Triumph Tiger 1200

Bullerbue

Boxer-Schrauber
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BMW R1200 GS LC - 2018
N’Abend,

kopiere mal meinen alten Post hier rein aus dem alten Forum. Weitere Einschätzung folgt im nächsten Post. (Kann noch was dauern) 😉

Tach zusammen,

also ich hatte die letzte Zeit meine "Probefahrtwochen" und weil ich oft zu zweit unterwegs bin, war die Holde mit dabei. Unter anderem war da erst letzte Woche eine Triumph Tiger GT Explorer dabei.

Die haptische Anmutung, sprich die Verarbeitung wirkte auf mich sehr hochwertig. Allenfalls die sogenannten Pipibecher für Bremse und Kupplung könnte man sich in der Klasse sparen und was ordentlicheres/besseres verbauen.

Ich bin ja nun nicht der PS Jäger und die Leistung war für mich vollkommen in Ordnung. Und ja, eine 1300 GS oder eine Super Adventure haben da definitiv mehr Dampf in der Mitte. Ansonsten aber vermittelt mir die Triumph mehr als eine 1300 GS das Gefühl (was die Fahrerposition betrifft) auf einer Maschine zu sitzen wie ich (subjektive Empfindung) es von einer Reiseenduro erwarte. Ist ganz ähnlich zu meiner 1200 GS LC oder halt der 1250 er.

Ich spreche da übrigens dediziert über die 1300 GS und nicht die 1300 GSA. Die Tiger ist von der ganzen Art her viel mehr ein Reisemotorrad. Und zwar weniger für die Attackenreise denn vielmehr für das was ich so gerne betreibe, nämlich das "Motorradwandern". Oder man nenne es entspanntes flottes Cruisen oder wie auch immer.

Die Sozia muss man dazu anmerken war extrem begeistert von ihrem Platz auf der Tiger und empfand auch die komfortable Abstimmung des Fahrwerks, ohne dabei labbrig zu sein, als Wohltat. Interessant ist dabei das es offenbar andere Motorradhersteller schaffen, Sitzbänke zu bauen die man auch auf Dauer nutzen kann und die man nicht flugs gegen eine Zubehörbank austauschen muss oder die Bank zum Sattler bringen.

Vibrationen waren allerdings über die knapp 90 Minuten Probefahrt nicht störend zu bemerken. Ich wusste das jedenfalls nicht bis hierher, oder ich habe es mal hier gelesen aber wieder vergessen, das Alter halt. Mein Kumpel aus dem Siegerland (meiner Ex Heimat) hat sich letztes Jahr die 1200 Tiger gekauft (Modell 2024) und hat da auch nix störendes berichtet bislang. Aber vielleicht ja auch der Serienstreuung geschuldet.

Die Tiger GT Explorer kommt dabei ziemlich voll ausgestattet ab Werk um die Ecke.

Und durch eine Aktion seitens Triumph kann man die GT Explorer für knapp über 20.000 Euro erwerben. Das ist meines Erachtens sehr viel Motorrad für das Geld. Bezüglich einer GS/GSA und nicht lieferbaren Koffern hatte ich die Anschaffung eh erst mal vertagt und warte mal ab was sich bei BMW bei den 2026 er Modellen so tut.

Für mich persönlich wie für die Holde auch, hat aber die GT Explorer derzeit den Spitzenplatz bei den "Alternativen" eingenommen. Bei BMW wird es wenn dann auch die 30 Liter Tank Variante werden. Die Probefahrt mit der GSA hatte ich aber solo und ohne die Frau. Ihr Urteil zum Sozius-Sessel der GSA steht somit noch aus. Aber die Tiger hat sich schon sehr nah an die GSA herangepirscht in meinem Kopf. Ganz vor allem auch weil dieses Motorrad schlicht ohne wer weiß wie viele Pakete einfach schon "komplett" da steht. Da muss eigentlich nur ein Gepäcksystem dran und fertig ist der Lack.

Windschutz hat mir trotz 1.93 auch super gepasst, hier ist im Sommer von Vorteil das in der unteren Stellung das Windschild den Wind nur gegen meine Brust lenkt. Heißt es kommen keine Wirbel direkt am Helm an. In der hohen Position dagegen passt es nur "fast" gut. Im Herbst oder frühen Frühjahr würde ich mir wohl den optionalen Spoiler drauf machen und im Sommer einfach immer mit niedriger Stellung des Windschilds fahren und dann natürlich ohne Spoiler.

Quickshifter fand ich mega gut, es schrieb ja jemand das der langsam wäre, kam mir persönlich jetzt nicht so vor. Allerdings habe ich auch keinen Kavalierstart hingelegt und alle Gänge durchgehauen und bis 180 durch beschleunigt. 😂

Die Bremsen sind allererste Sahne. Da gibt es null und nix dran zu meckern. Auch das Eintauchverhalten ist klasse. Alles in allem ein wirklich gelungenes Motorrad, wo mir ganz vor allem wie gesagt, es mir nicht in den Sinn kommt sofort darüber nachzudenken was ich denn alles an Zubehör da dran bauen möchte.

Die Tiger hat auf jeden Fall schon mal ein Stein im Brett bei uns. Das ist natürlich alles vollkommen subjektiv und hat null Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Kann das nur so schildern wie ich es empfunden habe. War übrigens ein 2025 er Modell in schwarz. Fahrwerkseinstellungen und Fahrmodi ist absolut toll, aber ein Kapitel für sich. Das führt jetzt zu weit hier, ist eh schon ein langer Text geworden. Jedenfalls sollte man sich die Zeit nehmen und das in Ruhe mal auf sich anpassen.

Das wirkt Wunder bei der Tiger.

Gruß Guido
 

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Zuletzt bearbeitet:
Finde es eine tolle Maschine und definitiv eine Alternative zur 13er. Soll ja bald noch ein Update kommen mit Frontradar ähnlich BMW und ein paar weitere Sachen. Wird man sehen.

Was sie ja auch hat, hinten eine Absenkung um besseren Halt im Stehen zu finden. Sollen 2cm sein. So viel ich weiss, nur auf Knopfdruck und nicht automatisch, kann mich aber täuschen. Was ich schade finden, dass sie den famosen 3-Zylinder "verfälscht" haben, heisst auf 2-Zylinder machen mit dem Hubzapfenversatz. Wäre schön, ein waschechter 3er zu haben. Ebenso an den Farben könnten sie noch arbeiten und das ganze Design noch etwas weniger zerklüftet. Ist so eher eine 1250er wie eine 13er. Werde es auch weiter beobachten und nach der 13er könnte das durchaus mal eine Alternative sein.
 
Die Tiger bin ich auch Probe gefahren, wie es aussieht beim selben Händler.
Die Sitzposition gefällt mir auf meiner 1200 GS Lufti besser.
Den Motor fand ich gut, hat natürlich mehr Dampf, lebt aber von Drehzahlen.
Da fährt sich die Lufti entspannter.
Am Fahrwerk konnte ich auch nichts negatives feststellen.
Gestört hat mich ein wenig, dass es gefühlt ewig dauert bis das System nach dem Einschalten der Zündung hochgefahren ist.
Die Tiger würde ich allerdings der 1300 GS, welche ich auch Probe gefahren bin, vorziehen.
Aber ich behalte meine Lufti (y)
 
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Finde es eine tolle Maschine und definitiv eine Alternative zur 13er. Soll ja bald noch ein Update kommen mit Frontradar ähnlich BMW und ein paar weitere Sachen. Wird man sehen.

Was sie ja auch hat, hinten eine Absenkung um besseren Halt im Stehen zu finden. Sollen 2cm sein. So viel ich weiss, nur auf Knopfdruck und nicht automatisch, kann mich aber täuschen. Was ich schade finden, dass sie den famosen 3-Zylinder "verfälscht" haben, heisst auf 2-Zylinder machen mit dem Hubzapfenversatz. Wäre schön, ein waschechter 3er zu haben. Ebenso an den Farben könnten sie noch arbeiten und das ganze Design noch etwas weniger zerklüftet. Ist so eher eine 1250er wie eine 13er. Werde es auch weiter beobachten und nach der 13er könnte das durchaus mal eine Alternative sein.

Moin,

der Motor ist jedenfalls schön „knurrig“, passt zum Tiger. 😂 Auch der Sound beim Gasgeben ist richtig schön. Ja, optisch ist es eher eine 1250 er, deshalb gefällt mir die auch besser als die 1300 GS. 😉 Aber ist halt Geschmacksache.

Aber meinetwegen können die gerne den Motor wieder als „richtigen“ 3 Zylinder auslegen, da gebe ich dir recht. Ich will ruhig reisen, da kann das ganze auch „laufruhiger“ sein. Wobei die Tiger da jetzt schon auf dem Niveau eines 2 Zylinder ist, nur wie gesagt ich brauche das bei einer Reisemaschine „eigentlich“ nicht.

Ich selbst suche halt auch nach einer Maschine mit 30 Liter Tank. Und da ist die Explorer eine echte GT - sprich Grand Tourismo. Die Maschine hat von Haus aus alles an Bord. Ich würde da wie erwähnt erst mal gar nix nachrüsten. Hauptständer ist dran, Sturzbügel auch, Heckradar (und in Zukunft optional Frontradar) auch und so ausgestattet wiegt die GT Explorer mit 27 Liter Sprit (90%) 255 kg. Ist von 1000 PS auch genauso gewogen worden.

Heißt mit dem Koffersystem inklusive Trägersystem kommt man noch unter 270 kg raus. Exakt gleich ausgestattet kommt die BMW R1300 GS Adventure, also mit Radar und hier optionalem Hauptständer sowie dem BMW Koffersystem auf von 1000 PS gewogene 301 Kilo.

Und das sind im Endeffekt über 30 Kilo mehr. Das lässt sich nicht mehr gerade mal so wegdiskutieren. Als ich mich entschieden hatte, die Tiger zu nehmen war diese aber bei Löhmer und aber auch in Düsseldorf nicht schnell zu bekommen.

Und ich wollte schon in der Nähe kaufen, also entweder in Düsseldorf oder Bergisch Gladbach. Dazu kam was du schon angemerkt hast, das eine MÜ jetzt kommt für 2026. Also habe ich noch mal ein Jahr Garantie an die 1200 er gehangen, geht vom km Stand gerade noch so und werde mir die 2026 er GT Explorer genau ansehen. Wird sie so gut wie die 2025 er oder gar besser, stehen die Chancen sehr hoch, das ich zu Triumph wechsele.

Zu allem dazu kommt noch das man mal was fährt was nicht jeder fährt.😉

Die Tiger bin ich auch Probe gefahren, wie es aussieht beim selben Händler.
Die Sitzposition gefällt mir auf meiner 1200 GS Lufti besser.
Den Motor fand ich gut, hat natürlich mehr Dampf, lebt aber von Drehzahlen.
Da fährt sich die Lufti entspannter.
Am Fahrwerk konnte ich auch nichts negatives feststellen.
Gestört hat mich ein wenig, dass es gefühlt ewig dauert bis das System nach dem Einschalten der Zündung hochgefahren ist.
Die Tiger würde ich allerdings der 1300 GS, welche ich auch Probe gefahren bin, vorziehen.
Aber ich behalte meine Lufti (y)
Da hoffe ich tatsächlich auch auf das 2026 er Modell, das stimmt das System bootet extrem lang, wobei ich mir eh nach dem Einschalten meist erst die Handschuhe richte etc. und dabei die Zeit eh rum ist. Aber JA, braucht schon lang das System.

Und zum Behalten, ja ich habe eine schön auf mich angepasste 1200 LC mit höchstwertigem manuellem Touratech Fahrwerk, hoher TT Sitzbank für Fahrer und Sozia usw. Nachdem ich dieses Jahr etwas hibbelig war Richtung eines Wechsels, hatte ich dieses Jahr wirklich so schöne Touren mit meiner 1200 er, das ich da wieder deutlich gelassener bin.

Aber irgendwann möchte man auch mal was anderes. Und warum bei der Gelegenheit nicht direkt die Marke wechseln? 😁✌️

Wichtig ist mir halt schon der Kardan. Und da ist der Tiger eh die einzige Alternative, mal abgesehen von der halt doch schon deutlich schwächeren Moto Guzzi Stelvio. Die gefällt mir zwar auch gut, käme aber wegen Sozia erst in mein Beuteschema, wenn Guzzi rund 150 ccm drauflegt und ca. 10-15 PS. Also eine 1200 er Stelvio mit rund 125-130 PS. Das würde mir/uns schon reichen.

Gruß Guido
 
Ja gehe mit dir völlig einig. Bezüglich Stelvio. Hab ich auch angesehen. Rausgefallen bei mir, weil sie kein elektronische Fahrwerk anbieten und bei einer Reisemaschine ist das bei mir mittlerweile einfach Pflicht. Unterwegs wechsle ich sehr oft die Härte. Wenn es zügig einen schönen gut ausgebauten Pass hoch geht, dann ganz klar Dynamic. Da soll es hinten nicht tauchen oder nachschwingen. Auf Holperstrecken Road, da soll es federn. Ebenso keine Lust bei unterschiedlicher Belastung dauernd am Rad zu drehen. Das kann alles selbst meine 800er mit dem ESA. Ich bin die Stelvio noch nie gefahren, gab aber vor allem bei der V100 massiv Klagen wegen Getriebe und QS. So Kupplung trennt nicht ganz und beim Einlegen des 1. Ganges gibts einen Satz nach vorne. Ob die Stelvio das auch noch hat oder nicht, weiss ich nicht. Aber sonst sehr schöne Maschine, hätte sie elektronisches Fahrwerk käme sie bei mir klar in Betracht. Leistung wäre in der Schweiz absolut genügend. Aber da legt die Tiger schon noch einen drauf. Hab sie schon bei erscheinen angeschaut. Da ich damals mit der 1250er nicht zufrieden war, wäre was anderes willkommen gewesen. Aber der Abschreiber bei Markenwechsel ist leider immer viel höher und ich hätte für eine einjährige 1250er massiv drauf legen müssen. War es mir dann nicht wert. Werde sie aber im Auge behalten und sicher bei einem Wechsel von der 13er irgendwann mal in Betracht ziehen. Je nach dem auch schneller, wenn die Garantieprobleme bei der 13er nicht behoben werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz im Ernst,

würde meine Frau wie in deinem Fall selbst fahren, dann wäre ich was Leistung betrifft deutlich entspannter. Und Ja, das Touratech Fahrwerk ist spitze, aber ich muss halt zumindest wenn es in die Extreme geht, nacharbeiten. Das funktioniert wegen seiner Qualität über einen breiten Bereich, aber wenn es heißt zwei Personen und Gepäck muss ich da ran. Daher soll das nächste Fahrwerk, gerade wegen Soziusbetrieb, auch elektronisch sein.

Und will man Kardan und elektronisches Fahrwerk und die Leistung für zwei Personen, bleibt als Alternative zu einer GS(A) dann wirklich nur die Tiger übrig. Gerade auch, wenn noch der Wunsch nach einem großen Tank dazu kommt.

Den hat zwar auch die Ducati V4 Rally, aber dann hat man wieder Kette. 🙄
Von daher läuft bei mir bei einem Wechsel alles auf die Triumph Tiger 1200 GT Explorer raus. Auch weil die eben viel weniger „Adventure“ ist a la 1300 GSA und viel mehr eben bequeme „Grand Tourismo“.

Gruß Guido
 
Hallo,


Insbesondere mein größter innerer Kritikpunkt wird behoben und das Fahrzeug auf etablierte 120/19 und 170/17 Füsse gestellt. Damit sind dann auch klassische Tourensportreifen drin.
Fahrwerk wird auch überarbeitet - Leistung "soll" in Richtung 160 PS gehen, wobei sich mir das nur erschließt, wenn gleichzeitig ein kleines Hubraumplus kommt und so dann auch das maximale Drehmoment in Richtung 140 Nm geht. Übrigens scheint es so dass der T-Plane mit 180 Grad wohl wieder gegen den seidenweichen Lauf mit 120 Grad Versatz ersetzt wird. Macht m.E. bei so einem Reisebike auch Sinn. Fahrwerk bekommt wohl ebenso ein Update wie auch jetzt hier Front- und Heckradar. In den Explorer-Varianten wahrscheinlich sogar serienmässig. Gezeigt ist hier die Rally Explorer, denke das wird aber auch für die normale GT Pro und GT Explorer gelten, was die Raddimensionen betrifft. Radar wird da dann wohl "kostenpflichtiges Extra" sein.

Ob zumindest die Rally Pro (die mit dem kleineren Tank - 20 Liter) bei 21/18 bleibt, who knows. Könnte mir schon vorstellen das zumindest eine Variante mit den Offroad orientierten Rädern bleibt. Vielleicht verschwindet diese Dimension aber auch ganz aus dem Portfolio der großen Tiger. Ist bei den ganz großen Reiseenduros ja eh umstritten. Die 900 er bekommt auch ein Update, ebenfalls mehr Leistung, (offenbar auch mehr Hubraum), Drehmoment und neues Fahrwerk, allerdings wird es die auch weiterhin in den Rallyvarianten mit 21/18 geben. Die GT bleibt da wohl bei 110/19 und 150/17. Von daher dürfte bei einer Leistung um die 115 PS die 900 er Rally wohl das interessantere 21/18 Bike sein.

Gruß Guido
 
Zuletzt bearbeitet:
. Übrigens scheint es so dass der T-Plane mit 180 Grad wohl wieder gegen den seidenweichen Lauf mit 120 Grad Versatz ersetzt wird. M
Das ist bislang nirgendwo bestätigt worden und dürfte wohl eher ein Wunsch vieler Tiger-1200-Fahrer sein als eine Gewissheit. Im Internet liest man häufig, dass sich viele wünschen, dass der T-Plane-Motor verschwindet. Ich persönlich hoffe das auch, denn das war für mich der einzige wirkliche Minuspunkt der T1200.

Optisch schlägt sie meiner Meinung nach die 1300GSA zu 100 %. Und die Wartungsintervalle von 16.000 Kilometern sind ein riesiger Pluspunkt. Ich fahre bis zu 25.000 Kilometer im Jahr und bekomme mit den Wartungsintervallen meiner 1300er sehr häufig Probleme. Es ist jedes Mal eine kleine Rechnerei, damit die nächste Inspektion nicht ausgerechnet mitten in den Urlaub im Ausland fällt.

Das Fahrwerk der T1200 ist deutlich besser als das der 1250GSA, kommt aber wiederum nicht ganz an das der 1300GSA heran. Ich bin gespannt, was das neue T1200-Modell in Sachen Fahrwerk zu bieten hat.

Ich warte mit dem Kauf eines anderen Motorrads noch etwas ab, bis bekannt ist, was die neue T1200 zu bieten hat. Damit wird meine Liste der Alternativen zur 1300GSA wieder ein Stück länger: zweimal eine CFMoto 800, eine T1200 oder vielleicht doch die 1250GSA, die mir mein Händler mit weniger als 10.000 Kilometern angeboten hat ...

Die 1250GSA war für mich eben doch die beste und angenehmste von allen.
 
Das ist bislang nirgendwo bestätigt worden und dürfte wohl eher ein Wunsch vieler Tiger-1200-Fahrer sein als eine Gewissheit. Im Internet liest man häufig, dass sich viele wünschen, dass der T-Plane-Motor verschwindet. Ich persönlich hoffe das auch, denn das war für mich der einzige wirkliche Minuspunkt der T1200.

Optisch schlägt sie meiner Meinung nach die 1300GSA zu 100 %. Und die Wartungsintervalle von 16.000 Kilometern sind ein riesiger Pluspunkt. Ich fahre bis zu 25.000 Kilometer im Jahr und bekomme mit den Wartungsintervallen meiner 1300er sehr häufig Probleme. Es ist jedes Mal eine kleine Rechnerei, damit die nächste Inspektion nicht ausgerechnet mitten in den Urlaub im Ausland fällt.

Das Fahrwerk der T1200 ist deutlich besser als das der 1250GSA, kommt aber wiederum nicht ganz an das der 1300GSA heran. Ich bin gespannt, was das neue T1200-Modell in Sachen Fahrwerk zu bieten hat.

Ich warte mit dem Kauf eines anderen Motorrads noch etwas ab, bis bekannt ist, was die neue T1200 zu bieten hat. Damit wird meine Liste der Alternativen zur 1300GSA wieder ein Stück länger: zweimal eine CFMoto 800, eine T1200 oder vielleicht doch die 1250GSA, die mir mein Händler mit weniger als 10.000 Kilometern angeboten hat ...

Die 1250GSA war für mich eben doch die beste und angenehmste von allen.

Hi,

Ich habe in Bezug auf den T-Plane den Artikel von Motorrad als Basis genommen, dort wurde das so geäußert.

Die Spekulation aus meiner eigenen Feder bezog sich auf die 160 PS und das ich annehmen würde, da kommt dann auch ein Hubraum Plus wie auch das ich spekuliert habe, das ggf. die Standard Rally die 21/18 behält.

Der Rest war eine Zusammenfassung der Artikel von Motorrad zur großen Tiger wie auch dem Artikel (nicht verlinkt) zur 900 er Tiger.

Gruß Guido

Aus dem Text - da war aber noch mehr dazu:

IMG_0755.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte die Tiger `22 mal Probe gefahren - vermutlich haben sich bis jetzt ein paar Sachen geändert :unsure:



Ich habe den heutigen Werkstatttermin mal genutzt, um die Tiger Explorer in der XL Ausführung anzutesten.

Der Triumphberater hat mich kurz eingewiesen, Startprozedur, Menüführung, Schalter etc.
1791506341340.png
1791506360710.png
Der erste optische Eindruck, sie wirkt weniger wuchtig, als eine GSA, obwohl sie den grossen Tank hat.
Von vorn.... geht so, da gefällt mir die aktuelle GSA Leuchte besser.
Das Grün - matt - sehr cool, auch im Kontrast zum weissen Rahmen

Bereift mit Metzeler Karoo... geht so, aber die Optik stimmt.

Also Beinchen gelüpft und aufgesessen.
Ergonomie passt soweit.
Man sitzt aufrecht und entspannt, wie bei meiner GSA.
Windschild einhändig zu verstellen.
Knöpfe gut erreichbar.
1791506381373.png
Heizgriff Aktivierung - per Knopf links - zweistufig
Joystick - kein Scrollrad.
Sitzheizung - Knopf liegt obenauf - gut erreichbar - zweistufig.
1791506411559.png
Die Heizleistung ist allerdings nicht so hoch, wie bei der GSA
1791506431124.png
Kabelschutz an der rechten Armatur - zu kurz.

Pipibecher - zwar klein, aber unhübsch.
1791506517036.png
1791506534398.png
1791506550239.png
Spiegel mit Totwinkelassistent.
Klobige Spiegelarme
1791506593213.png
Dämpfersteuerung?
1791506622868.png

Zum Dashboard.
1791506641241.png
Zentrale Darstellung der Drehzahl.

Untermenüs lassen sich einblenden
1791506664533.png
Die Daueranzeige für die Kilometer hab ich noch nicht gefunden.

Die Menüführung ist intuitiv und gut ohne Anleitung einstellbar.
Ansteuerung via Joystick - bestätigen mittels Druck.

  • Fahrmodus auf Sport
  • Fahrwerk Dynamic
  • Assis auf on

Beim Start erwacht der Dreizylinder präsent, wird dann schnell leiser.
Motor startet generell nur bei gezogener Kupplung.

Kupplung ist leicht gängig.
Erster Gang mit deutlichen Ruck eingelegt,
der Schaltassi funktioniert weich.

Im Fahrbetrieb anfangs sehr unspektakulär.
Die Leistung kaum spürbar.
Beim schnellen Hochbeschleunigen - schalten - wird der Sound lauter, die Maschine mechanisch präsenter.
Nicht aufdringlich.
Der Motor möchte gedreht werden.
Bei Tempo 100 km/h im 6.ten Gang stehen ca. 4.000 U/min im Display

Der Karoo - ist nicht mein Freund - die TE lenkt sperrig ein - fühlt sich steif an.
Kurvenswing - will sich noch nicht einstellen.

Der Lenker / Griff ist mir zu dünn, fühlt sich alles sehr filigran an... müssten Puppies drauf.

Handy lässt sich per BT koppeln.
Eine (selbst) rudimentäre Navi Lösung - Fehlanzeige.

Eine seperate Anbringung - Navigator IV zum Beispiel - das wird schwer, weil die WS Verstellung im Weg ist.
1791506687911.png
1791506710528.png



1791506729146.png

Wenn ich ein kurzes Fazit nach 3h und etwas über 100 km ziehe...

Motor:
  • von den 150PS hatte ich im Sport/Dynamic Modus mehr erwartet, die Differenz von 40PS zu meiner GSA, sind im unteren Drehzahlbereich bis 4000 U/min kaum spürbar. Einen Drehmomentvorteil spüre ich nicht.
  • Bei Überholvorgängen bergauf, zieht die TE aber ab. Das passt.
  • Die TE will höher gedreht werden, ein dahingleiten im hohen Gang mag sie nicht. Da stochert sie unruhig umher und mag ein abruptes beschleunigen nicht. Eine Charakteristik die ich so nicht gewohnt bin. Mir zu viel Unruhe und im Stadtverkehr zu mühsam.
  • der QS funktioniert tadellos. Beim Runterschalten hatte ich das Gefühl, als würde der Schalthebel durch einen Gummipuffer gedämpft, sehr weich.
  • Der Sound geht in Ordnung - unaufdringlich - im Tunnel deutlich leiser, als die K25.

  • Bremsen - tadellos
  • was mir gar nicht zusagt, das Nicken der Front, die Gabel taucht selbst im Sport/Dynamic Modus sehr weit ein.
  • Zudem fährt sich die TE für mich sehr "steif" sie geht nicht sehr willig in Wechselkurven, dagegen ist meine GS ein flinker Hase.

Sitz: für mich zu breit, an den Inneseiten des Beckens drückt er unangenehm. Sitzheizung zu schwach.

Display: KM Anzeige nicht permanent einblendbar. Keine Navigationsanzeige.
Navigation nicht im Blickfeld installierbar

Für mich persönlich fehlt ein Koffersystem, dass mit dem von BMW mithalten kann.
Mir gefällt das "hochbeinige" Sitz/Fahrgefühl nicht

BMW kann sich beruhigt zurücklehnen.



Das es nun die 1300 `er GSA geworden ist, lag halt an den kleinen Dingen - ist wie immer Geschmacksache.

Zum Vergleich, hätte ich wohl damals die aktuell 1250er heranziehen müssen.

Es mag sein, dass die reinen Messwerte auf dem Papier, der TE bessere Werte bescheinigen, als der GS1250.
In Bezug auf das Gewicht zB.

Der Boxer liefert 143 Nm bei 6250 U/min ab - der Triumph Tripple - 130 Nm bei 7750 U/min.

Das fällt im Fahrbetrieb schon bei normalen Geschwindigkeiten in Stadt / Landstrassenbetrieb auf.

Mag sein, dass ich die TE nicht so hätte fahren sollen, wie meine GS, also eher schaltfaul, damit die TE ihre Stärken ausspielen kann.
Nur werde ich meine jahrelang bevorzugte Gangart nicht ändern, zumal ich im gleichem Segment bleibe.

Die TE ist für mich ein Papiertiger.
Die schön geschriebenen Berichte - gerade bei MOTORRAD - lassen die spürbaren Unterschiede oft harmlos klingen.
Ich empfehle jedem - der von einer GS umsteigen möchte - eine ausgiebiege Testfahrt.

Eine 1250GSA - um den direkten Vergleich zu haben - bin ich noch nicht gefahren.
Mein Händler rückt als Ersatz nur die normale GS heraus.

Diese habe ich aber schon 2 mal gefahren und der Unterschied zur TE ist für mich gravierend.

Nicht nur, was die Connectivity anbelangt, also Anbindung Dashboard bzw. Bedienbarkeit.
Gerade die Fahrbarkeit - bei der GS eher unaufgeregt - im Normalbetrieb und mit Feuer, wenn sie im obereren Drehzahlbereich bewegt wird.
Viel harmonischer für mich, als die TE.
Das mag man anders sehen, wenn man die TE höher dreht und später schaltet.
Nur entspricht das nicht meiner Fahrweise - im Stadtverkehr nicht und erst recht nicht auf langen Touren.

Mit der GS1250 bin ich damals nicht so recht warm geworden, meine alte GSA1200 langte mir noch.

Die Zeit - auf den Nachfolger zu warten, war also für mich kein Problem.

Seit Ende Februar hat die GSA nun 14.000 km abgespult - langsam wird es Zeit an neue Reifen zu denken.

Bis jetzt, bin ich absolut zufrieden.

Das ist mein Kollege, mit seiner alten Triumph 1200 allerdings auch :D
 
Ich kann vieles von dem, was du geschrieben hast, nachvollziehen. Was den Motorcharakter betrifft, müssen wir uns allerdings bewusst sein, dass ein Dreizylinder einen völlig anderen Charakter hat und eigentlich nicht mit einem Boxermotor vergleichbar ist. Ich denke, die T1200 sollte hinsichtlich des Motors eher mit der Multistrada V4 verglichen werden.

Für mich war die T-Plane-Konfiguration der größte Minuspunkt der T1200. Dazu kommt, dass die Drehzahl im unteren Drehzahlbereich aus nachvollziehbaren Gründen automatisch angehoben wird. Dadurch fährt die T1200 im ersten Gang bereits 18 km/h, ohne dass man Gas gibt. Das ist meiner Meinung nach zu schnell.

Außerdem gab es noch ein paar „Eigenheiten“, die sich wirklich leicht hätten beheben lassen: Der Bremsflüssigkeitsbehälter ragt zu weit nach innen, sodass nur ein kleiner Tankrucksack möglich ist. Die Scheibenverstellung lässt sich zwar leicht bedienen, aber die Scheibe rutscht auch sehr leicht nach unten, wenn man ein Navi daran befestigt. Außerdem muss man den Verstellgriff der Scheibe erst anpassen, bevor man dort überhaupt ein Navi befestigen kann. Und am Kofferträger lässt sich keine Werkzeugbox montieren, weil der Zylinder der semiaktiven Federung im Weg ist. Alles Kleinigkeiten, die es mir erschweren, Dinge umzusetzen, die für mich auf langen Reisen unverzichtbar sind.

Ich bin sehr gespannt auf das Update für 2027. Denn wenn es ein Motor mit einer 120°-Kurbelwelle wird, wäre mein größter Kritikpunkt ausgeräumt. Ein 19-Zoll-Vorderrad ist ebenfalls ein echter Pluspunkt. Also, wer weiß …
 
Ich kann vieles von dem, was du geschrieben hast, nachvollziehen. Was den Motorcharakter betrifft, müssen wir uns allerdings bewusst sein, dass ein Dreizylinder einen völlig anderen Charakter hat und eigentlich nicht mit einem Boxermotor vergleichbar ist. Ich denke, die T1200 sollte hinsichtlich des Motors eher mit der Multistrada V4 verglichen werden.

Für mich war die T-Plane-Konfiguration der größte Minuspunkt der T1200. Dazu kommt, dass die Drehzahl im unteren Drehzahlbereich aus nachvollziehbaren Gründen automatisch angehoben wird. Dadurch fährt die T1200 im ersten Gang bereits 18 km/h, ohne dass man Gas gibt. Das ist meiner Meinung nach zu schnell.

Außerdem gab es noch ein paar „Eigenheiten“, die sich wirklich leicht hätten beheben lassen: Der Bremsflüssigkeitsbehälter ragt zu weit nach innen, sodass nur ein kleiner Tankrucksack möglich ist. Die Scheibenverstellung lässt sich zwar leicht bedienen, aber die Scheibe rutscht auch sehr leicht nach unten, wenn man ein Navi daran befestigt. Außerdem muss man den Verstellgriff der Scheibe erst anpassen, bevor man dort überhaupt ein Navi befestigen kann. Und am Kofferträger lässt sich keine Werkzeugbox montieren, weil der Zylinder der semiaktiven Federung im Weg ist. Alles Kleinigkeiten, die es mir erschweren, Dinge umzusetzen, die für mich auf langen Reisen unverzichtbar sind.

Ich bin sehr gespannt auf das Update für 2027. Denn wenn es ein Motor mit einer 120°-Kurbelwelle wird, wäre mein größter Kritikpunkt ausgeräumt. Ein 19-Zoll-Vorderrad ist ebenfalls ein echter Pluspunkt. Also, wer weiß …
Moin,

wobei es das 19 Zoll Vorderrad ja bereits bei der GT Version verbaut is in der aktuellen Version. Allerdings halt kein Speichrad sondern Guss. Mich störte in der Hinsicht das 18 Zoll Hinterrad in Kombination mit dem 19 Zoll VR. Nicht das die Kombi nicht gepasst hätte (außer optisch ein bisserl komisch auch durch den "schmalen" 150 er HR), aber für 17 Zoll - 170 er gibt es halt deutlich mehr Reifen die man da dann in Zukunft drauf machen kann. Die "Pippibecher" am Lenker fand ich auch etwas nervig.

@*Topas* : Du hast natürlich auch die 21/18 Variante zur Probe gefahren und das ist natürlich auch noch mal was ganz anderes als die 19/17 der GSA. Der Motor selbst wurde ja in 2024 zudem auch noch mal überarbeitet und hat mehr Schwungmasse auf der Kurbelwelle bekommen. Aber natürlich ist ein Dreizylinder eben wie schon GSrider schreibt, eben kein Boxer. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Iss so! Ich bin jedenfalls gespannt, was die jetzt angedachten Veränderungen für 2027 für einen Effekt haben auf das Konzept Tiger. Käme ein kleines Hubraumplus hinzu (so von den jetzt ca. 1160 ccm auf 1230 ccm), dann dürften erstens die angedachten 160 PS (die ich nicht bräuchte) realistisch sein, aber eben auch das Drehmoment hin zu 140 Nm realistisch werden. Ich persönlich habe aber auch nicht verstanden, warum damals unbedingt das Teil auf "2-Zylinder Feeling" getrimmt werden musste.

Da ich die Motorräder eh zu >95% auf der Strasse bewege und der Rest lediglich "ungeteerte Strassen" sind (also kein Offroad im Sinne des Wortes), würde mir hier ein seidenweich laufender Trippel gut zu Pass kommen.

Die GSA muss ich sagen ist schlicht bei mir raus. Aber nicht wegen der ganzen Sachen wegen Absenkung / ASA / Kardanwelle etc. pp., sondern schlicht wegen dem Thema Zuladung.

Ich habe beim besten Willen kein Verständnis dafür das ein riesiger Reisebomber wie die GSA da so wenig zu bieten hat. Ich wiege bei 1.93 ca. 105 kg. Meine Frau wiegt 65 Kilo. Dazu addiert sich Motorradoutfit inklusive Helm und Stiefeln pro Person zu je rund 13 kg (Durchschnittlicher Messwert von Tourenfahrer). Macht 105 + 65 + 2 x 13 = 196 kg.

Die GSA hat ab Werk 216 kg Zuladung mit 90% gefülltem Tank. Da ist aber kein Tourenpaket dabei mit den Kofferhaltern, kein elektrisches Windschild und kein Hauptständer. Packt man alles da dran und tankt ganz voll, bleiben rund 206 kg. Hängt man jetzt die vollkommen leeren BMW Alu-Koffer dran (kein Topcase), dann bleiben 194 kg über. Merkste selbst, oder? 😂

Ich setze mich also mit der Holden zusammen auf die GSA mit leeren Koffern dran und die Kiste ist 2 kg überladen. Sorry, also da bekleckern sich alle Großenduros nicht mit Ruhm - aber ich habe mich in dem Zuge damit ausgiebig beschäftigt und "Ausstattungsbereinigt" habe ich bei einer (2026 er) Tiger noch rund 20 kg über, bei einer Multistrada Rally ebenfalls um die 20 kg und bei einer 1390 er Super Adventure sogar 27 kg - alle jeweils mit zwei leeren Koffern und Haltern dran und Hauptständer an der Kiste.

Das sind jetzt auch keine "Massen" und natürlich ist das für Leute die 85 kg wiegen und eine 55 kg Sozia haben, weit weniger ein Problem mit der GSA als für mich und Frau. Ist aber m.E. bei so einem "Pott" wie der 1300 GSA echt ein Witz.

Mal ein Spaß am Rande: Eine KTM 790 Adventure Bj. 2026 hat mit leeren Travel-Koffern bepackt und voll getankt noch 206 kg Zuladung.

Das sind 12 kg mehr als eine 1300 GSA mit leeren Koffern dran. Das ist doch ein Witz, oder?

Und Ja, natürlich denke ich nicht das die 1300 GSA deshalb unter uns zusammenklappen wird. Wahrscheinlich packt die das mit uns beiden und auch bepackt ohne Murren. Aber wie gesagt, ein Motorrad auf das man sich mit leeren Koffern setzt und die Kiste ist quasi nach Zulassung "überladen"? Ne, sorry das ist ein "NoGo". Und das finde ich eigentlich total schade. :(

Gruß Guido
 
Du hast natürlich auch die 21/18 Variante zur Probe gefahren und das ist natürlich auch noch mal was ganz anderes als die 19/17 der GSA. Der Motor selbst wurde ja in 2024 zudem auch noch mal überarbeitet und hat mehr Schwungmasse auf der Kurbelwelle bekommen
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass die TE ein schlechtes Mopped ist /war.

Die reine Motorleistung hat mich nicht abgeholt - meine K25 hatte "nur" 110 PS und hatte bei der Testfahrt eine andere Leistungsentfaltung bei der TE erwartet.

Die Optik beim Fahren, auf die Armaturen, Display - waren mir zu gruselig. Die Pipibecher, Verkabelung - Displaydesign... nicht mein Geschmack.

Letztendlich war die Kofferlösung auch ein Argument.

Bei BMW ist alles wie aus einem Guss, inkl. Koffer / Ergonomie - Haptik und Design.

Klar, dass bei der GSA1300 viele Assistenzsysteme mit zu haben sind, die vermutlich bei der TE 2027 auch Einzug halten werden, ansonsten ist sie bei
potentiellen Umsteigern wohl raus.

Ich bin gespannt.

Die 16.000km Intervalle sind ein klarer Vorteil, aber sonst?


Meine GSA mit ASA ist im täglichen Einsatz und begeistert mich zuverlässig aufs Neue.

Ab und zu nervt die Meldung, das der Tempomat nicht aktivierbar sei, zu Fahrtantritt - ist aber nach Neustart sofort wieder aktiv - Peanuts.

Bremse quitscht auch nicht mehr - zumindest äusserst selten ( 14.000km )
Und Ja, natürlich denke ich nicht das die 1300 GSA deshalb unter uns zusammenklappen wird. Wahrscheinlich packt die das mit uns beiden und auch bepackt ohne Murren. Aber wie gesagt, ein Motorrad auf das man sich mit leeren Koffern setzt und die Kiste ist quasi nach Zulassung "überladen"? Ne, sorry das ist ein "NoGo". Und das finde ich eigentlich total schade
was die Zuladung anbelangt - ich fahre immer solo und deshalb kein Problem für mich.

Kann aber verstehen, das gerade bei der GSA die Zuladung höher ausfallen sollte - evtl. sollte man BMW mal darauf anstupsen :)
 


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Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass die TE ein schlechtes Mopped ist /war.

Die reine Motorleistung hat mich nicht abgeholt - meine K25 hatte "nur" 110 PS und hatte bei der Testfahrt eine andere Leistungsentfaltung bei der TE erwartet.

Die Optik beim Fahren, auf die Armaturen, Display - waren mir zu gruselig. Die Pipibecher, Verkabelung - Displaydesign... nicht mein Geschmack.

Letztendlich war die Kofferlösung auch ein Argument.

Bei BMW ist alles wie aus einem Guss, inkl. Koffer / Ergonomie - Haptik und Design.

Klar, dass bei der GSA1300 viele Assistenzsysteme mit zu haben sind, die vermutlich bei der TE 2027 auch Einzug halten werden, ansonsten ist sie bei
potentiellen Umsteigern wohl raus.

Ich bin gespannt.

Die 16.000km Intervalle sind ein klarer Vorteil, aber sonst?


Meine GSA mit ASA ist im täglichen Einsatz und begeistert mich zuverlässig aufs Neue.

Ab und zu nervt die Meldung, das der Tempomat nicht aktivierbar sei, zu Fahrtantritt - ist aber nach Neustart sofort wieder aktiv - Peanuts.

Bremse quitscht auch nicht mehr - zumindest äusserst selten ( 14.000km )

was die Zuladung anbelangt - ich fahre immer solo und deshalb kein Problem für mich.

Kann aber verstehen, das gerade bei der GSA die Zuladung höher ausfallen sollte - evtl. sollte man BMW mal darauf anstupsen :)

Moin,

Habe ich auch nicht so verstanden dass du die irgendwie als „schlecht“ hättest darstellen wollen. Das waren deine persönlichen Eindrücke der Maschine und wer wäre ich denn das in Frage stellen zu wollen? 😉

Du hast das ja sehr „nüchtern“ beschrieben. Von daher alles gut. Und was die GSA betrifft, ich schrieb ja selbst das ich das „schade“ finde. Ich würde mir an meiner Stelle bei Kauf einer 2027 er auch keinen großen Kopp mehr machen zu den einzelnen „Problembereichen“ und die Absenkung würde ich eh nicht bestellen, weil ich das schlicht nicht brauche.

Und wenn man nur solo fährt dann hat man diese Probleme natürlich nicht mit der Zuladung. Es wäre ja wie gesagt noch in Ordnung, wenn da wenigstens ein kleines „Plus“ übrig bleiben würde. Aber bereits „überladen“ ohne jedes Gepäck? Bei so einem Brocken von Motorrad? (Brocken ist hier dabei nicht negativ gemeint)

Und ja, offensichtlich fahren deutlich mehr ohne Sozia als mit. Aber „eigentlich“, wenn man solch einen Reisedampfer auf die Beine stellt, kann es doch nicht sein, das die Zuladung so schmal ausfällt.

Wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Spaß mit der GSA. 👍 Ich muss mal gucken was ich nun mache in 2027. Meine 1200 er hat erst mal gerade wieder frisch TÜV und 2 Jahre weitere Jahre Garantie bekommen.

Wenn die ablaufen ist sie 10 Jahre und damit hat es dann auch ein Ende mit Garantieverlängerung. Wobei das eigentlich Perlen vor die Säue ist, die hält einfach immer weiter ohne Probleme durch. 😂 Vielleicht kommt ja auch mit einer MÜ ein höheres zulässiges Gesamtgewicht für die GSA. Die Kritik daran wurde ja auch schon von der Motorrad und dem Tourenfahrer geäußert.

Gruß Guido
 
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Bin Momentan auf einer Motorrad Veranstaltung im Barber Motorsport Park in Alabama. Triumph stellte gestern drei neue Modelle vor ohne dabei Fragen bzgl. der Spezifikationen zu beantworten. In Reihenfolge Tiger 1200/ 900 und die Bonnie T40.
 
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