Schutz der LIMA durch Einbau eines Längsreglers

MarinGS

Boxer-Schrauber
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F 650 GS Twin
Modelle mit thermischen Lichtmaschinen Problemen. Leider ein größeres Problem bei einigen der Modelle / vereinzelte Baujahre.

Meine Lichtmaschine ist bei 40.000 km abgeraucht.


Die LIMA Probleme gab es wohl nur bei den Modellen bis 2012



Lösung ist der Umbau auf einen Originalen Shindengen Längsregler SH847AA

Made in Japan

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Ebenfalls ersetzt werden kann / sollte die Lichtmaschine je nach Zustand incl. der passenden Dichtung. Eine frische Lichtmaschine kann nicht schaden.

Gute Erfahrungen hab ich mit den Modellen von Goetz gemacht



Der Shindengen braucht allerdings einen neuen Halter, den man in Eigenregie herstellen muss - die Verkabelung muss neu konfektioniert werden.

Japanisches Produkt für Suzuki entwickelt.


Bisher läuft diese Kombi bei mir einwandfrei.
 
Moin, ich muss mal nachfragen, obwohl mich das nicht mehr betrifft:
Im "alten" GS Forum gab es einen User ( aus der Schweiz? ), welcher einen Komplettset angeboten hat, also auch mit
Kabelanschlüssen.
Ist das noch aktuell? Oder gibt's schon was besseres?
Darf man diesen Fred ( zur Info ) aus dem "alten" Forum hier verlinken?
 
Das war/ist der User oberon. Ob er noch fertig konfiguriert, weiss ich nich. Bei dem Kälbchen meiner Frau ist so ein Teil seit - ich glaube - 4 Jahren verbaut samt bei mtp bestelltem Stator. Jetzt seit 30 tkm in Betrieb. Beim Stator gabs ein kleines Prob. mit der Verkabelung am Stecker. Da hat es wahrscheinlich wegen hohem Widerstand (nicht sauber gecrimpt) ein 'bisschen' Hitze gegeben.
 
Das war/ist der User oberon
Danke, ja, ich weiß.... hätte ja sein könne, das es schon bessere oder neuere oder günstigere Möglichkeiten gibt...
ich hab lange mich nicht auf den aktuellsten Stand gelesen.
Aber danke für deine Antwort.
 
Der Shindengen ist eine, zitiere: „Schmeiss richtig Geld auf das Problem und hoffentlich gut ist“- Lösung

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Der Shindengen ist eine, zitiere: „Schmeiss richtig Geld auf das Problem und hoffentlich gut ist“- Lösung

Anhang anzeigen 16769
stimmt, aber mit der Lösung hat der Original-Stator bei meiner 800er zumindest 169.000km gehalten und tut das hoffentlich in Zukunft auch weiterhin.
 
Einen wichtigen Aspekt möchte ich noch hinzufügen, und zwar handelt es sich in diesem Zusammenhang um die neuen LED-Scheinwerfer.

Uwe schrieb: Ich wollte mir eigentlich auch einen zulegen, bis ich dann irgendwo gelesen habe, dass der geringere Stromverbrauch der LED-Scheinwerfer wieder die altbekannten Probleme mit der Lichtmachschine/Regler bringen könnte.

Eckart: Wenn der Scheinwerfer weniger Leistung aufnimmt, wird mehr Leistung in der Lichtmaschine "verbraten", insofern stimmt das schon, d. h. der Lichtmaschinenausfall ist früher zu erwarten. Aber wenn Du ein anfälliges Baujahr hast (es ist immer gut, das Baujahr zur Modellbezeichnung ins Profil zu schreiben), droht der Lichtmaschinenausfall aber auch mit dem Glühbirnen-Scheinwerfer.



Also zusammengefasst: Die Kombination aus anfälligem Baujahr (bis 22.03.2012) mit eingebautem LED-Scheinwerfer begünstigt evtl. ein schnelleres abrauchen der Original-Lichtmaschine.

Ausnahme war das Modell Nr. 2 - mit erhöhtem Strombedarf - und LampF Fehlermeldung



Das sollte man im Auge behalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
I believe that the point about the bike and its accessories drawing less power increases the risk of stator failure to be incorrect.

In shunt type regulation for any given RPM a certain amount of current must be drawn from the stator in order that its output voltage falls such that the voltage setpoint of the regulator is achieved.

If the bike's current draw is insufficient then a shunt type regulator will draw the additional current required to achieve the voltage setpoint.

It is the sum of the bike's current draw plus the shunted current that regulates the stator's output voltage and ultimately the regulator's output voltage.

Since all current comes from the stator it makes no difference what proportion is drawn by the bike versus that drawn by the shunt regulator.

For any given RPM the stator ends up supplying an essentially constant current value. The stator doesn't care where the current is going!
 
Dem stimme ich zu.
Eine höhere Verbraucher-Last schont den Regler, aber nicht den Stator. Der liefert abhängig von der Drehzahl einen "konstanten", lastunabhängigen Strom, die Verbraucher nehmen sich davon, was sie brauchen und den Rest schluckt der Regler - das ist das Regelprinzip solcher Querregler.
 
Ich habe einen gebrauchten Rotor / gebrauchtes Polrad mit den Lüftungslöchern von einem Teileverwerter gekauft und von meiner Werkstatt zusammen mit einem neuen Stator einbauen lassen.
Der alte Stator sah nach 51.900km so aus.
IMG_3745.jpeg
IMG_3744.jpeg
IMG_3746.jpeg
Der Tausch wurde Zeit. Habe auch bei 3000u/m auch nur noch 12,3V an der Batterie gemessen.
Der hätte nicht mehr lange gehalten.

Warum ich nicht den Längsregler verbaut habe:
Meine Werkstatt hat bei anderen Kunden das Polrad auf die neue Version mit den Lüftungslöchern getauscht und bis jetzt keine erneuten Lima Defekte mehr an den Fahrzeugen gehabt.
Somit bin ich weiterhin Original ohne dass ich an der Elektrik was basteln muss.
 
Danke für die Bilder.
Ich konnte leider keine machen, da ich den Umbau in der Werkstatt habe machen lassen.
 
Ich habe auch das Facelift Polrad in meine BJ 2009 nachgerüstet. Hatte damals schon im F800 Forum darüber berichtet.
Das Polrad hatte ich für 90 Euro bei Ebay gekauft.

Die Lösung erscheint mir etwas sicherer als der Austausch des Wechselrichters.
 
Nach meiner Recherche müsste es folgendes Polrad sein

Polrad-s-l1600f.png

Polrad-s-l1600.png
 
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