Vertrauen in Vorderrad bei Kurvenfahrt

GS Norbert

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R1200 GS K25
Hallo Forum,
Ich fahre eine 1200GS (K25) und die 13GS.
Vom Paralever Fahrwerk habe ich ein enormes Vertrauen in die Haftung und die Kontrolle des Vorderrads (120/70 R19) und habe beim Kurvenräubern viel Spaß.
Meine Frage ist: kann die 12GS mit ihrem schmalen 90er 21“ VR auch so flüssig und mit ordentlicher Schräglage durch Kurven gefahren werden bzw. ist die Rückmeldung vom Vorderrad so Vertrauenserweckend wie beim Paralever Fahrwerk?
Bitte her mit jeder Wahrnehmung…
Danke und Grüße
Norbert
 
die 12GS ? also die 1200 GS hat auch ein 19 Zoll vorne
 
Die G/S hat 21". Und eine 90 mm Trennscheibe.

Für 50° würde ich da nicht garantieren. :LOL:
 
Es ist doch so, dass der Telelever im Vergleich zur konventionellen Gabel eine weniger ausgeprägte Rückmeldung fürs Vorderrad bietet (sagen alle Umsteiger). Das "erfühlte" Vertrauen aus der konventionellen Gabel weicht dann einem "blinden" Vertrauen beim Telelever. Alles natürlich auch abhängig von den Reifen.

Eine R12 G/S habe ich noch nicht probiert, wechsle aber häufig zwischen konventieller Gabel mit 21" 80/20 Straßenreifen auf der K81 und Telelever mit sportlichen Reifen auf der K29.
Vertrauen in die Haftung ist in beiden Fällen unbedingt gegeben, aber eben etwas anders (bleibt im Unterbewusstsein). Fahre gerne ziemlich schräg, aber Werte interessieren mich dabei nicht. Umsteigeproblemchen habe ich eher wegen der Blinkerbetätigung und der fehlenden Antihopping-Kupplung; einmal am Tag, dann hab ich's wieder kapiert und muss mich nicht mehr darauf konzentrieren.

Ich würde mir keinen Kopf darüber machen, dass auf der R12 das Vertrauen ins VR irgendwie geschmälert wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das betrifft ja nicht nur die R12G/S sondern jede Reiseenduro mit 21Zoll Vorderrad. Ich kann aus meiner Erfahrung mit der F800GS sagen, dass ich da nie ein unsicheres Gefühl hatte und auch größere Schräglagen bei sportlicher Fahrweise kein Problem waren. Nur das Eintauchen der Gabel beim starken Anbremsen ist natürlich für Umsteiger erstmal gewöhnungsbedürftig.
 
Nach mehreren normale GS von 1150 bis zur 1200 GS LC bin ich letztes Jahr auf die R12 G/S gewechselt.
Natürlich fährt es sich mit der „normalen“ Gabel etwas anders. Man sollte sauberer fahren, erst Bremsen, dann Kurve.
Aber man gewöhnt sich an alles. Kurven fahr ich auch gern, aber nicht mehr auf der letzten Rille.
 
Meine Frage ging in Richtung R12 G/S…. Mit 21“ VR
 
Im Trockenen kannst Du die genauso stabil auf die Fußrasten setzen wie andere Bikes auch. Das Vorderrad ist mir im Gegensatz zum Hinterrad, bisher noch nicht weggerutscht.
Als Werkstattersatzmoped bekam ich letzte Woche eine 1300er mit ASA. Die 1300er geht, entgegen meiner Erwartung, wesentlich unwilliger in die Kurven und die Rückmeldung vom Vorderrad empfand ich als gering. Einmal in Schräglage lag sie aber auch ultrastabil in der Spur. Denkbar wäre, dass bei nasser Fahrbahn die etwas größere Aufstandsfläche der breiteren Reifen, einen Grip-Vorteil bringen. Aber da bin ich mittlerweile raus - wenn nass, dann mache ich langsam.
 
Ich komme von der 1250 GS und kann für mich nur sagen noch nie so prima Kurven gefahren, die ganze Maschine finde ich wesentlich agiler und ich habe soviel Vertrauen ins Vorderrad wie noch nie😅
 
Vertrauen kannst du in die Telegabel der 12 G/S genauso haben. Wenn aber der Belag sehr holprig ist wird sie früher als der Telelever zu hüpfenund seitlich versetzen beginnen.
 
Vertrauen kannst du in die Telegabel der 12 G/S genauso haben. Wenn aber der Belag sehr holprig ist wird sie früher als der Telelever zu hüpfenund seitlich versetzen beginnen.
Auf Deine Erklärung für ein seitliches Versetzen bin ich nun sehr gespannt.
 
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