Lone Ride Up: Eine Reise durch die Anden

Dein Reisebericht ist einmal mehr "ganz grosses Kino"! Danke hierfür. Lässt die Vorfreude auf meine für den Herbst geplante 8-Wochen-Tour noch steigen. Anfang November soll es losgehen. Ziel: 55 Grad Süd!
Aber jetzt freu ich mich erst mal auf die Fortsetzung Deines Reiseberichtes!
 
Dein Reisebericht ist einmal mehr "ganz grosses Kino"! Danke hierfür. Lässt die Vorfreude auf meine für den Herbst geplante 8-Wochen-Tour noch steigen. Anfang November soll es losgehen. Ziel: 55 Grad Süd!
Aber jetzt freu ich mich erst mal auf die Fortsetzung Deines Reiseberichtes!
Vielen Dank. Vielleicht ist mein Reisebericht vom letzten Jahr was für dich?
 
Vielen Dank. Vielleicht ist mein Reisebericht vom letzten Jahr was für dich?
Danke für Deinen Hinweis, den hatte ich seinerzeit förmlich "gefressen".
 
Vielleicht ist mein Reisebericht vom letzten Jahr was für dich?

Für mich natürlich auch, vermutlich werde ich nicht mehr nach Patagonien kommen, dafür habe ich noch zu viele Ziele in Europa. Aber perfekt für den Winterblues und Vorfreude auf die Saison. Hab vielen Dank für die Seelenmassage.:)
 
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Lone Ride Up: Eine Reise durch die Anden - Teil 3

16.01.2026 - 1.247 km

Am nächsten Morgen muss ich feststellen, dass die linke Federgabel nach gerade einmal 2.000 km seit der Reparatur – und davon nur wenige Kilometer Schotter – erneut Öl verliert. Scheinbar hat BMW eine andere Vorstellung von Haltbarkeit bei ihrem Weltreisemotorrad als ich. Ein Umstand, der mir die gesamte Reise erhalten bleiben wird. Ich beschließe, mir davon nicht die Laune verderben zu lassen und ignoriere den Defekt vorerst.

Der Plan für den Tag ist, weiter nach Süden zu einem Ort zu fahren, den ich während meiner Reiseplanung zufällig auf Google Maps gefunden habe – La Quebrada del Cóndor.
 
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Lone Ride Up: Eine Reise durch die Anden - Teil 3

16.01.2026 - 1.247 km

Am nächsten Morgen muss ich feststellen, dass die linke Federgabel nach gerade einmal 2.000 km seit der Reparatur – und davon nur wenige Kilometer Schotter – erneut Öl verliert. Scheinbar hat BMW eine andere Vorstellung von Haltbarkeit bei ihrem Weltreisemotorrad als ich. Ein Umstand, der mir die gesamte Reise erhalten bleiben wird. Ich beschließe, mir davon nicht die Laune verderben zu lassen und ignoriere den Defekt vorerst.

Der Plan für den Tag ist, weiter nach Süden zu einem Ort zu fahren, den ich während meiner Reiseplanung zufällig auf Google Maps gefunden habe – La Quebrada del Cóndor.
Super Reisebericht!
Führst du während der Reise Tagebuch oder machst du das alles aus dem Gedächtnis?
 
Super Reisebericht!
Führst du während der Reise Tagebuch oder machst du das alles aus dem Gedächtnis?
Vielen Dank!

Ich schreibe für meine Familie und Freunde während der Reise einen Instagram Blog. Der ist natürlich bei weitem nicht so ausführlich. Dieser und meine Fotos reichen bisher, um den Reisebericht aus dem Gedächtnis zu schreiben.
Obwohl ich mir dieses Mal vorgenommen hatte mehr Bilder zu erstellen, fallen mir immer wieder Details ein, wo ich mich wundere warum ich keine Bilder finde. In sehr kniffligen Fahrsituationen bin ich so damit ausgelastet zu fahren, dass ich vergesse die Kamera einzuschalten. Die Strecke nochmal zu fahren, lasse ich dann aber sein. 😉
Ich lasse auch einige Details an die ich mich erinnere im Reisebericht weg, damit es nicht zu langatmig wird.
 
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Lone Ride Up: Eine Reise durch die Anden - Teil 4

18.01.2026 - 1.643 km


Nach einer ruhigen Nacht, wie sie wohl nur in einem verwaisten Ort in den Anden möglich ist, starte ich früh in Las Leñas, dem kleinen Dorf hoch oben in den Anden. Erstens, weil ich weiß, dass ich heute eine längere Strecke zurücklegen möchte, und zweitens, weil es in dem Skiort nirgendwo etwas zum Frühstücken gibt – zudem bin ich zu faul, mir selbst etwas zuzubereiten.

Ich folge der Straße durch das Tal zurück zur Ruta 40, die mich, wie schon im letzten Jahr, weiter nach Süden bringen wird.

Irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Das Navigationssystem der GS zeigt mehr als fünf Stunden für nur 411 km bis Chos Malal an. Die einzige Schlussfolgerung, zu der ich komme: Das Navigationssystem muss falsch liegen.

Wie sich herausstellen wird, liegen wir beide falsch.
 
Musste schmunzeln ob Deiner präzisen Beschreibung: "Kies, Kieselsteine, Sand undMischungen aus mehr oder weniger allem gleichzeitig". Kann ich absolut bestätigen. So ziemlich der hässlichste Streckenabschnitt den ich bislang in Südamerika gefahren bin. Wenn der Untergrund wenigstens fest und nicht so tief wäre und dem Vorderrad mehr Führung geben würde, dann wär's ja keine Sache. Freu' mich auf die Fortsetzung.
 
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