versicherungsgrenze, darüber wurde es teurer. Gedrosselt war an meiner glaube ich nix, aber über 200 ging meine höchstens im freien Fall, laut Tacho waren maximal 195 km/h drin.
Da will jemand KTM ganz gehörig ans Bein pinkeln, sonst wären andere Marken mit Sportenduros (auch Suzuki, Yamaha und Co) auch dabei.
Möglich. Ich kenne die aktuellen Zahlen nicht, aber lange Zeit galt KTM ja als Weltmarktführer bei Offroad-Moppeds. Ich las mal, dass knapp die Hälfte aller KTM-Offroad-Motorräder weltweit niemals für die Straße zugelassen werden, weil entweder Minibike für Kinder oder eben Dreckfräse für die Pampa. Ein Bekannter hat sich mal eine Sherco Sportenduro gekauft, da erzählte er mir auch von einem Karton von Teilen, die nur für die Straßenzulassung dabei waren - und die so fragil ausgeführt waren, dass die zu mehr als zum Zulassungsprozess auch nicht getaugt haben.

Was eine mögliche Umweltbelastung durch nicht homologierte Crosser auf der Straße angeht, das dürfte im statistischen Rauschen untergehen. Und was die illegale Leistung angeht, sollte sich die Rennleitung schon mal eher auf Leute konzentrieren, die ihr Pedelec oder ihren E-Scooter entsperren und dann mit 50 durch die Fußgängerzone braten.
 
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