1150GS Benzinverbrauch

Kauf Dir lieber Liquid Moly Brennraumreiniger oder Ventilreiniger.
Brauchst Du eh da ja alles nun verrußt ist und Du sparst Dir die sinnlose Autobahnfahrt.
 
Man hat bei den elektron. Einspritzsystemen kaum einfach zugängliche Stellschrauben, die den Verbrauch beeinflussen wie zB bei Vergasermotoren. Düsennadelhöhe einstellen oder andre Düsen sind hier keine Option.

Wenn die einstellbare Peripherie, also Ventilspiel, Hallgeber, Codierstecker usw passen und keine Defekte an Zündkabeln oder L-Sonde vorliegen, wirds schwierig.
Fehlerhafte Steuergeräte sind bei den Eisenschweinen keine bekannte Störgröße.
Hallgeberposition ist ein zentrales Thema, da dieser das Takten v. Einspritzung u. Zündung vorgibt. Falsche Einstellung (insbes. zu spät) kostet Leistung und Sprit.

Meine Idee, sofern alles obige abgehakt ist:
Wenn der aktuell vermutlich verkokte Motor keine Klingelneigung zeigt (heißer Motor, heißes Wetter, große Last bergauf, Vollgas im großen Gang bei ca. 4000 U/min),
dann könnte man den HG ein kleines Stück Richtung früh verschieben. Im Langloch 1-2 mm gegen den Uhrzeigersinn.
Über die techn. korrekte Einstellung des HG wurde hier schon viel diskutiert. Die Suchfunktion hilft.

und Du sparst Dir die sinnlose Autobahnfahrt.
40 km "sinnlose" Autobahnfahrt wurden ja schon in die Verbrauchsmessung eingepreist.
Bei Vollgas wärs optimal gewesen..
Auch Brennraumreiniger wirkt nicht im Leerlauf.
Hitze verbrennt die Rückstände und Ablagerungen. Und die gibts halt bei großer Last im großen Gang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst bei 400 hoch schalten bringt bestimmt ganz andere Probleme mit sich🤭

Ich hatte mal in Marokko so einen Verbrauch, bis ich merkte, dass die Gasanhebung klemmte. Meine muss nach dem Start kräftig zurückgedrückt werden.
Aha die Gasanhebung klemmte, und das brachte einen signifikanten Mehrverbrauch,
statt 1150 upm 1400 upm, da bist du wohl 6 Stunden im Stau in der Stadt gefahren.
 
Völlig sinnfrei , die Anhebung ist doch während der Fahrt uninteressant
Ein Gedanke ist es aber schon Wert....
Soviel ich weiss hat sie eine Schubabschaltung, welche von der Drosselklapenstellung abhängig ist. (heisst, bei der Schubabschaltung (Gasgriff zu) werden die ESV geschlossen)
Wird das Schliessen der Drosselklappe durch die aktivierte Anhebung verhindert oder ein def. Drosselklappen Poti, würde evtl. auch die Schubabschaltung nicht aktiviert. Da das Drosselklappen Poti dem Steuergerät keine Meldung liefert. Also würden die ESV munter weiter einspritzen. Zugegebener Weise müsste das beim wieder Gasgeben erkennbar sein ( Rauchwolke/evtl. knallen).

Das kann sehr wohl bei 400 km einen grösseren Einfluss auf den Verbrauch haben.

PS: die R1100GS hat auch bereits eine Schubabschaltung.
 
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Völlig sinnfrei , die Anhebung ist doch während der Fahrt uninteressant

Soviel ich weiss hat sie eine Schubabschaltung, welche von der Drosselklapenstellung abhängig ist. (heisst, bei der Schubabschaltung (Gasgriff zu) werden die ESV geschlossen)
Wird das Schliessen der Drosselklappe durch die aktivierte Anhebung verhindert oder ein def. Drosselklappen Poti, würde evtl. auch die Schubabschaltung nicht aktiviert. Da das Drosselklappen Poti dem Steuergerät keine Meldung liefert. Also würden die ESV munter weiter einspritzen. Zugegebener Weise müsste das beim wieder Gasgeben erkennbar sein ( Rauchwolke/evtl. knallen).

Nicht ganz zu, sonst würde sie im Standgas ja nicht laufen.

Aber deutlich weniger Einspritzmenge.

Also macht es schon einen Unterschied ob die Leerlaufanhebung gezogen ist
 
Nicht ganz zu, sonst würde sie im Standgas ja nicht laufen.
Da hast Du natürlich recht...

Ohne es genau zu wissen...! Denke ich, wenn ich beim fahren mit 4000 U/min. den Gasdrehgriff schliesse wird die Schubabschaltung aktiviert.
Diese Schubabschaltung wird dann beim Erreichen eines bestimmten Wertes ( Drosselklappen und Drehzahlabhängig) wieder deaktiviert.

Habe vergessen die Drehzahlabhängigkeit zu erwähnen.
Diese Beiden Werte werden ja vom Drosselklappenpoti/Hallgeber an das Steuergerät geliefert. Plopp....und schon könnte auch der Hallgeber zu einem Thema werden.

Wer weiss, vielleicht hat ja sogar bei den ABS bestückten Motorrädern der Radsensor auch noch einen Einfluss.

Alles in allem finde ich es extrem spannend, wenn man sich solche Gedanken über einen erhöhten Benzinverbrauch usw. macht, wenn man die ganze Sensorik ein wenig kennt/nachvollziehen kann.

Na wenn ich schon am grübeln bin.....ist vielleicht der Kupplungsschalter/Leerlaufschalter auch noch ein "totschlag Argument" für das Steuergerät, die Schubabschaltung zu deaktivieren?

Ooookaayyy jetzt wirds pervers. stumm.gif wollte den TE nicht verunsichern..sorry...

Fazit: Ich denke es könnte eine betätigte Leerlauf Anhebung eine Verbrauchsanhebung verursacht haben. Durch eine nicht aktivierte Schubabschaltung. ( Drosselklappen Poti bzw. zu grosse Drosselklappenanhebung bzw. zu hoher Leerlauf)
 
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Aber doch bestimmt nicht ein Mehrverbrauch von 1,5Liter ? Das kann ich mir nicht vorstellen, aber sicherlich gibt es hier Motorenexperten, die dass beantworten können.
 
Ich denke, im Schaltvorgang fällt die Drehzahl eher nicht aufs Standgas zurück. Weder beim Rauf- noch Runterschalten. Bei mir jedenfalls nicht.
Also fallen diese vielen 1/10 Sek während einer Tagestour als Verdächtige raus, sollte tatsächl. die Standgasanhebung gezogen gewesen sein.

Bleiben noch die tatsächl. Schubphasen. Daß die jedoch für diesen eklatanten Mehrverbrauch verantwortlich sein sollen?! So viel bergab kann man ja auf 200 km kaum fahren.

Daß ein- oder ausgekuppelt ist, kriegt das Steuergerät nicht mit. Nur der Anlasser-Schutzschalter.
Und das ABS-II hat mit sich selbst genug zu tun. Es kann sich nicht auch noch ums Motorsteuergerät kümmern.

Ich denke, wir machen uns hier mal wieder für Andre vergeblich verrückt.

Die letzte Verbrauchmessung des TO fußt jetzt auf doch gewaltigen 200 km Fahrtstrecke.
Laßt ihn mal richtig am Kabel ziehn und 5-10 Tankfüllungen verfeuern. Und insbesondre mal seinen Motor frei fahren. Wenns gut läuft, nimmt er sich den einen oder anderen Tipp ja zu Herzen und die Verbrauchswerte sind am Ende doch dort, wo sie gewöhnlich liegen.

Ich schreibe meine Verbräuche nie mit, weiß aber, daß ich nie unter 5 und nie über 6 L/100 komme. Egal wie, wo und mit welcher Beladung ich fahre. Und mein Motor kennt den im DZM rot markierten Bereich duchaus.
 
Er soll erstmal eine ganze tankfüllung am Stück verblasen und dann richtig rechnen, heißt nicht Tacho sondern Navi oder oder , oder mindestens 7% vom Tacho abziehen.
 
Ich hab heute 14, 83l für 280Km getankt, nur Landstraße, drehe meistens knapp 4000, kann auch mal kurz bis 5500U/min gedreht werden. Ein Verbrauch von 9l ist utopisch hoch, tanke mal mit super+ voll, bis der Zapfhahn abschaltet und fahr mal 250km ( Wenn möglich), tanke an der gleichen Säule genau so, wieder voll, dann mal schauen. So lange deine GS unauffällig läuft, kann nicht ein solcher Verbrauch entstehen. Ich kipp ab und zu mal LM Kraftstoffsystemreiniger oder Ventilreiniger in den Tank, seitdem habe ich bei meiner gewohnten Fahrweise eine 5 vor dem Komma. Früher hatte ich meistens eine 6 davor. Echt jetzt, kein fauler Zauber ! Rein rechnerisch ? Na ja, billig ist das Zeug nicht. :rolleyes::unsure:
 
Ideale Drehzahl ist so 2/3 der Höchstdrehzahl, sind bei 7500 U/min , 5000, so gibt`s auch ein schönes, helles, rehbraunes Kerzenbild. Muss ja nicht ständig sein ! :p
 
ch denke, im Schaltvorgang fällt die Drehzahl eher nicht aufs Standgas zurück. Weder beim Rauf- noch Runterschalten. Bei mir jedenfalls nicht.
Also fallen diese vielen 1/10 Sek während einer Tagestour als Verdächtige raus, sollte tatsächl. die Standgasanhebung gezogen gewesen sein.

Das macht es nicht aus.

Aber oft geht man ja auch vom Gas, und genau da wird nicht unter die Stellung von der Leerlaufanhebung gegangen.

Die letzte Verbrauchmessung des TO fußt jetzt auf doch gewaltigen 200 km Fahrtstrecke.
Laßt ihn mal richtig am Kabel ziehn und 5-10 Tankfüllungen verfeuern. Und insbesondre mal seinen Motor frei fahren. Wenns gut läuft, nimmt er sich den einen oder anderen Tipp ja zu Herzen und die Verbrauchswerte sind am Ende doch dort, wo sie gewöhnlich liegen.

Ich vermute auch hier eher das Problem.

Erst mal mehrere Tankfüllungen verfahren und dann schauen wie der Verbrauch ist.

Ich wollte mit der Leerlaufanhebung nur erklären, das es nicht ganz egal ist und man sicher mehr verbraucht.
Aber sicher auch keine 2 L mehr als normal.
 
Moin, bei meiner ersten 1150 hatte eine Zeit lang der Zug für die Drehzahlanhebung geklemmt, also bin ich einige 100 km mit Drehzahlerhöhung rumgefahren.
Alles Landstraße mit sehr vielen Phasen im Schiebebetrieb, und ich nutze sehr gerne die Motorbremse.
Das hat einen Mehrverbrauch von 0.2-0.3 Ltr./100km ergeben.
 
Moin, bei meiner ersten 1150 hatte eine Zeit lang der Zug für die Drehzahlanhebung geklemmt, also bin ich einige 100 km mit Drehzahlerhöhung rumgefahren.
Alles Landstraße mit sehr vielen Phasen im Schiebebetrieb, und ich nutze sehr gerne die Motorbremse.
Das hat einen Mehrverbrauch von 0.2-0.3 Ltr./100km ergeben.
Super Aussage...daumen-hoch.gif

Also kann man meine Theorie mit der "ausgehebelten" Schubabschaltung ziemlich sicher vergessen. nixweiss.gif
 
Fahrzeuge sind wie Körper, sie müssen ordentlich bewegt werden, sonst gehn`se kapputt ! :ROFLMAO:
 
wie sehen die Zündkerzen aus? Immer noch so wie auf dem früheren Foto?

Denke immer noch da wird von einem Sensor, dem Steuergerät eine nötige Anreicherung "vorgegaukelt". Bzw. durch eine fehlende Verbindung zwischen Lambdasonde und Steuergerät, auf ein standard Kennfeld, zurückgegriffen (sicherheitshalber überfettet)

PS: Weiss jemand ob die Lambdasonde dieses Motorrades auch über eine elektrische Vorheizung verfügt? Angesteuert durch die Verbindung zum Steuergerät!
Ansonsten allenfalls einen Kabelunterbruch bzw. Stecker-Fehler? Leider wird das vermutlich kaum auf einem "normalen" Stromlaufplan ersichtlich sein.

Die möglichen Sensoren wurden ja bereits erwähnt. Ansaugluft temp./Motor temp./Hallgeber Drehzahl/Drosselklappen Poti/Stromversorgung der Lambdasonse usw.
 
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wie sehen die Zündkerzen aus? Immer noch so wie auf dem früheren Foto?

Denke immer noch da wird von einem Sensor, dem Steuergerät eine nötige Anreicherung "vorgegaukelt". Bzw. durch eine fehlende Verbindung zwischen Lambdasonde und Steuergerät, auf ein standard Kennfeld, zurückgegriffen (sicherheitshalber überfettet)

PS: Weiss jemand ob die Lambdasonde dieses Motorrades auch über eine elektrische Vorheizung verfügt? Angesteuert durch die Verbindung zum Steuergerät!
Ansonsten allenfalls einen Kabelunterbruch bzw. Stecker-Fehler? Leider wird das vermutlich kaum auf einem "normalen" Stromlaufplan ersichtlich sein.

Die möglichen Sensoren wurden ja bereits erwähnt.
Zündkerzen will ich am Wochenende nachschauen, Ergebnisss werd ich posten.
Ich hab ein paar Stromlaufpläne, da guck ich morgen mal rein
 
verwechselst du nun Ursache und Wirkung?
auch eine nagelneue Lambdasonde wird wenn das Gemisch oder die Verbrennung nicht passt wieder schwarz werden
 
Das ist der Stromlaufplan wo die Lambdasonde auftaucht
 

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