Zubehörmarkt, UNIT-Teile, Akrapovic hoch, erste Lösungen und Erfahrungen aus dem Alltag

Roger12

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BMW R 12 G/S
So, liebe Community,


die ersten Kilometer sind inzwischen abgespult und bald geht es dann auch schon zur ersten Inspektion.

Vorab möchte ich einmal kurz schildern, wie ich persönlich mit dem Thema Zubehör umgehe. Auch hier gibt es ja – wie immer – sehr unterschiedliche Meinungen und Philosophien. Ich wünsche mir hier einen kleinen Austausch.

Ich selbst bin beim Zubehör eher der reduzierte Typ.
Lieber gezielt das Nötigste sinnvoll ergänzen, als alles an den Klotz ranzuschrauben, was der Zubehörmarkt hergibt.

Gerade bei unserer R12 G/S gibt es allerdings ein paar Themen, die man für sich lösen muss.

Für mich sind das aktuell vor allem folgende Punkte:

  • Wie bekomme ich eine Gepäcklösung hin, die in der Stadt stylisch aussieht, aber auch tourentauglich / ausbaufähig ist?
  • Was bringt der hohe Akrapovic-Auspuff wirklich – außer dass ich ihn optisch extrem gelungen finde?
  • Wie sieht es mit Zylinderschutz bzw. Sturzbügeln aus?
  • Wie kann man die Stecker an den Zylindern etwas besser schützen?
  • Und ganz banal: Wohin eigentlich mit einem kleinen Schloss?

Dazu kommen noch ein paar Optimierungspunkte, die hier im Forum ja ebenfalls schon häufiger genannt wurden:
  • Schutz des Dämpfers
  • Sitzbankthema
  • kleinere Detaillösungen rund ums Motorrad

Beim Thema Sitzbank habe ich das Glück, direkt zwei Varianten zu besitzen:
eine helle/beige und eine schwarze. Da werde ich in Ruhe testen, was alltagstauglicher ist und wie sich das Material verhält. Insbesondere die helle Option 719 hat schon leicht dunkle Einfärbung.


In den nächsten Wochen werde ich hier immer mal wieder berichten, welche Lösungen ich ausprobiert habe und was sich im Alltag wirklich bewährt. Wie ihr auf den Bildern seht, habe ich mal "quer durch" eingekauft. Von Unit Garage bis zu kleinen unbekannten Händlern und auch bei günstigen Börsen. Ich werde mich mal von der Qualität überraschen lassen, maches Teil auch nur ausprobieren und dann wieder verkaufen, wenn es mir nicht gefällt oder keine Sinn macht
  • Akrapovic Auspuff hoch, hier werde ich den Vergleich zur Serie dokumentieren
  • Unit Sturzbügel
  • Unit Halter rechts für Taschen, dazu eine Tasche
  • ( allgemeiner Zubehörmarkt), die ich auf den Unithalter anpassen werde, mal sehen ob das klappt
  • Zylinderkopfschutz, allgemeiner Zubehörmarkt
  • Gepäckträger (noch nicht geliefert), allgemeiner Zubehörmarkt
  • Spulenschutz,
  • Zylinderschutz, allgemeiner Zubehörmarkt
  • Achsenschutz, allgemeiner Zubehörmarkt
  • Spulenschutz am Zylinder, allgemeiner Zubehörmarkt
  • G/S Lenkertasche, allgemeiner Zubehörmarkt
Wenn ich "allgemeiner Zubehörmarkt" sage, sind das auch Lieferanten aus Fernost. Ich möchte einfach bei nicht sicherheitsrelevanten Teilen mir einmal ein Bild verschaffen, da ich bei einem Kollegen diese Teile für die 1200 GS schon im direkten Vergleich zu den rennomierten Herstellern gesehen habe: also mein empirisches Experiment. Das ich mir dort keinen Bremsbeläge, Filter usw kaufe, ist für mich klar. Mich interessiert einfach der Vergleich. Und ich werde kritisch berichten, da ich schon bei Lieferung einige Dinge gesehen habe.


Ein paar Teile sind bereits angekommen, andere noch unterwegs. Sobald ich etwas mehr Erfahrung gesammelt habe, stelle ich gerne Bilder und Eindrücke ein.

Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen bei der eigenen Entscheidung


Viele Grüße!
 

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Den „man-cave“ gefällt schon mal 😎
 
Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen! (y)

Ich fahre meine G/S bisher weitestgehend serienmäßig und habe mich gegen die Option 719 entschieden.
Das soll zunächst auch so bleiben.
Dafür bin ich auf dem Reifentrip und will mal testen, welcher Reifen mir für welchen Einsatzzweck am besten gefällt.
Grundsätzlich bin ich schon auf Stollenreifen "programmiert", obwohl ich zugeben muss, dass ich hier im Ruhrgebiet sicherlich zu
mehr als 90% auf Straßen unterwegs bin.
Der Michelin Anakee Wild hat mir sehr gut gefallen. Aktuell teste ich den MITAS E07 DAKAR, er gefällt mir bisher auch gut.

Veränderungen an meinem Mopped:
  • Motorschutzbügel von HepcoBecker
  • Gepäckbrücke von Unit Garage;
    leider musste sie wieder weichen, weil es im Zusammenspiel mit den Kofferträgern von SW Motech nicht klappte
  • Lange war ich unentschieden zwischen der Anschaffung von Softgepäck oder von Alukoffern.
    Letztlich habe ich mich für das TRAX ADV Koffersystem von SW Motech entschieden.
    Grund dafür ist, dass der Kofferträger einfach zu demontieren ist.
    Da ich die meiste Zeit ohne Koffer fahre, wollte ich keinen klobigen Träger durch die Gegend fahren müssen.
    Die Koffer bauen schon richtig breit, Softgepäck hätte sicherlich besser zum Mopped gepasst.
    Aber so gewann m. E. die Praktikabilität gegen die Schönheit. ;)
  • Das die unit-Gepäckbrücke leider weichen musste, kam eine von SW Motech Street sowieso.
    Die finde ich wegen ihrer Form nicht so schön und auch nicht so praktisch.
    Aber das kleine QBag für das Werkzeug lässt sich gut befestigen.
  • Motorschutz/Ölwannenschutz von SW Motech
  • ... und weil mein guter alter BMW-Tankrucksack nah mehr als 40 Jahren seinen Geist aufgab (Reißverschluss defekt),
    habe ich mir einen von Touratech gekauft.
    Ich bin damit noch nicht so richtig glücklich. Das liegt aber wohl weniger am TR selbst als an meiner Gewöhnung an den alten TR.
Ich glaube das war es. Nein, da war noch was. Ich habe für richtig teuer Geld Soziusfußrasten angeschafft. Schön blöd, dass ich sie nicht gleich geordert hatte.
Jetzt soll sich das Mopped im Alltag und auf Reisen bewähren.
Wenn alles klappt, geht es im Juni nach meinem Training in Hechlingen (mit Leihmopped) nach Italien auf die TET Sektionen 9 bis 5 (in dieser Reihenfolge).
Das wäre dann die erste größere Tour, die ich mit dem Mopped unternehme.

Aktuell stehen etwas mehr als 6.000 km auf dem Tacho.
Sicherheitshalber habe ich für Anfang Juli bereits einen Termin für den 10.000/11.000er-Service gemacht.
Wahrscheinlich werde ich dann das "Service inclusive 3/30"-Paket kaufen. Nach Auskunft meiner Werke wäre damit auch der
bei 40.000 km anstehende Kardanwechsel abgedeckt. Der kostet alleine schon so um 800 EUR.
 
So, liebe Community,


die ersten Kilometer sind inzwischen abgespult und bald geht es dann auch schon zur ersten Inspektion.

Vorab möchte ich einmal kurz schildern, wie ich persönlich mit dem Thema Zubehör umgehe. Auch hier gibt es ja – wie immer – sehr unterschiedliche Meinungen und Philosophien. Ich wünsche mir hier einen kleinen Austausch.

Ich selbst bin beim Zubehör eher der reduzierte Typ.
Lieber gezielt das Nötigste sinnvoll ergänzen, als alles an den Klotz ranzuschrauben, was der Zubehörmarkt hergibt.

Gerade bei unserer R12 G/S gibt es allerdings ein paar Themen, die man für sich lösen muss.

Für mich sind das aktuell vor allem folgende Punkte:

  • Wie bekomme ich eine Gepäcklösung hin, die in der Stadt stylisch aussieht, aber auch tourentauglich / ausbaufähig ist?
  • Was bringt der hohe Akrapovic-Auspuff wirklich – außer dass ich ihn optisch extrem gelungen finde?
  • Wie sieht es mit Zylinderschutz bzw. Sturzbügeln aus?
  • Wie kann man die Stecker an den Zylindern etwas besser schützen?
  • Und ganz banal: Wohin eigentlich mit einem kleinen Schloss?

Dazu kommen noch ein paar Optimierungspunkte, die hier im Forum ja ebenfalls schon häufiger genannt wurden:
  • Schutz des Dämpfers
  • Sitzbankthema
  • kleinere Detaillösungen rund ums Motorrad

Beim Thema Sitzbank habe ich das Glück, direkt zwei Varianten zu besitzen:
eine helle/beige und eine schwarze. Da werde ich in Ruhe testen, was alltagstauglicher ist und wie sich das Material verhält. Insbesondere die helle Option 719 hat schon leicht dunkle Einfärbung.


In den nächsten Wochen werde ich hier immer mal wieder berichten, welche Lösungen ich ausprobiert habe und was sich im Alltag wirklich bewährt. Wie ihr auf den Bildern seht, habe ich mal "quer durch" eingekauft. Von Unit Garage bis zu kleinen unbekannten Händlern und auch bei günstigen Börsen. Ich werde mich mal von der Qualität überraschen lassen, maches Teil auch nur ausprobieren und dann wieder verkaufen, wenn es mir nicht gefällt oder keine Sinn macht
  • Akrapovic Auspuff hoch, hier werde ich den Vergleich zur Serie dokumentieren
  • Unit Sturzbügel
  • Unit Halter rechts für Taschen, dazu eine Tasche
  • ( allgemeiner Zubehörmarkt), die ich auf den Unithalter anpassen werde, mal sehen ob das klappt
  • Zylinderkopfschutz, allgemeiner Zubehörmarkt
  • Gepäckträger (noch nicht geliefert), allgemeiner Zubehörmarkt
  • Spulenschutz,
  • Zylinderschutz, allgemeiner Zubehörmarkt
  • Achsenschutz, allgemeiner Zubehörmarkt
  • Spulenschutz am Zylinder, allgemeiner Zubehörmarkt
  • G/S Lenkertasche, allgemeiner Zubehörmarkt
Wenn ich "allgemeiner Zubehörmarkt" sage, sind das auch Lieferanten aus Fernost. Ich möchte einfach bei nicht sicherheitsrelevanten Teilen mir einmal ein Bild verschaffen, da ich bei einem Kollegen diese Teile für die 1200 GS schon im direkten Vergleich zu den rennomierten Herstellern gesehen habe: also mein empirisches Experiment. Das ich mir dort keinen Bremsbeläge, Filter usw kaufe, ist für mich klar. Mich interessiert einfach der Vergleich. Und ich werde kritisch berichten, da ich schon bei Lieferung einige Dinge gesehen habe.


Ein paar Teile sind bereits angekommen, andere noch unterwegs. Sobald ich etwas mehr Erfahrung gesammelt habe, stelle ich gerne Bilder und Eindrücke ein.

Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen bei der eigenen Entscheidung


Viele Grüße!
Das ist doch die Enduro-Variante, oder? Wie habt ihr das hinbekommen, dass ihr auch da das Frästeile-Paket habt? Separat nachgekauft? Im Konfigurator und bei BMW direkt ließ sich das nicht verbinden bei mir..
 
Moin Ezzpi
Wenn du im Konfigurator die Option 719 II wählst, hast du das Enduro Paket inkludiert.
Grüße Olli

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Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen! (y)

Ich fahre meine G/S bisher weitestgehend serienmäßig und habe mich gegen die Option 719 entschieden.
Das soll zunächst auch so bleiben.
Dafür bin ich auf dem Reifentrip und will mal testen, welcher Reifen mir für welchen Einsatzzweck am besten gefällt.
Grundsätzlich bin ich schon auf Stollenreifen "programmiert", obwohl ich zugeben muss, dass ich hier im Ruhrgebiet sicherlich zu
mehr als 90% auf Straßen unterwegs bin.
Der Michelin Anakee Wild hat mir sehr gut gefallen. Aktuell teste ich den MITAS E07 DAKAR, er gefällt mir bisher auch gut.

Veränderungen an meinem Mopped:
  • Motorschutzbügel von HepcoBecker
  • Gepäckbrücke von Unit Garage;
    leider musste sie wieder weichen, weil es im Zusammenspiel mit den Kofferträgern von SW Motech nicht klappte
  • Lange war ich unentschieden zwischen der Anschaffung von Softgepäck oder von Alukoffern.
    Letztlich habe ich mich für das TRAX ADV Koffersystem von SW Motech entschieden.
    Grund dafür ist, dass der Kofferträger einfach zu demontieren ist.
    Da ich die meiste Zeit ohne Koffer fahre, wollte ich keinen klobigen Träger durch die Gegend fahren müssen.
    Die Koffer bauen schon richtig breit, Softgepäck hätte sicherlich besser zum Mopped gepasst.
    Aber so gewann m. E. die Praktikabilität gegen die Schönheit. ;)
  • Das die unit-Gepäckbrücke leider weichen musste, kam eine von SW Motech Street sowieso.
    Die finde ich wegen ihrer Form nicht so schön und auch nicht so praktisch.
    Aber das kleine QBag für das Werkzeug lässt sich gut befestigen.
  • Motorschutz/Ölwannenschutz von SW Motech
  • ... und weil mein guter alter BMW-Tankrucksack nah mehr als 40 Jahren seinen Geist aufgab (Reißverschluss defekt),
    habe ich mir einen von Touratech gekauft.
    Ich bin damit noch nicht so richtig glücklich. Das liegt aber wohl weniger am TR selbst als an meiner Gewöhnung an den alten TR.
Ich glaube das war es. Nein, da war noch was. Ich habe für richtig teuer Geld Soziusfußrasten angeschafft. Schön blöd, dass ich sie nicht gleich geordert hatte.
Jetzt soll sich das Mopped im Alltag und auf Reisen bewähren.
Wenn alles klappt, geht es im Juni nach meinem Training in Hechlingen (mit Leihmopped) nach Italien auf die TET Sektionen 9 bis 5 (in dieser Reihenfolge).
Das wäre dann die erste größere Tour, die ich mit dem Mopped unternehme.

Aktuell stehen etwas mehr als 6.000 km auf dem Tacho.
Sicherheitshalber habe ich für Anfang Juli bereits einen Termin für den 10.000/11.000er-Service gemacht.
Wahrscheinlich werde ich dann das "Service inclusive 3/30"-Paket kaufen. Nach Auskunft meiner Werke wäre damit auch der
bei 40.000 km anstehende Kardanwechsel abgedeckt. Der kostet alleine schon so um 800 EUR.
Vielen Dank für Deinen Erfahrungen. Das Zusammenspiel mit Taschenträgern und Heckgepäckträger wird sich bei mir noch zeigen. Mein guter "alter" Tankrucksach ist erblindet. Vielleicht schnalle ich ihn aus historischen Gründen einmal auf das Bike. Die Sercicepaket/Ölpakete habe ich mir alle "gespart". Mal sehen, wie sich die Kostenfrage dann entwickelt. Gute Fahrt!
 
Das ist doch die Enduro-Variante, oder? Wie habt ihr das hinbekommen, dass ihr auch da das Frästeile-Paket habt? Separat nachgekauft? Im Konfigurator und bei BMW direkt ließ sich das nicht verbinden bei mir..
Hallo, meine war schon konfiguriert. Meines Erachtens ist es das 719 II Paket. In einem anderen Post findest Du meine genaue Konfiguration.
 
Meine Maschine ist noch in der Produktion, soll Ende Mai kommen. Somit kann ich sie auf der Pfingsttour leider noch nicht nutzen (aber die V85TT steht dafür bereit, also nicht so schlimm).
Ich habe mir den Tankring von SW-Motech sowie den GIVI-TC-Träger bei Louis besorgt. Ich fahre fast nur mit TopCase auch wenn das den Style etwas unterbricht. Aber es ist praktisch und man kommt trotzdem überall durch. Zudem kann man seine Klamotten und Kleinteile sicher verwahren, wenn man mal zu Fuß unterwegs ist.
Über den BMW-Händler habe ich mir noch den SW-Motech-Sturzbügel und den Motorschutz bestellt. Das Navi-Kabel für das XT2 habe ich schon abgegeben, damit es gleich angeschlossen wird. Den TT-Halter schraube ich selbst fest (RAM-Mount an der Lenkerklemmung)
Das Soziuspaket hatte mir mein Händler ans Herz gelegt, weil die Einzelteile später um ein Vielfaches teurer sind. Meine Freundin wird aber nur sporadisch mitfahren, sie fährt selbst.
Mal sehen, wie ich mit der Höhe klar komme, bin 172 cm lang, aber eine Fußspitze reicht mir normalerweise, will ja nicht mitlaufen oder rangieren. Das Schieben geht wesentlich leichter als mit meiner bisherigen AT.
Eine Hinterradabdeckung wäre schon eine Überlegung, damit der Dreck nicht so massiv alles vollspritzt.
LG Heiko
 
Moin Ezzpi
Wenn du im Konfigurator die Option 719 II wählst, hast du das Enduro Paket inkludiert.
Grüße Olli

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Ja ich weiß, aber bei der Option 719 II kannst du aktiv nicht das Frästeile-Paket dazu nehmen. Auf dem Bild oben ist es jedoch dabei, daher meine Frage. (Sieht man an den Behältern am Lenker) Nach meinem Verständnis ist das standardmäßig nicht Teil der Option 719 II.
 
Ja ich weiß, aber bei der Option 719 II kannst du aktiv nicht das Frästeile-Paket dazu nehmen. Auf dem Bild oben ist es jedoch dabei, daher meine Frage. (Sieht man an den Behältern am Lenker) Nach meinem Verständnis ist das standardmäßig nicht Teil der Option 719 II.
OK.🤔
Und ich dachte immer, dass die Behälter zu dem Option 719 Paket gehören.
 
OK.🤔
Und ich dachte immer, dass die Behälter zu dem Option 719 Paket gehören.
Ja ich weiß, aber bei der Option 719 II kannst du aktiv nicht das Frästeile-Paket dazu nehmen. Auf dem Bild oben ist es jedoch dabei, daher meine Frage. (Sieht man an den Behältern am Lenker) Nach meinem Verständnis ist das standardmäßig nicht Teil der Option 719 II.
Moin, die stand in Dortmund und wäre meine Wahl gewesen, wenn ich nicht schon unterschrieben hätte. Schau mal, ob die Frästeile usw. für Dich passen Dirk.Sinemus@bmw.de
 

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Schutz Zylinderkopf aus den Weiten des asiatischen Onlinehandels.
Liebe Freunde des guten Geschmacks und der gepflegten Motorradkultur,
nachdem ich gestern meine größere Schrauberrunde an der R 12 G/S hinter mir hatte, hier noch ein kleiner Erfahrungsbericht zum Thema Zylinderkopfschutz.
Grundsätzlich gehöre ich zu den Menschen, die weder Lust haben, ihr Motorrad umzuwerfen, noch auf Schotterpisten so unterwegs sind, dass die Maschine regelmäßig Bodenkontakt bekommt. Das klappt seit mittlerweile fast 50 Jahren Motorradfahren auch erstaunlich gut.
Allerdings musste ich feststellen:
Es reicht manchmal schon völlig aus, wenn der Untergrund leicht nachgibt. Die doch recht schwere R 12 G/S bohrt sich mit der kleinen Seitenständerfläche schnell etwas tiefer in weichen Boden – und plötzlich wird aus „steht sicher“ ein eher dynamischer Schräglagenversuch im Stand.
Da ich in einem anderen Beitrag angekündigt hatte, auch mal Zubehör jenseits des Originalprogramms auszuprobieren, habe ich mir den 802V Motorcycle Engine Cylinder Head Valve Guard Protector bestellt. Gekauft bei einem großen bekannten Händler asiatischer Prägung, den vermutlich jeder kennt.
Nach genauer Begutachtung und Montage hier mein kurzer Erfahrungsbericht:
Die Passform ist tatsächlich überraschend gut. Der Schutz sitzt sauber am Zylinderkopf und wirkt optisch angenehm dezent. Besonders positiv:
Kein riesiger Werbeaufdruck, kein „R12“, „1200“ oder sonstiges Marketing-Geschrei auf dem Bauteil. Genau das gefällt mir sehr.
Die Montage selbst sollte man allerdings besser zu zweit durchführen. Einer hält und positioniert, der andere schraubt – das macht die Sache deutlich entspannter.
Wichtig:
Wenn man am Zylinderkopf herumdrückt oder arbeitet, sollte man darauf achten, das Motorrad nicht versehentlich vom Seitenständer zu schieben.
Die Befestigung erfolgt über Scharuben mit Abstandsbuchsen und wirkt grundsätzlich ordentlich gelöst. Allerdings war bei meinem Satz keine Anleitung dabei. Dadurch ist das Ganze zunächst ein wenig „Versuch und Irrtum“. Für jemanden mit etwas Schraubererfahrung aber lösbar.
Bewährt hat sich bei mir folgende Reihenfolge:
    • vorne leicht fixieren
    • mittig unten leicht ansetzen
    • hinten ausrichten
    • anschließend alles sauber festziehen und mit passendem Drehmoment 1o NManziehen
Die mitgelieferten Schrauben sind allerdings – wie so oft – eher von überschaubarer Qualität. Die würde ich persönlich mittelfristig gegen vernünftige Schrauben austauschen.
Preislich lag das Ganze inklusive Versand bei etwa 66 Euro.
Für mich ist das erst einmal ein interessanter Versuch. Jetzt bin ich gespannt, wie sich Oberfläche, Beschichtung und Optik nach dem ersten richtigen Regen und etwas Alltagseinsatz schlagen.
Ich bleibe dran.
 

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Sitzbank ausbauen und Lösung statt Torxschraube.

heute noch einmal ein paar Erfahrungen zum Thema Sitzbank an der R 12 G/S beziehungsweise der Option 719.
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, neben der originalen beigen Sitzbank zusätzlich noch eine originale schwarze BMW-Sitzbank zu kaufen, die ich über Kleinanzeigen gefunden habe. Es handelt sich also nicht um die Rallyesitzbank, sondern um die originale schwarze BMW-Variante.
Der Grund dafür ist ganz einfach:
Beide Sitzbänke verleihen dem Motorrad einen etwas anderen Charakter. Die beige Sitzbank passt optisch hervorragend zum klassischen Heritage-Stil und unterstreicht den Retro-Look der Maschine sehr schön.
Im Alltag zeigt sich allerdings relativ schnell, dass die helle Oberfläche doch recht empfindlich ist und vergleichsweise schnell etwas schmuddelig wirkt.
Die schwarze Sitzbank gefällt mir persönlich daher im täglichen Gebrauch inzwischen sogar etwas besser. Sie wirkt etwas stimmiger, unkomplizierter und harmoniert aus meiner Sicht sehr gut mit der Gesamtoptik der Maschine.
Was man dabei allerdings wissen sollte:
Wer eine zweite originale Sitzbank nutzen möchte, benötigt im Grunde auch die kompletten Anbauteile zusätzlich.
Der kleine Halteriemen schlägt bereits mit rund 29 Euro zu Buche. Die Hülsen, Schrauben inklusive des Kunststoffteils liegen zusammen nochmals bei etwa 71 Euro. Macht also ungefähr 100 Euro Zusatzkosten – nur für ein paar kleine Anbauteile.
Und ganz ehrlich:
Wenn man diese Teile einmal in der Hand hält, überlegt man sich bei einer ohnehin nicht günstigen Sitzbank durchaus zweimal, ob man diese zusätzlichen Kosten wirklich investieren möchte oder die Teile nicht einfach innerhalb von fünf Minuten umschraubt.
Das gilt übrigens auch für die kleinen Gummibänder des sogenannten Bordwerkzeugs – wobei ich das ehrlich gesagt kaum so nennen möchte.

Ich habe mich am Ende trotzdem dafür entschieden, beide Sitzbänke komplett auszurüsten, damit der Wechsel wirklich schnell und unkompliziert funktioniert.
Zur Montage selbst: Der Ausbau geht recht einfach. Man muss die Sitzbank kräftig nach hinten schieben, dann erst nach oben.
Beim ersten Einbau hilft ein minimaler Einsatz von Silikonspray auf das Gummi der vorderen Haltenase, damit sich die Sitzbank etwas leichter einsetzen lässt. Wichtig ist, sie hinten sauber und mit etwas Druck einzurasten. Andernfalls steht sie hinten leicht ab. Mit etwas Übung funktioniert das aber problemlos.
Ein weiteres Thema ist das Werkzeug zum Ausbau der Sitzbank, das rechts unter dem Seitendeckel verstaut ist. Das ist aus meiner Sicht ehrlich gesagt eher eine Farce. Hier haben ja bereits einige Fahrer praktikablere Lösungen umgesetzt.

Ich habe mich auch für eine einfache und deutlich alltagstauglichere Variante entschieden:
Verwendet habe ich eine M6x40-Flügel- beziehungsweise Schmetterlingsschraube.
Dafür habe ich:
    • ein passendes Loch in das Gummi gebohrt
    • außen eine größere Karosseriescheibe verwendet
    • innen eine kleinere Scheibe ergänzt
    • das Ganze anschließend mit einer Kontermutter verschraubt
Die Lösung sitzt erstaunlich stabil, funktioniert sauber und erleichtert den schnellen Ausbau der Sitzbank deutlich.
Die Fotos zeigen das Ganze recht gut.
 

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Sitzbank ausbauen und Lösung statt Torxschraube.

heute noch einmal ein paar Erfahrungen zum Thema Sitzbank an der R 12 G/S beziehungsweise der Option 719.
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, neben der originalen beigen Sitzbank zusätzlich noch eine originale schwarze BMW-Sitzbank zu kaufen, die ich über Kleinanzeigen gefunden habe. Es handelt sich also nicht um die Rallyesitzbank, sondern um die originale schwarze BMW-Variante.
Der Grund dafür ist ganz einfach:
Beide Sitzbänke verleihen dem Motorrad einen etwas anderen Charakter. Die beige Sitzbank passt optisch hervorragend zum klassischen Heritage-Stil und unterstreicht den Retro-Look der Maschine sehr schön.
Im Alltag zeigt sich allerdings relativ schnell, dass die helle Oberfläche doch recht empfindlich ist und vergleichsweise schnell etwas schmuddelig wirkt.
Die schwarze Sitzbank gefällt mir persönlich daher im täglichen Gebrauch inzwischen sogar etwas besser. Sie wirkt etwas stimmiger, unkomplizierter und harmoniert aus meiner Sicht sehr gut mit der Gesamtoptik der Maschine.
Was man dabei allerdings wissen sollte:
Wer eine zweite originale Sitzbank nutzen möchte, benötigt im Grunde auch die kompletten Anbauteile zusätzlich.
Der kleine Halteriemen schlägt bereits mit rund 29 Euro zu Buche. Die Hülsen, Schrauben inklusive des Kunststoffteils liegen zusammen nochmals bei etwa 71 Euro. Macht also ungefähr 100 Euro Zusatzkosten – nur für ein paar kleine Anbauteile.
Und ganz ehrlich:
Wenn man diese Teile einmal in der Hand hält, überlegt man sich bei einer ohnehin nicht günstigen Sitzbank durchaus zweimal, ob man diese zusätzlichen Kosten wirklich investieren möchte oder die Teile nicht einfach innerhalb von fünf Minuten umschraubt.
Das gilt übrigens auch für die kleinen Gummibänder des sogenannten Bordwerkzeugs – wobei ich das ehrlich gesagt kaum so nennen möchte.

Ich habe mich am Ende trotzdem dafür entschieden, beide Sitzbänke komplett auszurüsten, damit der Wechsel wirklich schnell und unkompliziert funktioniert.
Zur Montage selbst: Der Ausbau geht recht einfach. Man muss die Sitzbank kräftig nach hinten schieben, dann erst nach oben.
Beim ersten Einbau hilft ein minimaler Einsatz von Silikonspray auf das Gummi der vorderen Haltenase, damit sich die Sitzbank etwas leichter einsetzen lässt. Wichtig ist, sie hinten sauber und mit etwas Druck einzurasten. Andernfalls steht sie hinten leicht ab. Mit etwas Übung funktioniert das aber problemlos.
Ein weiteres Thema ist das Werkzeug zum Ausbau der Sitzbank, das rechts unter dem Seitendeckel verstaut ist. Das ist aus meiner Sicht ehrlich gesagt eher eine Farce. Hier haben ja bereits einige Fahrer praktikablere Lösungen umgesetzt.

Ich habe mich auch für eine einfache und deutlich alltagstauglichere Variante entschieden:
Verwendet habe ich eine M6x40-Flügel- beziehungsweise Schmetterlingsschraube.
Dafür habe ich:
    • ein passendes Loch in das Gummi gebohrt
    • außen eine größere Karosseriescheibe verwendet
    • innen eine kleinere Scheibe ergänzt
    • das Ganze anschließend mit einer Kontermutter verschraubt
Die Lösung sitzt erstaunlich stabil, funktioniert sauber und erleichtert den schnellen Ausbau der Sitzbank deutlich.
Die Fotos zeigen das Ganze recht gut.


Prima Lösung.
Gut bewährt haben sich an dieser Stelle auch solche Klemmschrauben von der Fahrradsattelstütze.
 
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