Erfahrung Lederklamotte

Der Block ist ja auch einzelanfertigung in Deutschland.
Wenn eine Kombi nach 10 Jahren sich am Leder auflöst ist die Pflege zu hinterfragen, klar Nähte sind da nicht gemeint die müssen dauerhaft reißfest sein, wenn sich dagegen innenausstattung abnutzt na ja..
Nach 10 Jahren hat sich bei mir sowohl bei der Atlantis 4 als auch nach 5 Jahren bei der Alne das Innenfutter komplett aufgelöst. Eben schlechte Qualität und nicht für Vielfahrer geeignet
 
Nach 10 Jahren hat sich bei mir sowohl bei der Atlantis 4 als auch nach 5 Jahren bei der Alne das Innenfutter komplett aufgelöst. Eben schlechte Qualität und nicht für Vielfahrer geeignet
ist das dann nicht bei Plastikklamotten genauso? mit dem Manko weniger Schutz aber es ggf Luftiger zu haben
 
Keine Ahnung. Habe die Plastesachen erst 1 1/2 Jahre und knapp 50.000km. Bis jetzt waren es entweder die Zipper (Hose) oder Undichtigkeit (Jacke).
Mal schauen, wie es weiter geht
 
Bei Leder ist es ganz wichtig lange Unterziehteile darunter zu tragen. Wenn du bei Hitze schwitzt klebt das Innenfutter der Kombi nicht an der Haut und reißt somit auch nicht. Meine Schwabenleder-Kombi hält jetzt schon 15 Jahre bzw. 300 tkm. Vor 3 Jahren war sie zur "kleinen Inspektion" in Winterbach. Für kleines Geld wurden 2 Zieher des Reißverschlusses erneuert (die behelfsmäßigen Kabelbinder sahen nicht so super aus), teilweise neues Klett angebracht und eine Hosentasche geflickt.
 
Heute hab ich durch Zufall gesehen, dass die von mir bislang etwas favorisierte Alpinestars Missile v2 Kombi überall (Knie, Hüfte, Schultern, Ellenbogen) nur CE Level 1 Protektoren verbaut hat. Wie kann das sein bei so einer Kombi, die maximalen Schutz bieten soll und sogar für den Renneinsatz vermarktet wird? Bin etwas Perplex. Oder kann es tatsächlich einen sinnvollen Grund dafür geben, dass da nur L1 drin steckt?

Hab direkt bei Alpinestars per Mail nachgefragt, ob es passende Level-2-Protektoren zum Austausch gibt. Die Antwort kam binnen 5 Minuten, aber leider nur KI-Gesülze. Unkonkret, unverbindlich, in Teilen klar falsch und insgesamt nicht hilfreich. 🤬

Ich rücke gedanklich zunehmend von dieser Kombi ab. Zum Glück kann ich sie noch 'ne Weile zurückschicken.

Die Revit-Kombi werd' ich mir mal bestellen. Und Gedanklich spaziere ich doch immer wieder rüber zu Schwabenleder. Morgen ruf' ich da vielleicht mal an und erkundige mich nach Details. Zum Beispiel, was meine Wunschkombi kosten würde.

Screenshot 2026-06-08 at 20.09.41.png
 
Wenn du 2027 damit fahren möchtest, rate ich dir zu einer raschen Bestellung. Ich warte noch immer auf meinen Mitte Dezember 2025 bestellten Schwabenhüpfer. Nur so als kleiner Tipp..
Ups? Ich habe am 20.11.2025 anmessen lassen und am 18.03.2026 abgeholt.
 
Sind die Schwabenleder nicht alle auf Maß? Wie funktioniert denn die Bepreisung? Es steht ja dran: ab 2250€. Was sind die Dinge, die extra kosten?
 
Ich habe seit 4 Jahren eine Dainese Kombi, brauchte die Protektoren zum Knieschleifen auf der Renne.
Meistens fahre ich nur noch mit Protektoren-Jeans und Textiljacke.

Zur Dainese:
Nie wieder diese Marke. Man hat mich auch nicht gut beraten. Erst nach dem Kauf wurde mir klar, dass durch die Schienenbeinschoner keine normalen Stiefel möglich sind.
Jetzt habe ich sie, und werde sie auf der Duc (und auf dem Rundkurs) auftragen.

Fazit von mir:
NUR NOCH MASSANFERTIGUNG.

Zum Thema Airbag kann ich nichts beitragen.
 
Meine Atlantis 4 von 2013 sieht nicht mehr toll aus (hat auch schon um 200.000 km auf dem Buckel), funktioniert aber immer noch prima. Trage ich immer, wenn kein Mesh-Wetter ist. Die nächsten 10 Jahre hält sie noch durch, wenn kein Sturz dazwischen kommt ;)
 
Sind die Schwabenleder nicht alle auf Maß?
Im Verkaufsraum hängen ein paar Dutzend, wo man vermutlich (wenn man einen hinreichend genau passenden findet) auch einen von der Stange mitnehmen kann.
Was mir beim Maßnehmen aufgefallen ist: bei Schwabenleder bekam ich eine Konfektionsgröße angezogen, wo dann an der einen oder anderen Stelle eine Zugabe oder Wegnahme notiert wurde - das fertige Stück passte auf Anhieb. Bei Alne vor ein paar Jahren wurde ausschließlich mit Maßband angemessen - das fertige Stück passte erst nach Nachbesserung.
Was sind die Dinge, die extra kosten?
Manchmal sieht man Kombis mit lustigen Sprüchen oder Symbolen aus aufgenähten Lederstücken. Das dürfte wohl nicht im Grundpreis drin sein. Oder Knieschleifer oder besondere Protektoren oder ähnliches.
 
Ups? Ich habe am 20.11.2025 anmessen lassen und am 18.03.2026 abgeholt.
Spannend! 🧐
Da werde ich mich mal direkt im Schwabenland erkundigen. Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ich einen „faulen“ Händler erwischt habe.
 
Hallo,
in einem der Foren, in denen ich mich früher herumtrieb, gab es Personen, bei denen der Verbindungsreissverschluss auf der Renne bei einem Sturz seinen Dienst versagte.
Dadurch hatten die Verunfallten ernsthafte Verletzungen erlitten.

Deshalb habe ich mir damals, nachdem ich häufiger auf die Nordschleife wollte, eine Kombi (Einteiler) von SCHWABENLEDER auf Maß anfertigen lassen.
Eine Investition, die ich nie bereute.
Nach einem Sturz auf der Nordschleife sah die Kombi aus wie eine aufgeplatzte Sofaecke.
Deshalb habe ich die Kombi, nachdem ich vorher auf einer Moppedmesse auf dem SCHWABENLEDER Stand meine Malaise erklärte, persönlich in Winterbach zur Reparatur abgegeben.
Danach hatte ich wieder eine intakte Kombi.

Auf der Straße erwies sich der SCHWABENLEDER Einteiler bei Pausen als nicht so prickelnd.
Deshalb habe ich mir dann später einen STADLER 2-Teiler aus der AcePro/TrackPro (3-Lagen Laminat) zugelegt.
Alle Sturzzonen sind dort mit Leder geschützt - der Rest ist ein Textilmix.
Nachdem ich auch damit mal auf‘s Maul gefallen bin, wurde auch diese Kombination durch STADLER instandgesetzt.
Seitdem ist die Kombi immer noch im Einsatz - und das seit langer Zeit.

Leider gibt es eine solche STADLER-Kombination heute nicht mehr.

Zu SCHWABENLEDER und STADLER ist meine Meinung, dass diese Produkte ihr Geld wert sind.
Reparaturen können daran durchgeführt werden, die Reissverschlusszipper brechen nicht ab (Ciao Bella), die Reißverschlüsse sind groß genug dimensioniert und auch mit größeren Fingern zu betätigen.

Wie schon geschrieben:
Das ist meine Meinung und das sind meine Erfahrungen.

Bis denne und viel Spaß bei der Entscheidungsfindung.
Doppelkopf
 
Ich denke ebenfalls über eine Lederkombi nach. Aus dem Schwarmwissen des www entnehme ich das Leder grundsätzlich besseren Scheuerschutz bietet. Da werden Lederklamotten nach einem Sturz mit 280km gezeigt. Die rutschen lange Strecken, meist aus tiefer Schräglage, über die Auslaufzonen der Rennstrecke. Auf der Landstrasse schlägst du wahrscheinlich nach wenigen Metern in den Gegenverkehr, Leitplanke oder Betonwand aus aufrechterer Sitzposition und deulich geringerer Geschwindigkeit. Auf der Renne hat es sehr wenig Gegenverkehr. Wieviel Scheuerschutz oder Aufprallschutz braucht es tatsächlich für dein Fahrprofil ? Wird sich dein nächster Sturz an die Definition gemäss der einschlägigen Prüfnormen halten ?
Darüber hinaus erklärt ein Youtuber das selbst die stärksten Knochen in wohlstands geformten Körpern die auftretenden Kräfte von wenigen zehntel G, selten überstehen. Mir ist bewusst geworden das ich erst in der Nachbetrachtung eines Unfalls wissen werde was der bessere Schutz gewesen wäre. Daher kaufe ich mein Leder mehr nach Bequemlichkeit und Optik als rein nach funktion. Gruss von einem Sardienien Heimkehrer der echt hart geschwitzt hat und neidisch auf die Textilfahrer geschaut hat ;-)
 
Aufopfernd wie ich bin, habe ich erst vorletzte Woche den Selbstversuch in einem BMW Furka Anzug (Nubukleder) gemacht. Was soll ich sagen, Leder bleibt Leder und schlägt Textil um Längen. Der Anzug hat nur oberflächliche Abschürfungen, meine Haut keine einzige. Ja, es gab diverse Frakturen, weil der Körper nicht alles aushält, was man ihm zumutet, aber die verheilen wieder. Ist auch weit angenehmer, wenn man dann nicht zu zusätzlich großflächige Hautabschürfungen oder gar Verbrennungen behandeln muss.

Bei 30°+ fahre ich auch Mesh-Textil, bin mir des erhöhten Risikos aber bewusst. Darunter doch lieber den Furka.
 
Ich kann aus eigener Erfahrung von einem Abstieg bei 180 km/h berichten. Rutschstrecke knapp um die 150 Meter.
In dünnem Leder das damals, 1990, üblich war. Mit den auch damals üblichen Wattepolstern (oder was auch immer) als „Protektoren“.

Die Haut hat es am ganzen Körper OK. Sehr leichte Verbrennungen an der Hüfte und linker Handrücken da der Handschuh abgeflogen ist.
Also hier eindeutig Leder.

Knochen lasse ich mal außen vor 🙄
 
Ich fahre i.d.R. mit Lederhose und Textiljache. Meine Hose sollte langsam mal ersetzt werden.
Frage an die „Erfahrenen“:
  • bringt „Cool-Leather“ wirklich mehr als normales Leder?
  • gibt es das auch in Verbindung mit hydrophobierung?
  • gibt es noch andere, bessere Alternativen?
Seid bedankt 😊
 
Ich fahre i.d.R. mit Lederhose und Textiljache. Meine Hose sollte langsam mal ersetzt werden.
Frage an die „Erfahrenen“:
  • bringt „Cool-Leather“ wirklich mehr als normales Leder?
  • gibt es das auch in Verbindung mit hydrophobierung?
  • gibt es noch andere, bessere Alternativen?
Seid bedankt 😊
Ich hatte eine Lederjacke von Held mit TFL Technik (meines Wissens ein Verfahren beim Gerben). Zum Vergleich legte ich mal eine schwarze Lederjacke (keine Motorradbekleidung) daneben in die Sonne. Der Unterschied auf der Oberfläche per Handkontrolle war deutlich spürbar.

Weiß gar nicht, ob meine aktuelle Held-Jacke diese Technik aufweist, aber sie ist schon mal nicht schwarz und ich komme darin bis etwa 25 Grad gut zurecht. Gestern waren es bis 32 und ich war froh, die Airflow-Jacke und Hose gewählt zu haben.
 
Aufopfernd wie ich bin, habe ich erst vorletzte Woche den Selbstversuch in einem BMW Furka Anzug (Nubukleder) gemacht. Was soll ich sagen, Leder bleibt Leder und schlägt Textil um Längen. Der Anzug hat nur oberflächliche Abschürfungen, meine Haut keine einzige. Ja, es gab diverse Frakturen, weil der Körper nicht alles aushält, was man ihm zumutet, aber die verheilen wieder. Ist auch weit angenehmer, wenn man dann nicht zu zusätzlich großflächige Hautabschürfungen oder gar Verbrennungen behandeln muss.

Bei 30°+ fahre ich auch Mesh-Textil, bin mir des erhöhten Risikos aber bewusst. Darunter doch lieber den Furka.
Ohne es zu wissen, würde ich behaupten, das eine Texilklamotte auch funktioniert hätte.
Leder hat definitiv die besseren Rutsch/Abschürfeigenschaften aber das kommt, wenn dann erst bei höhen Geschwindigkeiten zum tragen,,,,,,
 
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