Wie haltet ihr es mit dem Sicherheitsabstand

sigmali

Boxer-Schrauber
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BMW R 1250 GS (EZ 3/2020)
Im alten Forum hatten wir das Thema auch mal. Jetzt hat der TOURENFAHRER es in einem Artikel angesprochen.

"Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) hat eine Aufklärungskampagne zum Thema Sicherheitsabstand für Motorradfahrer gestartet.

Gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) hat das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) unter dem Hashtag #AbstandKommtAn eine Kampagne auf Instagram gestartet. Ziel ist es, Motorradfahrer für die Einhaltung des korrekten Sicherheitsabstands zu sensibilisieren."


Meine eigene Wahrnehmung privat und dienstlich ist und war: nicht wenige unterschätzen anscheinend das Problem. Ob aus der irrigen Annahme, man könne trotzdem noch reagieren (ausweichen, bremsen), oder einfach nur durch Fehleinschätzung des eigenen Abstands.
Da wird z.T. hinter Pkws oder den Kumpels im 0,5-Sekundenabstand gefahren.

Hier der Artikel im TOURENFAHRER
https://www.tourenfahrer.de/nachrichten/artikel/ifz-startet-kampagne-abstandkommtan
 
Servus,
Pauschal schwer zu sagen finde ich.
Innerorts, Autobahn, Landstraße?

In der Gruppe immer versetzt um den Abstand zu vergrößern, solo immer nur um den Überholvorgang einzuleiten, dann wird mal dichter aufgefahren.
Wenn ich eh nicht vorbeikommen kann, oder vorbei darf, brauch ich auch nicht dicht auffahren.

Grüße

Andreas
 
Ich halte es pauschal inzwischen nach dem Motto "lieber etwas mehr als weniger" (man muss nicht übertreiben, aber dicht auffahren ist nur Stress für alle). Schwierig wird es auf der AB - wenn der Abstand zu gross ist, drückt immer einer rein.
 
Meine Beobachtung ist, dass insbesondere Handwerker, Frauen und Rossi-Verschnitts überdurchschnittlich zu dicht auffahren.

Bei Frauen ist es oft so, dass sie meistens gar nicht überholen wollen - verstehe ich nicht, warum man den Sicherheitsabstand so verspielt.

Vielleicht sollte man in der Fahrschule mal lehren, dass man nicht schneller ans Ziel kommt, wenn man zu dicht auffährt. 😝
 
Meine Beobachtung ist, dass insbesondere Handwerker, Frauen und Rossi-Verschnitts überdurchschnittlich zu dicht auffahren.
Bei Frauen ist es oft so, dass sie meistens gar nicht überholen wollen - verstehe ich nicht, warum man den Sicherheitsabstand so verspielt.
Vielleicht sollte man in der Fahrschule mal lehren, dass man nicht schneller ans Ziel kommt, wenn man zu dicht auffährt. 😝
Das mit den Frauen kann ich nicht bestätigen - ich mache eher gegenteilige Beobachtungen.

Aber hier geht es wohl in erster Linie um den eigenen Sicherheitsabstand.
Ich achte darauf; merke aber, wenn ich mit meinen Best Buddy unterwegs bin - man weiß genau wie der andere fährt - dass im "Paarlauf" die Sicherheitsmarge doch zu gering ist.
 
Mein Fahrlehrer sagte immer:

"Abstand ist Leben!"

Genauso halte ich es auch.

Ich wundere mich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit (längeres, kurviges Tal ohne Überholmöglichkeit), wenn die PKWs hinter einem LKW auflaufen, die Kolonne sich mit 60-70km/h bewegt und die Fahrer nicht einmal eine Autolänge Abstand halten. Wenn da in der Kolonne einer mit dem Bremspedal zuckt, dann rappelts mehrmals, weil sich die Fehler addieren.

Dementsprechend wähle ich einen konstanten, angepassten Abstand - das passt dann meistens dem hinter mir fahrenden gar nicht und er sitzt fast in meinem Kofferraum...

Jeden Tag dasselbe, traurige Spiel!
 
Tatsächlich ist es ein Problem - auch von mir.
Motorrad noch mehr als Auto.
Insbesondere beim Wiedereinstieg nach der Winterpause, ertappe ich mich oft, dass ich anfangs kein bzw. kaum Abstand halte.
Mir kommt es plötzlich in den Sinn: " Wenn der jetzt vor mir bremst, hänge ich hinten drauf." und versuch somit mehr drauf zu achten.

Allerdings ist dies immer Phasenweise. Eine zeitlang achte ich darauf, und dann schleicht es sich wieder ein bis ich mir denke: "wenn der jetzt vor mir...." - ein Teufelskreis.

Teilweise nehme ich es aber auch in Kauf, den Sicherheitsabstand bewusst zu unterlaufen bzw mich reinzudrängeln. Gerade im Auto auf der Autobahn, wenn man im Verkehr mitschwimmen will und den LKW auf der anderen Spur 'umfahren' will. Allerdings immer mit Beobachtung des Rückspiegels, ob von hinten keiner anrauscht. Ausreichender Abstand schnell wieder herzustellen, ist nicht immer das beste Mittel der Wahl.
 
21,22 - meine goldene Regel zum Abstand nach vorne.
Ist leider für manche einige mehr Leute, als man denken sollte eine Aufforderung, dann vor mir einzuscheren

Wobei ich auf Touren mit meinem besten Freund dann doch recht oft versetzt hinter ihm fahre, durchaus näher. Das bringt die Dynamik mit sich, wir kennen unsere Fahrstile.
 
So gehts mir auch. Lieber einen Meter zuviel, als einen zu wenig. Ausser in einer gut und lang eingespielten Gruppe.
Dann gehts im Dynamikmodus auch mal was kuschelig zu. Macht irgendwie dichter mehr Spass. Das letzte mal ist 44 Jahre her, dass wir uns deswegen mit den Rädern mal verknäult haben.
Irgendwer vorne hatte nen fetten Brummer mächtig ins Auge bekommen und daraufhin zart gebremst. Den Reflex muss man in der Situation unterdrücken. ^^
 
meist zu wenig, wenn vorne frei scheint, zum überholen
meist zu viel wenn es unübersichtlich wird. Das bestätigt mir auch meine kritische Sozia.
Oftmals rettet nur Abstand oder der 7. Sinn der sich aus 1001 Situationen schärft.

Wenn man den Fahrschul gelernten Abstand einhalten will, geht das garnicht entweder wird man überholt oder flüssig Fahren ist nicht mehr möglich.
Halber Tacho wären 50 m bei 100 ? ja na dann..
Stadt 15 m ? doch eher 5 ..10 oder? lebe ich in einer anderen Welt..

Da werden hier Fahrlehrer ausgebildet, damit nix passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man den Fahrschul gelernten Abstand einhalten will, geht das garnicht entweder wird man überholt oder flüssig Fahren ist nicht mehr möglich.
Den 1,5 Sekundenabstand halte ich seit Jahren eher im Minimum ein. Eher Richtung 2 oder 3 Sekunden.
Zuletzt letzten Samstag als letztes Krad einer 5er-Gruppe (5 Stunden hin und zurück mit den GSlern hier im Forum von Calw aus zum Treffen Mauldäschle meets Äppelwoi im Odenwald). Vor mir fuhr der GStourenfahrer.

Komisch: flüssiges Fahren war problemlos möglich. Ich wurde nie überholt.
Was habe ich falsch gemacht.? Oder hast Du bisher etwas falsch gemacht?
 
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Nutze ich seit 2400 km bei der neuen GSA - vor allem auf der AB und ich mus sage, echt enstspannt.

Ich habe es vorerst konservativ eingestellt, also mit max. Abstnd zu Vordermann - Drängler quetschen sich da schon mal rein.

Es bremmst sauber runter, spurt man dann raus, Blinker gesetzt, beschleunigt der Tempomat auf die gewünschte Geschindigkeit.

Der "Notbremsassist. " erledigt seine Aufgabe auch gut - schalte ich Innerorts meist aber ab, da er ab und zu reagiert, wenn jemand abbiegt.
 
In der Gruppe immer versetzt um den Abstand zu vergrößern, solo immer nur um den Überholvorgang einzuleiten, dann wird mal dichter aufgefahren.
Wenn ich eh nicht vorbeikommen kann, oder vorbei darf, brauch ich auch nicht dicht auffahren.

Grüße

Andreas
'n Abend,

auf der Landstraße lasse ich viel lieber mehr Abstand, wenn ich überholen will. Erstens kann man besser, insbesondere an großen Fahrzeugen, vorbeigucken und zweitens schon früher kräftig Gas geben. :)
 
Meine Beobachtung ist, dass insbesondere Handwerker, Frauen und Rossi-Verschnitts überdurchschnittlich zu dicht auffahren.

Bei Frauen ist es oft so, dass sie meistens gar nicht überholen wollen - verstehe ich nicht, warum man den Sicherheitsabstand so verspielt.

Vielleicht sollte man in der Fahrschule mal lehren, dass man nicht schneller ans Ziel kommt, wenn man zu dicht auffährt. 😝
Also hinter mir sind immer nur Männer, in deren Augen ich im Spiegel schon blicken kann... 💩

Dicht auffahren beim Mopedfahren geht gar nicht. Das mach ich nicht, der Bremsweg ist da einfach zu lang.

Der letzte Typ, der bei der gemeinsamen Ausfahrt mir immer mit 3 m Abstand hinterher ist (oder eher schon fast hinten rein), musste nach der nächsten Pause vor mir herfahren. So was hab ich gefressen. Andauernd am Hahn drehen und Sicherheit geht denen am A... vorbei.
 
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Nutze ich seit 2400 km bei der neuen GSA - vor allem auf der AB und ich mus sage, echt enstspannt.

Ich habe es vorerst konservativ eingestellt, also mit max. Abstnd zu Vordermann - Drängler quetschen sich da schon mal rein.

Es bremmst sauber runter, spurt man dann raus, Blinker gesetzt, beschleunigt der Tempomat auf die gewünschte Geschindigkeit.

Der "Notbremsassist. " erledigt seine Aufgabe auch gut - schalte ich Innerorts meist aber ab, da er ab und zu reagiert, wenn jemand abbiegt.
Das Ding funktioniert echt gut. 👍
Auf dem Weg zur Arbeit gern genutzt.
 
Beim Autofahren seit jetzt 2 Jahren keine Probleme mehr da ich zu 80 % per Tempomat mit Abstandsradar fahre.


Beim Moppedfahren bin ich zu 80 % allein Fahrer. Ich halte Abstand.

Ich wurde schon angeschissen bei Treffen mit gemeinsamer Ausfahrt ich würde zu weit Abstand halten.
 
Beim Motorrad, klappt das auf der Landstrasse bei mir eher nicht.
Überholbereit zu fahren ist automatisch knapp.
Mit dem 4 Radler die 2 sec.
 
Dicht auffahren tue ich nur, wenn ich vorhabe zu überholen - Meist dann aber schon bereits mit Anlauf (sprich, es gab bereits ein "Vorspiel" zum näher auffahren und auch schon recht links auf der Spur haltend.
Wenn ich nicht sehe was vor den Fahrzeugen vor mir Abgeht - Stickwort, LKW, SUV mit zugeklebten Scheiben, etc.
halte ich schon automatisch mehr Abstand, weil ich nicht sehe , was kommt.
In der Gruppe immer versetzt.
 
Mich ärgerts immer, ich halte, so denke ich, einen vernünftigen Abstand zum Vordermann. Wenn auf einer gemeinsamen Tour mein Kumpel den Guide macht, der fährt dem Vordermann auf 5 m auf. Kriegste dem nicht ausgetrieben, in 50 Jahren so angewöhnt.
Wenigstens hat er endlich mal ein Navi und kuckt nicht mehr während der Fahrt auf die Karte im Tankrucksack..
 
und dann kommt so ein Tieffliegerspak von hinten und überholt ein in der Kurve....
Deswegen halte ich mich von den bekannten "Heizer" Strecken weitestgehend fern. Da sind mir zu viele Chaoten unterwegs, wenn sie selbst in den Acker fahren - ok - so what, aber wenn sie andere dabei gefährden habe ich kein Verständnis.
 
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