Exoten - selbst erlegt und dargeboten

Geb ich Dir recht!
Allein die Hinterradschwinge mit Exzenter zum Kette spannen und Zugstrebe für den Bremssattel!
Dicker Single, und dazu bin ich schon seit PVM-Zeiten ein absoluter Fan von Dreispeichen-Gussrädern.
Sehr geil, Danke für's in Erinnerung rufen!
100% perfekte Proportionen, brutal sexy, ich überlege das Foto auf You..rn hochzuladen ;-)
Btw., in A´burg verkauft einer gerade zwei Saturnos, davon eine in schwarz-gold!
 
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@Tango_Delta aus reiner Neugier. Hast du die Besitzer der Floretten gefrag, warum und wie die die als Motorräder zugelassen haben?
 
@Tango_Delta aus reiner Neugier. Hast du die Besitzer der Floretten gefrag, warum und wie die die als Motorräder zugelassen haben?

Ähhh, nö. Hatte die alten Herren natürlich gefragt, bin ja ein netter Mensch (meistens), ob ich ihre Mopeds fotografieren darf.

Was die Kennzeichen angeht, denke ich, dass da ne Kleinkraftrad-Zulassung (über 40km/h damals) der Grund für das Kennzeichen ist. Wie bei 80ern (Leichtkraftrad) und früher Klasse 4 üblich.
Das nehme ich an, weiß es aber nicht genau.
 
Diese kleinen Floris kenne ich eigentlich nur mit einem kleinen Versicherungskennzeichen. Ist aber lange her.
 
Bis 1971 war die "Kleinkraftrad" (Kl 4) - Versicherung noch relativ moderat.
Ab 1972 wurde diese drastisch erhöht - konnte sich kaum ein Lehrling leisten.
Moped/Mokik (bis 40 Km/h - FS-Klasse 5) blieben relativ moderat.

Viele 50er waren umbaubar - insbesondere Kreidler - da konnte man einfach die Teile umtauschen,
allerdings äusserlich sichtbar - es sei denn - man hatte etwas mit vollverkleidetem Motor - Gebläsekühlung.
Von Kreidler gab es die mit ca. 3,2 PS und 3-Gang (40Km/h Kl. 5) und ca. 5,3 bis 5,8 PS und 5-Gang Getriebe (80Km/h - Kl. 4).
Äusserlich fast nicht zu unterscheiden.
 
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Viele 50er waren umbaubar - insbesondere Kreidler - da konnte man einfach die Teile umtauschen,
allerdings äusserlich sichtbar - es sei denn - man hatte etwas mit vollverkleidetem Motor - Gebläsekühlung.
Von Kreidler gab es die mit ca. 3,2 PS und 3-Gang (40Km/h Kl. 5) und ca. 5,3 bis 5,8 PS und 5-Gang Getriebe (80Km/h - Kl. 4).
Äusserlich fast nicht zu unterscheiden.

Kreidler hatte das Problem, dass der offene 50er-Zylinder deutlich größere Kühlrippen hatte. Bei Hercules bzw. den anderen Sachs-Derivaten glich der Zylinder der Sprint (KKR) demjenigen der beliebten MK2 (Mokick) ohne genaueren Blick bis auf's Haar.
 
Bis 1971 war die "Kleinkraftrad" (Kl 4) - Versicherung noch relativ moderat.
Ab 1972 wurde diese drastisch erhöht - konnte sich kaum ein Lehrling leisten.
Moped/Mokik (bis 40 Km/h - FS-Klasse 5) blieben relativ moderat.

Viele 50er waren umbaubar - insbesondere Kreidler - da konnte man einfach die Teile umtauschen,
allerdings äusserlich sichtbar - es sei denn - man hatte etwas mit vollverkleidetem Motor - Gebläsekühlung.
Von Kreidler gab es die mit ca. 3,2 PS und 3-Gang (40Km/h Kl. 5) und ca. 5,3 bis 5,8 PS und 5-Gang Getriebe (80Km/h - Kl. 4).
Äusserlich fast nicht zu unterscheiden.
Soweit ich mich erinnere, waren die beiden Letzteren Gebläsemotoren. Die späteren RS hatten Fahrtwind-gekühlte 6,25 PS Motoren, wobei die späteren Modelle deutlich größere Kühlrippen hatten, teilweise schwarz -silber eloxiert. Hatten nie eine Chance gegen die Hercules mit dem großen Fächerzylinder oder der teureren Zündapp mit Wasserkühlung.
 
Soweit ich mich erinnere, waren die beiden Letzteren Gebläsemotoren. Die späteren RS hatten Fahrtwind-gekühlte 6,25 PS Motoren, wobei die späteren Modelle deutlich größere Kühlrippen hatten, teilweise schwarz -silber eloxiert.
Ja - und nein , entschuldigung.

es gab parallel zur Fahrtwindgekühlten Kreidler RS noch die Gebläsegekühlten TM mit weniger Leistung, da das Gebläse ein paar zehntel PS schluckte.

Der Vorteil war etwas beständigere Kühlung auch bei hohen Aussentemp., aber ohne Wasser.
Des Weiteren saß auch der Vergaser und der Luftfilter in der Verkleidung und war nicht erkennbar, welche Größe.
Die "40 Km/h" hatten wohl einen 16mm - Vergaser (Innendurchmesser), die "80 Km/h" - Modelle hatten 19mm.
Entsprechend war der Vergaserkrümmer unterschiedlich groß - auch der Auspuffkrümmer hatte unterschiedlichen Durchmesser,
lag aber ausserhalb der Verkleidung unter dem Motor.

Etwas mehr Leistung konnte man bei den Zweitaktern herausholen, wenn man die Ansaug- und Überströmkanäle etwas glättete
sowie dem Zylinderkopf unten zum Zylinder hin etwas Material wegnahm (ca. 1mm) und somit die Verdichtung erhöhte.
Dazu konnte man den Auspuffkrümmer zum Schalldämpfer um 10 - 15 mm kürzen und beides noch gut montieren - verlagerte die
Leistungskurve etwas nach oben in der Drehzahl (Reflexionen).
Brachte alles so ca. 5 - 10 Km/h zusätzlich und noch genügend Drehmoment am Berg.

Bei den "40 Km/h" mit Dreigang - Fusschalt - Getriebe konnte man auch unauffällig das Fünfgang - Getriebe der "80 Km/h" montieren.
Getriebeausgang - Kettenritzel und Hinterrad - Kettenblatt gab es passend in verschiedenen Grössen austauschbar.

Vorsicht war bei den "40ern" - Kurbelwellen und Pleueln geboten - die hatten nur Gleitlager am Pleuel und waren weniger belastbar,
die "80er" hatten Rollenlager.

So umgebaut waren die Kreidler-Gebläse optisch unauffällig und wurden auch nicht ständig ausserhalb der Ortschaften von LKW
überholt.

Woher ich das alles weiß - - - ? :unsure::cool::rolleyes:

Auffällig waren die Spezialisten, welche sich "Rennsätze" auf die Fahrtwindgekühlten montierten:
gerader - Vergaseranschlusstutzen steil nach oben mit offenem Ansaugtrichter sowie (ganz krass wenn auch montiert):
offene Rennauspufftüte ohne Schalldämpfer - erbrachte wohl so je nach Ausführung um die 12 - 19 PS und über 110 - 120 Km/h.
Wurde aber immer schnell von unsere Freunden und Helfern aussortiert.
 
Ich hatte seinerzeit eine 1972 RS in rot, erste Tuning Erfahrungen gesammelt und dabei einiges an Kolben- und Zylinderschrott produziert. Eine Feile ist nicht das ideale Werkzeug, um Überstromkanäle zu bearbeiten.....
Die letzten Jahre der RS waren an dem größeren Zylinder zu erkennen, der auch ein charakteristisches Schwirr- Geräusch von sich gab.
 
2024 in der Pension Forelle in Obermaiselstein. Der Wirt hat eine Scheune, voll mit Mopeds. Alle zugelassen, meistens fahrbereit und alle im FamilienbesitzIMG_5379.jpeg
 

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Weltklasse, ein weiterer Waypoint auf der Liste
 
Nach der Kreidler hatte ich mit FS-Kl 1 + 3 einen 150 ccm Vespa-Roller, Bj.1961, leider keine Bilder.
War auch fast Trial-Tauglich - als Besucher (Wettbewerbe in Bi-Brake, DM u. ein Jahr später WM?).
Bemerkungen der Teilnehmer bei meiner Anfahrt zu einer Sektion im Waldgelände:
"Hui - da kommt ein neues Trial-Fahrzeug!" - sooo schlecht war das garnicht - konnte per Motorkraft
das Vorderrad anheben und dann das Bodenblech auf einer Wurzel parken - Roller stand fest im Waldgelände. -
keine weiteren Bemerkungen mehr der Teilnehmer.

Derweil 250 ccm 1-Zyl. - BMW versucht wieder aufzubauen (R26-getuned) . . hat etwa 5 Jahre gedauert.
Mein mangelhaftes Wissen zu deren Technik hat mich 3 Motoren gekostet - - Bilder muß ich noch suchen.

Im April 1981 habe ich mich von einem nahestehendem Verwandten zum Kauf einer neuen R100CS überreden lassen:

S1040002b (Copy).jpg

hier schon 1982 im Odenwald.

Schwächen der R100CS ? :

- bei hohen Aussentemp. stieg die ÖlTemp mit voll Gepäck u. Sozia auf über 135 °C -> Ölkühler montiert.

- während der Einfahrphase auf Land.- u. Kreisstraßen im Heckengäu explodierte die Kupplung beim Schalten -> Kleinholz
(es war das "erste" Modell mit leichter Schwungscheibe und Kupplung) - kein Kontakt zwischen Motor u. Getriebe mehr.
- vorher schon immer Probleme bei kalter Maschine beim Schalten aus dem 1.Gang höher . . . .
Bemerkung der Werkstatt - na? - : "Das haben wir noch nie gehabt ! "
Nach Ersatz der Schwungscheibe u. Kupplung ging die Schaltung einwandfrei -

- im Herbst bei engen, nassen u. Laubbedeckten Kurven brach immer das Hinterrad aus -
das Zickzackfahren mit dem Hinterrad sah immer etwas blöde aus - -
3.Gang knapp unter Leerlauf Motor-ende
3. Gang knapp über Leerlauf zuviel Drehmoment auch mit minimal Gas

Es gab damals noch kein elektronisches "ASC"
"Gilstern" brachte bei trockenen Straßen mit den damaligen Reifen Schmiereffekte -

Fachzeitschriften studiert: Drehmomentkurve konnte man abändern mit z.B. "Fallert-Nockenwelle" - unten weniger - oben mehr.

Bei Bestellung der Nockenwelle in Achern hieß es am Telefon:" für mehr Leistung muß aber noch mehr gemacht werden!"

-- Vergaser sowie Zylinderköpfe demontiert -Fallert-Nockenwelle montiert - - und . . . .

Oh Schreck ! Die Stahl-Vergaserstutzen in den Zylinderköpfen waren etwa 5mm des-achsiert !!!!
5mm Kante innen links u. rechts !?!?! - BMW-Qualität !?!?

Die Kanten habe ich mit Drehschleifer angepasst - mit Naßschleifpapier geglättet.

Natürlich die Zylinderköpfe unten zum Zylinder "etwas" gekürzt.

Ich fand in meiner Werzeugkiste noch einige gehärtete Unterlegscheiben ca. 1mm dick - passten gerade unter die Ventilfedern.

Im Vergaser fand ich die Achsen der Drosselklappen nicht aerodynamisch genug - habe ich angepasst . . . .

Also - der Motor lief anschliessend gut - - - bei vergleichbaren Verhältnissen - Solo anstelle 205Km/h max dann 215 Km/h . .
Beim Hochbeschleunigen max 8200min-1 anstelle ca 7700 min-1 bis zum Ventil-Klingeln . . .


- weiteres Problem: das Mopped wollte mich solo ohne Gepäck (65Kg schwer damals) in langezogenen schnellen Kurven abschütteln -
- Schwingungen um die Lenkachse bei über ca. 120 Km/h - half nur langsam Gas wegnehmen - -
- andere Fahrer (z.B. Werkstattmeister - 85 Kg) hatten keine Probleme !

Versucht Gedanken zu machen: Fahrwerksgeometrie ändern.
-> hinten "Koni" mit stärkeren Federn
-> vorne zusätzlich 30mm Hülsen über den Gabelfedern, ja, ja, habe später erfahren - es gab auch stärkere Federn....

Resultat: - das Pendeln war weg !
- Zusatzeffekt: mit 2.Person u. Gepäck schlug das Mopped bei Löchern in der Fahrbahn nicht mehr hart in die Gummipuffer.
- ich hatte 30mm mehr, bis in den Kurven die Zylinderköpfe aufsetzten !

Gesamtzustand: siehe obiges Bild - war im Frühling 1982 im Odenwald auf einer Rückfahrt vom Teuto (Familie) nach Stuartgart -
alles über kleine Strassen - - - mit Sozia und Gepäck - nicht langsam - nicht rennmäßig.

Das Besondere des Tankes war: unten 2 getrennte Tankhälften - 2 Benzinhähne - Benzinverbindung erst danach zu beiden Vergasern.
Das habe ich immer ausgenutzt zum Tanken: nur 1 Benzinhahn auf - fahren bis Reserve - dann 2. Benzinhahn auf und Tankstelle suchen.

Auf der Fahrt im obigen Bild (erste Langstrecke nach Umbau des Motors) - nach 400 Km mit Sozia u. Gepäck -keine Autobahn -fuhr ich immer noch auf dem 1. Benzinhahn ? ? ?
Sicherheitshalber mal bei Wertheim zum Tanken - war meine Sozia froh ! ! !

Nachgerechnet : vorher immer min. 6,5l/100 Km - danach auf der Fahrt 4,65l/100Km - - - !?! und nicht langsam - - -

Das Mopped hat mir viel Spaß bereitet !

Leider habe ich es nach vielfachen Drängen meiner Ex 1983 verkauft.

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Nach Trennung von meiner EX kam dann 1992, - mobilitätsfordernd und auch wirtschaftlich bedingt:

IMG_0140.JPG

5 Vorbesitzer welche vieles Umgebaut haben, EZ 06-1981, bei mir ab etwa Juni 1992 - gäbe neue Geschichte - bis heute noch meins, zusätzlich zur "TÜ".
Vorteile der "Suzi": keine Elektronik - alles mechanisch-elektrisch (z.B. Zünd-Unterbrecher) - keine elektronische Einspritzung, keine elektr. Fahrwerkdämpfer . . . usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auffällig waren die Spezialisten, welche sich "Rennsätze" auf die Fahrtwindgekühlten montierten:
gerader - Vergaseranschlusstutzen steil nach oben mit offenem Ansaugtrichter sowie (ganz krass wenn auch montiert):
offene Rennauspufftüte ohne Schalldämpfer - erbrachte wohl so je nach Ausführung um die 12 - 19 PS und über 110 - 120 Km/h.
Wurde aber immer schnell von unsere Freunden und Helfern aussortiert.

das waren die legendären van Veen Rennsätze, absoluter Knaller, im wahrsten Wortsinn: https://de.wikipedia.org/wiki/Van_Veen
 
Beiwagen und Roller, 2 Schmankerl, in Zypern und die Honda im perfekten Zustand in Iz aufgenommen.
 

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