Route quer durch die Alpen

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Prospekt-Träumer
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Hallo, eine Frage an die Alpenkenner:

Im September sind mit einer Gruppe in Berwang und ich möchte den Rückweg nach NRW mit einer großen Kurve durch die französischen Alpen bis zum Mittelmeer und dann über den Vercors zurück nach Hause verschönern.

Jetzt die Frage: wie komme ich über schöne Strassen am besten in die französischen Alpen? Also quasi ein Seiteneinstieg in die RdGA.
Ich würde dafür eine Übernachtung unterwegs einplanen - bei besonders schöner Streckenführung auch 2 Übernachtungen
Start Samstag 5.9 in Berwang

Meine bisherigen Ideen:

Alternative 1: Namlos, Hahntennjoch, Reschenpass, Stilfser Joch, Albulapass, San Bernadino, ....Locarno -> Aosta ( ab da Einstieg in die RdGA über Großer oder kleiner St Bernard)
Alternative 1A: dito. ohne Stilfser Joch
Alternative 2: Imst, Flüelapass, Davos, Andermatt, -wohl eher die uninteressante Route

Ich freue mich über Vorschläge. Danke
 
Ich zitiere mich mal selbst:

„Falls du noch Tips brauchst für die Durchquerung der Schweiz ohne Autobahn, vielleicht magst du dir auf dieser Karte noch Inspiration holen https://goo.gl/maps/naEfRw5aFMTJvmed9

Es geht in der Sammlung darum, die Alpen zu queren, wenn man sich zwischen Basel und Bregenz befindet und auf schönen Wegen nach Italien oder Frankreich fahren möchte. Ich nutze diese Sammlung hin und wieder mal und habe sie in meinem Basecamp in der "Standardroutensammlung" hinterlegt. Man kann die GoogleMap auch einblenden und bei spontaner Streckenänderung am Handy verwenden. Ja, es gibt tausende andere Möglichkeiten der Streckenführung, die Sammlung hat überhaupt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und jeder Ortskundige hat vermutlich noch einen Verbesserungsvorschlag. Außerdem bleibt Österreich weitgehend ausgespart. Die Sammlung ist erstmal, wie sie ist.“

„Nachtrag zum Alpentransit: Als gpx hier runterladen und einfach in Garmin Basecamp in eine neue Liste importieren.“
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. Bei Alternative 1A sind es aktuell 661 km - da rechne ich mit einer Übernachtung.
 

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Alleine dafür benötigst Du locker einen Fahrtag. Wie willst Du vom Albula zum San Bernadino fahren?
Sehr gute Frage.

Und ich würde auch fragen: wieso über das Stilfser Joch? Wenn man das auslässt, hat man wunderbare Möglichkeiten nach Westen zu kommen, zB Au, Klausenpass, Grimsel / Gotthardpass …

Ich nehme mal an, dass ihr in der Gruppe auch Leute dabeihabt, die das „absolute Alpenhighlight“ Stelvio bezwingen wollen?
 
Alternative 1: Namlos, Hahntennjoch, Reschenpass, Stilfser Joch, Albulapass, San Bernadino, ....Locarno -> Aosta ( ab da Einstieg in die RdGA über Großer oder kleiner St Bernard)
Du hast dir da schon eine richtig coole Runde zusammengestellt! Bedenke aber, dass du bis Aosta vermutlich mindestens zwei Tage Fahrzeit einplanen musst. Hier sind mMn ein paar Optimierungstipps für deine Strecke:
  • Nach Imst: Fahr am besten geradeaus über Wenns (Pitztal), den Gacher Blick und den Kaunerberg.
  • Nach dem Albulapass (bei Thusis): Bleib am besten bis zum Rastplatz „San Bernardino Nord“ durchgehend auf der N13. Die Straßenführung ist dort manchmal etwas verwirrend, aber absolut empfehlenswert.
  • Nach der Abfahrt vom San-Bernardino-Pass: Bleib auch hier unbedingt bis „Mesocco Süd“ auf der N13 (Koordinaten: 46.382161, 9.232056).
  • Nach Locarno: Nimm die SS337 nach Domodossola und fahr anschließend weiter über Biella.
  • Einstieg RdGA: Für die Weiterfahrt ab Aosta empfehle ich dir den Kleinen St. Bernhard.
Wünsche dir/euch viel Spaß bei der Plaung und Umsetzung. Sind viele Highlights an diesen beiden Tagen dabei.
 
Mal eine ganz andere Alternative:

Hochtannberg/Furkajoch/Walensee/Klausen/Susten/Brienzer und Thuner See/Alp Meienberg/Jaunpass/Abschlanden/Saanen/Col des Mosses/Thonon-les-Baines

Alternativ zum Klausen kannst du den Pragelspass nehmen, wenn ihr von Montag bis Donnerstag daher kommt. Am Wochenende gesperrt.
Vor dem Col des Mosses in La Lécherette rechts ab durch das militärische Übungsgebiet (ab 16.00 Uhr).

Edit: Die Alp Meienberg ist Mautpflichtig
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,
am Wichtigsten... Ihr schaut jeden Morgen auf den Alpenbericht...

im September kannst Du auf einigen Deiner Pässe schon Schnee bekommen...
Gruß
Holger
 
Alleine dafür benötigst Du locker einen Fahrtag. Wie willst Du vom Albula zum San Bernadino fahren?
Na wenn er eh vom Stelvio kommt, fährt er den Umbrail nach Norden, dann über Zernez zum südlichen Anfang vom Albula. Der endet am Ende ja auch in Thusis und dann ist man gleich am San Bernadino.

Wenn man ganz hart drauf ist, könnte man den Stelvio bis Bormio fahren, dann weiter durchs Val di Sotto nach Tirano und dann über den Bernina zum Albula. Oder von Bormio über Sondrio nach Chiavenna und dann den Splügen hoch (oder über Maloja zum Albula).
Da ist man aber ewig unterwegs.
 
Alternative 2: Imst, Flüelapass, Davos, Andermatt
Andermatt ... Susten- Grimsel- Furka- Nufenenpass dazwischen noch die alte Gotthardstraße (Tremola) ein Traum. Eine unglaubliche schöne 8 kann man da fahren!

Die Route von AxelF ist aber schon sehr gut, tolle Pässe. Ein sehr guter Vorschlag!
 
Moin,
am Wichtigsten... Ihr schaut jeden Morgen auf den Alpenbericht...

im September kannst Du auf einigen Deiner Pässe schon Schnee bekommen...
Gruß
Holger
Stimmt. Aber dafür hat man den Stelvio fast für sich alleine. Keine Horden von Auto-, Motorrad- und Busfahrern. Kein nerviger Würschtlverkäufer.;)

12.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Na wenn er eh vom Stelvio kommt, fährt er den Umbrail nach Norden, dann über Zernez zum südlichen Anfang vom Albula. Der endet am Ende ja auch in Thusis und dann ist man gleich am San Bernadino.

Wenn man ganz hart drauf ist, könnte man den Stelvio bis Bormio fahren, dann weiter durchs Val di Sotto nach Tirano und dann über den Bernina zum Albula. Oder von Bormio über Sondrio nach Chiavenna und dann den Splügen hoch (oder über Maloja zum Albula).
Da ist man aber ewig unterwegs.
Von Bormio aus würde ich dann aber durchs Livigno fahren. Drei Pässe zusätzlich und billig tanken.

Durchs Veltlin ist eher langweilig. Aber wenn, dann in Chiavenna unbedingt hier Pause machen.
 
Von Bormio aus würde ich dann aber durchs Livigno fahren. Drei Pässe zusätzlich und billig tanken.

Durchs Veltlin ist eher langweilig. Aber wenn, dann in Chiavenna unbedingt hier Pause machen.
Darum schrieb ich ja auch, dass es sich zieht (nicht nur von den Kilometern). Aber man könnte noch einen oder mehrere Abstecher ins Val Malenco oder Val Masino machen (Sackgassen, aber fahrerisch nicht verkehrt und außergewöhnliche Landschaft). Oder kurz mal auf den Passo San Marco Richtung San Pellegrino Therme.
Livigno kann man machen, aber der Forcola ist eigentlich nur wegen dem billigen Tanken schön...
 
Es sollen nur eine bis max. zwei Übernachtungen sein.
Wenn Du mit deiner Aufzählung von lohnenswerten Zielen so weiter machst wird daraus eine ganze Woche.
 
Danke für die guten Empfehlungen und die rege Diskussion. Wie geschrieben habe ich 2 Tage veranschlagt aber ich kann auf 3 erhöhen.

Das Wetter werde ich beobachten und notfalls entsprechend umdisponieren.

Da ich außerhalb der Urlaubszeit Reise plane ich die Hotels erst kurzfristig zu buchen.
 
Mit drei Übernachtungen wird die Sache deutlich entspannter und flexibler bei der Routenwahl.
Wünsche viel Spaß dabei!
 
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