R1150GS geht sehr schwer auf den Hauptständer

habe mir einige Bilder der aufgebockten R1150GS angesehen - so unterschiedlich ist sie nicht von der R1200GS TÜ -

die Kräftverhältnisse beim Aufbocken nach meiner Beschreibung dürften ähnlich sein.

Nach meiner persönlichen Erfahrung bedarf es nur minimal größeren Kraftaufwand um eine tiefergelegte 1150er aufzubocken.
Das sollte eigentlich auch ein Kind schaffen - es sei denn, man handhabt es falsch ?

Nicht am Lenker oder Gepäckträger zerren - sondern Stand auf`m Ausleger der Hauptständers sowie leichter Hub am Oberrahmen - - -

Entschuldigung - welche Strebe wollt ihr denn verändern ?
 
Nochmal entschuldigung, das ich mich einmische.

Im Laufe der Jahrzehnte, seit dem ich Zweirad fahre, habe ich halt diverse Erfahrungen und Experimente gemacht.

Dieses Wissen möchte ich gerne weitergeben - ohne andere zu diskriminieren - - -

Bei starker körperlicher Schwäche täte ich einen Motor am Hauptständer anbringen, um das Mopped per Knopfdruck
auf.- oder abzubocken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei starker körperlicher Schwäche täte ich einen Motor am Hauptständer anbringen, um das Mopped per Knopfdruck
auf.- oder abzubocken.
Servus,

meinst du das ernst?

Die Strebe die angesprochen wurde, verändert die Aufhängung der BMW, damit auch deren Höhe.

Dass weißt du aber bestimmt.

Und, ein Fahrzeug welches tiefer ist, lässt sich schwerer aufbocken, auch das ist reine Physik.

Man man man, hoffe dein Beitrag war Ironie oder so was.

Den anderen hier viel Erfolg,

Grüße

Andreas
 
Das sollte eigentlich auch ein Kind schaffen - es sei denn, man handhabt es falsch ?

Nicht am Lenker oder Gepäckträger zerren - sondern Stand auf`m Ausleger der Hauptständers sowie leichter Hub am Oberrahmen - - -
'n Abend,

die Technik des Aufbockens ist mir bekannt. Ich mache es genau so wie Du.

Trotzdem reicht bei mir kein leichter Hub am Oberrahmen, weil bei mir mit 72 kg :) einfach das Gewicht auf dem Hauptständer fehlt. Deswegen muss ich schon den Heckrahmen stark anheben, um das fehlende Körpergewicht auszugleichen.
 
Nach meiner persönlichen Erfahrung bedarf es nur minimal größeren Kraftaufwand um eine tiefergelegte 1150er aufzubocken.
Hast Du schon selbst probiert?
Tiefergelegt bei unverändertem HS?

So ganz klar ist der Fall wohl noch nicht.

Vielleicht hilft der Vergleich des HS mit der Tretkurbel vom Fahrrad:
Wenn das Pedal exakt am oberen Totpunkt steht, hilft auch eine unendliche Kraft von oben nicht, die Tretkurbel zu drehn. Ein Grad weitergedreht, kommt zumindest ein Bruchteil der Kraft ins Rad.
Steht das Pedal exakt waagerecht, ist die Einleitung der Kraft von oben am effektivsten.

Extremfall:
Wenn das Moped ohne Räder auf dem Motorschutz steht, kannst Du den Ausleger des HS mit Tonnen belasten, es wird sich nicht 1 mm anheben.
Du müßtest das komplette Gewicht alleine mit den Händen anheben.

Je steiler der auf den Boden heruntergeklappte Hauptständer schon steht, desto effektiver ist der Fußtritt auf den Ausleger und entlastet dadurch die Hebearbeit der Hände ganz erheblich.

Ein praktischer Versuch mit Deiner 12er GS mag das verdeutlichen:

Fahre quer zur Fahrbahn mit dem Vorderrad auf einen Gehweg bis das Hi-Rad unten am Randstein ansteht. Und dann bockst Du das Moped auf. Der Hauptständer steht dann oben auf dem Gehweg.
Kleinere Alternative: Lege ein ca. 3 cm dickes Brett unter den HS und bocke dann auf.

So oder ähnlich kann es sich anfühlen, wenn Fzg-Höhe und Länge vom HS nicht aufeinander abgestimmt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast Du schon selbst probiert?
Tiefergelegt bei unverändertem HS?

So ganz klar ist der Fall wohl noch nicht.

Vielleicht hilft der Vergleich des HS mit der Tretkurbel vom Fahrrad:
Wenn das Pedal exakt am oberen Totpunkt steht, hilft auch eine unendliche Kraft von oben nicht, die Tretkurbel zu drehn. Ein Grad weitergedreht, kommt zumindest ein Bruchteil der Kraft ins Rad.
Steht das Pedal exakt waagerecht, ist die Einleitung der Kraft von oben am effektivsten.

Extremfall:
Wenn das Moped ohne Räder auf dem Motorschutz steht, kannst Du den Ausleger des HS mit Tonnen belasten, es wird sich nicht 1 mm anheben.
Du müßtest das komplette Gewicht alleine mit den Händen anheben.


Je steiler der auf den Boden heruntergeklappte Hauptständer schon steht, desto effektiver ist der Fußtritt auf den Ausleger und entlastet dadurch die Hebearbeit der Hände ganz erheblich.

Ein praktischer Versuch mit Deiner 12er GS mag das verdeutlichen:

Fahre quer zur Fahrbahn mit dem Vorderrad auf einen Gehweg bis das Hi-Rad unten am Randstein ansteht. Und dann bockst Du das Moped auf. Der Hauptständer steht dann oben auf dem Gehweg.
Kleinere Alternative: Lege ein ca. 3 cm dickes Brett unter den HS und bocke dann auf.

So oder ähnlich kann es sich anfühlen, wenn Fzg-Höhe und Länge vom HS nicht aufeinander abgestimmt sind.
Ja Elfer...genau richtig, selbst schon erlebt!!

Zitat aus einem meiner Beiträge beim Nachbarn...

"In einer geistigen Umnachtung hatte ich mal erst das Vorderrad entfernt und dann hinten die Schrauben zu lösen versucht...das kam nicht gut!!!...Die Dicke lag aufm Bauch."

Um mein Quasimodo wieder auf den Ständer zu bringen musste ich einen befreundeten Motorrad Händler bitten, zu mir nach Hause zu kommen...(seeehr peinlich). Zu Zweit haben wir den Dicken wieder flott gemacht, und 2 Bierkästen unterstellt.

Unter null Chancen alleine.
 
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