Vorstellung und gleich auch eine Frage...

Frabecko

Prospekt-Träumer
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Motorrad
R1200 GS
Hallo zusammen,

ich möchte mich kurz vorstellen. Bin 59 Jahre, wohne in einem kleinen Städtchen in der Nähe von Münster und bin seit vielen Jahren auf BMW, Triumph und Harley unterwegs.
Seit 20 Jahren baue ich immer wieder alte 2-Ventiler von der R51 über R50/2 mit Gleitlagermotor-Umbau, bis zu R75-R100RS um, bzw. restauriere die Mopeds.
Mittlerweile wird mir für die längeren Touren mit meiner Frau, die Road King zu schwer. Daher überlege ich, mir eine GS zu kaufen. Vor einigen Jahren hatte ich schon mal eine Triumph 1200 Explorer und bin dann auf die Road King gegangen. Für meine Frau ist der Sitzkomfort natürlich wichtig. Hier wird die Road King kaum zu schlagen sein. Dann steht noch eine Harley Shovelhead in meiner Garage, die ich von der ersten Schraube an komplett neu auf- /und umgebaut habe. Ist aber ein reiner Einsitzer.

Nun zu meiner eigentlichen Frage..., ich habe eine R1200 GS K25, Bj. 2004 mit knapp über 40.000 km auf der Uhr, als momentanen Favoriten. Lt. Verkäufer ist die BMW regelmäßig gewartet worden. Der Preis liegt bei ca. 3.200,-. Über die Probleme mit dem Bremskraftverstärker habe ich einiges gelesen. Anscheinend arbeitet das System gut, sofern die 2-jährigen Bremsflüssigkeitswechsel des kompletten Systems durchgeführt werden und die GS ab und zu auch mal beim Fahren in den ABS Modus geführt wird. Eine regelmäßige Stromversorgung in der nicht genutzten Zeit gibt zusätzliche Sicherheit.

Kann ich davon ausgehen, dass bei den o.g. Verhalten, das System unauffällig bleibt, oder ist davon auszugehen, dass ich hier früher oder später eh Probleme bekomme?
Kann ich das komplette System selbst spülen und entlüften?
Ist es für einen Semi-Schrauber möglich, eine evtl. notwendige Reparatur, bzw. Aus-/Einbau des Moduls selbst durchzurühren? Anscheinend gibt es ja Firmen, die die Dinger reparieren.

Wäre schön, von Euch hierzu ein paar Infos zu erhalten.

Gruß
Frank
 
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Wünsche viele SCHÖNE und UNFALLFREIE Kilometer!
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LG
Bertl
 
Hi
ich habe eine R1200 GS K25, Bj. 2004 mit knapp über 40.000 km auf der Uhr, als momentanen Favoriten. Lt. Verkäufer ist die BMW regelmäßig gewartet worden. Der Preis liegt bei ca. 3.200,-.
Die 1200 hat 2006, nach mehreren "Verbesserungsanläufen", ein neu konstruiertes Getriebe und eine neue Airbox bekommen. Ein vorhergehendes Baujahr würde ich nicht nehmen. Ab 2006 ist dann auch das I-ABS G2 drin. Da gab es anfangs mal das Problem, dass die Kohlen des Motors klemmten, doch das war offenbar nur bei einer Serie Kohlen.
Wenn, dann würde ich eine 1200 nach Baujahr 2010 mit dem Doppelnockenwellenmotor anstreben.

Über die Probleme mit dem Bremskraftverstärker habe ich einiges gelesen. Anscheinend arbeitet das System gut, sofern die 2-jährigen Bremsflüssigkeitswechsel des kompletten Systems durchgeführt werden
Das halte ich für nicht zutreffend Du sprichst von I-ABS G1. Ich fahr' das seit 2003 und die Flüssigkeit wird nicht 2-jährig gewechselt. Es würde auch nicht helfen wenn einer der E-Motoren defekt ist. :-)

Ich habe mal die Funktion detailliert beschrieben und kann mir nicht vorstellen welchen Einfluss das Alter der Bremsflüssigkeit haben sollte

und die GS ab und zu auch mal beim Fahren in den ABS Modus geführt wird.
Das ist beim ABS-II interessant. Das wurde aber bei der 1200 nicht eingesetzt

Eine regelmäßige Stromversorgung in der nicht genutzten Zeit gibt zusätzliche Sicherheit.
????????????????????

Kann ich davon ausgehen, dass bei den o.g. Verhalten, das System unauffällig bleibt, oder ist davon auszugehen, dass ich hier früher oder später eh Probleme bekomme?
Weder noch. Logisch, dass alle die ein Problem haben lauthals schreien. Die grosse Masse hat kein Problem

Kann ich das komplette System selbst spülen und entlüften?
Wenn Du Englisch kannst: http://users.rcn.com/dehager/service/service_abs3.pdf

Ist es für einen Semi-Schrauber möglich, eine evtl. notwendige Reparatur, bzw. Aus-/Einbau des Moduls selbst durchzurühren? Anscheinend gibt es ja Firmen, die die Dinger reparieren.

Reparatur nein, Ein/Ausbau ja

gerd
gerd
 
Hi
ich habe eine R1200 GS K25, Bj. 2004 mit knapp über 40.000 km auf der Uhr, als momentanen Favoriten. Lt. Verkäufer ist die BMW regelmäßig gewartet worden. Der Preis liegt bei ca. 3.200,-.
Die 1200 hat 2006, nach mehreren "Verbesserungsanläufen", ein neu konstruiertes Getriebe und eine neue Airbox bekommen. Ein vorhergehendes Baujahr würde ich nicht nehmen. Ab 2006 ist dann auch das I-ABS G2 drin. Da gab es anfangs mal das Problem, dass die Kohlen des Motors klemmten, doch das war offenbar nur bei einer Serie Kohlen.
Wenn, dann würde ich eine 1200 nach Baujahr 2010 mit dem Doppelnockenwellenmotor anstreben.

Über die Probleme mit dem Bremskraftverstärker habe ich einiges gelesen. Anscheinend arbeitet das System gut, sofern die 2-jährigen Bremsflüssigkeitswechsel des kompletten Systems durchgeführt werden
Das halte ich für nicht zutreffend Du sprichst von I-ABS G1. Ich fahr' das seit 2003 und die Flüssigkeit wird nicht 2-jährig gewechselt. Es würde auch nicht helfen wenn einer der E-Motoren defekt ist. :-)

Ich habe mal die Funktion detailliert beschrieben und kann mir nicht vorstellen welchen Einfluss das Alter der Bremsflüssigkeit haben sollte

und die GS ab und zu auch mal beim Fahren in den ABS Modus geführt wird.
Das ist beim ABS-II interessant. Das wurde aber bei der 1200 nicht eingesetzt

Eine regelmäßige Stromversorgung in der nicht genutzten Zeit gibt zusätzliche Sicherheit.
????????????????????

Kann ich davon ausgehen, dass bei den o.g. Verhalten, das System unauffällig bleibt, oder ist davon auszugehen, dass ich hier früher oder später eh Probleme bekomme?
Weder noch. Logisch, dass alle die ein Problem haben lauthals schreien. Die grosse Masse hat kein Problem

Kann ich das komplette System selbst spülen und entlüften?
Wenn Du Englisch kannst: http://users.rcn.com/dehager/service/service_abs3.pdf

Ist es für einen Semi-Schrauber möglich, eine evtl. notwendige Reparatur, bzw. Aus-/Einbau des Moduls selbst durchzurühren? Anscheinend gibt es ja Firmen, die die Dinger reparieren.
Reparatur nein, Ein/Ausbau ja

gerd
gerd
Ich habe es so verstanden, dass das FTE-Integral-ABS mit elektrischem Bremskraftverstärker genau ab 2003 für ein paar Jahre verbaut wurde und dieses bei nicht regelmäßiger Wartung/Spülung und Neubefüllung des kompletten Systems, sowie eine veraltete Batterie zu Ausfällen führen kann.
 
Ich seh das so:
Wenn das Bremssystem nicht gewartet wurde ist die Wahrscheinlichkeit eines Abs Modul Defekts hoch. Wenn immer gut gewartet ist die Wahrscheinlichkeit gering(er)

In jedem Fall wirds dann teuer, weil ohne Abs kriegst du keinen Tüv und kannst das Ding als Teilespender verkaufen.
Wenns noch eine luftgekühlte sein soll, würde ich ab Bj 2010 kaufen.
 
Ich habe es so verstanden, dass das FTE-Integral-ABS mit elektrischem Bremskraftverstärker genau ab 2003 für ein paar Jahre verbaut wurde und dieses bei nicht regelmäßiger Wartung/Spülung und Neubefüllung des kompletten Systems, sowie eine veraltete Batterie zu Ausfällen führen kann.
Hi
Wie Du das verstanden hattest habe ich schon kapiert. Ich habe lediglich begründete zweifel, dass diese Info korrekt ist.
Ich habe 11 Jahre nicht gewechselt sondern lediglich den Wassergehalt kontrolliert. Es ist nichts. Auch bei 5 weiteren I-ABS G1 ist das Gleiche der Fall. Dass eine veraltete Batterie zu Ausfällen führen kann soll doch bitte derjenige begründen, der es behauptet.
Beim ABS II war es der Fall, dass dieses den Test nach dem Einschalten der Zündung nicht bestand. Dabei wird das ABS ausgelöst und arbeitet zu Lasten der u.U. schlecht geladenen Batterie. Sprich: Kurzzeitig wird sehr hoher Strom von der Batterie gezogen den sie nicht liefern kann, dann in die Knie geht und dabei ihre Spannung unter die Schwelle absinkt die das ABS für vernünftig hält und "Alarm" schreit. Fahrt man 5 km, schaltet die Zündung ab und gleich wieder an, ist die Batterie schon weider ausreichend geladen und der Test wird positiv. https://powerboxer.de/bremsen/246-4v1-absii-funktionsweise
Spielt beim I-ABS G1 keine Rolle.
Es sind sehr viele Mythen und Sagen im Umlauf bei denen alle ABS-Typen fröhlich durcheinadergeworfen werden
gerd
 
Hi
Wie Du das verstanden hattest habe ich schon kapiert. Ich habe lediglich begründete zweifel, dass diese Info korrekt ist.
Ich habe 11 Jahre nicht gewechselt sondern lediglich den Wassergehalt kontrolliert. Es ist nichts. Auch bei 5 weiteren I-ABS G1 ist das Gleiche der Fall. Dass eine veraltete Batterie zu Ausfällen führen kann soll doch bitte derjenige begründen, der es behauptet.
Beim ABS II war es der Fall, dass dieses den Test nach dem Einschalten der Zündung nicht bestand. Dabei wird das ABS ausgelöst und arbeitet zu Lasten der u.U. schlecht geladenen Batterie. Sprich: Kurzzeitig wird sehr hoher Strom von der Batterie gezogen den sie nicht liefern kann, dann in die Knie geht und dabei ihre Spannung unter die Schwelle absinkt die das ABS für vernünftig hält und "Alarm" schreit. Fahrt man 5 km, schaltet die Zündung ab und gleich wieder an, ist die Batterie schon weider ausreichend geladen und der Test wird positiv. https://powerboxer.de/bremsen/246-4v1-absii-funktionsweise
Spielt beim I-ABS G1 keine Rolle.
Es sind sehr viele Mythen und Sagen im Umlauf bei denen alle ABS-Typen fröhlich durcheinadergeworfen werden
gerd
Dann steht dem Kauf ja grundsätzlich nicht im Wege. Ich schaue sie mir Samstag mal an. Wenn alles so ist, wie vom Verkäufer beschrieben, die Wartungen und Km Laufleistungen belegbar, der Preis letztlich stimmt und mir nichts gravierendes auffällt, werde ich sie mir gönnen.
 
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