Klaus hat 100% recht mit dem was er sagt.
Grundsätzlich ist es immer:
Der erste Schritt ist der schwerste. Wenn man einmal losgefahren ist, läuft es. Und je „exotischer“ die Länder für einen sind, je hilfsbereiter sind dort die Menschen.
Wir hatten noch nie ernsthaft ein Problem. Wenn wir nur man etwas länger am Straßenrand standen, hielt immer jemand und fragte ob alles OK sein und ob man helfen kann. Es gab kostenlos ab und zu Wasser oder frisches Obst oder Brot.
Kleine wahre Geschichte von lieben Freuden, Klaus kennt die beiden auch.
Die beiden sind mit Ihren Hayabusa Gespann ständig unterwegs.
Als es auf erste Tour ging, wurde in Albanien der Schlauch zwischen den originalen und dem Zusatztank im Boot undicht. Andreas ist handwerklich geschickt, konnte aber nichts machen. Also ging es ab in die nächste Werkstatt. Gespann auf die Grube, geschaut was los ist. Der Azubi sprang aufs Mofa und fuhr los, der Besitzer baute den defekten Schlauch aus. Azubi kam mit neuem Schlauch zurück und der wurde eingebaut.
Als er bezahlen wollte sagte der Besitzer, dass es ihm eine Ehre sei helfen zu können und er sei Gast in seinem Land. Klar hat Andreas was in die Kaffeekasse getan…
Undenkbar bei uns in Deutschland…
Der Schlauch hält bis heute und die Hayabusa hat bereits die 100.000Km geknackt.
2019 ist mir eine Esculab Natter in Slowenien ins Motorrad gekrochen.
Nur mit Hilfe von der örtlichen Feuerwehr konnten wir die Schlange aus dem Motorrad locken und die Fahrt fortsetzen. Hat über vier Stunden gedauert.
Wenn man denkt es geht nicht weiter kommt von irgendwo ein Lichtlein her …
Wer mit den Gedanken spielt so etwas auch mal zu machen, macht es einfach.
Es muss nicht gleich Afrika sein. Der Balkan, Spanien, Italien usw. sind nicht so weit weg und bieten so viel.
Wir starten im September von Tirol bis nach Patras. Gebucht sind Start, Ziel und die Fähre von Patras nach Venedig.
Wie unsere Tour verlaufen wird, entscheidet das Wetter.
Vielleicht geht es den Stiefel bis Ancona oder Bari runter und dann mit einer Fähre über die Adria auf den Balkan.
Oder direkt über den Balkan bis nach Patras.
Ausreichend Pausentage ist eh klar. Soll ja Spaß machen und nicht stressen.
Nutzt die freuen Tage und schaut mal was zeitlich geht …
Viel Spaß und eine gute Fahrt, egal wohin es geht.