Colle di Sampéyre

Westfale

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Hallo,
ist jemand aus diesen Forum in letzter Zeit mal o.a. Pass gefahren und kann etwas über den Zustand berichten? Der letzte Bericht bei Alpenrouten ist von 2021.

Ist er vergleichbar mit dem in der Nähe liegenden Colle della Fauniera, der auch Col Cuneo genannt wird oder auch Colle dei Morti? Den bin ich in 2025 mit einer R9T gefahren, war schon anspruchsvoll.
 
Bin ich alle letztes Jahr mal gefahren. Vom Typ her alles identisch. Beleag ist immer so lala, mal besser mal schlechter aber alles problemlos fahrbar.
Trotzdem hat jeder seinen eigenen Charakter... dafür immer Genuss bei ziemlich wenig Verkehr.
Wirlklich instand gesetzt werden die halt nicht mehr...
 
Den Colle Sampeyre kannst fahren. Bin ich erst Ende August gefahren. Ist ok. Schmale Strassen halt. Besserer Zustand wie weiter hinten im Maira Tal hoch zum Colle d'Esischie (wobei sie da wohl dieses Jahr auch die Strasse ein wenig neu geteert haben).
Von Sampeyre (dem Ort) aus folgt die Strasse zeitweise einem Sessellift bis hoch zum Colle Sampeyere (alles geteert) drüben geht's dann runter erst über da Plateau und dann in manchmal etwas engen Kurven runter nach Stroppo. Oben auf dem Colle quesrt Du ja dann auch die Offroad Strecke Strada del Cannoni oder Varaita Maira Kammstraße.
Wie bereits geschrieben ist die Straße von Elva runter direkt ins Tal seit einigen Jahren gesperrt.
Wenn Du den Fauneira gefahren bist (und vielleicht sogar über den E'sischie runter ins Maira Tal bekommst Du das auch hin.
Wobei der Fauneira einen besseren Belag hat soweit ich weiß. Aber schmal ist er ebenso. Ist auf jeden Fall alles geteert.

Leider ist das Vallone di Elva gesperrt angeblich wird aber wieder geöffnet.
Dann wäre das ne schöne Tour
Wieso - Ist doch auch so (ohne)gut - Eine etwas anspruchsvolle Tages Tour - aber machbar.:
Zb: Jausiers - Col de Vars - Col d'Agnel - Colle Sampeyere - Colle Fauneira (Achtung: Wenn man so herum fährt muss man 2 Stücke Einbahnstrasse, Schotter fahren - Teilweise etwas anspruchsvoll für ungeübte zumal Bergab) - Col de la Lombards/Isola - Col de la Bonette - Jausiers.
 
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Ich bin das Maira Tal von Osten aus angefahren, dann nach links ab über Fauneira bis nach Demont von dort aus in Richtung Westen zum Maddalena.

Bin damals eine ähnliche, wie von Dir beschriebene Route gefahren, allerdings um den Sampéyre herum, den hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm. Start war in Briancon, Ziel war Jausiers. Ich bin nur deshalb über den Fauneira gefahren, da er der letzte der 10 höchsten Alpenpässe war die ich mit der BMW R9T noch nicht gefahren war. So richtig Spaß hat das nicht gemacht, mit der T.

Merkwürdig ist tatsächlich die Verkehrsregelung mit den Schotterstrecken. An einer Stelle müsste man, um der Regelung zu folgen, eine Schotterstrecke abwärts fahren die ausschließlich aus faustgroßen, hellen Steinen besteht. Also heißt es das entsprechende Schild ignorieren und durch. Wenn ich mich recht erinnere war es nach der Passhöhe runter in Richtung Süden.
 
Merkwürdig ist tatsächlich die Verkehrsregelung mit den Schotterstrecken. An einer Stelle müsste man, um der Regelung zu folgen, eine Schotterstrecke abwärts fahren die ausschließlich aus faustgroßen, hellen Steinen besteht. Also heißt es das entsprechende Schild ignorieren und durch. Wenn ich mich recht erinnere war es nach der Passhöhe runter in Richtung Süden.
Js, da bist du genauso gefahren wie wir. Wir haben uns auch über den zweiten Schotterabschnitt kurz nach der Refugio Hütte gewundert. Recht große Steine und bergab. Nicht schön zu fahren. Sind das aber tatsächlich runtergeömmelt. Im Nachhinein wären wir wohl auch besser mit dem Moped die geteerte Einbahnstraße gefahren. Da ist ja keiner großartig und mit dem Moped käme man bei Gegenverkehr noch aneinander vorbei.
Ich persönlich liebe die Strecke, wie ich sie beschrieben habe. Ich finde die Gegend wo sie durchgeht absolut fantastisch. Schade das die MAIRA-STURA gesperrt wurde. Hatte einmal das Glück sie fahren zu dürfen in 21 - traumhaft.
Da sehe ich mit meiner GS der manchmal etwas schlechteren Strassenbeschaffenheit nach. Hat den Vorteil, dass da nicht viele fahren und im Hochgebirge sind nun mal die Einflüsse der Natur aufs Material enorm.
Auf jeden Fall, wenn machbar unbedingt in der Gegen eine Übernachtung einplanen. Das Piemont mit den alten urigen Häusern und Refugios zum übernachten ist wirklich super.

Hier mal eine Anregung für ein Stop over.
Unweit vom Pass da oben gibt's bei Chiappi ein recht imposantes Kloster , das man sich mal ansehen kann. Ein Stückchen weiter ein tolles Hotel mit sehr leckerem Essen und tollem Käse der dort auch heran reift. Kann man auch übernachten. Und noch etwas weiter runter das Valle Grana, geht's links hoch zu einem alten Bergdorf . Das gerade für den rural tourism wieder etwas aufgepäppelt wird. Liegt wunderschön hoch oben in den Bergen. Das gibts auch ein schönen Lokal mit trsumhaftem Ausblick (und mittlerweile gibt's dort wohl auch Übernachtungsmöglichkeiten)
Da hinten gibt's tatsächlich noch ein echtes lost place Bergdorf, was man aber nur über eine 2stündige anspruchsvolle Krackseltour erreichen kann. Wie der Name schon sagt - Lost place Narbona di Castelmagno (L'Arbouna), da ist nichts bzw niemand mehr.
 
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