Reise Etappen und ihre Länge bei der Planung....

mein Freund sagte= da brauchen wir zu dritt nichts vorher buchen, ich hätte lieber alles entspannt vorher fest gemacht.
Also hatte e r unterweg den Part mal zu suchen..
Erst mal war auf seinem Handy kein Empfang als wie Nachnittags anhielten. mit Meinem wollte er nicht leichte Unruhe bei mir.. OK also weiter ...und dann noch mal im Wald angehalten es war bullenwarm.. Dann Absprache und wir waren bald bei Madam die uns auf dem Hof fürstlich unterbachte Motorräder im Hof, Gärtchen und Schön bekocht worden natürlich welchen Wen wir denn zum Hühnchen wollten, da sagte ich suchen Sie was Passendes aus.. Perfekt alles perfekt das Besste, so ähnlich wie Bed & Breakfast aber Mit Abendessen und Frühstück nach Art des Hauses-
 
Für mich wird etwas viel Aufhebens um die Hotelsuche unterwegs gemacht. Wenn, fällt diese bei mir hauptsächlich an wenn ich alleine oder mit meinem guten Kumpel unterwegs zu einem Standorthotel bin, welches nicht an einem Tag zu erreichen ist. Wir fahren dann solange wir Spaß haben. Die Suche ist in wenigen Minuten erledigt und verursacht, meistens bei einem kurzen Getränkestopp, keinen Stress. Wir sind häufiger in Frankreich unterwegs und bis auf die Begrüßungen spreche ich kein Wort französisch. Klappt mit englisch genauso gut. Ein Abenteuer ist das für mich allerdings nicht. Noch nie habe ich damit schlechte Erfahrungen gemacht, eher im Gegenteil. Das von mir immer wieder geforderte Hotelrestaurant hat dann mit Sicherheit am Abend geöffnet und ich muss mich nicht auf eine Aussage auf der Homepage oder in einer E-Mail vor einem halben Jahr verlassen.

Standorthotels oder mit Frau unterwegs - immer vorgebucht.
 
wenn man geübt ist, geht das mit einer gut sortierten Handy VorSelektion nach Zimmer Betten Frühstück Preis Stellplatz usw schon recht gut.

Sind aber in der Nähe dann alle schon ausgebucht.. noch mal 100..150 KM fahren? oder weg von der Tourenstrecke ..

muss man ggf ungeliebte Kompromisse machen, die man zu Hause vor einer Woche nicht hätte machen müssen oder auch 50 € pro Bett günstiger..
 
Sind aber in der Nähe dann alle schon ausgebucht.. noch mal 100..150 KM fahren? oder weg von der Tourenstrecke ..
Noch NIE erlebt in vielen Jahren. Wenn ich bei einem Hotel angerufen habe und das war ausgebucht, habe ich dort immer einen guten Tipp für das nächste Hotel in der Nähe bekommen. Immer.

"In der Pampa", z. B. im tiefen Osten mag das anders sein. Aber selbst in Albanien 2017 haben wir mit sieben Leuten unterwegs, alles Einzelschläfer, jeden Tag ein brauchbares Hotel gefunden. Während der 15tägigen Reise war nur das Start-/Treffenhotel vorgebucht. Sonst nichts.
 
Sieben Einzelschläfer? Ja, in Albanien vielleicht... NOCH!

Das veruchst Du mal in den Pyrenäen oder am Rande der RDGA in den Sseealpen zwischen Juli & September... 😆
 
Dann möchte ich jetzt auch noch mal meinen Senf dazu geben:

Nun bin ich ja kein junger Frischling mehr und fahre schon viele Dekaden meine Mopped-Alleine-Touren. Bei all diesen Fahrten habe ich noch NIE jemals ein Problem gehabt, ein Hotelzimmer zu bekommen. Ich fahre, solange es mir Spass macht, meist so 8-10 Stunden, halte dann bei einem Hotel und schwupps habe ich eine Bleibe.

Ob das inzwischen nur in E oder F so möglich ist, kann ich nicht beurteilen, aber in meiner Deutschlandzeit war es auch nicht anders.

Mehr Probleme haben wir, wenn wir mit dem Auto und Hund unterwegs sind, da wird es in E und F schon manchmal eng. Wir hatten schon mal mit Hund eingecheckt, bis sie fragten, wieviel der Hund wiegt......meine Frau hat in "etwas" verschmälert, aber sie wollten nur Hinde bis zu 8 Kg, so verschlanken konnten wir Mika nun auch nicht.
 
Ich fahre, solange es mir Spass macht, meist so 8-10 Stunden, halte dann bei einem Hotel und schwupps habe ich eine Bleibe.
Das ist ja auch kein Problem, oder gar ein Abenteuer ... wobei :rolleyes: ... ich erinnere mich an Hotels, spät gefunden und ohne weitere Lust zu fahren, die ich niemals gebucht hätte. Auch an mehrfaches Halten und erfolglos nach Zimmer fragen erinnere ich mich, ja auch in Frankreich. Wohlgemerkt als man noch ohne Booking und Co. Zimmer an der Straße suchte.
Das die Vorortsuche immer, blitzschnell, ohne Umwege und zur tollsten Zufriedenheit klappt könnt Ihr gerne weiterhin erzählen ... 😂
 
Wohlgemerkt als man noch ohne Booking und Co. Zimmer an der Straße suchte.
Stimmt. Das konnte schon mal ein Abenteuer sein. Und? An welche Hotels erinnerst Du Dich am Besten? Ich jedenfalls an die Hotels und Campingplätze, wo auch eine Geschichte dran hängt.
Zum Beispiel in Dänemark. Mein Zelt war kurz vorm Abheben. Da kam ca 23:00 Uhr die Chefin ans Zelt und hat mich gebeten, es bei dem Sturm abzubauen und kostenlos einen der Mietwohnwagen zu nehmen. Sie könne sonst nicht schlafen vor Sorgen um mich. 🥰

PS & Edit: Jetzt bitte nichts falsches denken. Ich fand es einfach nur total nett, geradezu fürsorglich von ihr. Mehr nicht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Da bin ich ganz bei Dir, Jürgen. Für mich ist das auch eher lästig und der lahmste Teil des Reisens. Deswegen mache ich es ja auch nicht während der Reise.

Ich denke, GSme findet das eher abenteuerlich(er), wenn man keine Zimmer vorab bucht und wahrscheinlich sogar, möglichst wenig versucht, im Vorfeld abzudecken.

Und ich verstehe das gut, bin aber mittlerweile auch gerne in der Komfort-Zone unterwegs.
Fast. Mein Verständnis von Abenteuer liegt nicht bei der Suche nach einer Unterkunft, vielmehr stellt sich mir die Frage wo Abenteuer aufkommt, wenn ich lesen, alles ist von Anfang bis Ende vorgeplant. Nun, hast du ja geschrieben, dass noch genug Abenteuer da übrig bleibt wo man es sich beim Motorradfahren wünscht.
Wie das jeder für sich selbst handhabt spielt keine Rolle, solange man am Ende mit seinem Tag zufrieden ist.

Nun gut manchmal war die Unterkunft ein Abenteuer. Ich war in den Alpen auf der französischen Seite unterwegs und habe am späteren Nachmittag eine Unterkunft gefunden. Laut Booking nur 35 km entfernt. Gebucht und los. Seltsamer Weise wollte die Ankunftszeit nicht so ganz zur Distanz passen. Es stellte sich heraus, dass ich über eine unbefestigte alte Militärpiste über den Gipfel nach Italien fahren musste. Ein wahres Abenteuer, dass durch eine herrliche Landschaft führte und in einer beeindruckenden Unterkunft in einem Bergdorf endete. War nicht geplant, ich erinnere mich aber noch immer gerne daran. War es eines der Highlights der gesamten Reise.
 
......ist schon interessant, wie sich so das Thema innerhalb eines Fred ändert.
Ich versuch mal hier die Kurve zu kriegen und wieder dem Thema gerecht zu werden.
Zusammenfassend würde ich sagen, haben wir auf unseren Touren alle immer ein Zimmer gefunden, ob vorgebucht, spontan gefunden oder vor Ort gesucht.
Ob es dann auch unseren Erwartungen entsprach steht auf einem anderen Blatt.
Wir alle hatten die Zeit, KM oder Lust immer im Blick und haben unser Tagesziel im Wohlfühlmodus erreicht.
Der eine Geplant, der andere Spontan.
Je nach Möglichkeit der vorhandenen Zeit des einzelnen oder der Gruppe(Urlaub oder Ruhestand) hat man seine Km der Zeit oder umgekehrt angepasst um mit viel Spass die Reise geniessen zu können.
Jede Art des Reisens hat ihren Reiz und bestimmt werde ich auch einmal die "Ungeplante" Art des Reisens probieren.
......so nun weiter....😉
 
vielmehr stellt sich mir die Frage wo Abenteuer aufkommt, wenn ich lesen, alles ist von Anfang bis Ende vorgeplant.
Jo ... ich weiß was Du meinst und so steril betrachtet und beschrieben klingt das natürlich erstmal mega langweilig. Aber alles kann man gar nicht vorplanen, weder den aktuellen Verkehr, spontane Umleitungen, noch andere, auch persönliche Unzulänglichkeiten. Meine Reisen werden bei der Route z.B. nicht detailliert mit vielen WP vorgeplant und können durchaus variieren, manchmal provoziert durch spontanes abbiegen und durch "Route neu berechnen". Dabei habe ich aber immer die Ankunftszeit im Auge und ich weiss auch immer wo ich ungefähr bin.
Anders ist das bei meinen Quartieren, da brauche und mache ich ungern Experimente. Klar probiere ich immer wieder auch neue Hotel oder Gasthöfe aus, aber ganz ehrlich? Bei meinen Buchungen besuche ich mittlerweile sehr gerne auch Häuser die ich kenne. Nicht wegen Luxus oder Schi-Schi, das sind oft Gasthöfe oder Hotels in den Bergen die zwar einfach, aber sauber sind und Charme haben. Da kennt mich dann schon mal der Hund oder Esel und beim Essen weiss ich das es sehr gut und ausreichend ist. Ach ja ... und der Hauswein mundet und bekommt.
Es ist dann wohl auch ein Stück weit dem Alter geschuldet wenn es auch mal einen Tacken geruhsamer sein darf. Die ganz wilden Jahre habe ich hinter mir, immer auf der Suche nach Abenteuer und/oder Spektakel? ... Nö, nicht mehr ... ich kann jetzt auch die einfachen Dinge genießen ... z.B einen guten Café au Lait im Schatten einer Platane ;)
 
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