Dieses Jahr aus purer Langeweile drei BMW Motorräder aufgearbeitet. Im Mai Eine schwarze R1200C Cruiser gebaut 1998, EZ 2003 (ABS II, Druckmodulator defekt, plungerfehler repariert),
im August eine 2007er F650GS 2spark, die 5 Jahre zugedeckt im Freien stand, HU abgelaufen, starke Korrosionsspuren und viel Gammel, lief nicht mehr und wurde als Schlachtfahrzeug angeboten. Bis auf Rahmen und Motor zerlegt, eine neue Kraftstoffpumpe spendiert, alle Teile aufgearbeitet, Komplettsercive incl. Gabel und Benzinfilter mit Druckminderer (der kostet 140 Euro) das Fahrzeug wieder zusammengebaut und zur HU gebracht.
Noch während der Arbeiten an der kleinen GS wurde Ende August in einem Nachbarort die eingangs gezeigte R1200GS aus zweiter Hand angeboten. Erster Halter war BMW in München. 2006 kaufte ein Brüderpaar das Motorrad und baute es nach eigenem Geschmack um.
Auch dieses Motorrad stand die letzten 5 Jahre mehr oder weniger nur herum.
Der Umbau war zwar - naja- , deshalb hat sich diese sonst substanziell gute GS auch nicht so einfach verkauft, aber die beiden Herren, mittlerweile auch Ende 60, waren damals so klug, für den Umbau gebrauchte Teile zu verwenden und die Originalteile, darunter Schnabel und Tankabdeckung in Felsrot, über 20 Jahre einzulagern.
So bot es sich an, diese K25 wieder nahezu original aufzubauen. Nahezu, weil ich den LED Scheinwerfer schick finde und eine Schutzbebügelung sinnvoll. Ergänzt mit Leichtmetallabdeckungen für die Lagerbolzen der Schwinge.
Im Grunde war alles nur Fleißarbeit, zerlegen, putzen, polieren,
entrosten, (nach-) lackieren, Tausch einiger verschlissener oder defekter Teile, sowie ein kompletter Rundumservice mit Wechsel aller Öle und Filter sowie der Bremsflüssigkeit in den Steuer- und Arbeitskreisen.