Um meine Erfahrungen mal ein wenig zu konkretisieren:
Ich bin eigentlich eher der gemächliche Fahrer, also einer mit Angststreifen, dennoch fühle ich mich mit dem Reifen irgendwie wesentlich sicherer in Schräglagen als mit dem Vorgänger, der ein Metzeler war, aber das hängt sicher auch damit zusammen, dass ich das Fahrzeug (BMW R850R) letzten Oktober mit Reifen aus 2016/2017 gekauft habe. Was mir aber definitiv auffällt, ist der Unterschied auf Bitumennähten und auf aufgefrästem Asphalt. Da fuhr ich vorher wie auf Eiern und jetzt merke ich keinen Unterschied zu gutem Untergrund.
Generell bin ich schon seit Jahren mit Bridgestone (zunächst BT45 auf Yamaha XJ600 sowie auf BMW K100) schwer zufrieden, was Haftung, auch bei Nässe, angeht. Wen der T33 nun auch die Laufleistung erfüllt, die angegeben wird, und nicht schon, wie der BT45, bei 5500km am Ende ist, dann wäre das, sagen wir mal, ein Träumchen.
Damals (in den 80ern) war der Metzeler ME77 für mich das Maß aller Dinge, weshalb ich, als ich dann Jahre später die XJ600 mit Metzeler gekauft habe, es gar nicht verstand, warum das, insbesondere im Vergleich zu den dann montierten BT 45, so ein Sch....-Reifen war.
Im XJ-Forum sagte mir man daraufhin, dass diese "Trennscheiben" so selten über den Ladentisch gingen, dass sie nur noch in Fernost gefertigt würden.
Auf die XJ600 folgte dann die K100. Auch hier das gleiche Spiel, Metzeler waren montiert und die Kiste fuhr wie auf Eiern, BT45 montiert und ich hatte ein neues Moped.
Darauf folgte eine R1150 GS. Hier waren Metzeler Tourance Next 2 montiert und die waren ganz hervorragend. Außerdem waren sie auch nach 9000 km immer noch gut genug für jede Kontrolle der Trachtengruppe. Als ich die dann getauscht habe, hat sich der Tip aus dem XJ-Forum bewahrheitet, sprich, beide Reifen waren "Made in Germany".
Als ich nun für die R850 Reifen suchte sah ich: Die Metzeler und auch die Pirelli in der Größe waren ausnahmslos "Made in China". Ganz verrückt war Dunlop, Vorderreifen Frankreich, Hinterreifen Japan.
Blieben nur noch Avon, Conti und Bridgestone übrig. Da ich mit Bridgestone gute Erfahrungen habe, der Reifen durch die Presse so hochgelobt wird und das Pärchen dann auch noch 30 Euro billiger als der Conti war, fiel mir die Entscheidung relativ leicht und bislang habe ich sie nicht bereut.
Okay, zum Thema "Made in...." Die Bridgestone sind natürlich auch aus Japan und von daher schlechte Ökobilanz, aber was erwarte ich auch von nem japanischen Hersteller?
Und wer sich fragt: Woher weiß der, wo die jeweiligen Reifen produziert werden? Auf www.mopedreifen,de (nicht auf deren Mobilwebseite, nur über PC) wird man da exakt drüber in Kenntnis gesetzt. Ob man dort oder woanders kauft, ist eine andere Geschichte, aber zur Vorabinformation weiss ich keine bessere Seite