Moped einwintern - Sinn und Unsinn der verschiedenen Maßnahmen

Mein Antwort auf Brennbarkeits Risiko stellt nicht nur meine Sicht sondern ergoogelbare und von vielen Fachleuten bestaetigtes Allgemeinwissen dar.
Suche - ist Brandgefahr einer Lifepo4 hoeher als die von Blei Akkus,
spuckt aus" nein niedriger weil kein Knallgas wie bei Blei entstehen kann..." Mechanische Zerstörung und Kurzschluss sind bei allen Batterien einfach durch Kabelbrand nicht zu loeschen sondern durch abklemmen. Dass sich Batterien dabei erhitzen und besser im Wasserbad als im Fz neben dem Benzintank aufgehoben sind , weiss auch jeder. Dein Beispiel von frueher sagt noch nicht einmal ob es ein Lifepo4 war und ob nicht einfach ein Kurzschluss da war . Von daher empfehle ich dem Bedenkentraeger einfach abklemmen.
 
Vor drei Jahren fing bei einem Motorradkumpel von mir die relativ neu eingebaute LifePO4 während der Fahrt an zu brennen.

Zu seinem großen Glück konnte er geistesgegenwärtig den Masseanschluss trennen.

Die Feuerwehr rückte mit sechs Mann an und holte die Batterie aus dem Motorrad, um sie in einen Löschbehälter zu stellen.

Anhang anzeigen 73518

Anhang anzeigen 73519

Mir hat das als Argument gereicht.

Letztendlich ist die Batteriepflege nur ein kleiner Teil der Überwinterungsprozedur.

Mein Beitrag stellt auch nur meine Sicht der Dinge dar. Jeder soll es so handhaben, wie es beliebt.
Das mit dem Wasserbad zum Löschen kenne ich nur von den Lithium-Ionen-Batterien. Da war die Feuerwehr sicher übervorsichtig, als sie Lithium gehört hat. Hier die wesentlchen Unterschiede zwischen LiFePO4 und Li-Ionen.
 
Problem fuer die Feuerwehr einen Werkzeugkasten mit passendem Kreuz oder 10 er Schluessel dabei zu haben.. meist wird dann einfach das ganze Motorrad geschrottet in dem mit dem Bolzenschneider alles abgzwickt wird
 
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Suche - ist Brandgefahr einer Lifepo4 hoeher als die von Blei Akkus,
spuckt aus" nein niedriger weil kein Knallgas wie bei Blei entstehen kann..."
… vielleicht bei VLA, aber die nutzt doch kaum noch einer in Motorrädern, sondern fast nur noch VRLA. Wenn ich suche, gibts andere Informationen. Jedenfalls ist das Brandrisiko bei anderen Typen höher, aber immer noch gering bis mäßig.
 
Eindeutig aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat ...
 
… vielleicht bei VLA, aber die nutzt doch kaum noch einer in Motorrädern, sondern fast nur noch VRLA.
Das ist bei geschlossem VRLA Bleiakku scheinbar erst mal wegen "geringerer Gasung" ( Interner Bindung) entspannter, aber doch nicht so wirklich:

Bei Ladung mit zu hoher Spannung besteht bei verschlossenen Bleiakkumulatoren die Gefahr des thermischen Durchgehens: Der interne Sauerstoffkreislauf erwärmt den Akkumulator. Eine Erhöhung der Akkumulatortemperatur führt bei konstanter Spannung zu einem erhöhten Ladestrom. Dieser führt zu einer vermehrten Gasentwicklung und der Sauerstoffkreislauf wird verstärkt. Dieser selbstverstärkende Prozess kann den Akkumulator überhitzen und zerstören.
Wir sprachen ja in dem Zusammenhang von "thermischem Durchgehen.."
Bei vielen Lifepos findet sich heute schon ein Überdruckventil bei manchen Zellen wie Headway sogar ein zusätzliches Plättchen unter dem Pluspol , , das den Elektrischen Kontakt in der Zelle bei Überdruck trennt und abschaltet.

Ich hatte damit mal unfreiwillig einen Überladetest gamacht. Über 4 Volt ist einfach schlecht für die 3,2 V Zelle.. = über 16 Volt im KFZ Netz...

Zellen am falscheingestellten Lader angeklemmt und weggegangen.. als ich wiederkam machte es gerade mal Puff und eine Zelle extrahierte weißlichen Rauch, die Zellen waren tot und heiß aber so, dass man noch hinlangen konnte, ich verbrachte das dann nach außen zum Abkühlen auf den Betonboden. Kein Brand kein Knall keine Feuerwehr , bin selbst dabei.
 
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Meine steht ungewaschen und einsatzbereit im Carport.

Das Höchste der Gefühle ist eine Schutzplane, damit der Nachbarskater nicht dagegenpisst.

Wenn die Rallye-Urgroßväter unserer Maschinen sehen könnten, wie ihre verwöhnten, weichgewaschenen Nachkömmlinge heute wachsversiegelt, auf Hochglanz poliert und aufgebockt in beheizten Wohnzimmern oder gefliesten Garagen überwintern, würden sie sich vermutlich im Motorradgrab umdrehen.

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Mein Antwort auf Brennbarkeits Risiko stellt nicht nur meine Sicht sondern ergoogelbare und von vielen Fachleuten bestaetigtes Allgemeinwissen dar.
Suche - ist Brandgefahr einer Lifepo4 hoeher als die von Blei Akkus,
spuckt aus" nein niedriger weil kein Knallgas wie bei Blei entstehen kann..."

Google weiß auch nicht alles!

Ich habe diese Information auf deine vorformulierte Frage erhalten:

"Sie sind thermisch stabiler und setzen bei einem Defekt weniger leicht Sauerstoff frei. Das macht sie aber nicht brandfest — auch sie können bei Beschädigung, Kurzschluss, fehlerhaftem Laden oder starker äußerer Hitze überhitzen und brennen."

Dein Beispiel von frueher sagt noch nicht einmal ob es ein Lifepo4 war

Bitte im Zweifel nochmal #12 lesen!

Solltest du das alleinige Wissen gepachtet haben und der Meinung sein, dass andere Menschen dadurch generell im Unrecht sind, kannst du dir das Lesen ersparen.

Ich beende die leidige Diskussion für meinen Teil hiermit.
 
... Wenn die Rallye-Urgroßväter unserer Maschinen sehen könnten, wie ihre verwöhnten, weichgewaschenen Nachkömmlinge heute wachsversiegelt, auf Hochglanz poliert und aufgebockt in beheizten Wohnzimmern oder gefliesten Garagen überwintern, würden sie sich vermutlich im Motorradgrab umdrehen ...
Ihre Maschinen galten am Ende der Rallye-Saison schon als veraltet und die Fahrer waren froh, wenn man ihnen gleich wieder was Neues zum Herbrennen hinstellte.
 
scheinbar erst mal wegen "geringerer Gasung"
… VRLA lassen eine Gasung nach außen nur zu, wenn das Ventil öffnet. Das sollte nur im Fehlerfall passieren. Ansonsten wird der Wasserstoff durch die Rekombination wieder umgewandelt. Gute Installationen erkennt man daran, dass vom Ventil ein Schlauch in einen sicheren Bereich geführt wird um eine Explosion, Verpuffung oder Brand fast auszuschließen (selbst bei guten Motorrädern eher selten, bei Autos schon), selbst wenn das Öffnen des Ventils (auch ohne Schlauch) ein akzeptables Risiko aufweist.

Das Durchgehen von Zellen und die damit verbundene Erwärmung wird als sehr gering eingestuft, außer bei Lithium-Typen wo das Risiko erheblich höher ist und als mäßig eingestuft wird. Deshalb ist es auch nur bei diesen Typen im Motorrad wirklich von Relevanz.

Die meisten Brände bei Motorrädern sind im Bereich der Kraftstoffversorgung, weshalb man sich darüber mehr den Kopf zerbrechen sollte.
 
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Bernhard, es ging doch darum dass du behauptetest , dass Lifepo4 generell lieber abzuklemmen sei, wegen erhöhter Brandgefahr zu Blei , das kann jeder mit den genannten Stichworten ergoogeln. Stimmt so nicht.
TU Aachen habe ich da abgespeichert ..
Brandfest können keine Akkus sein, auch nicht Blei, die dazu giftige Schwefelsäuredämpfe entwickelt-
Da löschten wir den LKW auch unter Atemschutz-- einer wusste es besser, und ging mit Reizgasvergiftung über Nacht ins KrHs..

Eine Brandgefahr geht erst mal von einem Intakten Lifepo4 genauso wie von einer Blei nicht aus.
Bei Überladung geht erst mal von einem Lifepo4 auch keine größere Brandgefahr aus wie von dem Blei Type Akku, der da aber schon Knallgas produziert, das auch von der VLRA geschlossenen Batterie nicht mehr zurückgehalten werden kann, da kann es aber zusammen mit einer Funken- oder Zündquelle zu einem Bumm kommen, bei Lifepo4 nicht , weil da kein freier O2 generiert wird. .

Im Worst Käse wenn also das Motorrad brennt, gehen irgendwann immer auch zuletzt die Batterien durch.. ( Externe Befeuerung über 300 Grad..)
Im Kurzschlussfall brennen die Isolierungen der Kabel zuerst und das FZ fängt Feuer mitsamt dem Luftfilterkasten der in der Nähe ist,,
Wird eine wie auch immer geartete Batterie mechanisch bei den Zellen durchstoßen, hat man genügend sonstige Probleme.. ( Unfall )


Googel einfach mal: ist Brandgefahr einer Lifepo4 hoeher als die von Blei Akkus ?

Micro charge . de
oder Akkuman . de
Oder PV Forum ..

Vl kann das Fogende dann doch überzeugen?

https://feuerwehren.org/bericht/2026/07/brandversuche-lifepo4-zellen/


Ansonsten einfach weiter im Thema Vorsorge bei Stillegung..
 
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Bernhard, es ging doch darum dass du behauptetest , dass Lifepo4 generell lieber abzuklemmen sei, wegen erhöhter Brandgefahr zu Blei , das kann jeder mit den genannten Stichworten ergoogeln. Stimmt so nicht.
… das Brandrisiko ist bei LIFEPo- höher als bei Blei-Akkumulatoren. Das zeigt sich nicht nur beim Risiko (theoretisch, berechnete Werte) sondern auch in der Realität.

Trotzdem sind die Werte von Risiko und Realität (bei Bränden) so klein, dass es nicht heißen muss, dass irgendjemand vorsichtshalber die Batterie abklemmen sollte um Brände zu vermeiden. Und genau das klingt bei Dir @teileklaus etwas anders.

Es ist wesentlich sinnvoller die Batterie auszubauen um eine Entladung (hoher Ruhestrom + Selbstentladung) zu vermeiden oder die Alterung der Batterie (zu niedrige Lagertemperatur) zu verringern (und das ist typunabhängig).
 
…
Es ist wesentlich sinnvoller die Batterie auszubauen um eine Entladung (hoher Ruhestrom + Selbstentladung) zu vermeiden oder die Alterung der Batterie (zu niedrige Lagertemperatur) zu verringern (und das ist typunabhängig).
Langsame Entladung durch stille Verbraucher mag keine Batterie. Die Batterie deswegen auszubauen ist jedoch Overkill. Abklemmen der Masseleitung reicht völlig aus, sofern es überhaupt stille Verbraucher wie etwa Uhren gibt.
LiFePO4-Akkus leiden nicht bei der Lagerung, sofern die Lagertemperatur nicht unter -20° sinkt.
Das gilt übrigens auch für Bleigel- oder Bleifliesbatterien.
Es gibt keinen rationalen Grund für den Ausbau der Batterien der Winterpause.
 
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Hi
Bei "Batterie am Ladegerät" müsste man die Funktion des Dings kennen.
Wenn es permanent 13,6 V zur Verfügung stellt, kann man die Batterie auch 10 Jahre daranlassen. Die Stützbatterien (nicht nur) der Telekom arbeiten so.
Ist es ein schlaues Ladegerät das ständig irgendetwas tut, dann sollte man dieses im Keller parken.
Auf jeden Fall sollte man den Tank nicht leeren, weil dann der Filter austrocknen könnte und im Eimer ist (er schrumpft so stark, dass sich die Lamellen lösen).
gerd
 
Seit Jahrzehnten bewährt sich bei mir die Mopeds einfach in der frostsicheren Garage abstellen und fertig. Die mit Hauptständer dürfen auf diesem ruhen, da sie so weniger Platz einnehmen. Alle paar Wochen (eher Monate) wird das belastete Vorderrad einfach ein Stück gedreht. Die ohne HS stehen am Seitenständer und werden im Winter kurz am Seitenständer gekippt und die Räder ein Stück weitergedreht. Die Batterien bleiben drinnen wie sie sind (habe kein LiFePO Akkus), im Frühjahr dann vor der ersten Ausfahrt vollgeladen. Tank ist so voll, wie er eben war, außer es ist ein Moped mit Metalltank, dann wird dieser randvoll gefüllt. So schlafen meine Mopeds friedlich neben den Oldtimern.

Ach ja, die Kennzeichen werden hinterlegt, spart bei den Mopeds mehr als 150€ pro Monat an Versicherung / Steuer. Bei den Oldtimern sind es in Summe auch noch mal ca 200€, die ich monatliche spare (trotz Oldtimer Versicherung). Österreich ist eben ein teures Land.
 
Problem fuer die Feuerwehr einen Werkzeugkasten mit passendem Kreuz oder 10 er Schluessel dabei zu haben.. meist wird dann einfach das ganze Motorrad geschrottet in dem mit dem Bolzenschneider alles abgzwickt wird
Werkzeug ist nicht das Problem auf einem normalen Löschfahrzeug. Die sind eine rollende Werkstatt.
Es ist die Zeit.
 
Werkzeug ist nicht das Problem auf einem normalen Löschfahrzeug. Die sind eine rollende Werkstatt.
Es ist die Zeit.
Dann haben wir keinen "normalen Löschfahrzeuge," selbst auf dem GW ist grad mal ein Nothandwerkskasten der Standart Schlüssel von 7 bis 32 hat , paar Zangen Hammer Meißel.. Holzkeile Schere Spreizer usw.. https://www.rescue-tec.de/techn.-ausruestung/werkzeuge/werkzeugsaetze/
da ist nicht mal ein 10 Ring dabei vorgesehen.
sonst hätte ichs nicht geschrieben.
Das meinte ich ja die Ausrückzeit sind schon 5 Miunten , Eintreffzeit ist das Problem wenns wirklich brennt
 
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Was passiert mit meinem Moped? Ich’s in den letzten Jahren eh schon ein paar mal geschrieben:

Zuerst wird es aufbereitet, dann kommt es auf den Hauptständer in die Tiefgarage und wird gesichert. Das Ladegerät wird einmal im Monat für 2 Tage angehängt.

Zugedeckt wird es (damit es nicht verstaubt) mit einer speziellen Persenning mit einem innenliegenden Flies, damit es keine Kratzer gibt.

Die letzten Jahre ist sie immer auf den ersten Knopfdruck sofort angesprungen.
 
In die Garage fahren. Am Seitenständer abgestellt und Masse abgeklemmt.
Wegen Dreck noch abgedeckt und fertig!
 
Volltanken, etwas Bactofin obendrauf, Schwimmerkammern entleeren.
 
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