... scheinbar ist unsere Gruppe (zwei 20-jährige, einer davon mein Sohn, ein End-Vierziger, ein End-50'er und zwei End-60'er) immun gegen die hier gemeinte "Gruppendynamik".
Bei uns heißt es vor jedem Ausritt ausdrücklich nochmal: Jeder ist für sich selbst verantwortlich!
Und meinem Sohn sage ich noch zusätzlich: Ich will Deiner Mutter nicht erklären müssen, warum Du nicht nach Hause kommst!
Ich persönlich bin schonmal gute 20 km stoisch hinter einem sehr zügig fahrenden Bus hergefahren, bis ich endlich überholen konnte.
Die anderen hatten alle auf einer langen Geraden bergab überholen können. Ich habe es sein lassen, da bis zur nächsten Kurve für mein Dafürhalten nicht mehr genug Abstand war.
Als ich einen "Schleicher" schon überholt hatte ist mein Sohn auch über 10 km weit hinter dem "Fahrkünstler" geblieben, weil überholen schlicht nicht gefahrlos möglich war.
Geht alles, wenn man will, einem die Gefahren bewusst sind und das Leben lieb ist. Braucht halt nur Einsicht und Disziplin.
Von daher bin ich geneigt, den obigen Begriff "Gruppendynamik" in "Gruppen-Idiotie" abzuändern.