Selbstbau einer Verladehilfe für den Anhänger

Joey K.

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Hatte mir für das verladen meines Motorrades auf den Anhänger früher mal eine mit dicken Multiplexplatten und mittig verschraubter Motorradschiene eine Auffahrrampe gebaut, welche so stabil war das ich hiermit mit dem Motorrad selbst auf den Anhänger fahren konnte. Nur leider sind die Multiplexplatten dermaßen schwer, das ich mir mitlerweile eine andere Lösung für das verladen suchen muß.

Deshalb würde ich mir sehr gerne eine Verladehilfe wie sie im Internet mit Motorradwippe auf 4 Rädern in Verbindung einer Seilwinde und faltbarer Alu-Rampe selbst bauen.

Die faltbare Alu-Rampe würde ich natürlich käuflich erwerben und nur den Rollwangen mit der Vorderrad-Wippe selbst bauen.


Die SteadyStand ( Vorderrad-Wippe ) habe ich ja noch in der Garage liegen.

Diesen würde ich gerne auf eine 30mm starke Multiplexplatte in der passenden Größe schrauben.

Über die Multiplexplatte kommt dann ein 70mm x 40 mm verzinktes 4 Kanteisen ( was als Achse verwendet werden soll ). Die offenen Enden des 4 Kanteisens werden dann mit einer Eisenplatte verschlossen ( verschweißt ) und auf diese Eisenplatte wiederum ein 20mm Eisenstab ( als Achse Vollmaterial ) angeschweiß, welche jeweils die 4 Achsen für 200mm Schwerlaststützräder von einem PKW Anhängers sein sollen.

Danach wird das 4 Kanteisen mit den Rädern mittels Schlossschrauben verschraubt. Jeweils eine der vorderen Schlossschrauben links und rechts wird dann mit einer Rundöse oder Schäkel oben verschraubt um das Motorrad mit Spanngurten zu sichern.

Vor dem SteadyStand möchte ich dann noch auf die Multiplexplatte ( Rollwagen ) eine wenn möglich 12V Seilwinde befestigen, welche dann den Rollwagen mit Motorrad über die Rampe in meinen Anhänger zieht. Im Anhänger wäre dann auch nur eine Rundöse zur Befestigung des Seil's vorhanden.

Nun habe ich mir auch eine etwas größere Powerbank ( 2500 A ) zum starten eines PKW's gekauft welche einen 12V Anschluss über Adapter hat. Mit dieser würde ich auch gerne dann nach Fertigstellung des Rollwagens einen Test versuchen ob diese Powerbank für eine Seilwinde überhaupt ausreicht. Ansonsten müsste ich mir zusätzlich noch einen Akku/ Speicher für die Seilwinde besorgen.

Was mich jetzt aber von euch interessieren würde, wie ihr meine grundsätliche Idee, wegen Einhaltung von Gewichten und Traglasten im Allgemeinen, sowie mit den Schweißarbeiten seht ? Zu den Stützrädern kann ich noch sagen, das diese eine Traglast von 500 kg laut Internetangaben haben sollen.

Bin nun mal auf eure Meinung gespannt, aber bitte bitte keine Beiträge über Sinn oder Unsinn dieses Vorhabens, denn wenn ich noch könnte würde ich auch lieber an eine Schanze mit dem Anhänger ranfahren und mal kurz mit der GS auf den Anhänger hüpfen. Nur leider geht's halt nimmer.
 
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'n Abend,

hier ist eine kleine Inspiration von mir zu Deinem Vorhaben.

So sieht meine elektrische Rampe aus. Der Rollwagen läuft fast ohne Spiel in den Rampen. Die beiden Rampen werden mit Schnappverschlüssen sicher verbunden. Die Stromversorgung der Winde übernimmt eine kleine Batterie mittels Krokodilklemmen. Die Auffahrrampe sieht genau so aus wie die Standschiene, die Auffahrrampe wird beim Transport direkt auf den Quereisen, auf denen die Standschiene festgeschraubt ist, mit zwei Flügelmuttern befestigt.

Viel Spaß beim Selbstbau.

GS auf Anhänger, links.JPG

GS auf Anhänger, links, hinten.JPG
 

Anhänge

  • GS auf Aufhänger.JPG
    GS auf Aufhänger.JPG
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Solche Systeme gibt es schon fertig zu kaufen und die musst du nur noch montieren.

Was ich mal gemacht habe findest du nachfolgend.

 
Hi
Ich habe 2 Auffahrschienen von Wiedemann https://www.wiedemann-fahrzeugtechn...enen/lochblechkonstruktion-400-kg-bis-1000-kg.
Eine für mich zum Rauflaufen eine für's Mopped. Motor an, 1-ten Gang rein das Mopped rauffahren und dabei nebenherlaufen. Wozu die ganze Mechanik? Das Ganze kann man am Boden üben falls man sich nicht traut.
Bis vor Kurzem hate ich das "Problem" ganz anders gelöst, bin kurzerhand raufgefahren und hatte die zweite Rampe nur als Sicherheit. Legt man die Rampen direkt nebeneinander um eine breitere "Fahrbahn" zu haben MUSS man sie gegen Auseinanderrutschen sichern.
gerd
 
Hi
Ich habe 2 Auffahrschienen von Wiedemann https://www.wiedemann-fahrzeugtechn...enen/lochblechkonstruktion-400-kg-bis-1000-kg.
Eine für mich zum Rauflaufen eine für's Mopped. Motor an, 1-ten Gang rein das Mopped rauffahren und dabei nebenherlaufen. Wozu die ganze Mechanik? Das Ganze kann man am Boden üben falls man sich nicht traut.
gerd

Genauso hab ich das zu Anhängerzeiten auch gemacht (y)

Warum schieben oder eine Winde einsetzen, das Motorrad hat doch einen Motor!
 
Warum schieben oder eine Winde einsetzen, das Motorrad hat doch einen Motor!
so habe ich das auch gemacht mit GS ADV und z1300 mit eigenen Motor hoch ziehen
dann kam vor ein Paar Jahren die Seilwinde im Einsatz zum hoch ziehen
und nun mit Ü 60 zig fahre ich wieder hoch .... ( Absenkanhänger)
den man auch für andere Sachen nutzen kann
 
Hallo SLK,

wenn ich es richtig verstanden habe, ist diese Rampe ein Eigenbau von Dir und vor dieser Leistung ziehe ich wirklich meinen Hut vor Dir.
Leider habe ich nicht die Werkzeuge um diese Arbeiten selbst durchführen zu können, deshalb war meine eigene Idee die Lösung mit dem
Rollwagen auf dem eine SteadyStand montiert wird.

Hallo HF,

vielen Dank für die tolle Beschreibung und das Video über die SAWIKO Motorrad Verladehilfe, welche ich schon mal im Internet gesehen habe.
Nur dort war diese nicht in dem Umfang wie von Dir beschrieben und somit dachte ich mir das Teil ist einfach viel zu teuer. Wenn ich mir nun aber
die viel besseren Bilder und dazu das Video betrachte, sehe auch ich das hier mehr Arbeit von SAWIKO drin hängt als ich gedacht hatte.

Hallo @ all,

mit meiner Anfrage wollte ich auch euer Bastel-Herz wieder etwas wecken und sehe nun auch das hier einiges an Potenzial versteckt ist.
Aber auch das ich nicht mit meinem Problem alleine da stehe, mein Moped auf den Anhänger zu verladen.

Deshalb würde es mich sehr freuen, wenn sich noch viele von euch mit Ideen und Vorschlägen zu diesem Thema beteiligen.

Nun möchte ich euch aber auch meine bisherige Lösung mit meiner Auffahrrampe zeigen, über diese ich mit dem Motorrad seither auf den Anhänger selbst gefahren bin.

Im Anhänger ist auch eine doppelte Platte auf dieser die eigentliche Auffahrrampe fest verschraubt ist. Hinten an der Grundplatte (im Bereich der Heckklappe) befinden sich auch zwei weitere Schwerlastschrniere (wie vorne) um das wegrutschen der Rampe zu verhindern. Die mittlere eigentliche Stahl Auffahrschiene wird dann noch in das 4 Kant Eisen einghängt und dann mit den 4 Schrauben fest verschraubt. Obwohl ich schon unten an die Multiplexplatten jeweils 4 kleine Rollen zum herausrollen aus dem Anhänger angebracht habe, sind mir diese nur beim einhängen in das Scharnier leider mitlerweile einfach zu schwer. Die Verzurrung des Motorrades wird aber durch Halteösen welche sich im eigentlichen Anhängerboden befinden gewährleistet. Habe hier in die doppelte Platte einfach die Aussparungen hierfür ausgeschnitten.
 

Anhänge

  • Rampe1.jpeg
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  • Rampe2.jpeg
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  • Rampe3.jpeg
    Rampe3.jpeg
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Spannend, ist das ein Eigenbau oder eine kommerzielle Lösung? Bin auf jeden Fall an weitere Einzelheiten interessiert.
'n Abend,

die Rampe wurde nach meinen Vorgaben von einem Fachmann gebaut, so dass sie genau auf meinen Anhänger passt. Ich kann Dir noch 'n paar Detailbilder schicken.
Hi
Ich habe 2 Auffahrschienen von Wiedemann https://www.wiedemann-fahrzeugtechn...enen/lochblechkonstruktion-400-kg-bis-1000-kg.
Eine für mich zum Rauflaufen eine für's Mopped. Motor an, 1-ten Gang rein das Mopped rauffahren und dabei nebenherlaufen. Wozu die ganze Mechanik? Das Ganze kann man am Boden üben falls man sich nicht traut.
Bis vor Kurzem hate ich das "Problem" ganz anders gelöst, bin kurzerhand raufgefahren und hatte die zweite Rampe nur als Sicherheit. Legt man die Rampen direkt nebeneinander um eine breitere "Fahrbahn" zu haben MUSS man sie gegen Auseinanderrutschen sichern.
gerd
Wie auf den Bildern zu sehen ist, ist mein Anhänger ziemlich hoch, nämlich 60 cm, weil es ein Kipper ist.

So ähnlich habe ich es auch bis vor sieben Jahren gemacht. Der "Motor" war meine wbSva, sie hat hinten geschoben. Durch eine unglückliche Handhabung wäre die GSA fast von der Rampe gefallen, ich hätte fast drunter gelegen. Da fiel die Entscheidung für die elektrische Rampe.
 
Hallo SLK,

ja, weitere detailreiche Bilder wären super cool. 😎
 
'n Abend,

die Rampe steht im Moment in der Garage, daher mal auf die Schnelle ein paar Bilder.
 

Anhänge

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  • Rampe, Quereisen.jpg
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  • Rampe, seitwärts.jpg
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  • Rampe, Verriegelungsbolzen.jpg
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  • Rollwagen, Haltegurt.jpg
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  • Rollwagen, Riegel.jpg
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  • Rampe, Rollrohr 1.jpg
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  • Rampe, Rollrohr.jpg
    Rampe, Rollrohr.jpg
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Hallo SLK,

herzlichen Dank für die Bilder. (y)
 
............... Durch eine unglückliche Handhabung wäre die GSA fast von der Rampe gefallen, ich hätte fast drunter gelegen. Da fiel die Entscheidung für die elektrische Rampe.

Darf natürlich jeder machen wie er möchte. Ich bin für neuhochdeutsch "kiss", also für einfache Lösungen.
Die Weltbeste brauche ich dafür nicht, mein Mopped hat einen Motor. Und "wäre fast gefallen" ist wie "ein bisschen schwanger".
Mein Anhänger ist wesentlich niedriger (54 cm hoch) :)
Und wie bereits erwähnt, hat früher auch eine Rampe gereicht, weil ich mich eben draufgesetzt habe und hochgefahren bin. Der Gedanke: Wenn es im "Gelände" geht, muss es ja auch auf 2,5m geradeaus klappen.
Mein Nachbar - Freeclimber - hat mal gesagt: "Wenn es in 30 cm Höhe klappt, weshalb sollte es in 600 m Höhe nicht klappen? (El Capitan; Yosemite-Park). Wenn Du nie denkst, dass nix passieren kann, weil es ja nur 30 cm sind, dann sind Dir die restlichen 599,7 m egal. Ausserdem sehe ich das ohne meine Brille gar nicht".
gerd
 
@Joey K. Ich habe mich für einen geschlossenen Anhänger mit befahrbarer Heckklappe über die ganze Anhängerbreite entschieden.
- einfachstes verladen (Kann aufsitzend mit Motorkraft reinfahren, dank Motocinch brauche ich noch nichteinmal Gurte)
- Wetterschutz (des Anhängers und der Ladung)
- Ladungschutz rundum (gegen herunterfallen, Sichtbarkeit, Diebstahl)
 
Servus,

also ich habe mir jetzt zweimal was selbst gebastelt - einmal für den VW T5 um die GSA reinzukriegen und jetzt für den Ford Ranger.
Auch ich habe über alle möglichen mehr oder weniger komplexen Lösungen nachgedacht - man könnte z.B. so ein Wägelchen bauen
1776768084880.png
So einem VR Radhalter ein paar Rollen verpassen, Akku & Winde dran kriegt der geneigte Bastler schon hin.

Oder sowas basteln wie von Sawiko - aber braucht man das?
Ein Nachteil bei beiden Lösunge ist auch das man mehr Höhe kriegt - das war bei GSA & T5 der "Showstopper".

Das Problem ist ja das gleichzeitige vor- oder rückwärtsbewegen und die Balace zu halten.
Nehme ich eines der beiden Probleme wg ist es einfach.
Wenn das Moped kontrolliert von selbst auf und abfährt ist es ein Einfaches die Balance zu halten.

d.h. Du brauchst eigentlich am Anhänger nur eine Winde die das Moped ferngesteuert hochzieht oder wieder ablässt.
Im T5 hatte ich eine kleine Seilwinde (ähnlich dem Modell oben auf dem Wägelchen) und beim Ranger macht es aktuell eine Akkuschrauberwinde von Warn mit Kunstoffseil die eine zweite Person bedient (da könnte aber auch eine kleine fernbediente Akkuwinde arbeiten.

Sowas wäre eine Lösung ohne großes Gefuddel, das man auch noch anders nutzen kann.
Oder am Anhäger eine fest montieren weil man eh ab und an was raufziehen muss.

Wichtig ist, die Winde mus rein und raus fahren können, es gibt welche die können nur ziehen.

Ich bin bei Warn Akkuschrauber gelandet weil ich das für mich auch anders noch einsetzen kann.

Wichtig ist eine vernüftige Schiene die am Fahrzeug / Hänger irgendwie gesichert ist.
Irgendwo im "Archivforum" hatte ich auch mal Bilder von meiner Bastelei gepostet.

IMG_20250707_144926564~2.jpg

hth
 
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