Reifenpannenset für Schlauchlosreifen GS

da ich beim Auffräsen mit der Raspel vor den Gummiwürsten immer die Drähte des Stahlgürtel an der Raspel merke , halte ich das dauerhafte eingeschraubt lassen der Schraubstopfen für nicht gut, weil ja bei jeder Umdrehung die Schraube etwas im Reifen bewegt wird und ggf den anliegenden Stahlgürtel ggf durchwetzt. Bei manchen Stahlgürteln wird heute der eine dünne Stahldraht durch zwei noch dünnere ersetzt, was die Verletzbarkeit weiter erhöht, aber Vorteile beim Abrollen bringt.
Darum freue ich mich mit, wenn das schnelle Einschrauben die Sache dicht macht und wirklich schnelles Weiterkommen ermöglicht,
würde den aber zu Hause entweder durch Gummiwürste oder eben durch den Innen aufgeklebten Tip Top Reparaturstopfen ersetzen.
 
Jetzt kann ich euch zeigen, wie die Reparaturstelle von innen aussieht. Und ich würde es jederzeit wieder genauso machen und völlig entspannt ohne jegliche Angst fahren, so wie auf den letzten über 4.000 Kilometern, selbst bei Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn.


Jetzt kann ich euch zeigen, wie die Reparaturstelle von innen aussieht. Und ich würde es jederzeit wieder genauso machen und völlig entspannt ohne jegliche Angst fahren, so wie auf den letzten über 4.000 Kilometern, selbst bei Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn.


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Danke dafür. Da bin ich jetzt überzeugt. Dichtschrauben hatte ich schon lange bestellt. Nun weiß ich, dass ich nur diese und ne Akku-Pumpe auf die nächste Tour mitnehme.
LG
 
Weder die Dichtschrauben, noch die Reparaturkits tragen großartig auf. Ich habe immer alles auf Großtouren dabei und entscheide mich dann vor Ort.
(Hoffe natürlich nicht das in Anspruch nehmen zu müssen - War bisher nur 1x bei einem Kollegen der Fall)
OK. Die Gaspatronen haben ich jetzt nicht dabei. Ist mit zu unsicher in der Planung. Auf langen Touren ist der Airman oder vielleicht
demnächst so eine USB Powerbank mit Luftpumpe (braucht dann etwas weniger Platz als der Airman) dabei.
 
Habe mit dem Pilz-Kit meinen Winterreifen am Auto geflickt. Hält seit 9000km einwandfrei und ist für mich leichter zu handhaben, als die Würste die ich früher auch im Einsatz hatte.
Die haben auch immer funktioniert. Dichtschrauben habe ich auch dabei, aber noch nie angewendet.
 
da ich beim Auffräsen mit der Raspel vor den Gummiwürsten immer die Drähte des Stahlgürtel an der Raspel merke , halte ich das dauerhafte eingeschraubt lassen der Schraubstopfen für nicht gut, weil ja bei jeder Umdrehung die Schraube etwas im Reifen bewegt wird und ggf den anliegenden Stahlgürtel ggf durchwetzt.
Ich sehe das mit der Dichtschraube etwas anders.

Beim Auffräsen für eine Gummiwurst merkt man deutlich, dass man dabei die Stahlcord-Fäden im Gürtelbereich beschädigt bzw. durchtrennt.

Bei einer Dichtschraube passiert genau das meiner Meinung nach nicht. Die dünne Schraube (in meinem Fall 3 mm) wird eingeschraubt und verdrängt Gummi und Cord seitlich, statt sie aufzureißen. Das ist mechanisch schon ein Unterschied zum Raspeln.

Was die oft geäußerte Sorge betrifft, die Schraube würde sich im Reifen bewegen und den Stahlgürtel „durchwetzen“, wenn sie korrekt eingesetzt ist, sitzt sie fest im Material. Durch die Beschichtung geht sie eine Art Verbindung mit dem Gummi ein. Da bewegt sich nichts relativ zueinander und wo keine Bewegung ist, gibt es auch kein Wetzen.

Ich habe das nach dem Einsetzen regelmäßig kontrolliert, kein Luftverlust, nichts locker, nichts, was sich herausarbeiten wollte. Auch bei höheren Geschwindigkeiten (Autobahn) oder auf Schotter gab es keinerlei Auffälligkeiten und das ein halbes Reifenleben lang.

Mir ist klar, dass das offiziell immer als Reparaturlösung gilt und kein Ersatz für einen neuen Reifen ist. Aber technisch betrachtet halte ich das Argument mit dem „ständigen Wetzen am Stahlgürtel“ für nicht überzeugend, zumindest dann nicht, wenn die Schraube korrekt gesetzt wurde, was bei mir der Fall war. Und der aller größte Vorteil, in zwei Minuten ist die Reparatur abgeschlossen.

Am Ende muss das natürlich jeder für sich entscheiden.

Und idealerweise braucht man das Ganze sowieso nie. 🤭
 
Ich hatte schon mehrfach reparierte oder auch abgefahrene Michelin Road 5 Und Pirelli Angel GT aufgeschnitten.
Die Gürtellagen sind ganz eng beieinander gewickelt, da ist kein mm Gummi dazwischen. Also sticht eine Schraube oder auch Nagel da immer in dem Zwischenraum durchs Gummi.
Ich bin bei dir, dass auch die Reifenahle, die das Gummiloch größer machen soll, dort womöglich Drähte beschädigt. Bemerkt hatte ich das nicht, dass es hart geht und dann plötzlich leicht durch, wie wenn dann der Draht gerissen ist..
Das erste Ahlenset hatte aber nur leicht angerauhte 5 mm Flächen außen, so dass ich mir ein besseres Set kaufte, wo die Raspelahle richtig rau und scharf war, das Gummiloch mit wenigen Zügen größer macht, aber mit dem Nachteil für die Drähte das man deutlich das Raspeln am Draht merkt.
Noch schärfer sind die professionellen Lochbohrer für TIP Top Reifenstopfen, die mit der Bohrmaschine reingefräst und reingedrückt werden da bin ich mir nicht sicher, ob die nicht einen Draht auftrennen, von der Handahle denke ich das eher nicht. Ist aber nicht sicher. stimmt.
Wenn nicht aufgetrennt dann passiert es eben danach nur mit dem Gummipöpel drin nicht, ist eine Reparatur Schraube drin und verbleibt werden die Drähte dort die Gummibeschichtung auch wegdrücken bei 2 m Umfang und bei 4000 km 2 000 000 x auf den Boden geknallt Gummi und Gürtel dort aus der Rundung ins Flache verformt.
Gut man wird es sehen, wenn er abgefahren ist und untersucht werden kann.
Schön wenn du Vertauen in die Reparatur hast.
Das hatte ich in die Würste bislang auch und habe den so geflickten Reifen sogar zu Ende gefahren
 
(...) ist eine Reparatur Schraube drin und verbleibt werden die Drähte dort die Gummibeschichtung auch wegdrücken bei 2 m Umfang und bei 4000 km 2 000 000 x auf den Boden geknallt Gummi und Gürtel dort aus der Rundung ins Flache verformt.
Gut man wird es sehen, wenn er abgefahren ist und untersucht werden kann.
Schön wenn du Vertauen in die Reparatur hast.
Das hatte ich in die Würste bislang auch und habe den so geflickten Reifen sogar zu Ende gefahren
Da wurde nichts gedrückt, weil sich die Schraube gleich wie der Gummi abgefahren hat. Es ist jetzt auch müssig daraus eine Wissenschaft zu machen. Eines kann ich versichern, die Dichtschraube hat sich nicht "bewegt", die war fest und deshalb dicht. Der Reifen ist jetzt entsorgt obwohl er noch ca. 2.000 km gehalten hätte. Möchte im Urlaub keinen Reifenwechsel durchführen, sonst hätte ich zu ende gefahren. K.A. wieviele Reifen so erfolgreich geflickt wurden, sollte es bei mir wieder passieren, dann mindestens 2 x. ;)
 
wie lange ist die Schraube ? bis innen sichtbar? , also muss die auch durch den Stahl Gürtel geschraubt worden sein.
An deinem Reifen inne Bild sieht man die Gummirppen und neben der Schraube ist eine Rippe die nicht mehr gerade verläuft wie die daneben, also drückt für mich die Schraube da die Drähte mit Gummi auseinander!
Dass die Schraube außen abgefahren wurde, ist gut und normal ich vermute / hoffe sie ist aus ALU.
Sonst würde sie ja mit der Zeit hervorstehen und reingedückt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe die Schrauben fürs Moped gekauft, bisher aber nur in Pkw und Anhängerreifen rein gedreht. Alles noch dicht, auch die im 3,5 t Hänger.
Und bei dem lösen sich manchmal sogar die Ventile auf, also das Messingventil aus dem Gummiwulst.
Aber die Schraube hält und ist dicht.
Am Anfang hab ich den Schrauben auch nicht so richtig getraut, inzwischen würde ich sie absolut bedenkenlos auch im Mopedreifen fahren.
 
wie lange ist die Schraube ? bis innen sichtbar? , also muss die auch durch den Stahl Gürtel geschraubt worden sein.
An deinem Reifen inne Bild sieht man die Gummirppen und neben der Schraube ist eine Rippe die nicht mehr gerade verläuft wie die daneben, also drückt für mich die Schraube da die Drähte mit Gummi auseinander!
Dass die Schraube außen abgefahren wurde, ist gut und normal ich vermute / hoffe sie ist aus ALU.
Sonst würde sie ja mit der Zeit hervorstehen und reingedückt werden.
Die Schraube ist 12,5 mm lang und spitz wie eine Nadel, aber selbst wenn sie innen hervorsteht, ist das auch egal, weil ja der Fremdkörper die Innenfläche schon durchstoßen hat. Natürlich verdrängt eine Schraube Material, das ist sogar der Sinn dieser Schraube, damit sie fest im Gummi sitzt. Es ist jetzt aber müsig das bis ins Kleinste zu erforschen, Tatsache ist, bei mir wurde die Schraube ohne jegliche Vorarbeiten mit dem Schraubenzieher in 30 Sekunden eingesetzt und mein erste Skepsis hat sich auf 4.500 km in allen Fahrzuständen, bin nicht anders gefahren als sonst auch, nicht bestätigt. Im Gegenteil, es hat sich Begeisterung breit gemacht, weil ich die umständlichen Gummiwürste aller Art schon vorher mehrfach eingesetzt habe. Meine "Begeisterung" für dieses System geht soweit, dass ich die Schrauben als Geschenk verteile und nicht an Leute, denen ich nicht wohlgesonnen bin. Die muss man bei mir sowie akribisch suchen und wird nicht fündig.

Und im Beitrag #9 kann man sehen, dass sich die Schraube so abfährt, dass sie eher etwas tiefer als die Lauffläche liegt, als niemals die Gefahr besteht, dass sie sich durch "Hineindrücken" löst. Die Fliehkräfte reichen übrigens auch nicht, dass es in die Gegenrichtung passiert.
Die Schrauben haben für mich den gleichen Stellenwert, wie die Erfindung des Fischerdübels, reinstecken, fertig! 🤭
 
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Gestern:

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Heute bin ich damit runde 200 Km gefahren. Alles bestens. Nicht diese elende Quälerei und Fummelei wie mit den Gummiwürsten. Reindrehen und gut ist. Schön war, dass ein guter Kumpel eine kleine elektrische Pumpe dabei hat. Die schwarze Farbe von der Dichtschraube war schnell abgefahren. Morgen wird die letzte Runde hier in Südfrankreich gefahren.

Reifen_3.jpg
 
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