Nach der Kreidler hatte ich mit FS-Kl 1 + 3 einen 150 ccm Vespa-Roller, Bj.1961, leider keine Bilder.
War auch fast Trial-Tauglich - als Besucher (Wettbewerbe in Bi-Brake, DM u. ein Jahr später WM?).
Bemerkungen der Teilnehmer bei meiner Anfahrt zu einer Sektion im Waldgelände:
"Hui - da kommt ein neues Trial-Fahrzeug!" - sooo schlecht war das garnicht - konnte per Motorkraft
das Vorderrad anheben und dann das Bodenblech auf einer Wurzel parken - Roller stand fest im Waldgelände. -
keine weiteren Bemerkungen mehr der Teilnehmer.
Derweil 250 ccm 1-Zyl. - BMW versucht wieder aufzubauen (R26-getuned) . . hat etwa 5 Jahre gedauert.
Mein mangelhaftes Wissen zu deren Technik hat mich 3 Motoren gekostet - - Bilder muß ich noch suchen.
Im April 1981 habe ich mich von einem nahestehendem Verwandten zum Kauf einer neuen R100CS überreden lassen:
hier schon 1982 im Odenwald.
Schwächen der R100CS ? :
- bei hohen Aussentemp. stieg die ÖlTemp mit voll Gepäck u. Sozia auf über 135 °C -> Ölkühler montiert.
- während der Einfahrphase auf Land.- u. Kreisstraßen im Heckengäu explodierte die Kupplung beim Schalten -> Kleinholz
(es war das "erste" Modell mit leichter Schwungscheibe und Kupplung) - kein Kontakt zwischen Motor u. Getriebe mehr.
- vorher schon immer Probleme bei kalter Maschine beim Schalten aus dem 1.Gang höher . . . .
Bemerkung der Werkstatt - na? - : "Das haben wir noch nie gehabt ! "
Nach Ersatz der Schwungscheibe u. Kupplung ging die Schaltung einwandfrei -
- im Herbst bei engen, nassen u. Laubbedeckten Kurven brach immer das Hinterrad aus -
das Zickzackfahren mit dem Hinterrad sah immer etwas blöde aus - -
3.Gang knapp unter Leerlauf Motor-ende
3. Gang knapp über Leerlauf zuviel Drehmoment auch mit minimal Gas
Es gab damals noch kein elektronisches "ASC"
"Gilstern" brachte bei trockenen Straßen mit den damaligen Reifen Schmiereffekte -
Fachzeitschriften studiert: Drehmomentkurve konnte man abändern mit z.B. "Fallert-Nockenwelle" - unten weniger - oben mehr.
Bei Bestellung der Nockenwelle in Achern hieß es am Telefon:" für mehr Leistung muß aber noch mehr gemacht werden!"
-- Vergaser sowie Zylinderköpfe demontiert -Fallert-Nockenwelle montiert - - und . . . .
Oh Schreck ! Die Stahl-Vergaserstutzen in den Zylinderköpfen waren etwa 5mm des-achsiert !!!!
5mm Kante innen links u. rechts !?!?! - BMW-Qualität !?!?
Die Kanten habe ich mit Drehschleifer angepasst - mit Naßschleifpapier geglättet.
Natürlich die Zylinderköpfe unten zum Zylinder "etwas" gekürzt.
Ich fand in meiner Werzeugkiste noch einige gehärtete Unterlegscheiben ca. 1mm dick - passten gerade unter die Ventilfedern.
Im Vergaser fand ich die Achsen der Drosselklappen nicht aerodynamisch genug - habe ich angepasst . . . .
Also - der Motor lief anschliessend gut - - - bei vergleichbaren Verhältnissen - Solo anstelle 205Km/h max dann 215 Km/h . .
Beim Hochbeschleunigen max 8200min-1 anstelle ca 7700 min-1 bis zum Ventil-Klingeln . . .
- weiteres Problem: das Mopped wollte mich solo ohne Gepäck (65Kg schwer damals) in langezogenen schnellen Kurven abschütteln -
- Schwingungen um die Lenkachse bei über ca. 120 Km/h - half nur langsam Gas wegnehmen - -
- andere Fahrer (z.B. Werkstattmeister - 85 Kg) hatten keine Probleme !
Versucht Gedanken zu machen: Fahrwerksgeometrie ändern.
-> hinten "Koni" mit stärkeren Federn
-> vorne zusätzlich 30mm Hülsen über den Gabelfedern, ja, ja, habe später erfahren - es gab auch stärkere Federn....
Resultat: - das Pendeln war weg !
- Zusatzeffekt: mit 2.Person u. Gepäck schlug das Mopped bei Löchern in der Fahrbahn nicht mehr hart in die Gummipuffer.
- ich hatte 30mm mehr, bis in den Kurven die Zylinderköpfe aufsetzten !
Gesamtzustand: siehe obiges Bild - war im Frühling 1982 im Odenwald auf einer Rückfahrt vom Teuto (Familie) nach Stuartgart -
alles über kleine Strassen - - - mit Sozia und Gepäck - nicht langsam - nicht rennmäßig.
Das Besondere des Tankes war: unten 2 getrennte Tankhälften - 2 Benzinhähne - Benzinverbindung erst danach zu beiden Vergasern.
Das habe ich immer ausgenutzt zum Tanken: nur 1 Benzinhahn auf - fahren bis Reserve - dann 2. Benzinhahn auf und Tankstelle suchen.
Auf der Fahrt im obigen Bild (erste Langstrecke nach Umbau des Motors) - nach 400 Km mit Sozia u. Gepäck -keine Autobahn -fuhr ich immer noch auf dem 1. Benzinhahn ? ? ?
Sicherheitshalber mal bei Wertheim zum Tanken - war meine Sozia froh ! ! !
Nachgerechnet : vorher immer min. 6,5l/100 Km - danach auf der Fahrt 4,65l/100Km - - - !?! und nicht langsam - - -
Das Mopped hat mir viel Spaß bereitet !
Leider habe ich es nach vielfachen Drängen meiner Ex 1983 verkauft.
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Nach Trennung von meiner EX kam dann 1992, - mobilitätsfordernd und auch wirtschaftlich bedingt:
5 Vorbesitzer welche vieles Umgebaut haben, EZ 06-1981, bei mir ab etwa Juni 1992 - gäbe neue Geschichte - bis heute noch meins, zusätzlich zur "TÜ".
Vorteile der "Suzi": keine Elektronik - alles mechanisch-elektrisch (z.B. Zünd-Unterbrecher) - keine elektronische Einspritzung, keine elektr. Fahrwerkdämpfer . . . usw.