Jeder von uns hat seine Trigger. Gehört zum Leben dazu. Wichtig ist, dass man lernt, damit umzugehen; dazu gehört in einem ersten Schritt die Frage nach dem "Warum" zu klären. Mir hat das immer geholfen. Wenn ich wusste, woher meine negativen Emotionen zu einem Thema kamen, konnte ich damit entspannter umgehen.
Ich stelle jetzt mal eine steile Hypothese auf:
Solche Berichte triggern uns deshalb (und zum Teil auch negativ) , weil wir eben
nicht mit letzter Sicherheit ausschließen können, dass die darin enthaltenen Sachverhalte und geschilderten Insuffizienzen nah an
uns dran sind? Eine Auseinadersetzung damit ist befremdlich bis beängstigend.

"Memento mori" ist eine innere Grundhaltung, die heute nicht mehr allzu weit verbreitet ist, die mMn aber einen realistischen Blick auf das eigene Dasein ermöglicht?