Wann ist es Zeit?

Hatte Sigmali so einen ähnlichen Thread nicht im alten Forum schon aufgemacht?
Ich glaube mit 5000 Antworten.

Ich werde solange fahren wie ich es kann. Fertig.

Respekt habe ich vor Michael Bense (osm). Er hat jetzt aufgehört weil seine HWS nicht mehr mitmacht.

Sowas ähnliches kann mir auch passieren.
 
Ich habe neben dem Hobby Motorradfahren noch viele andere Hobbies, wie z.B. unser Roadster, Radfahren, Hund, Wandern, Kochen, reisen, Kunst & Kultur. Wenn mir Motorradfahren keinen Spaß mehr macht oder es mir gesundheitlich schwer fallen sollte, dann bleiben noch viele weitere Hobbies. Ich bin da sehr relaxed.
 
Für mich ist das Motorrad eigentlich kein Hobby. Zu den 50er Zeiten war es fast die einzige Möglichkeit aus dem Dorf mal wegzukommen. Aber selbst damals bin ich ab und an am Samstag mittags eine kleine Runde, so ca. 30 Km einfach gefahren nur um abzuschalten. Diese Runde fahre ich aus dem gleichen Grund wie damals manchmal immer noch. Später war das Motorrad mein Urlaubsvehikel, samt Zelt, Tisch und Stühlen und heute ist es wieder das Ventil zum runterkommen. Urlaube sind nicht mehr drin, aber für mein "inneres Gleichgewicht" wichtig. Ist schwer zu beschreiben. Heute Mittag war es wieder so weit, zwar schon später, aber jetzt muss ich eine Runde fahren. Gut 100 Km später war ich wieder im Lot....
 
In unserem
Hatte Sigmali so einen ähnlichen Thread nicht im alten Forum schon aufgemacht?
Ich glaube mit 5000 Antworten.

🤣

Ich lese die Unfallberichte der umliegenden Polizeipräsidien täglich. Und stoße seit damals auch weiterhin immer noch sehr oft auf passende Meldungen.
Aber ich traue mich seither nicht mehr, sie einzustellen. 😂😉
 
Die Realität ist Dir zu negativ? :rolleyes: ... Du meinst was man nicht liest ist auch nicht da? :oops:
 
Die Realität ist Dir zu negativ? :rolleyes: ... Du meinst was man nicht liest ist auch nicht da? :oops:
Nein. Klar ist es da. Aber muss ich damit tagtäglich damit auseinandersetzen?
Ich mach mir selber Gedanken darüber wenn ich abends nach 300 km nach Hause komme und ich am nächsten massive Kreuzschmerzen LWS und HWS habe. Und evtl noch einen Migräneanfall dazu weil zuviel gewackel am Kopf.

Von 2001 bis 2006 bin ich 20000 km pro Jahr Mopped gefahren. Von 2007 bis 2015 ca 10000 mit anderen Schwerpunkten. Seit 2015 nur noch 8000 km und es werden immer weniger.

Aber es reicht nach meiner Meinung dies einmal hier zu posten und den Rest mit mir selber zu klären.

Aber jeden Tag diese Meldungen wo Fahrer über 60 Mist beim Fahren bauen gehen mir auf den Nerv.
 
den Rest mit mir selber zu klären.
Klar ist das am Ende des Tages so ... und gut und richtig. Die Berichte sehe ich jetzt nicht ganz so negativ, die Intensität wie stark mich das anfasst bestimme ja ich selbst. Wenn ich z.B. nur den Kopf schütteln kann bei Unvermögen jeglicher Art und mich selbst da nicht wiederfinde isses doch gut.
Oder wenn es mir zu blöd ist scrolle ich weiter ... ;) ... ist zugegeben etwas tagesformabhängig.
 
Aber jeden Tag diese Meldungen wo Fahrer über 60 Mist beim Fahren bauen gehen mir auf den Nerv.
Jeder von uns hat seine Trigger. Gehört zum Leben dazu. Wichtig ist, dass man lernt, damit umzugehen; dazu gehört in einem ersten Schritt die Frage nach dem "Warum" zu klären. Mir hat das immer geholfen. Wenn ich wusste, woher meine negativen Emotionen zu einem Thema kamen, konnte ich damit entspannter umgehen.
Ich stelle jetzt mal eine steile Hypothese auf:
Solche Berichte triggern uns deshalb (und zum Teil auch negativ) , weil wir eben nicht mit letzter Sicherheit ausschließen können, dass die darin enthaltenen Sachverhalte und geschilderten Insuffizienzen nah an uns dran sind? Eine Auseinadersetzung damit ist befremdlich bis beängstigend. 🤔 "Memento mori" ist eine innere Grundhaltung, die heute nicht mehr allzu weit verbreitet ist, die mMn aber einen realistischen Blick auf das eigene Dasein ermöglicht?
🤷‍♂️
 
Jeder von uns hat seine Trigger. Gehört zum Leben dazu. Wichtig ist, dass man lernt, damit umzugehen; dazu gehört in einem ersten Schritt die Frage nach dem "Warum" zu klären. Mir hat das immer geholfen. Wenn ich wusste, woher meine negativen Emotionen zu einem Thema kamen, konnte ich damit entspannter umgehen.
Ich stelle jetzt mal eine steile Hypothese auf:
Solche Berichte triggern uns deshalb (und zum Teil auch negativ) , weil wir eben nicht mit letzter Sicherheit ausschließen können, dass die darin enthaltenen Sachverhalte und geschilderten Insuffizienzen nah an uns dran sind? Eine Auseinadersetzung damit ist befremdlich bis beängstigend. 🤔 "Memento mori" ist eine innere Grundhaltung, die heute nicht mehr allzu weit verbreitet ist, die mMn aber einen realistischen Blick auf das eigene Dasein ermöglicht?
🤷‍♂️
Christian, dem ist nichts hinzu zu fügen....
 
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