CH: 1300er GS massiver Verkaufseinbruch, Restwerte fallen zusammen!

Auch in den von mir gelesenen Motorradzeitschriften kommt zwischenzeitlich immer öfter das Thema auf: Ist weniger (PS, Elektronik, Gewicht) nicht möglicherweise mehr.
Das Thema dürfte nicht wenige Motorradfahrer gedanklich umtreiben. Zumal der überwiegende Teil ein gewisses Alter erreicht hat oder in nicht allzuferner Zukunft erreicht. Die haben häufig eine Biografie beginnend mit 27 PS/250-400 ccm hinter sich, erinnern sich an diese "gute alte" Zeit mit vielen schönen Erlebnissen. Trotz begrenztem Budget, das damals eine Aufrüstung zu den Dicken Dingern erschwerte.

Für mich wäre es zwischenzeitlich langsam wieder ebenfalls eine Alternative. Aber eines (von mehreren anderen) Argumenten, das mich noch davon abhält: Es gibt immer mehr Autofahrer (unehmend auch im BEV-Bereich), denen nicht auffällt (oder doch??), dass sie (gerne auf kurvenreichen Motorradstrecken) in den Kurven im Weg stehen und es ihnen anscheinend höllisch (krankhaft, boshaft?) Spaß macht, auf den Geraden zu zeigen, wie toll sie beschleunigen können. Da wird ein Ehrgeiz entwickelt, das Motorrad möglichst nicht vorbeizulassen.

Da erinnere ich dann ungern an Zeiten mit meiner 27 PS/250ccm Maschine, wo selbst mäßig motorisierte Autos mir den Spaß verderben und meinen Adrenalinspiegel unnötig in die Höhe treiben konnten. Gut, damals war ich jung und leichter erregbar. Aber auch heute mit knapp 70 Jahren schaffen es immer wieder doofe Zeitgenossen, mich kurzfristig in leichte Rage zu bringen. Aber oft halte ich dann einfach an, trinke einen Schluck Wasser oder biege in eine andere Richtung ab.

Da die 1250er für die meisten Fälle reicht, bin ich mir aber nach wie vor nicht sicher, ob es FÜR MICH die 1300er braucht.
Also ich mag schon immer viel Druck von unten, und noch mehr bessere Bremsen. Da sind 1250er oder 1300er für mich eine Klasse (wie alle GSsen mit Einspritzer). 27PS/400 ccm aus den 70-80ern waren sicher oft etwas zu schmalbrüstig. Meine R75/6 hatte damals mit 50 PS für mich genug Beschleunigungspotential, aber die nicht vorhandenen Bremsen (vorn halbscheibe mit ATE Belägen, hinten Trommel) das war kriminell. Angesichts dessen frage ich mich wie die F450GS (sorry dass ich das schon wieder bringe) mit 48PS, 50kg weniger als die R75/6 und guten Bremsen schlägt.
Rein theoretisch...mag die ASA dafür nicht opfern- und umso weniger wenn sie einen so hohen Wertverlust hätte wie beschrieben.
 
Beides hat seinen Reiz. Daher mag ich sowohl die Stadtklinge als auch die GS 1250 gerne fahren. Für die Stadt reicht die kleine auch wirklich.
 
Der Trend geht zum Zweitmoped.
Irgendwie kann man nicht alles in einem haben. Entweder ist es ein guter Reisebrummer mit Qualm, gutem Windschutz und einem alles wegbügelnden Fahrwerk, oder man hat nen lustigen Kurvenräuber. Oder einen Kompromiss, bei dem ich aber nix wüsste was in Sachen Windschutz annähernd an die dicken Mopeds rankommt.

Wobei die 13 für mich schon zwei Sachen vereint: Genug Qualm für Attacke und genug Gemütlichkeit für die lange Tour, oder die Fahrt zur Arbeit. Die Fahrmodi liefern eine gute Spreizung von "Seele massiern" bis "schlimme 5 Minuten ausleben".
Und das ist auch wieder Geschmackssache. Bis 160 geht die wie blöd finde ich, was mir dann auch reicht. Danach kommt ja auch ausreichend was für eine fixe Autobahnetappe. Ich mag zusätzlich den ganzen vibe der 13. Der Motor macht für mich tatsächlich genau das, was ich auf einem Moped nicht schlecht finde. Ein Hauch Spitfire 🛩️ in 2026.
Empfinde ich als angenehmen Kontrast zum seidenweichen Lauf und Auftreten von anderen Vehiklen.
 
Der Trend geht zum Zweitmoped.
Irgendwie kann man nicht alles in einem haben. Entweder ist es ein guter Reisebrummer mit Qualm, gutem Windschutz und einem alles wegbügelnden Fahrwerk, oder man hat nen lustigen Kurvenräuber. Oder einen Kompromiss, bei dem ich aber nix wüsste was in Sachen Windschutz annähernd an die dicken Mopeds rankommt.

Wobei die 13 für mich schon zwei Sachen vereint: Genug Qualm für Attacke und genug Gemütlichkeit für die lange Tour, oder die Fahrt zur Arbeit. Die Fahrmodi liefern eine gute Spreizung von "Seele massiern" bis "schlimme 5 Minuten ausleben".
Und das ist auch wieder Geschmackssache. Bis 160 geht die wie blöd finde ich, was mir dann auch reicht. Danach kommt ja auch ausreichend was für eine fixe Autobahnetappe. Ich mag zusätzlich den ganzen vibe der 13. Der Motor macht für mich tatsächlich genau das, was ich auf einem Moped nicht schlecht finde. Ein Hauch Spitfire 🛩️ in 2026.
Empfinde ich als angenehmen Kontrast zum seidenweichen Lauf und Auftreten von anderen Vehiklen.
Und: ich bin kein Freund von Zweitmoped. Hatte das schon (auch dritt, viert, fünft Moped) - aber schon bei 2 Mopeds ist a) da immer das Dilemma "mit welchem fahre ich jetzt" und b) eins von beide steht immer zuviel rum. bei b) kann ich das inzwischen nicht mehr mit emotionaler Rendite wegbügeln. Ging 20 Jahre gut - so bis 2005. Danach nervte mich der herumstehende "Krempl" (TÜV, Standschäden, Versicherung- konnte mir nicht mehr einreden dass mir das taugt) einfach. Was mich betrifft würde ich mich eher zu einer F450GS als Alleinmoped durchringen und die 1300er weggeben. Was ich nicht tue weil mir der Brummer einfach zu sehr taugt.
 
Mein Zweitmotorrad gehört formal meiner Frau, die derzeit damit aber nicht fährt. Insofern die perfekte Gelegenheit, die komplette Antithese zur GS zu fahren. Ich sag euch was, das Ding macht Spaß.
 
Rolf, du hast vollkommen Recht. 2. bzw. 3. Moped wird mit der Zeit zu einem Problem bzw. zur Last . Permanent TÜV. VS (VS wird ja wenigstens nur abgebucht) usw.. Dazu ist es ja bei den Autos und Rollern nicht anders. In meinem Fall wird noch ein zweit Moped benötigt da ich zumindest ein 4-6 Monate des Jahres in Spanien verbringe. Für mich ist das Kernproblem. dass ich zumindest in Deutschland kaum noch fahre. In Spanien habe ich noch den Vorgänger meiner 1250 GS Adventure, eine XT 1200 mit der ich zumindest im Jahr noch 5000 KM fahre. Die GS möchte ich eigentlich nicht abgeben da sie einfach für mich eigentlich perfekt ist. Ich werde Sept. / Okt. die GS nach Spanien bringen und die XT kommt nach Deutschland (es ist auch mal wieder TÜV fällig). Dann werde ich mal schauen ob eine 1250 GS Adventure für mich, die nächsten 2 Jahre, hier etwas ist. Ich befürchte allerdings, dass es zuviel Motorrad sein wird. Genau so nervend wie z.B. der TÜV ist die ewige Aufforderung zum Service obwohl noch 8000 Km bis zum nächsten Ölwechsel/ Sevice Zeit wären. Wahrscheinlich wird es am Ende eine Mittelklasse Enduro und einen 350er Roller in Spanien werden und in Deutschland nur noch ein 350er Roller. PKW`s werden auch runtergeschraubt. Es nervt halt alles langsam. Zum Thema zurück. Die GS 1300 ist sicherlich ein sehr perfektes Motorrad aber die Frage ist doch ob ich soviel Pervektionismus überhaupt benötigt wird. Ich würde mich über eine Mittelklasse GS mit 115 PS, und den Features der GS, für €17500,- freuen. China gibt den Weg vor. Ich werde auch nicht jünger, habe vielleicht das Geld eine GS 1300 zu kaufen. Ob ich soviel Motorrad brauche? Grundsätzlich ist das nur meine subjektive Erfahrung/Meinung. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass andere ähnlich denken.
 
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Rolf, du hast vollkommen Recht. 2. bzw. 3. Moped wird mit der Zeit zu einem Problem bzw. zur Last . Permanent TÜV. VS (VS wird ja wenigstens nur abgebucht) usw.. Dazu ist es ja bei den Autos und Rollern nicht anders. In meinem Fall wird noch ein zweit Moped benötigt da ich zumindest ein 4-6 Monate des Jahres in Spanien verbringe. Für mich ist das Kernproblem. dass ich zumindest in Deutschland kaum noch fahre. In Spanien habe ich noch den Vorgänger meiner 1250 GS Adventure, eine XT 1200 mit der ich zumindest im Jahr noch 5000 KM fahre. Die GS möchte ich eigentlich nicht abgeben da sie einfach für mich eigentlich perfekt ist. Ich werde Sept. / Okt. die GS nach Spanien bringen und die XT kommt nach Deutschland (es ist auch mal wieder TÜV fällig). Dann werde ich mal schauen ob eine 1250 GS Adventure für mich, die nächsten 2 Jahre, hier etwas ist. Ich befürchte allerdings, dass es zuviel Motorrad sein wird. Genau so nervend wie z.B. der TÜV ist die ewige Aufforderung zum Service obwohl noch 8000 Km bis zum nächsten Ölwechsel/ Sevice Zeit wären. Wahrscheinlich wird es am Ende eine Mittelklasse Enduro und einen 350er Roller in Spanien werden und in Deutschland nur noch ein 350er Roller. PKW`s werden auch runtergeschraubt. Es nervt halt alles langsam. Zum Thema zurück. Die GS 1300 ist sicherlich ein sehr perfektes Motorrad aber die Frage ist doch ob ich soviel Pervektionismus überhaupt benötigt wird. Ich würde mich über eine Mittelklasse GS mit 115 PS, und den Features der GS, für €17500,- freuen. China gibt den Weg vor. Ich werde auch nicht jünger, habe vielleicht das Geld eine GS 1300 zu kaufen. Ob ich soviel Motorrad brauche? Grundsätzlich ist das nur meine subjektive Erfahrung/Meinung. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass andere ähnlich denken.
Vielleicht hat die neue F450 GS eine Chance bei Dir? 178 kg 48PS und 30% was eine 1300er kostet ?
 
Mein Zweitmotorrad gehört formal meiner Frau, die derzeit damit aber nicht fährt. Insofern die perfekte Gelegenheit, die komplette Antithese zur GS zu fahren. Ich sag euch was, das Ding macht Spaß.
Das wäre evtl ein Narrativ für mich: ich kaufe die F450GS für meine Frau! Sie fährt auch nicht, sie hat gar keinen Moped Führerschein.😁
 
Rolf, du hast vollkommen Recht. 2. bzw. 3. Moped wird mit der Zeit zu einem Problem bzw. zur Last . Permanent TÜV. VS (VS wird ja wenigstens nur abgebucht) usw.. Dazu ist es ja bei den Autos und Rollern nicht anders. In meinem Fall wird noch ein zweit Moped benötigt da ich zumindest ein 4-6 Monate des Jahres in Spanien verbringe. Für mich ist das Kernproblem. dass ich zumindest in Deutschland kaum noch fahre. In Spanien habe ich noch den Vorgänger meiner 1250 GS Adventure, eine XT 1200 mit der ich zumindest im Jahr noch 5000 KM fahre. Die GS möchte ich eigentlich nicht abgeben da sie einfach für mich eigentlich perfekt ist. Ich werde Sept. / Okt. die GS nach Spanien bringen und die XT kommt nach Deutschland (es ist auch mal wieder TÜV fällig). Dann werde ich mal schauen ob eine 1250 GS Adventure für mich, die nächsten 2 Jahre, hier etwas ist. Ich befürchte allerdings, dass es zuviel Motorrad sein wird. Genau so nervend wie z.B. der TÜV ist die ewige Aufforderung zum Service obwohl noch 8000 Km bis zum nächsten Ölwechsel/ Sevice Zeit wären. Wahrscheinlich wird es am Ende eine Mittelklasse Enduro und einen 350er Roller in Spanien werden und in Deutschland nur noch ein 350er Roller. PKW`s werden auch runtergeschraubt. Es nervt halt alles langsam. Zum Thema zurück. Die GS 1300 ist sicherlich ein sehr perfektes Motorrad aber die Frage ist doch ob ich soviel Pervektionismus überhaupt benötigt wird. Ich würde mich über eine Mittelklasse GS mit 115 PS, und den Features der GS, für €17500,- freuen. China gibt den Weg vor. Ich werde auch nicht jünger, habe vielleicht das Geld eine GS 1300 zu kaufen. Ob ich soviel Motorrad brauche? Grundsätzlich ist das nur meine subjektive Erfahrung/Meinung. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass andere ähnlich denken.
PS: muss beichten dass ich zur 1300 ASA noch ein Gespann besitze ( VMAX/1993 + TR500 BW/ 1987) von dem ich mich nicht trennen kann und das zwischen den TÜVs 40 bis 200km bewegt wird. Nobody is perfect.
 
Sollte es wirklich etwas neues werden, wären entweder eine Multistrada V2 oder eine CFMOTO 1000 MT-X gerade interessant. Ich glaube die CFMOTO kann mehr als wir uns alle vorstellen. Bitte keine weitere Qualitäts und Service Diskussion. 4 Jahre Garantie, für den Preis kann man sich im Verhältnis zu einer BMW auch zwei kaufen. Dann wäre immer eine im Ersatz. ;)
 
Kleine Geschichte, die zumindest das Thread Thema streift:
Ich war gerade für 14 Tage mit Zelt und Moped in Irland. Um die Kosten für die Fährkabine zu reduzieren, hatte ich vorher in einem regionalen Netzwerk nach jemandem gesucht, der mit mir die Kabine teilen will. Das hat unerwartet gut geklappt. Gemeldet hat sich ein netter Mensch aus dem Speckgürtel von Maastricht, der mit einer im Oktober '25 neu gekauften R1300 GS fahren wollte. Bei einem kurzen Treffen haben wir besprochen, dass wir gemeinsam an- und abreisen wollten, im Land aber eigene Wege gehen würden. Für ihn war Irland neu, und er wollte den WAW fahren, ich wollte diesmal mehr das Landesinnere und den äußersten Norden erkunden. Zudem war er kein Zelt Camper.
Nachdem wir die Termine abgestimmt hatten, habe ich die Fähre gebucht. Er hat seinen Anteil direkt überwiesen. Alles schien gut.
Zwei Tag vor der Abreise rief er mich an, um abzusagen (ohne Rückerstattung seines Geldes). Die Gründe: Er hatte festgestellt, dass es nur 2 BMW Motorrad Niederlassungen in Irland gibt. Cork (im Süden) und Dublin (im Osten). Seine Maschine war in den letzten 6 Monaten 6 mal mit technischen Nickeligkeiten beim BMW Händler. Zweimal tote Batterie, Ausfall der Lenkerschalter, Startversagen trotz intakter Batterie, Ausfall der Höhenregelung etc. Sehr ähnlich war es mir mit meiner ersten GS/K50 aus 2013 gegangen. Die stand auch mehr beim Händler als bei mir. Meine 2. K50 aus 2017 hatte dafür nie ein Problem - bis auch sie geklaut wurde. Trotzdem konnte ich ihn irgendwie verstehen.
Betrachtet man einen zeitgenössischen BMW Motorrad Prospekt, so sieht man jung-dynamische Fahrer in überteuerten Fahreranzügen beim Brettern durch die Kalahari. Sie scheinen mit einer 'Reiseenduro' auf Reisen zu sein. Kein Wort im Prospekt zu sterbenden Starterrelais.
Immer fetter, immer teurer. Mir scheint, dass BMW ein Monster erschaffen hat, welches weit davon entfernt ist, noch als Reisemotorrad bezeichnet werden zu dürfen. Technisch komplett überladen und mit viel Kaputtgehpotential. Ich zumindest würde mit solch einem 'Überraschungsei' auch nicht auf große Tour gehen wollen. Dies alles zu Preisen, die man wohl zu recht als völlig obszön bezeichnen darf. BMW scheint von einem frühen Mythos zu leben, der längst nicht mehr gegeben ist. Der heutige Zielkunde fährt abends die Hausrunde zur Eisdiele, und kauft spätestens alle 2 Jahre neu. In Krisenzeiten zerbröselt solch ein Verkaufsmodell quasi über Nacht.
 
Vielleicht war er auch nur einfach mit Deiner extrem positiven Art überfordert. ;)
 
Achso....war nur eine kleine Hausrunde mit der 1300er....waren nur 682 km

Richtung Livorno auf die Fähre :)
682 km Sardinien.jpg
 
Wertverfall ist bei mir klar schon noch ein Thema, einfach weil ich die öfters wechsle. War schon 2021 mit ein Grund, auf eine GS umzusteigen. War ja die 1250er. Beispiel Wertverlust:

- 1250GS, gekauft August 2021 und eingetauscht April 2024 gegen eine 13er. Km 25000 auf der Uhr. Wertverlust 20%! Heisst 25000 gekostet und 20000 gekriegt!
- 13er Trophy gekauft April 2024 und eingetauscht Juni 2025 gegen eine ASA 13er. 17000Km auf der Uhr. Gekostet auch 25000, 20000 gekriegt, Wertverlust auch 20%
- 13er ASA, gekauft ASA gekauft April 25, heute 20000Km auf der Uhr. Gekostet 31000, Angebot Eintausch gegen eine neue 2026er 13er 16'000! Wertverlust fast 50%!!! Heisst ist kein Gedanke wert! Verkauft würde sie für 19900!

Einfach um zu zeigen, wie es früher war und wie es heute ausschaut. Heisst einfach mal auf eine neuste Version zu wechseln geht heute nicht mehr, da Verlust viel zu hoch ist und sich nie lohnt. Bleibt nur noch 4 Jahre fahren und 100000Km aufladen und dann günstig eintauschen. Viel wird dann vermutlich für die Problem-Maschine nicht mehr kriegen. Spätestens jedoch vor Garantieende weg, da man sonst nachher ziemlich sicher einen wirtschaftlichen Totalschaden hat, wenn Fahrwerk oder ASA aussteigt.

Oder anders gesagt, GSen waren bisher immer extrem wertstabil und das war klar ein weiteres Kaufargument! Das fällt seit diesem Jahr für die 13er weg. Kann man genauso gut eine KTM oder Duc kaufen, oder einen Japaner. Dort ist Wertverlust ungefähr gleich. Nur 1250er sind nach wie vor extrem gut im Wiederverkauf, aber 13er definitiv nicht mehr.

Laut Warren Buffet ist es in seinen Top 3 der dümmsten Dinge die man machen kann - einen Neuwagen (hier Motorrad) kaufen.
Ich versuche es grundsätzlich zu vermeiden, auch wenn ich die 13er in 2025 neu gekauft habe. Dafür muss sie dann sehr lange bleiben.
 
Die Gründe: Er hatte festgestellt, dass es nur 2 BMW Motorrad Niederlassungen in Irland gibt. Cork (im Süden) und Dublin (im Osten). Seine Maschine war in den letzten 6 Monaten 6 mal mit technischen Nickeligkeiten beim BMW Händler. Zweimal tote Batterie, Ausfall der Lenkerschalter, Startversagen trotz intakter Batterie, Ausfall der Höhenregelung etc.

Naja, also wenn mir eine BMW mit Mobilitätsgarantie irgendwo die Grätsche macht, hole ich mir fröhlich pfeifend eine Ersatzmob und lass' die mal machen - das wäre für mich kein Grund einen Urlaub zu canceln.
Und wenn ich das nicht riskieren wollte gibt es Leihmopeds, etc..
Ich war mit meiner AJP in Norwegen und Island - ich habe null Plan ob es dort überhaupt nur einen Vertragshändler gibt und eine Mob habe ich schon gar nicht, auch die Mopeds von meiner Freundin würden nirgendwo gerettet - trotzdem käme es mir nie in den Sinn deshalb eine Reise abzusagen, oder mir vorher ins Höschen zu machen.
Die Welt hat sich schon geändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur mal so, mein engerer Bekanntenkreis hat kaum Fanboys, sondern jeder entscheidet sich für das Moped, dass ihm grade liegt.

Der eine steht aktuell auf seine Afrika Twin, die jetzt 80.000km drauf hat, der andere auf die 1300er GS, ein anderer würde seine 1250er GS nie hergeben, obwohl die jetzt schon auf die 100.000 km zugeht, einer fährt nach GS, Duke nun Mulitistrada und ich nach 20 Jahren GS mittlerweile ne 1290 SAS.

Wir alle kaufen neu, und wir alle haben mit unseren aktuellen Mopeds Probleme mit der Elektrik!
Außer einer, der mit der 1250er GS!
 
Aber wo bleibt der Spaß?

Das steht da ja nicht. Wer Spaß hat regelmäßig Geld zu verbrennen (auch "nur 20%" in einem Jahr ist verbranntes Geld) und es sich leisten kann und es ihm/ihr Spaß macht - MACHEN!
Ich kaufe auch recht regelmäßig ein neues iPhone (so alle 3 Jahre).

Aber man sollte hier nicht jammern sondern es tragen wie ein Mann :cool:
 
Bin gestern 200 km kurvige Routen durchs Rurgebiet, hat mich da das schalten und kuppeln gestört.....ich habs nicht mal bemerkt. :cool: :p
Das hat aber dann mit Dir zu tun. Andererseits was jemand anders gut findet mußt Du doch für dich nicht positiv bewerten.

Wenn ich da an die vielen Einradfahrer denke.

Ich hätte eine AT wenn BMW keine Automatik GS gebracht hätte. Für meine SC79 hätte ich fast zwei gekriegt. Das größte Handicap der R12G/S - keine Automatic oder wenigstens so eine Kupplung wie 450er.
 
Der Quatsch ist schon Realität!
Es dauert halt - das war schon immer so - bis der Wandel akzeptiert wird. Es liegt doch auf der Hand ab einem bestimmten Zeitpunkt kauf Niemand mehr einen Verbrenner. Die Alterspyramide ist auch bekannt. Der baldige Bevölkerungsrückgang auch. Das ist aber kein Untergang, das ist Veränderung wie immer. Wer geht am WE noch zu einem Gladiatorenkampf mit wirklich zu Beginn noch lebenden "Schauspielern"? Müssen wir drauf verzichten alles wegen der Veränderungen. Wie hat sich die Tankstellendichte verändert - war das ein Hype damals. Wie viele Händler waren lange lediglich Vermittler - bei bestimmten Modellen. Die Lösung: R51/3! Die wird auch oft nicht fahren aber halt aus nachvollziehbaren Gründen. Mehr braucht es nicht - immer den Werkzeugkasten dabei und schon is gut. An einer Hand kann ich die Stillstände in Summe der immer neuen BMW-Modelle abzählen welche ich seit Jahrzehnten hatte und immer noch habe.
 
Wenn man nicht aus den Branchen kommt, weiß man das eben nicht. Das von euch ist Wunschdenken, ein paar Sachen sind sicherlich überspitzt dargestellt. In der Firma in der ich arbeite, wird all das, was ihr denkt schon in großen Stil vorbereitet. Man verdient in der Zukunft kein Geld mehr mit dem Verkauf sondern mit dem Freischalten der Extras in euren geleasten oder gekauften Fahrzeugen. Man kann Fahrzeuge mit Vollaustattung kaufen aber die Austattungen nur nutzen gegen Bezahlung (ist heute schon so).
Ich muss da echt nicht nur schmunzeln sondern eher lachen wie naiv das hier teilweise beäugt wird.

Nur weil die Stimme KI ist mit der ihr alle die das noch lächerlich finden in naher Zukunft komplett konfrontiert werdet und das in eurem ganzen Alltag.

Aber gut ich sehe ja selbst was schon Realität ist und in Umsetzung 100% kommen wird zuerst im Auto dann im Motorrad.
ja und!

Danke für die Mitteilung.

Ein wenig Veränderungsbereitschaft wäre gut - aber die hat es noch nie gegeben.

Der nächste Schritt - ich habe gar kein Fahrzeug mehr - es kommt eines vorbei wenn ich es brauche.
 
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