Merkwürdig ist tatsächlich die Verkehrsregelung mit den Schotterstrecken. An einer Stelle müsste man, um der Regelung zu folgen, eine Schotterstrecke abwärts fahren die ausschließlich aus faustgroßen, hellen Steinen besteht. Also heißt es das entsprechende Schild ignorieren und durch. Wenn ich mich recht erinnere war es nach der Passhöhe runter in Richtung Süden.
Js, da bist du genauso gefahren wie wir. Wir haben uns auch über den zweiten Schotterabschnitt kurz nach der Refugio Hütte gewundert. Recht große Steine und bergab. Nicht schön zu fahren. Sind das aber tatsächlich runtergeömmelt. Im Nachhinein wären wir wohl auch besser mit dem Moped die geteerte Einbahnstraße gefahren. Da ist ja keiner großartig und mit dem Moped käme man bei Gegenverkehr noch aneinander vorbei.
Ich persönlich liebe die Strecke, wie ich sie beschrieben habe. Ich finde die Gegend wo sie durchgeht absolut fantastisch. Schade das die MAIRA-STURA gesperrt wurde. Hatte einmal das Glück sie fahren zu dürfen in 21 - traumhaft.
Da sehe ich mit meiner GS der manchmal etwas schlechteren Strassenbeschaffenheit nach. Hat den Vorteil, dass da nicht viele fahren und im Hochgebirge sind nun mal die Einflüsse der Natur aufs Material enorm.
Auf jeden Fall, wenn machbar unbedingt in der Gegen eine Übernachtung einplanen. Das Piemont mit den alten urigen Häusern und Refugios zum übernachten ist wirklich super.
Hier mal eine Anregung für ein Stop over.
Unweit vom Pass da oben gibt's bei Chiappi ein recht imposantes
Kloster , das man sich mal ansehen kann. Ein Stückchen weiter ein tolles
Hotel mit sehr leckerem Essen und tollem Käse der dort auch heran reift. Kann man auch übernachten. Und noch etwas weiter runter das Valle Grana, geht's links hoch zu einem alten
Bergdorf . Das gerade für den rural tourism wieder etwas aufgepäppelt wird. Liegt wunderschön hoch oben in den Bergen. Das gibts auch ein schönen Lokal mit trsumhaftem Ausblick (und mittlerweile gibt's dort wohl auch Übernachtungsmöglichkeiten)
Da hinten gibt's tatsächlich noch ein echtes lost place Bergdorf, was man aber nur über eine 2stündige anspruchsvolle Krackseltour erreichen kann. Wie der Name schon sagt - Lost place
Narbona di Castelmagno (L'Arbouna), da ist nichts bzw niemand mehr.