Polizei warnt vor Motorraddiebstähle

Das sind selbst verschuldete Schäden. Mal sehen ob Versicherungen dafür aufkommen.
 
Danke, aber so unvorsichtig darf man nicht sein.

Das ist grundsätzlich richtig. Man darf aber auch nicht vergessen, dass da nicht einfach jemand kam, die Kiste mal fahren wollten und weg war er. Da wird der Verkäufer schön um den Finger gewickelt, mit Fachkenntniss und Fachsimpelei beeindruckt, eine „Beziehung“ aufgebaut und der Deal quasi klar gemacht. Und dann, wenn der Verkäufer gerade so richtig schön auf seiner rosa Wolke hockt, „macht man noch schnell eine Probefahrt, nur mal eben hier auf der Straße. Auf und ab.“ Als Pfand schnell den (vermeintlichen) Autoschlüssel hinterlegt, der Verkäufer soll in der Zeit schon mal den Vertrag vorbereiten, etc… Für den außenstehenden Dritten sieht das alles (und vor allem hinterher) nach glasklarem Betrug aus und man fragt sich, wie der Verkäufer so blöd sein konnte. Für den Verkäufer war das in diesem Moment im Zweifel gar nicht mehr zu erkennen. So Typen sind leider abgebrühte Wixxer. Dass du betrogen wurdest merkst du erst, wenn der Typ nicht wiederkommt.
 
Also nicht nur Augen auf beim Kauf, sondern auch beim Verkauf.
Führerschein zeigen lassen ist ja eigentlich Pflicht, schließlich fährt der Interessent mit deiner Maschine auf deine Versicherung.
Wenn da was passiert und der hätte gar keinen, wirds für den Verkäufer auch unangenehm.
 
@HannesGS
Da hast du vollkommen Recht.
Aufgrund meines früheren Berufslebens bin ich da gewappnet.
 
Wenn ich ein 🏍️ verkaufe, dann fließt bei der Terminvereinbarung einer Probefahrt immer der Satz so nebenbei mit ein „mein Sohn ist bei der Polizei“. War für die Käufer nie ein Problem, und hält aber vielleicht böse Menschen ab.
 
Aufgrund meines früheren Berufslebens bin ich da gewappnet.

Dachte ich auch. Und habe dann auf Kleinanzeigen Ware gekauft, die es nie gab. 300 Euro weg. Hinterher fragt man sich, wie dämlich man eigentlich sein kann.

Meinen Eltern habe ich tausende Male erklärt, was bei WhatsApp und Co. so abgeht. „Alles klar. Logisch. Wir reden doch eh nur mit dir.“… Und dann antworten sie brav auf die erste „Ich habe eine neue Nummer“-Nachricht… (Zum Glück ist da kein Schaden entstanden.)

Was ich sagen will: Keiner ist unbesiegbar. Wir alle haben mal einen lichten Moment. Und der langt manchmal leider. Genau wie im Straßenverkehr.

Und diese Betrüger mögen bei jedem Bremsvorgang mit den Eiern auf den Tank knallen.
 
Ich lasse bei Probefahrt immer meine Frau als Pfand da, wurde bisher immer akzeptiert. ;)

(und ich hab sie auch immer abgeholt, egal ob Motorrad gekauft oder nicht)
 
Selbst wenn die Burschen kennen, muss ich beim Händler, bisher bei jedem, vor einer Probefahrt immer wieder meinen Führerschein vorlegen und eine Unterschrift leisten. Ich könnte den Führerschein ja auch verloren haben.

Bei meinen Privatverkäufen habe ich mir nicht immer den Führerschein des Interessenten zeigen lassen. In der Mehrzahl schon und "seine Frau" blieb immer als Pfand zurück. Na ja. 😇
 
Um vielleicht dem Ärger aus dem Weg zu gehen, bei der Verabredung zum Treffen gleich darauf Hinzuweisen das eine eventuelle Probefahrt nur nach Vorlage des Perso und Führerscheins im Original möglich ist. Schreckt die bösen Buben vielleicht🤷‍♂️.
Und wir alle wissen, nach .... wie konnte mir das nur passieren.
 
Wenn ich ein 🏍️ verkaufe, dann fließt bei der Terminvereinbarung einer Probefahrt immer der Satz so nebenbei mit ein „mein Sohn ist bei der Polizei“. War für die Käufer nie ein Problem, und hält aber vielleicht böse Menschen ab.

Ich glaube kaum, dass dieser Hinweis heutzutage noch einen Kriminellen abschreckt.
 
Probefahrt-Diebstahl ist doch ein alter Hut!

Die Teilkasko zahlt den Diebstahl übrigens nicht, weil das Fahrzeug nicht "gestohlen" wurde weil man ja den Schlüssel selbst übergeben hat.

Für die Probefahrt ist daher grundsätzlich ein Pfand in Höhe des Kaufpreises zu hinterlegen.

Ganz einfach!

Selbst wenn der Käufer mit Begleitung "als Pfand" erscheint- wenn die plötzlich ins Auto steigt und davonfährt, was will man denn dann machen? Sich davor werfen?

Ich bin auch schon bei einer Probefahrt vom Besitzer auf einem Zweitmoped "eskortiert" worden. ;)
 
Eskortiert wurde ich auch bei einer GS Probefahrt. Verkäufer hatte auch den Schlüssel, hatte da keine Probleme mit.
 
Für die Probefahrt ist daher grundsätzlich ein Pfand in Höhe des Kaufpreises zu hinterlegen.

Ganz einfach!

Damit wäre für mich der Kauf uninteressant. Sollte dieser Hinweis vom Verkäufer vorab kommen, fahre ich dort erst gar nicht hin. Das Allerletzte für mich wäre Pfand in Höhe des Kaufpreises zu hinterlegen.

Ganz einfach!
 
Doch, wen er dann wir durch Zufall in Uniform von der Arbeit heimkommt. Ich leg die Termine schon so.

Ja, und?!? Fährt er dann in Uniform mit?

Ansonsten: Wenn der Dieb mit dem Motorrad weg ist, ist er weg! Da hilft auch die schönste Uniform nicht.
 
Ausweispapiere nicht nur vorzeigen lassen, die bleiben während der Probefahrt da.
Der Kaufpreis oder zumindest ein angemessener Betrag in Bar wird als Pfand hinterlegt, der Kaufinteressent unterschreibt, dass er wenn er das Fahrzeug kapuut macht den Schaden vollumfänglich ersetzt bzw. das Fahrzeug zum vollen Preis kauft.

Wer sich nicht darauf einlässt, der braucht auch keine Probefahrt machen. Da muss man hart sein.

Schade, dass es immer mehr Menschen gibt, denen man nicht trauen kann.
 
Für die Probefahrt ist daher grundsätzlich ein Pfand in Höhe des Kaufpreises zu hinterlegen.

In all den Jahren meiner Probefahrten und privaten Gebrauchtkäufe hat das fast immer in der Anzeige gestanden. Exakt ein einziges Mal wollte der Verkäufer das auch so. (Und dann hat meine Begleitung das Geld in dieser Zeit verwahrt. Welchen Anlass habe ich darauf zu vertrauen, dass nach meiner Rückkehr von der Probefahrt der Verkäufer mit meiner Kohle noch vor Ort ist?)

In Zeiten der Echtzeitüberweisung ist der Bargeldtransport doch sowieso eine überholte Thematik.
 
Welchen Anlass habe ich darauf zu vertrauen, dass nach meiner Rückkehr von der Probefahrt der Verkäufer mit meiner Kohle noch vor Ort ist?)

In der Regel trifft man den Verkäufer an seiner Wohnung, nimmt er die dann auch mit?

Auserdem hast Du ja dann das Motorrad...

Mal im Ernst- Du unterstellst einem Verkäufer, dessen Namen Adresse und Wohnung Du kennst, daß er mit Deinem hinterlegten Pfand verschwindet- aber verlangst von ihm (der gar nichts von Dir weiß) daß er Dir alleine ein Motorrad einfach so anvertraut?
 
Damit wäre für mich der Kauf uninteressant. Sollte dieser Hinweis vom Verkäufer vorab kommen, fahre ich dort erst gar nicht hin. Das Allerletzte für mich wäre Pfand in Höhe des Kaufpreises zu hinterlegen.

Ganz einfach!
Alleine der Hinweis im Vorfeld schreckt die "Kandidaten" schon ab. Offensichtlich Dich ebenso?

Warum sollte ich mein Eigentum im Wert von mehreren Tausend Euro einfach so einem mir Unbekannten übergeben, wenn die Entwendung nicht mal von der Versicherung gedeckt ist?

Dann kauft halt ein Interessent der das versteht mein Motorrad.

Ganz einfach.
 
In all den Jahren meiner Probefahrten und privaten Gebrauchtkäufe hat das fast immer in der Anzeige gestanden. Exakt ein einziges Mal wollte der Verkäufer das auch so. (Und dann hat meine Begleitung das Geld in dieser Zeit verwahrt. Welchen Anlass habe ich darauf zu vertrauen, dass nach meiner Rückkehr von der Probefahrt der Verkäufer mit meiner Kohle noch vor Ort ist?)

In Zeiten der Echtzeitüberweisung ist der Bargeldtransport doch sowieso eine überholte Thematik.
Du hast das Motorrad, eine Quittung, die Adresse des Verkäufers an der Du das Fahrzeug geholt hast. Das sollte genügen. Bargeld ist eine tolle Sache. Oder willst Du ein Pfand überweisen und dann zurück überweisen lassen?

Nur Bares ist Wahres.
 
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