Welcher SW-Motech Tankrucksack für die F 900 GS

Guy Incognito

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to come F 900 GS Trophy Bj. 2025
Hallo zusammen,
ich war viele Jahre und etliche Kilometer mit einer R 1200 GS TÜ unterwegs. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich mich jetzt für die leichtere und flinkere F 900 GS entschieden.
Bisher bin ich aus praktischen Gründen immer mit einem SW-Motech „City“-Tankrucksack gefahren – auch wenn er mir optisch nie so richtig gefallen hat.
Auf der F 900 GS möchte ich ebenfalls wieder einen SW-Motech-Tankrucksack nutzen.
Meine Frage an euch:
Welchen Tankrucksack habt ihr auf eurer F 900 GS montiert, den ihr nicht als zu klobig empfindet?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!
 
Welchen Tankrucksack habt ihr auf eurer F 900 GS montiert, den ihr nicht als zu klobig empfindet?
Wäre es nicht wichtiger, welches Fassungsvermögen Du anstrebst und was Du als zu klobig empfindest?

Ich fahre das Vorgängermodell (F850 GS) mit einer etwas steileren Tanklinie. Darauf einen Pro GS Tankrucksack (17-20 l) von SW Motech mit Tankring.
Er harmoniert in Zuschnitt gut mit der kleinen GS und bietet ausreichend Fassungsvermögen auch für längere Touren.
Funktion stelle ich gerne über Optik ... dennoch, er sieht schick aus. Sehr durchdacht und mit guter Raumaufteilung.
Begleitet mich seit ca. 80 Tkm. Soweit, sehr zufrieden.

Ob ich ihn mir wieder kaufen würde? Ich bin unsicher.

Hauptkritikpunkt ist die mangelnde Wasserdichtigkeit. Bei heftigem Regen und langer Fahrt wird das Material schließlich so nass, dass innen Wasser steht, das man sprichwörtlich ausleeren kann. Sammelt sich natürlich im tiefsten Punkt, wo ich meine Digikamera unterbringe (inzwischen durch eine Innenkonstruktion geschützt). Natürlich gibt es eine Regenhaube, die sich mit Kordel und Tankas festzurren lässt. Die Haube ist nicht gut geschnitten, neigt zum Aufblasen, und flattert dann so stark, dass sich das bei 120-130 km/h auf das ganze Fahrzeug überträgt.

Ein paar mal, ebenfalls nach langer Regenfahrt, ließ sich der TRS nicht mehr entriegeln. Glücklicherweise fand das nicht bei absolutem Tiefstand des Treibstoffs statt. Am nächsten Tag klappte es dann wieder. Bleibt leider im Hinterkopf.

Schöner TRS, aber leider mit wenig geeignetem Material. Regentauglichkeit können andere Hersteller besser.
 
Darf man fragen warum ausgerechnet SW-MOTECH ?
Welchen Tankrucksack habt ihr auf eurer F 900 GS montiert, den ihr nicht als zu klobig empfindet?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!
Ich habe für meine F900 GS den Tankrucksack von meiner KTM 1190 Adventure übernommen, passt eigentlich dort auch ganz gut.
Das ist ein Shad TR15C oder TR15CL, weiß jetzt aus dem Kopf nicht welches die Variante ist, welche am Tankring abschließbar ist.
Beim fahren im Stehen war der manchmal etwas hinderlich, wenn es bergauf geht und man sich über den Lenker beugen will, bein Gas geben. Ich vermute aber, da sind so ziemlich alle Tankrucksäcke im Weg.
Volumen ist glaub mit 13 Liter angegeben, auf jeden Fall bekommt man noch eine 1,5L PET-Flasche rein, oder wie bei mir, kann man eine 3L Trinkblase gut rein legen, und halt noch sonstigen Kram.
Den Tankring selbst, finde ich auch nicht mehr oder weniger hässlich wie bei anderen Herstellern.
Wenn es richtig pisst, gibt es eine gute Regenhaube dazu, ein paar Schauer machen aber nix aus.
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Hallo zusammen,
danke für eure Beiträge.
Bisher hatte ich ja den SW-Motech „City“ mit (ich glaube) etwa 10 Liter Volumen. Das war schon ganz nett. Aber andererseits auch zu viel. Denn viel mehr als das Handy, Portemonei und ne kleine 0,75 Liter Trinkflasche waren eigentlich nie im TR. Die Volumenerweiterung z.B. habe ich keine 10 Mal benutzt.

Aufgrund meines "Reduce to the max" Gedanken wäre ich auch mit deutlich weniger Volumen zufrieden. Wenn das Gesamtkonzept passt. Die WP Serie von SW verspricht Wasserdichtigkeit. Deshalb würde ich auch genau auf einen solchen setzten. An dieser Stelle sollte man ja keine Kompromisse mehr machen müssen. https://sw-motech.com/bike/BMW/F900GS/2025/MG90+-K81-/Produkte/Gepaeck/Tankrucksack/Waterproof+Tankrucksack/

Wenn alles glatt läuft, kommt diese Woche das Kälbchen an. Denn werde ich den PRO City WP Tankrucksack und den PRO Yukon WP Tankrucksack einmal testen. Falls die beiden noch immer zu wuchtig sind, wäre der zugegeben sehr kleine PRO Micro WP Tankrucksack auch noch eine Option.
 

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Hello!

@Guy Incognito wie ist der Test der Tankrucksäcke für dich ausgefallen?
Ich habe mir direkt nach dem Kauf des Motorrads den SW Motech PRO Micro zugelegt (3-5Liter). Super klein, extrem unauffällig und passt soweit alles rein, bzw. ist für meine Zwecke völlig ausreichend. Bisher waren es nur Touren um die 100-250km pro Tag, wo man nach 3-4 Stunden auch wieder zuhause ist, oder mal kurz in die Stadt, damit man alles nötige einpacken kann.

Ich transportiere dort die Papiere, Handy, welches geladen wird, eine Cap, ne Banane, nen Twix und meist noch ne 0,5 wasser oder eine Alu-Dose Cola oder so. Dann wirds aber auch schon knappi. Achja und das kleine Regenhäubchen ist auch dabei.

Ich hatte auch mit den wasserdichten Versionen geliebäugelt, aber da ich planmäßig bei schönem Wetter fahre und das Ding dann wenn nur mal bei einem Schauer herhalten muss, habe ich es imprägniert und wenns wirklich aus Eimern gießt, muss ich halt das Häubchen zücken.

Jüngst habe ich aber mit dem Gedanken gespielt mir eine Nummer Größer zu kaufen... Das wäre dann der Daypack mit 5-8 Litern, wo man dann auch mal eine größere Menge Wasser unterbringen kann, bei längeren Touren habe ich lieber mein heimisches Wasser dabei statt an der Tanke für 3Euro den Liter nachzukaufen.
Bin aber eh noch nicht so ganz im Reinen mit mir und dem Gepäck, dass für mehrtägige / längere Touren mal dazu kommen könnte.

Die Frage ist ja was du damit transportieren willst und wieviel Platz du brauchst. Persönlich empfinde ich 15-20 Liter als viel zu wuchtig.

Grüße
Patricio
 
Hallo zusammen, hallo Patricio,
entschuldigt bitte, dass ich mich zu dem Thema so lange nicht mehr zurückgemeldet habe!

Nachdem ich meine wunderschöne F900GS endlich in Empfang nehmen konnte, habe ich natürlich sofort den Tankring montiert und mich dann an die Auswahl des passenden Tankrucksacks gemacht.

Was soll ich sagen – der erste Versuch mit dem SW-Motech PRO City WP mit 9 Liter Volumen war ein einziges Desaster.
Nicht nur, dass diese klobige Tasche auf der zierlichen Maschine aussieht wie der Buckel des Quasimodo hinter Esmeraldas Hüften– nein, zusätzlich war der große Tankrucksack mir beim stehenden Fahren im Weg. Nach hinten geschoben drückte er an die Oberschenkel, nach vorne geschoben blockierte er den Lenker und nahm mir die Sicht auf die Anzeigen. Also: ganz klar ein No-Go.

Den SW‑Motech PRO Micro habe ich gar nicht erst ausprobiert. Denn mal ehrlich: Was außer einer Packung Esszett‑Schnitten soll man darin sinnvoll transportieren?

Schlussendlich fiel meine Wahl auf den SW‑Motech PRO Yukon WP mit 6 Litern Volumen. Für mich der ideale Sweetspot für die täglichen Dinge – und genug Extraraum für das, was ich auf Tour brauche. Er ist beim Fahren im Stehen nie im Weg, verdeckt nichts am Cockpit und kommt dem Lenker nicht zu nahe. Alles in allem also: perfekt!

Ganz allgemein möchte ich auch sagen, dass ich mit den Produkten von SW‑Motech wirklich sehr zufrieden bin.
Verarbeitung, Funktionalität und Praxistauglichkeit überzeugen mich jedes Mal aufs Neue – und man merkt einfach, dass sich jemand Gedanken macht, wie Motorradfahrer ihre Ausrüstung wirklich nutzen. Das verdient an dieser Stelle einfach auch mal ein Lob.

Ich muss zwar mein gesamtes Reisesetup noch entwickeln. Aber eines ist jetzt schon klar: Dinge, die früher im Tankrucksack waren, landen künftig eher in den Taschen am Heck der Maschine.
Das ist aber eine ganz andere Geschichte – und wird an anderer Stelle erzählt.
 
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