Itchy Boots hat sich bei Motoritz eine XT600 Tenere bauen lassen

Ich denke bei ihr steht trotzdem das Reisen und kennenlernen der Menschen und Kulturen im Vordergrund.
Denke ich auch.
Und ich mag ihre durchweg positive Art. Ja, auch mir ist klar, dass die Videos geschnitten sind und negative Sachen evtl. der Bearbeitung zum Opfer fielen. Aber prinzipiell vermitteln mir die Filmchen immer so ein bißchen das Gefühl: Jammer nicht so viel über das Problem, löse es, so gut es eben geht. 🤷‍♂️
Und es vermittelt mir die Überlegung, vielleicht doch auch mal weniger Gedanken zu wälzen und mehr einfach mal anzugehen.
Das eine Tour nach Japan wie die ihre oder Klaus‘ Ride to Mongolia nicht ohne viel Planung gehen, ist mir auch klar. Und man muss ja auch nicht gleich ganz groß loslegen.
Aber mal mehr nach Gründen suchen, etwas zu machen…und weniger nach solchen, warum es nicht geht?:unsure:
:geek:
 
Das eine Tour nach Japan wie die ihre oder Klaus‘ Ride to Mongolia nicht ohne viel Planung gehen, ist mir auch klar. Und man muss ja auch nicht gleich ganz groß loslegen.
Aber mal mehr nach Gründen suchen, etwas zu machen…und weniger nach solchen, warum es nicht geht?:unsure:

Volle Zustimmung.

Man muss nur losfahren.
Klingt furchbar banal, aber ist wirklich so einfach.

Nur etwas Grundinfos über Route oder Länder halte ich für wichtig.
 
worum es nicht geht? Die Sachen kamen ja hier aufs Video,
da muss ich nicht suchen, die Videos liefern mir ja gerade die Gründe, warum ich sowas nicht machen will.
Andere Länder bereisen erweitert sicher die Sichtweisen, aber in Krisengebiete mit so viel Schwierigkeiten schon bei der Einreise und auch unterwegs, Militär, Überwachung, Willkür Koruption "Ich kenne einen General da rufen sie mal an.".usw. dann Waschbrettpisten wie ich schrieb zig KM geradeaus nur ankommen.. ist fahrerisch nicht meins. Da wiegt die Stille und Weite der Landschaft die Leute die Freundlichkeit der Bevölkerung sicher vieles auf.
Das ist auch rübergekommen.
Was mich da wirklich interessiert hätte an Technik ( Spritverbrauch Wartungen Reifenfrage unterwegs ) und Lösungen, sickert nur ganz spärlich mal durch.. ( Gasblasenbildung in großen Höhen/ Dampfdruck/ Belüftung zu/ Federbein defekt..)
Aber das würde ja das Nachmachen leicht machen wenn man die Insider Rückfallebenen alle rauslassen würde. Nachrichten an zuhause mit Überwachung Achtung du bist vom Weg abgekommen.. GPS zeigt es mir.. fehlendes Schild lasse ich machen..wurde ja so gepostet.
Es ist ja nur mein Eindruck. Aber suchen nach Argumenten dagegen, ist es sicher für mich nicht.
 
Moin Klaus,
....aber in Krisengebiete mit so viel Schwierigkeiten schon bei der Einreise und auch unterwegs....
Regierungen sind das eine, die Menschen das andere. Und um Kontakt zu den Menschen zu bekommen, muss man evtl. die ein oder andere Kröte schlucken.
Der Iran war, als Sie einreiste, noch kein Kriegsgebiet und was ihren Aufenthalt in Afghanistan angeht, hat sie mMn ganz gut beschrieben, wie ihre Motivation hinsichtlich der Taliban dahinter war. Pakistan mit seinen Polizeieskorten, China, wo es Benzin nur dann gibt, wenn einen die Regierung für wert erachtet, Saudi-Arabien, wo man Todestrafen jetzt nicht mehr öffentlich vollstreckt (Hurra:oops:)...wirkt auf uns Mitteleuropäer sicher mehr als befremdlich und negativ. Gleichzeitig verbergen sich dahinter auch Begegnungen (Bing und Familie, die Bewohner im Kalash- oder dem Bartang-Tal?), die erahnen lassen, wie unterschiedlich sich die Welt abseits der großen Politik doch anfühlen kann. Jede Menge Hilfe im Wadi in Saudi-Arabien. Auch der Yemen besteht nicht nur aus den Huthi.
....dann Waschbrettpisten wie ich schrieb zig KM geradeaus nur ankommen....
Es ist eine Binse, aber manchmal ist die direkte Verbindung zwischen zwei Punkten einfach doch eine Gerade? Man muss wohl auch berücksichtigen, dass diejenigen, die diese "Tracks" durch rege Benutzung angelegt haben, dabei nicht nach fahrerischem Genuss streben, sondern einfach nur möglichst ökonomisch ankommen wollen. Und, gerade am Beispiel Bartang-Tal-Ausstieg: Machmal gibt es in der Alternative keinen Weg zurück. Da hilft einfach nur Augen zu und durch.
Gleichzeitig erinnert mich das Durchqueren von Steppengebieten auch immer an Fahrten z.B. in den französichen Seealpen, wo es zu den 7 Todsünden zählt, die angelegten Wege und alten Militärstraßen zu verlassen. Wo man die oberste Bodenschicht mit den Reifen aufreisst, hat die Erosion im Nachgang leichtes Spiel? (Da kann aber sicher @Klausmong mehr fundiertes Wissen dazu beitragen, ob ich damit auch für Steppengebiete richtig liege).
Was mich da wirklich interessiert hätte an Technik ( Spritverbrauch Wartungen Reifenfrage unterwegs ) und Lösungen, sickert nur ganz spärlich mal durch.. ( Gasblasenbildung in großen Höhen/ Dampfdruck/ Belüftung zu/ Federbein defekt..)
Ich verstehe den Vlog in erster Linie als Reisebericht und nicht als Schrauber-1x1. Auch wenn, sofern ich mich recht erinnere, eine der Kernthemen der Reise ist, ob sich ein solches Unterfangen mit Technik durchführen lässt, die im Kern inzwischen 30-40 Jahre alt ist? Wobei sie mMn auf die auftretenden Probleme schon recht ausführlich eingeht:
  • Der Ersatzkabelbaum und weitere Back-up-Lösungen, die Moritz Kullmann in die XT integriert hat.
  • Die elektrischen Probleme nach dem Diebstahlversuch im Irak und dem Durchschneiden eines Teils des Kabelbaums.
  • Die Probleme mit den Nachbau-Luftfiltereinsätzen, die schließlich zum massiven Ölverbrauch auf der Reise und Kolbentausch auf Übermaß in Ulaanbaatar geführt haben.
  • Leistungsverlust in größeren Höhen durch die Vergaserbedüsung, die man aber bewußt auf Meereshöhe belassen hat.
  • Probleme mit den Zusatz-Spritfiltern.
  • etc.
Nicht zuletzt auch, dass sie einen Teil des Gepäcks zerstört oder verloren hat ;) (wohl dem, der einen Sponsor wie MoskoMoto hat), dass die Visierbefestigung sich verabschiedet hat, dass die Scheibe der Crossbrille gebrochen ist...von verlorenen Papieren, Sommerhandschuhen, Deckeln von Reservebenzinbeuteln (die sich irgendwann in Gänze in Wohlgefallen aufgelöst haben) mal ganz zu schweigen. Wird alles thematisiert, eigentlich auch inkl. des Lösungsweges/der Rückfallebene: "Kann ich jetzt nichts machen, muss ich entweder was improvisieren oder erstmal aushalten."
 
danke für die Technische Probleme Zusammenfassung, doch mehr als ich mitbekommen habe..
Problemlösung unterwegs da ist eine 30 Jahre alte Technik eher von Vorteil, wobei ein Schrauber geschwind die Hauptdüse ausgewechselt und die Düsennadel tiefer gesetzt hätte, bevor er längere Zeit dauernd auf über 2000 m fährt..Ist ja auch eine Spritersparnis, wenn der Motor dann besser läuft.
Da wäre für mich beim Vergasermodell eine Mehrluft Möglichkeit über ZB einen größeren Schnorchel oder sowas, eine Konstruktive Sache die man sich vorher überlegen und ausprobieren kann. Da stolpert man unüberlegt hinein obwohl man weiß auf welche Höhen man fahren will..

Dass ich Gegenwind bekomme von Leuten die damit ihr Geld verdienen wollen, war mir gleich bewusst, aber dass ich das eigentlich nicht will, darf ich doch wohl wenistens sagen. Schnell kippt eine Stimmung bei den Bewaffneten wenn sie meinen ein Spitzel würde da unerwünschte Aufnahmen machen usw..
 
Zuletzt bearbeitet:
Regierungen sind das eine, die Menschen das andere. Und um Kontakt zu den Menschen zu bekommen, muss man evtl. die ein oder andere Kröte schlucken.
Der Iran war, als Sie einreiste, noch kein Kriegsgebiet und was ihren Aufenthalt in Afghanistan angeht, hat sie mMn ganz gut beschrieben, wie ihre Motivation hinsichtlich der Taliban dahinter war. Pakistan mit seinen Polizeieskorten, China, wo es Benzin nur dann gibt, wenn einen die Regierung für wert erachtet, Saudi-Arabien, wo man Todestrafen jetzt nicht mehr öffentlich vollstreckt (Hurra:oops:)...wirkt auf uns Mitteleuropäer sicher mehr als befremdlich und negativ. Gleichzeitig verbergen sich dahinter auch Begegnungen (Bing und Familie, die Bewohner im Kalash- oder dem Bartang-Tal?), die erahnen lassen, wie unterschiedlich sich die Welt abseits der großen Politik doch anfühlen kann. Jede Menge Hilfe im Wadi in Saudi-Arabien. Auch der Yemen besteht nicht nur aus den Huthi.
Absolute Zustimmung.

Die Begegnungen mit den Menschen in den Ländern sind das Salz in der Suppe.
Und die Landschaften dazu machen es zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ich sehe aber ein, das es Menschen gibt, die damit nichts anfangen können, ist auch OK für mich.

Ich denke, Noraly haat da einen guten Zugang zu den Menschen, und ihre Sicht der Dinge ist immer positiv.
Man sucht ja nach Lösungen, und nicht nach Problemen.
Sowas macht Reisen einfacher mit der Einstellung.


Gleichzeitig erinnert mich das Durchqueren von Steppengebieten auch immer an Fahrten z.B. in den französichen Seealpen, wo es zu den 7 Todsünden zählt, die angelegten Wege und alten Militärstraßen zu verlassen. Wo man die oberste Bodenschicht mit den Reifen aufreisst, hat die Erosion im Nachgang leichtes Spiel? (Da kann aber sicher @Klausmong mehr fundiertes Wissen dazu beitragen, ob ich damit auch für Steppengebiete richtig liege).

Denke das kann man nicht allgemein beantworten.

In den Gegenden rennen auch die Tiere herum, die reissen den Boden auch auf.
Dort ist nichts, was man jetzt meiden muss, ausser in Naturschutzgebieten, die sind aber ausgewiesen.

Dort wird die Landschaft von Wind und Wetter so oder so errodiert.


Ich verstehe den Vlog in erster Linie als Reisebericht und nicht als Schrauber-1x1. Auch wenn, sofern ich mich recht erinnere, eine der Kernthemen der Reise ist, ob sich ein solches Unterfangen mit Technik durchführen lässt, die im Kern inzwischen 30-40 Jahre alt ist?


roblemlösung unterwegs da ist eine 30 Jahre alte Technik eher von Vorteil, wobei ein Schrauber geschwind die Hauptdüse ausgewechselt und die Düsennadel tiefer gesetzt hätte, bevor er längere Zeit dauernd auf über 2000 m fährt..Ist ja auch eine Spritersparnis, wenn der Motor dann besser läuft.
Da wäre für mich beim Vergasermodell eine Mehrluft Möglichkeit über ZB einen größeren Schnorchel oder sowas, eine Konstruktive Sache die man sich vorher überlegen und ausprobieren kann. Da stolpert man unüberlegt hinein obwohl man weiß auf welche Höhen man fahren will..

Ist eine Sache was man will.

Mit einem 30 Jahre alten Motorrad kann man viel schrauben, muss man aber auch.
Und Vergaser sind in den Höhen über 3000m eher immer ein Problem.
Und auf 4600M sowieso

Andererseits, ich hab es schon mit Vergaser gemacht (war kacke) und mit Einspritzer.
Letzterer war problemlos in den Höhen.

Dass ich Gegenwind bekomme von Leuten die damit ihr Geld verdienen wollen, war mir gleich bewusst, aber dass ich das eigentlich nicht will, darf ich doch wohl wenistens sagen. Schnell kippt eine Stimmung bei den Bewaffneten wenn sie meinen ein Spitzel würde da unerwünschte Aufnahmen machen usw..

Jeder darf sagen was er bei sowas empfindet.

Falls Du mit Gegenwind mich meinst:
ich will damit kein Geld verdienen und mache es auch nicht. Im Gegeneil.

Und man braucht schon ein Gefühl dafür, wo man filmt und wo nicht.

Ich denke Noraly weiß genau, wo sie das macht oder besser läßt.
 
In den Gegenden rennen auch die Tiere herum, die reissen den Boden auch auf.
Dort ist nichts, was man jetzt meiden muss, ausser in Naturschutzgebieten, die sind aber ausgewiesen.
Wildschweine wird es da vielleicht keine geben, aber sicher andere Tiere. Wenn ich sehe, wie manche Ecken im Pfälzer Wald / Vogesen von den inzwischen recht großen Wildschwein Horden regelrecht umgepflügt werden, also soviel krieg ich mit 100 Enduros nicht kaputt.
Genau so wenn ich sehe welche Spuren die intensive Forstwirtschaft an vielen Ecken hinterlässt und dann ist ein Moped ein Problem?
 
ein fesh´geschraubtes Nummerschild reißt immer an den Schraube ein, schon seit Maico 250.. auch 4 schrauben reißen ein. Vibrationen

Der alte Einzylinderfahrer kennt das - das da der Motoritz nicht interveniert hat...
Die Schilder halten bei mir mit Verstärkungsblech und 4 Nieten in den Ecken - wenn es ganz wichtig wäre wüde ich noch mit Schaumband kleben - am Ende vibriert es dann das ganze Heck ab, aber das hängt dann meist noch am Kabelbaum ;)
Wenn man die Variante 4 Ecken / 4 Nieten nimmt fällt es in der Regel rechtzeitig auf wenn eine Ecke reist und man kann nachbefestigen, zwei schrauben auf einer Höhe reist das Ding gefühlt von einer Stunde auf die andere einfach ab und wohl wer einen Kollegen hinterher fahren hat.
Die von Klaus vorgeschlagenen Kabelbinder sind meist gar nicht schlecht, habe mal einem Kollegen ausgeholfen dem das Ding an einer KTM unterwegs abgefallen ist, viele Monde später hat er gemeint "Moped verkauft, die Kabelbinder haben bis jetzt gehalten".
 
Deswegen mit Gaszug oder Kabelbinder an den Rahmen. Alles was verschraubt ist fällt ab. Auch der Halter.
Die Verliersicherheit wäre gegen null..
Unabhängig davon sind mir die Risiken zu hoch in den Ländern plus dazu Fahrerisch langweilige km Lange geradeausstrecken dazu ein teil Matrerialmordende Waschbrettpisten. nö danke. Bei Uns ist mirs da schöner.

So ist mein Nummernschild gesichert, und das funktioniert seit vielen Jahren und vielen Rüttelpisten.
Sollte der Träger brechen, hab ich ein anders Problem und würde das definitiv merken.
Bricht aber nicht wenn man die nicht überlastet.

20260720-Kennzeichen.jpg
 
Mal abseits von verlorenen Kennzeichen u.ä., wird Zeit dass sie die Umgebung wechselt und wieder unter Leute kommt. Die Landschaft ist ja ganz nett anzusehen, nach der x-ten Jurte-Übernachtung und dem 10. verschlafenem Tankwart ist es für mich a bisserl öd geworden beim Zusehen.
Der Austausch mit Menschen, ob im Hotel, der Werkstatt, Behörden, Polizei etc war deutlich unterhaltsamer und teilweise spannend zu verfolgen.
Wenn dann noch die Landschaft wechselt…top.
Bald muss sie wieder nach China einreisen. Da kommt bestimmt wieder was unerwartetes auf sie zu.
ich tippe dass ihr Kumpel das neue Kennzeichen nicht an sie übergeben kann 😉😇😎
 
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Ich frag sie wenn sie wieder da ist.
Die ist gerade in der Mongolei auf Besuch.

Für micht wirkt es aber authentisch was Noraly macht.
Die Mongolen sind ein lustiges Volk die gerne lachen und sehr interessiert sind an anderen Menschen.
 
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Das Video ist zwar, wie die meisten Grenzübergangsvideos extrem uninteressant, außer endlose Zoll und Einreiseformalitäten ist da ja nichts interessantes dabei. Da soll übrigens mal noch jemand was über die Bürokratie in D sagen.

Was aber total geil ist, ist das Vorfahrstschild mitten im nirgendwo in der Wüste Gobi. War da mal ein Deutscher zuständig? Echt Witzig. Wer es sich kurzweilig machen will, ist bei Minute 5:45
 
Für mich war das wieder ein gutes Video und auch den Teil des Grenzübergangs find ich wieder interessant. Gut, dass ich bei meiner Tour in diesem Jahr solche Prozeduren nicht hatte. Ich freue mich jetzt schon zu sehen, wie es in China weitergeht.😎
 
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