Diskussion über Gepäck. Viel versus wenig auf Reisen.

Ich hatte 8,3 kg Gepäck inkl. 3kg Werkzeug, E-Teile und Hilfsmittel für 10 Tage RDGA und Cote D´Azur. Mein Kollege noch weniger.

Das funktioniert auch... ;)
Ich glaube, ich habe immer noch zuviele weibliche Gene in mir, mit meinen 15 kg Gepäck. 🤭 Zu meiner Entschuldigung, ich mache viele Bergtouren und die Ausrüstung müsste ich von meinen 15 kg noch abziehen.
 
Ne, dass ist ja alles legitim. Jeder Jeck ist anders und hat andere Ansprüche.

Mein Ziel ist immer, das Gepäck auf ein absoutes Minimum zugunsten des Fahrspaßes zu redizieren. Gerade, wenn es auch mal abseits der Straße noch Spaß machen soll.
Wobei ich aber immer so 2-3 kg Werkzeug mit mir herum schleppe.

Aber nur 8,3 kg hatte ich jetzt aber auch noch nie...

Und wir haben beide irgendwie nichts vermisst und konnten uns auch - ganz wichtig - nach einer Woche noch"riechen", ohne zu müffeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein SetUp aus Post #7 hat eine Änderung in Form eine kleineren, leichteren Iso-Matte bekommen.

Im Detail in der Nachbarkneipe nachzulesen:

So finden jetzt alle Klamotten in der Stinger 22 Platz:
-1x Outdoorhose
- je 3x Schlübber, T-Shirts & Socken (pro Reisewoche ein Set)
- je 1 Satz Funktionswäsche für warm & kalt
- Ersatzhandschuhe & Sturmhaube
- Daunenjacke - zivil als auch unter der Motorradjacke tragbar
- Mütze
- Waschzeug
- Elektronikzeug (kleine Powerbank, Lader, Kabel, EarPods)
- ein kleiner, leichter Regenschirm
- Barfussschuhe
# Gewicht 5,1 kg

Gruß
GB
 
Geil, Ich liebe es auch, mit möglichst wenig Gepäck zu fahren.
Habe auf der Griechenland Reise auch festgestellt, dass ich eigentlich immer noch zu viel dabei habe mit drei Unterhosen, drei T-Shirts und einer zweiten motorrad. Unterwäsche.
Das Zeugs kann man abends auf die Schnelle rauswaschen und ist dann am nächsten Morgen wieder trocken.

Ein Kumpel reist mit zwei Koffern und Topcase und war so clever, sich nicht auf die Fähre vorzubereiten. Daher musste er alle drei Innentasche in die Kabine schleppen, der hat fast nicht durch die Gänge gepasst😅
 
Das Zeugs kann man abends auf die Schnelle rauswaschen und ist dann am nächsten Morgen wieder trocken.
Das kannte ich bisher so nicht. Dieses Jahre es zum ersten Mal wirklich so erlebt u. a. in Südfrankreich.
In Norwegen kannst die Sachen am Abend waschen und wenn es vorm Zelt 10°C sind und regnet, ist nächsten Morgen nichts trocken. Natürlich schwitzt man dann auch nicht so viel, aber Socken und Unterhose entwickeln trotzdem mit der Zeit ein eigenes Aroma.

Dazu kommt, ich schrieb es irgendwo schon mal, ob man, wie ich, knapp 2m lang ist und große Füsse hat, oder 175cm, schlank und für die Größe auch überall die guten platzsparenden Sachen bekommst.
Falte mal einen Schlafsack mit 235cm oder einen mit 200cm zusammen. Oder der Mengenunterschied bei Merinosachen. Da kommt was zusammen.

Und ich könnte nicht ohne Werkzeug auf lange Tour gehen. In den Pyrenäen stand ein Italiener mit Plattfuß in der prallen Sonne. OK, der Reifen hatte kein Loch sonder war aufgeschlitzt. Das haben wir aber erst nach einer Weile erkennen können. Aber das Prinzip ist klar: So lange wie möglich sich selbst helfen können und dann natürlich auch anderen. Aber sich komplett auf andere verlassen, inkl ADAC? Ist nicht mein Ding.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei meinem Pässefoto wurde ja noch wegen dem Gepäck "gelästert". Aber haben ist immer besser als brauchen. Wenn die Wäsche mal nicht trocknen will, rollen ich sie fest in ein Microflece Hadtuch ein, das nimmt entweder die Restfeuchte auf oder ich lasse es dort drin und rolle es Abends wieder aus zum Trocknen. Das funktioniert prima, besonders an kühlen Tagen wenns über nacht nicht trocknet.
Wichtig finde ich die Baumwollsachen zu Hause zu lassen, die trocknen gar nicht.
 
Und dann gibt es ja immer noch den Trick mit dem Auswringen zwischen Handtüchern. Dann über Nacht auf die Leine und das ist am nächsten Morgen wirklich alles wieder trocken.
Auch in diesem Forum aufgeschbappt. Ich mag das GS-Forum! ;)
 
Klappt gut im Hotel. Mache ich da auch so. Aber beim Camping? Da hast du ja nur deine zwei Handtücher für den Körper.
Ja, deshalb Microflecehadtücher.
Die nehmen gut Feuchtigkeit auf, trocknen schnell und sind verdammt kein zu packen. Wie die z.B.
Handtuch
 
Wir waren 3 Wochen im Mai in Südamerika. Eine geführte Motorradtour mit Gepäcktransport im Begleitfahrzeug. Übernachtung jede Nacht an einem anderen Standort.

Ein Pärchen war dabei mit 2 x 23 kg Gepäck, alles was geht im Flieger. (Ich hatte auch nicht entscheidend weniger dabei) Anscheinend hatten wir nicht auf dem Radar, je 23 kg 20x vom Truck zum Hotel ins Zimmer (und morgens wieder zurück) schleppen zu müssen, bloß wegen einer Jeans, Shirts und Kleinigkeiten fürs Abendessen.

Und das, obwohl man im Herbst selbst in Südamerika auf jedem Markt fehlende (warme) Kleidung ergänzen kann.

Gruß - Pendeline
 
Und das, obwohl man im Herbst selbst in Südamerika auf jedem Markt fehlende (warme) Kleidung ergänzen kann.
Auch wenn ich mich wiederhole, und es ggf langweilig wird, aber ab einer bestimmten Körpergröße oder/und -form kannst du das Nachkaufen von Oberbekleidung auf der Tour komplett vergessen. Wenn du nicht In Hochwasserhosen und einem komplett spack sitzendem Hemd raus willst, dich also nicht zum Kasper machen willst, musst du vorher an alles denken.
 
Auch wenn ich mich wiederhole, und es ggf langweilig wird, aber ab einer bestimmten Körpergröße oder/und -form kannst du das Nachkaufen von Oberbekleidung auf der Tour komplett vergessen. Wenn du nicht In Hochwasserhosen und einem komplett spack sitzendem Hemd raus willst, dich also nicht zum Kasper machen willst, musst du vorher an alles denken.
Ähm, in Südamerika habe ich mir einen Poncho gekauft. Paßt für alle Größen.
 
Das kannte ich bisher so nicht. Dieses Jahre es zum ersten Mal wirklich so erlebt u. a. in Südfrankreich.
In Norwegen kannst die Sachen am Abend waschen und wenn es vorm Zelt 10°C sind und regnet, ist nächsten Morgen nichts trocken. Natürlich schwitzt man dann auch nicht so viel, aber Socken und Unterhose entwickeln trotzdem mit der Zeit ein eigenes Aroma.

Dazu kommt, ich schrieb es irgendwo schon mal, ob man, wie ich, knapp 2m lang ist und große Füsse hat, oder 175cm, schlank und für die Größe auch überall die guten platzsparenden Sachen bekommst.
Falte mal einen Schlafsack mit 235cm oder einen mit 200cm zusammen. Oder der Mengenunterschied bei Merinosachen. Da kommt was zusammen.

Und ich könnte nicht ohne Werkzeug auf lange Tour gehen. In den Pyrenäen stand ein Italiener mit Plattfuß in der prallen Sonne. OK, der Reifen hatte kein Loch sonder war aufgeschlitzt. Das haben wir aber erst nach einer Weile erkennen können. Aber das Prinzip ist klar: So lange wie möglich sich selbst helfen können und dann natürlich auch anderen. Aber sich komplett auf andere verlassen, inkl ADAC, ist nicht mein Ding.
Da sagst du was, wir sind ja beide mit „Gardemaß“ gesegnet 😁.

So ein Rackless 80 erdet ungemein, als ehemaliger Adventure Treiber kann ich das beurteilen.
Bei dem Probepacken bin ich fast ausgerastet, weil nix so richtig in die Säcke passen wollte.
Also „Tetris“ spielen und konsequent aussortieren.
Dagegen sind Koffer purer Luxus.

Schlafsack geht nur Daune, mit Kunstfaser explodiert das Volumen.

Durchwaschen geht prima in einer Hütte, als „Waschmaschine“ dient ein dünner Packsack und Rei-in-der-Tube.

FullSizeRender.jpeg
 
Das muss ich mal testen. (y)
Unbedingt! Das fühlt sich zwar erstmal komisch auf der Haut an, funktioniert aber gut und wie oben beschrieben. Die habe ich schon seit 20 Jahren in Gebrauch.
 
So ein Rackless 80 erdet ungemein, als ehemaliger Adventure Treiber kann ich das beurteilen.
Bei dem Probepacken bin ich fast ausgerastet, weil nix so richtig in die Säcke passen wollte.
Also „Tetris“ spielen und konsequent aussortieren.
Dagegen sind Koffer purer Luxus.
Geht mir grad gleich....fahre ja Ende Juli für 6 Wochen nach Schweden, Finnland Norwegen.
Nur mit den R80. Ganz vollendet habe ich das Pack-Puzzle noch nicht... 🤪
 
Jep, das Reckless ist nicht einfach zu packen. Das macht das puzzeln noch Spaaaaß ! 😁
Also ich mach das immer gern - das gehört für mich zum Urlaub dazu...
 
Ja, deshalb Microflecehadtücher.
Die nehmen gut Feuchtigkeit auf, trocknen schnell und sind verdammt kein zu packen. Wie die z.B.
Handtuch

Das Beste auf Reisen. Super schnell trocken. Packmass minimal. Ich hab zwei Stück schon Jahrzehnte. Zum Zelten bestens.
Ein normals Baumwollhandtuch bekommst da oft nicht annähernd trocken. Es sei den man wartet halt einen Tag.
 
Zurück
Oben Unten