Reisen damals...zeigt mal wie das war..

Exboxer

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in der Kiste mit den Fotoalben geschmökert und das aus den 90ern gefunden. Norwegen mit Sack und Pack.
 

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oh mann habe ich die Jungs mit der Vollverkleidung beneidet. Sah cool aus und an der Tanke hatten die nasse Unterschenkel und Schultern und bei mir stand das Wasser in der Ritze 🤣

Meist fand sich Wasser (von außen!!!) im Schritt, nämlich das, was vom Helm heruntertropfte. Je nach Wind auch mal an den Schultern.

Da ich in den 80ern mindestens einmal im Monat von Berlin (West) aus in Richtung Braunschweig o.ä. fuhr, war die Vollverkleidung ein Segen, da es ab Magdeburg (Elbe) oftmals anfing zu regnen.

Allerdings war sie im Sommer im Stadtverkehr und in der Warteschlange an der Zonengrenze ein Fluch, da die Hitze stets nach oben aufstieg.

Jetzt sage ich mal "Jehova":

Für Fahrten nach Schottland und Skandinavien würde ich meine alte RT der GS immer noch vorziehen.
 
Ich vermisse ein wenig die Jahre der Sturm- und Drangzeit.

1992 Norwegen / Schweden mit Zelt. Nur Regen, nach 1,5 Wochen abgebrochen und ab nach Südfrankreich!

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1990 Gardasee mit Zelt

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1991 Pyrenäen mit Zelt

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(eine von 3 Reifenpannen, später noch ein defektes Hinterradlager)
 
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Ich vermisse ein wenig die Jahre der Sturm- und Drangzeit.
Ich denke gern dran zurück, muss aber auch lachen, weil man einfach mit Cash und ner Art von einer Idee losgefahren ist…. Planung war überbewertet. Und wenn Probleme aufgetreten sind hat man sich drum gekümmert wenn sie da waren. Zeit müsste man wieder haben.
By the way tolle Bilder in dem Thread.
 
Das war damals schon eine andere Art von Reisen. Man hatte das (grobe) Ziel definiert und fuhr los. Während der Fahrt wurde dann meist die nächste Tagesetappe abgesteckt.

Also alles ohne Basecamp/Kurviger, Booking.com und andere Errungenschaften unserer heutigen Zeit. Man verließ sich nicht auf Bewertungen und Follower, sondern auf Eindrücke und Bauchgefühl.

Angekommen sind wir dann alle.
 
Ich reise heute noch oft so. Plane sehr grob wo es hingeht und der Rest zeigt sich unterwegs. Dann allerdings mit moderneren Mitteln aktuell weiter planen.

Anfang Mai geht es mit dem Junior in den Süden und wir legen je nach Wetter und freien Pässen 1-2 Tage vorher fest ob Südfrankreich oder Trentino.

Von meinen vielen Reisen nach Schottland, Wales, Schweder, Norwegen usw. Aus der Zeit 1988 - 1997 habe ich leider keine Bilder.
 
Das war damals schon eine andere Art von Reisen. Man hatte das (grobe) Ziel definiert und fuhr los. Während der Fahrt wurde dann meist die nächste Tagesetappe abgesteckt.

Also alles ohne Basecamp/Kurviger, Booking.com und andere Errungenschaften unserer heutigen Zeit. Man verließ sich nicht auf Bewertungen und Follower, sondern auf Eindrücke und Bauchgefühl.

Angekommen sind wir dann alle.
Das geht noch heute - eher die Einstellung, ob man das noch möchte?;)
 
Schöner Thread
auch wenn ich das heute nicht mehr wollte ☝️
Aber wenn ich das so lese, dann finde ich es schade, daß ich das - wg. Ausbildung/Studium und viel von "Wenig Geld" nicht "genossen" habe
🤷‍♂️

Gerne weiter so 🙏
 
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Studium und viel von "Wenig Geld" nicht "genossen" habe
Die Bilder von mir sind von einer Tour in den Semesterferien. Erst 6 Wochen gearbeitet (u. a. hinten auf dem Müllwagen, Kurierdienst für CeWeColor um 03:00 Uhr, usw.) und dann 4 Wochen Autoput, Griechenland, Schwarzmeerküste, mitten durch die Türkei, Peleponnes, Küstenstraße (Albanien war zu) und zurück = 10.000km.

Danach fielen die ersten 2 Wochen Vorlesung mehr oder weniger aus... ;) Und pleite war ich dann auch. Also wieder nebenbei gejobt. Was soll ich sagen, das Studium hat doch "etwas" länger gedauert. Ich wusste nicht, dass das so genannt wird, hatte aber was von Work-Live-Balance 😜
 
37359384pj.jpeg
 
Oldschool hatte den Charme, dass man vor Ort überrascht wurde. Das war ein intensives Gefühl. Wir haben uns oft durchgefragt, man hat damit auch Leute zumindest oberflächlich kennen gelernt.
Manchmal was mühselig, aber am Ende immer gut. Viele gute Sachen, hat man so zufällig erlebt.

Heute plan ich auch durch und guck mir vieles vorher auf Youtube, oder sonstwo an.

Bisschen mehr surprise hab ich mir zukünftig aber schon auf die Fahne geschrieben.
Wir sind schonmal mit Freunden unterwegs, die sich irgendwo gut auskennen, wo wir noch nie waren. Das ist schon cool mal einfach überrascht zu werden.
Netter Faden, regt zum Überlegen an.
 
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na an alle Mitleser, ihr habt bestimmt noch Bilder, die uns gedanklich in der Zeit zurück beamen und uns mit einem Schmunzeln bereichern 🤗
 
Oldschool hatte den Charme, dass man vor Ort überrascht wurde. Das war ein intensives Gefühl. Wir haben uns oft durchgefragt, man hat damit auch Leute zumindest oberflächlich kennen gelernt.
Manchmal was mühselig, aber am Ende immer gut. Viele gute Sachen, hat man so zufällig erlebt.

Heute plan ich auch durch und guck mir vieles vorher auf Youtube, oder sonstwo an.

Bisschen mehr surprise hab ich mir zukünftig aber schon auf die Fahne geschrieben.
Wir sind schonmal mit Freunden unterwegs, die sich irgendwo gut auskennen, wo wir noch nie waren. Das ist schon cool mal einfach überrascht zu werden.
Netter Faden, regt zum Überlegen an.
Ich mach das heute noch so....keine Reservierungen, kein Navi. Planung und fahren mit Karten. ( hihihi @*Topas* "alters Starrsinn"Tofunny.gif..blumen.gif.."ist ein Insider" nicht bös gemeint!)

Jederzeit eine Routenänderung möglich. Ab ca. 16:00 Uhr eine kleine Pension suchen. Zelten mag ich nicht.

Ja, OK, da ich meistens alleine unterwegs bin funktioniert das immer. Das einzige ist, Sehenswürdigkeiten im Web suchen.
 
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Ich mach das heute noch so....keine Reservierungen, kein Navi. Planung und fahren mit Karten. ( hihihi @*Topas* "alters Starrsinn"Anhang anzeigen 45247..Anhang anzeigen 45248.."ist ein Insider" nicht bös gemeint!)

Jederzeit eine Routenänderung möglich. Ab ca. 16:00 Uhr eine kleine Pension suchen. Zelten mag ich nicht.

Ja, OK, da ich meistens alleine unterwegs bin funktioniert das immer. Das einzige ist, Sehenswürdigkeiten im Web suchen.

Wir sollten mal eruieren, ob wir evtl. Zwillinge sind ............that's my way..........bis auf die Sehenswürdigkeiten, dafür bleibt keine Zeit.
 
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hola hermano....
Una cerveza, por favor, y un sándwich.

Damit haben sich meine spanisch Kentnisse schon fast beschränkt...Hände und Füsse erledigten den Rest.

Tatsache ist, ich habe Länder und Leute in den vielen Pyrenäen Reisen schätzen und lieben gelernt. Auf Spanischer wie auf französischer Seite.victory.gif

PS: Einmal musste ich in einer Apotheke, für meinen Kollegen...( der links)
IMG_0763.JPG

der Apothekerin erklären, das er etwas gegen Fusspilz haben muss. OK..."Sete a Pied" oder soo....

Hmmm..bis Sie mich verstand, war der Kollege in der Apotheke bereits bis auf die Unterbüxe ausgezogen und hatte den stinkenden Fuss auf der Theke.

Was mir bis heute ein Geheimniss ist.....Warum hat die Apothekerin Ihn ins Hinterzimmer gelotst?!
Für eine halbe Stunde. Uuund der Kerl kam quitschfidel, lachend wieder raus. "Blöder Saupreiss, blöder." Ich durfte warten.

Das war mitte der 80 er Jahre, beide mit einer R 80/100 ST unterwegs.

Das sind so Geschichten, die bleiben.
 
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Mit Karten im Tankrucksack klappt das nicht mehr. Dann müsste ich beim Blick auf die Karte jedesmal aufstehen. (Mit 'ner Gleitsichtbrille komme ich nicht klar...)
 
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